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Ich bin mir sicher, zu versagen

Aber was würdest du denn lieber machen, als deinen jetzigen Job?
Willst du eine komplett andere Richtung, und wenn ja, dann welche?
Dieses Rätsel habe ich noch nicht geknackt. Mal tendiere ich zu einem Handwerksberuf, mal zum Berufsschullehrer, mal zu Physiotherapeuten und dann wieder in eine ganz andere Richtung - ohne wirklich zu wissen, ob das tragfähige Ideen sind.
Und mit deinem Gefühl, daß dir die Zeit davon läuft, schadest du dir nur selbst.
Im Gegenteil, es ist wichtig, daß du dir Zeit nimmst, um deine Arbeit gut zu machen, und dich im Berufsleben und der Firma einzugewöhnen.
Nun, ich arbeite jetzt 6 volle Jahre bei meinem heutigen Arbeitgeber. Ich glaube, die Eingewöhnungsphase habe ich hinter mir. Im Gegenteil, ich denke, dadurch dass die Anfangsnaivität gewichen ist, sehe ich nun alles etwas deutlicher.
Mein Fehler war es, mich auf die leitende Stelle einzulassen.
Aber auch in der operativen Arbeit geht mir mittlerweile einfach die Puste aus. Ich mache diese Arbeit nun schon eine Weile und muss mir schlussendlich einfach eingestehen, dass es nicht das richtige für mich ist.
Und in der Freizeit mache einfach mal das, was DIR Spaß macht, und was DICH interessiert, ohne darauf zu schauen, was andere Leute machen.
Denn wenn du nicht aufhörst, dich ständig mit anderen zu vergleichen, wirst du nie selbstsicherer werden.
Diese Sicherheit erreichst du nur dann, wenn du aufhörst mit dieser kräftezehrenden Vergleicherei, und statt dessen deine eigenen Hobbys und Interessen entwickelst.
Dann wird es dir bestimmt auch psychisch besser gehen, als jetzt...
Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Wenn die Arbeit aktuell eine Schattenseite ist, ist das Tanzen das Licht. Es wird manchmal überschattet, aber ich bleibe dabei. Es ist das erste, was in meinem Erwachsenenleben so etwas wie eine echte Leidenschaft ist.
 
Ich habe als Kind oft das Wort "hochbegabt" gehört. Ich halte das für Quatsch, ich sehe mich ganz und gar nicht so und das sage ich nicht aus einer Bescheidenheit heraus.

Das ließe sich herausfinden, z. B. Mensatest.

ch sehe es als mögliche Erklärung für meine absolute Vermeidung von größeren Anstrengungen. Denn wer sich anstrengen muss kann nicht hochbegabt sein, somit entspräche ich auch nicht mehr diesem Bild.

Eigenartige Denkweise.
Weshalb sollte Hochbegabung Anstrengung unnötig machen?

Wenn jemand seine Hochbegabung durch mangelnde Anstrengungsbereitschaft nicht nutzen mag, hat das Gründe. Könnte mit psychotherapeutischer Unterstützung angeschaut werden.

Ändern ließe sich das vermutlich dadurch, eine oder mehrere Herausforderungen durch harte Arbeit oder Ausdauer zu bewältigen. Doch steht dahinter dann wirklich etwas, was ich will, oder ein Leistungsgedanke?

Wer außer dir könnte dir Antwort darauf finden?
Oder erfindest du gerade eine mögliche Ausrede, um bequem in der Komfortzone verharren zu können?

Heute bin ich unglücklich mit meiner Lebenssituation

Wie könnte sich das verändern, wenn nicht durch Veränderung, neue Ansätze?

Als Kind hatte ich Unmengen Fantasie, habe in den Tag geträumt, Bücher (auch für Erwachsene) verschlungen und hatte Spaß daran, Dinge zu kreieren.

Wohin ist das verschwunden?
Wodurch?

Ich denke, es ist das Gefühl viel zu spät dran zu sein.

Zu spät wofür?
Einige steigen mit 40, 50 in neue Richtungen ein.

Ich brauche nicht viel Geld

Dann sehe ich erst recht kein Problem.

Das sehe ich auch so, ich bin auf der Suche nach einem Therapeuten.

👍

Wenn es keinerlei Beschränkungen gäbe, würde ich gerne eine Arbeit machen, in der ich mich verliere. In der ich präsent sein muss, die aber auch etwas repititives enthalten darf. Ich möchte konkrete Arbeitsergebnisse sehen, keine abstrakten.

Raus zum Kunden, Aufzüge, Maschinen, Anlagen installieren, reparieren, ein Team dabei anleiten?

Ich möchte den Eindruck haben, etwas zum positiven zu bewirken oder Dinge abzuschließen und so einen Mehrwert zu liefern.

Das kann man in sehr vielem sehen.
Wer produzieren will, wer den Aufzug braucht, wird sehr viel Sinn in der Installation und Reparatur sehen

Ich weiß, das könnte ich schon heute tun.

Warum tust du es nicht?

Wenn ich kein Geld bräuchte, würde ich ehrenamtlich Nachhilfeunterricht für Mathematik anbieten oder für ältere Menschen die Einkäufe erledigen.

Das geht auch gegen Geld, man braucht nur noch ein paar ergänzende Angebote und schon kann man davon leben.
Nicht sehr kompliziert.

Explizit gab es den Leistungsgedanken nicht. Implizit, denke ich, schon. Vorbilder waren immer Menschen, die "ein Schweinegeld" verdienen, oder die angesehene Berufe haben. Auch wolle ich doch sicher nicht ewig ein "Sachbearbeiter" bleiben oder zu wenig verdienen. Das sind Sätze aus meiner späteren Jugend, aber ich denke, dieses Mindset hat bereits früher bestanden.
Das Mindset kam nicht von mir.

Lohnenswert genauer betrachtet zu werden.

Ich fühle mich, um es maximal plakativ zu sagen, mit der Welt verbunden.
Vielleicht sogar im Einklang. Mein Körper, Geist und die Umwelt schlagen alle im selben Takt und sogar noch ein zweiter Mensch, den ich führe und der mit mir in eine Harmonie geht.

Ließe sich da eine nebenberufliche Einkommensquelle erschließen? Man muss ja nicht einen Vollzeitjob haben, könnte auch Teilzeitjob plus Nebentätigkeit sein.

außer in Themengebieten, die mich wirklich nicht interessieren

Das immer wieder durchscheinende Lustprinzip. 😉 Kenne ich auch.

Dieses Rätsel habe ich noch nicht geknackt.

Mit substanzlosen Luftschlössern kommst du nicht weiter.
Offenbar hast du dich noch nicht ernsthaft mit Berufen, Tätigkeitsbildern und umsetzbaren Möglichkeiten auseinandergesetzt.
Wann fängst du damit an?

Es ist das erste, was in meinem Erwachsenenleben so etwas wie eine echte Leidenschaft ist.

Was kannst du daraus ableiten, daraus machen?
 

Ich bin mir sicher, zu versagen​


Ich bin sicher, so wird es kommen ...... es sei denn, du änderst deine Denke
Nicht unbedingt.
Das Denken ist nur ein Teil von dem was bestimmt, wie wir Menschen funktionieren.
Deshalb ist die Ansicht einfach zu kurz gegriffen, von wegen wer positiv denkt hat Erfolg, und wer glaubt zu versagen, der wird es auch,
Es gibt schließlich genug Optimisten, die immer gut drauf sind, die glauben daß sie alles Mögliche schaffen, und dann ihre Existenz mit Vollgas und ganz viel positivem Denken an die Wand fahren.

Der TE versagt in seinem Job trotz seiner negativen Denkweise schließlich nicht, und hat auch sein Studium erfolgreich abgeschlossen!
Aber das bringt ihn nicht dazu, sich über diese Erfolge zu freuen und darauf aufzubauen, das ist sein Problem.
Ihm fehlt einfach die Lebensfreude, die nichts mit Leistungen und Geld zu tun hat, sondern mit dem Gefühl, auf einem guten und für ihn passenden Weg zu sein...

@N4cht du könntest glaube ich noch jede Menge Erfolge in deinem Beruf, wie Gehaltserhöhungen und Beförderungen erleben, aber das würde wahrscheinlich nicht viel an deinem Denken ändern.
Dein Problem liegt glaube ich woanders, wo genau kann ich dir natürlich auch nicht sagen.
Das kannst du wohl alleine auch nicht wirklich herausfinden, da bräuchtest du Leute, die dich und dein Leben besser kennen...
Alles Gute für's neue Jahr für dich und alle anderen hier!!!🍀🍀🍀
 
Ich bezog mich speziell auf diese Aussage und Haltung

"Rückblickend habe ich die meiste Zeit meines Lebens den Weg des geringsten Widerstands gewählt.

............ bin mir aber sicher, es auch nicht verändern zu können. Die Gewissheit des Scheiterns ist allgegenwärtig."


Mit dieser Haltung und, ja sogar Gewissheit.
 
Threadtitel:

Ich bin mir sicher, zu versagen​


Vielleicht solltest du hier mal ansetzen und den Satz umstellen und zwar so, dass es dir etwas Positives suggeriert.

Als kleines Beispiel:
Ich bin mir sicher, alles zu schaffen was ich mir für mein Leben wirklich Wünsche.

Setzt aber voraus zu wissen, was du wirklich wirklich willst.
Und dem dann auch Taten folgen lässt. Eigeninitiative und so.
 

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