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Hundefriseur werden, gute idee?

Ich empfehle Dir auf jeden Fall, einen Businessplan zu schreiben. Dann kannst Du nämlich am besten sehen, ob sich der Beruf für DICH lohnt, welche Kosten Du stemmen müsstest, und auf wie viele Kunden am Tag Du kommen müsstest. Referenzwerte kannst Du im Internet finden (z. B. Ladenmiete bei Immoscout, Preise für eine Hundefrisur bei Mitbewerbern, etc.). Bedenke: Du musst Deine Krankenkasse und Deine Miete selbst bezahlen. Leben willst Du auch, und weitere Kosten musst Du für Deinen Laden auch einkalkulieren. Aber der gut durchdachte Businessplan wäre DEIN Handwerkszeug, dass Du Dich mit Deiner Idee eingehend beschäftigst.

Was ich Dir auch raten würde: mach Dich unabhängiger von der Meinung anderer. Du lässt Dich hier sehr leicht verunsichern und interpretierst in geschriebene Worte recht viel rein. Starke Unsicherheit (auch und vor allem was das eigene Können betrifft) ist aber der Genickschuss für eine Selbständigkeit. Da muss man sich am Anfang echt durchbeißen, aber daran wächst man auch.

Es gibt auch Fortbildungen zum Tierheilpraktiker. Ich denke, das ließe sich mit dem Hundefriseur ganz prima verbinden. "Rundum gesund - alles für den Hund" sozusagen. 🙂 Möglichkeiten gibt es so einige, aber DU musst sie nutzen.
 
Hallo Alagos,
Ein Hundefriseur=Groomer, das ist kein offizieller Ausbildungsberuf. Die Ausbildung ist teuer.
Man muß die Anatomie des Hundes kennen. Die ist von Rasse zu Rasse dann auch noch verschieden.
Das Scheren beherrschen, das Trimmen beherrschen. Sich mit Shampoo auskennen, mit Krallen schneiden, eventuell Zahnstein entfernen, und vieles mehr.
Auch solltest du einen Allergietest machen, um eventuelle Allergien auszuschließen.

Ich habe zwei Pudel, und empfinde es als super anstrengend die jedes mal zu scheren. Die beiden sind lieb, die richtige Schermaschine habe ich auch, (war teuer), demnächst ist Scheren und Scherköpfe schleifen lassen dran.
Naja ich bin auch keine Professionelle, darum wohl etwas langsam, auch bedingt durch meine Schmerzen.

Aber alles im allem, ist es eine haarige Sache, meistens danach, geht es mir nicht so gut, auch atme ich Haarpartikel ein. Meist bekomme ich danach eine Erkältung oder Sinusitis.

Ich muß es machen, weil ich mir es nicht leisten kann, sie zum Hundefriseur zu bringen. Aber als Beruf, da muß man schon gesundheitlich gut beieinander sein.

Klar Profesionelle haben einen richtigen Raum und Tisch und etwas Abstand dabei, aber trotzdem überleg es dir gut.
Und die Ausbildung ist teuer, und nicht anerkannt vor der Handwerkskammer.

Du kannst ja googlen, ein Schnuppertag 8 stunden, kostet ca. 35 Euro.
Am Ende bist du mit 2500 Euro dabei.

Da ist ja Tierarzthelferin angenehmer, als Ausbildungsberuf.

Das sind meine Gedanken dazu.
 
Ich finde den Gedanken interessant.

Ich habe in einem Leben einige Hunde gehabt- mit keinem bin ich zu einem Hundefriseur gegangen. Nicht mit den großen, nicht mit den kleinen.

Es ist auch kein anerkannter Ausbildungsberuf, das sollte dir klar sein. Es ist ein Beruf "den jeder machen kann", folglich bist du, wenn der Plan schief geht, als Arbeitslose ungelernt.
Das "ungelernt" wird es dir auch erschweren einen Kredit zu bekommen um deinen Salon einzurichten (da solltest du mit 20 tausend aufwärts rechnen), Banken vergeben an ungelernte so gut wie keine Kredite.



TierarzthelferIN wäre hier eine bessere Wahl, zudem man da ja dann das Krallen schneiden etc. eh übernehmen muss.

Ich sag's mal vorsichtig: auch wenn viele Leute viel Geld für den Hund ausgeben, so wird doch als erstes da gespart bei dem, was man selber machen kann. Und da gehört der Hundefriseur dazu.
 
[...]

Ich habe zwei Pudel, und empfinde es als super anstrengend die jedes mal zu scheren. Die beiden sind lieb, die richtige Schermaschine habe ich auch, (war teuer), demnächst ist Scheren und Scherköpfe schleifen lassen dran.
Naja ich bin auch keine Professionelle, darum wohl etwas langsam, auch bedingt durch meine Schmerzen.

Aber alles im allem, ist es eine haarige Sache, meistens danach, geht es mir nicht so gut, auch atme ich Haarpartikel ein. Meist bekomme ich danach eine Erkältung oder Sinusitis.

Ich muß es machen, weil ich mir es nicht leisten kann, sie zum Hundefriseur zu bringen. Aber als Beruf, da muß man schon gesundheitlich gut beieinander sein.

Hast du es schon mal mit einem Mund- und Nasenschutz versucht du weist die Dinger mit denen so viele Asiaten immer rumlaufen die bekommst du recht Günstig bei A....n vllt. wäre das was für dich?
 
Hast du es schon mal mit einem Mund- und Nasenschutz versucht du weist die Dinger mit denen so viele Asiaten immer rumlaufen die bekommst du recht Günstig bei A....n vllt. wäre das was für dich?

Naja einmal, Ondina, das war eher suboptimal, weil ich ihnen zwischendrin, während sie da stehen ins Ohr flüstere was sie machen sollen, oder wenn sie lieb sind bzw. es richtig machen.
Bei den Hunden brauche ich meinen Mund und Gesicht einfach als eine Art Gestik. Halt in der Interaktion.
Das ist nicht das Wahre für mich.
Vielleicht kaufe ich mir so eine Art Brille wie fürs Schweißen, damit mir nicht soviele Haare in die Augen kommen.

Meine Maschine hat 300 gekostet und die Scherköpfe je Kopf 40 euro, ich habe 6 Scherköpfe.
Und eigentlich bräuchte ich noch eine Heiniger Mini oder Midi, das liegt aber noch in weiter Ferne.
Die Bürsten waren auch teuer. Und das Shampoo muß halt auch schon eines von den Besseren sein, :schulterzucken: ist halt so, das Fell wird dann ganz anders als bei billig Schampoo und läßt sich auch besser Scheren.

Wenn ich mir vorstelle, das jeden Tag machen zu müssen, 4-6 Hunde, ne das könnte ich nicht.
Dann werden Terrier und andere auch getrimmt, die darf man nicht scheren.
Und andere haarende Hunde soll man nicht scheren. Bleibt nur das trimmen, das muß man auch können.
Die Rassezugehörigen Frisuren muß man auch können.
Die Leute sind da pingelig mit ihren Hunden, und sie bezahlen ja auch genug dafür.

Alles in allem ist es schon ein hartes Geschäft, wenn ich meine frühere Hundefriseurin in Erinnnerung aufrufe. Das wöllt ich nicht mein Leben lang machen. Und das muß man ja, wenn man erst mal ein Geschäft gegründet hat. Das fäng erst so richtig nach 5 Jahren an zu laufen.
 

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