Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hund wirkt unausgeglichen

Das Raufen mit dem Hund finde ich nicht schlimm. Es gibt Hunde, die es lieben. Allerdings ist es dabei für mich als Mensch wichtig, dass der Hund eine gute Beisshemmung gelernt hat. Unser Kleiner liebt diese Art des körperlichen Spiels. Aber es ist Schluss, wenn er sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Ich habe noch nicht mal Bock mir eine Scharte im Finger durch zu wildes spielen zu zu ziehen.

Die Kastration kann aber muss nicht zwangsläufig mit der Kastration zu tun haben. Kann auch am Alter liegen. Ich würde mich anschliessen, dass du lernen musst, deinen Hund besser zu "lesen". Dadurch kannst du viele Situationen schon oft im Vorfeld erkennen. Es gibt wirklich sehr gute Seminare zu dem Thema.

Und such mal im Netz nach "click für Blick". Damit kann man den Hund durchaus auch nach üben, deutlich besser unter Kontrolle bringen.

Ansonsten ist nicht unbedingt die Quantität der Hunderunden wichtig, sondern die Qualität. Die Birne des Hundes muss auch gefordert werden. Wir bauen auf den Spaziergängen immer Unterordnungsübungen oder auch reine Spassübungen ein. Ansonsten werden unsere Hunde noch mit Mantrailing ausgelastet. Ist eigentlich für jeden Hund geeignet. Sie müssen das nur lernen, nutzen aber all das, was ihnen die Natur sowieso schon mitgegeben hat.
 
Meine Fellnase liebt Mantrailing. Da ist sie so zufrieden hinter.
Und es ist eine echte Teamarbeit. Du lernst den Hund zu lesen, lernst seine Körpersprache besser kennen.

Auch die Frei-Verloren-Suche findet sie toll. Da ist auch Zusammenarbeit gefragt.

Vielleicht wäre das ja auch was für dich als gemeinsames Hobby.
 
Oder wenn er nach dem Labbi schlägt auch Apportieren. Aber so, wie er sich anhört, tendiert er eher zum Bollerkopp.

@Enie
Ist OT, aber Hunde sind eigentlich ziemlich leicht zu führen, wenn man weiss, wie sie ticken. Vielleicht magst du ja mal als Gassigänger ins TH gehen? So hat unsere "Hundekarriere" angefangen. Und nein, man zerfließt nicht vor Mitleid wegen all der armen Hunde. Sondern im Gegenteil, man lernt eher welcher Hundetyp einem liegt. Bei uns sind es die kontinentalen Hütehunde oder auch die Terrier. Und aus dem Tierschutz waren es bei uns immer (vermutet) Hunde über 3 Jahre. Damit spart man sich dann schon mal die anstrengende Pubertät. Und wir haben wirklich mit unserem vorletzten Hund einen so freundlichen und einfachen Hund gehabt, wie man es sich kaum vorstellen kann. Leider ist er viel zu früh gestorben. Hat sich im TH ganz furchtbar verhalten, war aber ein wirkliches Herzchen.
 
Dankeschön, jedoch bin ich unsicher inwiefern Katzen die teilw. hunderte Meter entfernt sind und nicht mal in seine Richtung schauen oder Passanten, die teilw. 20 Meter entfernt sind (kein Blickkontakt) ihn stressen können
Bist du sicher, dass er richtig sehen kann?
Würde ich mal nachschauen lassen
 
Nee, sehen tut er wunderbar. Da habe ich keine Zweifel. Es ist auch nicht so als würde ich mit dem kleinen Racker nicht klarkommen. Ich hab ja auch einiges die letzten Jahre gelernt.
Das beschriebene Verhalten, was kürzlich erst eintrat, stellt eher die Ausnahme dar und weicht von seinem sonstigen Verhaltensmuster ab.

Zwischenzeitlich war ich nur etwas überfragt. Das ist auch schon alles.

@Bingenervt
Jeder Hundetrainer den ich traf und ausnahmslos jedes Vereinsmitglied/Hundehalter-/in, empfiehl mir (wenn es um hunderziehung geht) gerade dann einen Welpen, den man von Anfang an groß zieht. Ergo auch die Pubertät mitmacht etc.

Weil die Bindung deutlich stärker ist und gewisse Verhaltensweisen besser ab- oder eintrainiert werden können. Ich habe oft Widersprüche mitbekommen, von verschiedenen Trainern. Aber in der Frage waren sich alle einig. Deswegen überrascht mich deine Aussage. Du empfiehlst ja quasi das genaue Gegenteil. Also ich kann ehrlich gesagt nur bestätigen was mir empfohlen wurde. Ich habe meinen Hund als Welpen bekommen und die Art und Weise wie er sich im Training macht, wie gut er sich in der Gruppe verhält. Da sind einfach Welten Unterschied dazwischen, zu den Hunde die neu im Verein waren und eben nicht schon als Welpe trainiert wurden. Diese Hunde waren meist über viele Monate noch sehr eigenwillig, einige habe sich nie so wirklich 100% angepasst. Also da deckt sich meine Erfahrung ganz klar mit dem was mir damals auch von Trainern geraten wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
@vollzeitotto: Ich denke, dieses ''Tierheim vs. Welpe Denken'' ist eine rein persönliche Sache.
Im Tierheim gibt es viele tolle Hunde, die sich über ein neues, gutes Zuhause freuen würde. Und viele davon werden tolle und gut erzogene Lebensbegleiter. Außerdem erspart man sich viel Zeit und Arbeit, tut was für den Tierschutz etc.pp.
Ich persönlich habe immer Welpen gehabt, einfach weil ich es liebe, meinen Hund schon als Baby zu kennen und zu erziehen. Mir macht es viel Freude meinen Hund tatsächlich von ''Geburt'' an zu begleiten. Ob es tatsächlich nur Welpen sind, die eine wirklich tiefe Bindung zu ihrem Menschen aufbauen können, wage ich zu bezweifeln. Ich habe schon Hunde erlebt, die von Baby an bei ihren Haltern waren und nur geringe Bindung hatten und Hunde aus dem Tierschutz, die waren 5 und mehr Jahre alt, die eine super Bindung zu ihrem ''neuen'' Menschen aufgebaut haben.
Und zur persönlichen Vorliebe kommt für mich auch noch dazu, was ich von meinem Hund erwarte, was er leisten soll, wen er erwachsen ist oder ob er überhaupt etwas für einen tun soll, also eine Aufgabe bekommen soll.
Bei meiner Hündin ist es z.B. so, dass sie sich kaum für Bälle interessiert, weil das für mich keine Priorität hatte. Dafür bringt sie mir aber selbständig alles, was ich ihr beigebracht habe. Sie ist ein Assistenzhund. Wenn ich ihr sage, hol mir mein Handy, zieht sie los und sucht es bis sie es findet. Aber sie versteht auch wenn ich sage ''hol mir mein Handy aus dem Esszimmer''. Dann versteht sie auch den Ort, an dem es liegt. Oder sie gibt mir meine Kleidungsstücke so an, wie ich es ihr sage. Sag ich Socken, dann gibt sie mir die Socken an, wenn ich sage Hose, dann gibt sie mir die Hose an... wenn ich Ball sage bringt sie mir den auch, aber sie verzweifelt daran, wenn ich den dann wieder wegwerfe. Sie holt den dann zwar wieder, weil sie weiß dass mir auch mal Sachen runterfallen, aber dann setzt sie sich damit vor mich und passt auf, dass das nicht noch mal passiert. Das ist für sie eine richtige Herausforderung. Wenn ich dann mit dem Anziehen fertig bin, holt sie mir die Zeitung aus der Röhre und bringt mir mein Handy und dann ist sie platt, ohne viel laufen oder anderes Spielgedöns. Sie bekommt dann ihr Futter, geht kurz in den Garten zum Pipi machen und pennt dann erst mal ne Runde...
Das hab ich von Baby an mit ihr aufgebaut, immer nach dem, was sie schon leisten konnte. Und ich habe von Baby an mit ihr geübt, Pausen zu machen. Sie ist ein Aussie, ein Powerhund... viele Aussies sind oft stundenlang nur in action... meine schläft jeden Tag 18 Stunden. Den Rest der Zeit ist sie damit beschäftigt mir zu helfen oder wir sind draußen. Denn bei allem was sie für mich tut, ihren Auslauf braucht sie. Sie läuft jeden Tag ca. 10 km.
Viele Dinge die ich von meinem Hund erwarte lrnen ältere Hunde schwer, daher ist auch das für mich ein Punkt gegen einen älteren Tierheimhund.
Wichtig ist, dein Hund weiß was er machen soll und das verlässlich. Entweder er darf etwas oder er darf es nicht. Klarheit ist für einen Hund das wichtigste. Er muss wißen was ok ist und was nicht. Mal ok und nächstes Mal nicht, das versteht er nicht.
 
@vollzeitotto
Ich halte Hunde zu keinem bestimmten Zweck, sie müssen keine bestimmten Anforderungen erfüllen. Zumal es für den Hundetyp, den ich bevorzuge, heutzutage sowieso kaum noch wirkliche Einsatzzwecke gibt. Das mit der Bindung ist totaler Quatsch. Der Aufbau einer Beziehung dauert bei einem erwachsenem TH-Hund genauso lange, wie bei einem Hund, den ich schon als Welpe zu mir nehme. Ja, hatte ich auch schon. Ich finde es da durchaus realistisch mit 1 Jahr zu rechnen - bei beiden. Der Welpe entwickelt sich ja erst noch und muss erwachsen werden. Und verändert sich in der Zeit auch. Das Kennenlernen und der Aufbau des Vertrauensverhältnis dauert eben seine Zeit.

Der grösste Unterschied ist, dass ich mich bei TSch-Hunden mit Dingen auseinander setzen muss, die andere Leute verbockt haben. Beim Hund, der schon als Welpe bei mir einzieht, muss ich mich " nur" mit Fehlern auseinander setzen, die ich selbst vergeigt habe.
Tatsächlich war unser "schwierigster" Hund der Welpe vom Züchter, von dem und durch den ich aber ganz viel gelernt habe. Und der anhänglichste und freundlichste Hund war ein unkastrierter Rüde aus dem Tierheim. Absolut menschenfreundlich und sozialverträglich. Ein echtes Herzchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schriebst, dass mit dem Hundeverein sein Verhalten besser war.
Dann würde ich dies wieder tun.

Ich habe einige Rüden von mir kastrieren lassen.
Das Verhalten hatte sich überhaupt nicht negativ verändert.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben