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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

ja
Und sie darf sich nicht anderweitig beschäftigen.
Das kann man so durchziehen - mal sehen, wer von beiden die stärkeren Nerven hat (ich hätte da eine Idee...)

Ganz falsch ist eben, dass der Vater dieses Verhalten beim Kind bestärkt.

Ich weiß nicht, ob sich hier jemand daran erinnert - ich habe mit meiner Tochter einen anderthalb Jahre währenden Machtkampf zum Thema Weglaufen gehabt. Und sie war deutlich kleiner, ich war körperlich erheblich stärker und habe das auch genutzt. Wegtragen, festhalten, erklären, Kind nehmen und nach Hause gehen...anderthalb Jahre lang immer und immer und immer wieder. Das Kind hatte sich dermaßen in diesen Machtkampf verbissen, das hat einfach nicht aufgegeben.
Ich fühle mich hier durchaus an meine Tochter erinnert. Mit Anfang/Mitte 20 ging das. Wenn ich heute eine derartige Aufgabe zu bewältigen hätte, ich wäre seit Jahren schon bei jeder hilfreichen Anlaufstelle aufgeschlagen, die mir eingefallen wäre.
 
Bei meiner Schwester lief die 2 jährige Tochter auch oft weg, wenn wir draußen mit ihr waren.
Sie war dann mit ihr beim Kinderpsychologen....Es half.

Im Kleinkindalter kann man noch viel Veränderung bewirken....Später wird es sehr schwierig.

Ich vermute meine Schwester war zu streng zu ihr,
in ihrem Job als Ärztin zu sehr gestresst und sie litt sehr unter dem Tod von unserem Vater.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, jeder Kinderarzt hätte bei einer vorliegenden Essstörung schon lange an Kinder-und Jugendpsychatrie überwiesen. Allein um sich selbst abzusichern, muss der Arzt das. Daher nehme ich an, dass der behandelnde Arzt die Situation anders beurteilt.... was auch sehr merkwürdig ist, wenn bereits Notaufnahmen-Einlieferungen stattfanden. Sollte eine Essstörung vorliegen ist es sogar kindeswohlgefährdend sie nicht zu behandeln.
 

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