Ich habe als Kind oft das Wort "hochbegabt" gehört. Ich halte das für Quatsch, ich sehe mich ganz und gar nicht so und das sage ich nicht aus einer Bescheidenheit heraus.
Das ließe sich herausfinden, z. B. Mensatest.
ch sehe es als mögliche Erklärung für meine absolute Vermeidung von größeren Anstrengungen. Denn wer sich anstrengen muss kann nicht hochbegabt sein, somit entspräche ich auch nicht mehr diesem Bild.
Eigenartige Denkweise.
Weshalb sollte Hochbegabung Anstrengung unnötig machen?
Wenn jemand seine Hochbegabung durch mangelnde Anstrengungsbereitschaft nicht nutzen mag, hat das Gründe. Könnte mit psychotherapeutischer Unterstützung angeschaut werden.
Ändern ließe sich das vermutlich dadurch, eine oder mehrere Herausforderungen durch harte Arbeit oder Ausdauer zu bewältigen. Doch steht dahinter dann wirklich etwas, was ich will, oder ein Leistungsgedanke?
Wer außer dir könnte dir Antwort darauf finden?
Oder erfindest du gerade eine mögliche Ausrede, um bequem in der Komfortzone verharren zu können?
Heute bin ich unglücklich mit meiner Lebenssituation
Wie könnte sich das verändern, wenn nicht durch Veränderung, neue Ansätze?
Als Kind hatte ich Unmengen Fantasie, habe in den Tag geträumt, Bücher (auch für Erwachsene) verschlungen und hatte Spaß daran, Dinge zu kreieren.
Wohin ist das verschwunden?
Wodurch?
Ich denke, es ist das Gefühl viel zu spät dran zu sein.
Zu spät wofür?
Einige steigen mit 40, 50 in neue Richtungen ein.
Ich brauche nicht viel Geld
Dann sehe ich erst recht kein Problem.
Das sehe ich auch so, ich bin auf der Suche nach einem Therapeuten.
👍
Wenn es keinerlei Beschränkungen gäbe, würde ich gerne eine Arbeit machen, in der ich mich verliere. In der ich präsent sein muss, die aber auch etwas repititives enthalten darf. Ich möchte konkrete Arbeitsergebnisse sehen, keine abstrakten.
Raus zum Kunden, Aufzüge, Maschinen, Anlagen installieren, reparieren, ein Team dabei anleiten?
Ich möchte den Eindruck haben, etwas zum positiven zu bewirken oder Dinge abzuschließen und so einen Mehrwert zu liefern.
Das kann man in sehr vielem sehen.
Wer produzieren will, wer den Aufzug braucht, wird sehr viel Sinn in der Installation und Reparatur sehen
Ich weiß, das könnte ich schon heute tun.
Warum tust du es nicht?
Wenn ich kein Geld bräuchte, würde ich ehrenamtlich Nachhilfeunterricht für Mathematik anbieten oder für ältere Menschen die Einkäufe erledigen.
Das geht auch gegen Geld, man braucht nur noch ein paar ergänzende Angebote und schon kann man davon leben.
Nicht sehr kompliziert.
Explizit gab es den Leistungsgedanken nicht. Implizit, denke ich, schon. Vorbilder waren immer Menschen, die "ein Schweinegeld" verdienen, oder die angesehene Berufe haben. Auch wolle ich doch sicher nicht ewig ein "Sachbearbeiter" bleiben oder zu wenig verdienen. Das sind Sätze aus meiner späteren Jugend, aber ich denke, dieses Mindset hat bereits früher bestanden.
Das Mindset kam nicht von mir.
Lohnenswert genauer betrachtet zu werden.
Ich fühle mich, um es maximal plakativ zu sagen, mit der Welt verbunden.
Vielleicht sogar im Einklang. Mein Körper, Geist und die Umwelt schlagen alle im selben Takt und sogar noch ein zweiter Mensch, den ich führe und der mit mir in eine Harmonie geht.
Ließe sich da eine nebenberufliche Einkommensquelle erschließen? Man muss ja nicht einen Vollzeitjob haben, könnte auch Teilzeitjob plus Nebentätigkeit sein.
außer in Themengebieten, die mich wirklich nicht interessieren
Das immer wieder durchscheinende Lustprinzip. 😉 Kenne ich auch.
Dieses Rätsel habe ich noch nicht geknackt.
Mit substanzlosen Luftschlössern kommst du nicht weiter.
Offenbar hast du dich noch nicht ernsthaft mit Berufen, Tätigkeitsbildern und umsetzbaren Möglichkeiten auseinandergesetzt.
Wann fängst du damit an?
Es ist das erste, was in meinem Erwachsenenleben so etwas wie eine echte Leidenschaft ist.
Was kannst du daraus ableiten, daraus machen?