Zunächst mal Danke für deine ausführliche Antwort. Da steckt sicherlich viel Wahres drin.
In der Arbeitswelt wurde ich dann damit konfrontiert, dass "Leistung" eben mehr bedeutet als gute Noten zu schreiben. Sauberes Arbeiten, Eigeninitiative und Motivation spielen eine große Rolle. Meine Motivation im Studium war aber immer ein guter Student zu sein, es gab kein Ziel für später. Ab hier wurden mir meine Unzulänglichkeiten vor Augen gehalten, schlussendlich hat es mich auch den Werkstudentenjob gekostet.
Später habe ich einen weiteren WS-Job bekommen, hier wurde ich besser gefördert aber auch hier zeigten sich meine Unzulänglichkeiten. Es gab sogar mal ein Gespräch mit meinem Teamleiter, ich müsse mich mehr konzentrieren etc. Ich habe es wirklich versucht, ich glaube sogar dass ich besser geworden bin. Aber eben nicht "gut". Ich fühle mich absolut falsch in meinem Beruf und denke, dass ich nun 10 Jahre in die falsche Richtung gelaufen bin.
Grundsätzlich will ich den Ratschlag aber annehmen. Machbare aber fordernde Herausforderungen müssen mehr kommen.
Ich kann es zeitlich recht gut abgrenzen. Im Studium war ich noch sehr selbstbewusst und war auch stolz auf meine Leistungen. Wo andere Schwierigkeiten hatten, war ich gut (ja, der Vergleichsgedanke ist nicht sinnvoll, das war aber damals mein Maßstab). Mir hat mein Studium eben gelegen.Hast Du schon oft das Gefühl gehabt, das war ja gar nicht so schlimm - da hätte ich mir gar nicht so viel Angst / Lampenfieber / Sorgen / Gedanken machen müssen ?
Denke mal nach ....woher Deine Bewertung kommt , die Du selbst geistig vornimmst.
In der Arbeitswelt wurde ich dann damit konfrontiert, dass "Leistung" eben mehr bedeutet als gute Noten zu schreiben. Sauberes Arbeiten, Eigeninitiative und Motivation spielen eine große Rolle. Meine Motivation im Studium war aber immer ein guter Student zu sein, es gab kein Ziel für später. Ab hier wurden mir meine Unzulänglichkeiten vor Augen gehalten, schlussendlich hat es mich auch den Werkstudentenjob gekostet.
Später habe ich einen weiteren WS-Job bekommen, hier wurde ich besser gefördert aber auch hier zeigten sich meine Unzulänglichkeiten. Es gab sogar mal ein Gespräch mit meinem Teamleiter, ich müsse mich mehr konzentrieren etc. Ich habe es wirklich versucht, ich glaube sogar dass ich besser geworden bin. Aber eben nicht "gut". Ich fühle mich absolut falsch in meinem Beruf und denke, dass ich nun 10 Jahre in die falsche Richtung gelaufen bin.
Ich verstehe, was du meinst. Ich arbeite daran, sowohl privat als auch beruflich ein bisschen mehr ins "kalte Wasser" zu springen. Selbstbewusstsein durch kleine Erfolge aufzubauen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, mir rennt die Zeit davon. Weil mir gefühlt mein Selbstverständnis für meine berufliche Zukunft wegbricht und ich ohne diese Basis ins Schwimmen gerate.Blickt Du nun auf den erfolgreichen Versuch zurück - bist Du für Dich selbst bewiesenermaßen kein Versager , sondern ein Erfolgreicher mit nem Versagergefühl ......
Grundsätzlich will ich den Ratschlag aber annehmen. Machbare aber fordernde Herausforderungen müssen mehr kommen.