Hallo zusammen,
ich habe, aufgrund meiner privilegierten Lage, irgendwie das Bedürfnis, mich vorab für meinen Post zu entschuldigen.
Aufgewachsen bin ich nämlich in einem.behüteten Elternhaus, mir hat es (außer vielleicht an teurem Spielzeug) an nichts geangelt. Es gab jährliche Urlaube, nichts extravagantes, aber trotzdem immer schön und ich hatte nie das Gefühl, dass etwas essentielles fehlen könnte. Meine eltern sind immer auf meine Bedürfnisse eingegangen.
Zu meinem Thema: egal welche noch so kleine veränderung des bekannten Zustands sich ergeben könnte - Jobwechsel, Umzug in eine andere Stadt, generell eine Herausforderung, die "schwer" erscheint - ich fühle mich damit vollkommen überfordert. Ich glaube ich war schon immer so. Rückblickend habe ich die meiste Zeit meines Lebens den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Heute bin ich unglücklich mit meiner Lebenssituation (konkret mit meiner beruflichen Situation), bin mir aber sicher, es auch nicht verändern zu können. Die Gewissheit des Scheiterns ist allgegenwärtig. Ich traue mir selbst so gut wie nichts zu. Ich war ein guter Student, auch weil ich hier feste Rahnenbedingungen erhalten habe, was es bedeutet "gut" zu sein, aber auch, weil für Versagen immer eine passende Ausrede zur Verfügung stand: das Fach ist eh schwer, da fallen alle durch, das braucht man später mal eh nicht. Und natürlich auch hier wieder: weg des geringsten Widerstands.
Ich weiß gar nicht, warum ich das alles schreibe. Ich wünsche mir Veränderung für mein Leben. Motivation. Ich fühle mich als wäre ich gefangen und sehe keinen Fluchtweg. Auch das hier zu schreiben fühlt sich wieder an wie der Weg des geringsten Widerstands, in der Hoffnung, dass mir endlich jemand sagt, was ich zu tun habe, damit ich bitte selbst keine Verantwortung für mein potentiellen Scheitern übernehmen muss.
Mir ist bewusst, wie jämmerlich das wahrscheinlich alles klingt. Danke trotzdem, dass ihr bis hierhin gelesen habt.
ich habe, aufgrund meiner privilegierten Lage, irgendwie das Bedürfnis, mich vorab für meinen Post zu entschuldigen.
Aufgewachsen bin ich nämlich in einem.behüteten Elternhaus, mir hat es (außer vielleicht an teurem Spielzeug) an nichts geangelt. Es gab jährliche Urlaube, nichts extravagantes, aber trotzdem immer schön und ich hatte nie das Gefühl, dass etwas essentielles fehlen könnte. Meine eltern sind immer auf meine Bedürfnisse eingegangen.
Zu meinem Thema: egal welche noch so kleine veränderung des bekannten Zustands sich ergeben könnte - Jobwechsel, Umzug in eine andere Stadt, generell eine Herausforderung, die "schwer" erscheint - ich fühle mich damit vollkommen überfordert. Ich glaube ich war schon immer so. Rückblickend habe ich die meiste Zeit meines Lebens den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Heute bin ich unglücklich mit meiner Lebenssituation (konkret mit meiner beruflichen Situation), bin mir aber sicher, es auch nicht verändern zu können. Die Gewissheit des Scheiterns ist allgegenwärtig. Ich traue mir selbst so gut wie nichts zu. Ich war ein guter Student, auch weil ich hier feste Rahnenbedingungen erhalten habe, was es bedeutet "gut" zu sein, aber auch, weil für Versagen immer eine passende Ausrede zur Verfügung stand: das Fach ist eh schwer, da fallen alle durch, das braucht man später mal eh nicht. Und natürlich auch hier wieder: weg des geringsten Widerstands.
Ich weiß gar nicht, warum ich das alles schreibe. Ich wünsche mir Veränderung für mein Leben. Motivation. Ich fühle mich als wäre ich gefangen und sehe keinen Fluchtweg. Auch das hier zu schreiben fühlt sich wieder an wie der Weg des geringsten Widerstands, in der Hoffnung, dass mir endlich jemand sagt, was ich zu tun habe, damit ich bitte selbst keine Verantwortung für mein potentiellen Scheitern übernehmen muss.
Mir ist bewusst, wie jämmerlich das wahrscheinlich alles klingt. Danke trotzdem, dass ihr bis hierhin gelesen habt.