Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hund veräppelt mich

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 77808
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Früher mal, als sie jünger war, hat Nassfutter nicht funktioniert. Nachdem wir etliches durchprobiert haben sind wir bei dem Trockenfutter gelandet.
An Zähnen oder Zahnfleisch finde ich nichts außergewöhnlich. Wenn sie frisst, frisst sie ja auch ohne zu unterbrechen durch.

Mir macht allerdings eher die Treppe Sorgen.
Alleine unten bleiben will sie nicht, ohne mehrerer Anläufe will sie aber nicht hoch.
Ob ich die demnächst hoch tragen muss?
Das wäre nicht so toll, sie wiegt über einen halben Zentner und das Treppenhaus ist einfach nur eng.
 
Und du hast keine Möglichkeit unten mit ihr zu schlafen?
Wie machst du es denn, wenn sie nachts raus muss?
Würdest du das denn mitbekommen, wenn ihr über Stockwerke getrennt seid?

Eine Freundin muss ihren Hund auch die Treppen hochtragen, weil sie oben wohnt.
Der Hund kommt hinten nicht mehr hoch und hat deshalb für draußen einen Rolli.

Was für eine Rasse ist es denn?
 
Mir macht allerdings eher die Treppe Sorgen.
Alleine unten bleiben will sie nicht
ohne mehrerer Anläufe will sie aber nicht hoch.
Ob ich die demnächst hoch tragen muss?
Das wäre nicht so toll, sie wiegt über einen halben Zentner und das Treppenhaus ist einfach nur eng.

Ich habe etwas Schwierigkeiten, diesen Thread zu verstehen, sorry.
Es ist doch klar, das Tiere älter werden und sich somit irgendwann die Probleme des Alterns einstellen. Und dass dafür dann Lösungen gefunden werden müssen, mit denen es dem Tier gut gehen kann.

Wenn sie so deutlich zeigt, wie schwer ihr das Treppensteigen nun fällt, das vermutlich mit Schmerzen verbunden ist, würde ich ihr das nicht mehr zumuten wollen.
Hast Du noch nie darüber nachgedacht, wie Du das dann löst, wenn der Zeitpunkt kommt?

Ich würde unten schlafen, ist nicht nur im Hinblick darauf, dass sie eventuell bald noch häufiger raus muss und das schnell gehen muss, praktikabler.
 
Mal zwischen deinen Zeilen - ziemlich kopfschüttelnd, sorry....

Meine Hündin ist jetzt 12.

Wenn sie schon 12 ist - WIE lange bitte machst du denn dann diesen Spuk schon mit???
Hast du dich echt fast 12 Jahre von ihr derart tyrannisieren lassen??? 😳


Ich glaub, die veräppelt mich.
>wenn es Essen gibt, geht gar nichts. Ich misch dann Fischchen unter das Trockenfutter, aber ganz unten. Sie fummelt die heraus, und wo man einmal dabei ist, frisst man halt den Rest auch noch.

Gib ihr Nassfutter und schau, was sie davon am liebsten mag. Hühnchen geht bei Tieren eigentlich fast immer. Bei deiner offenbar auch Fisch.

Aber lass dich nicht weiter tyrannisieren! Denn genau das tut sie, weil DU es ihr gestattet hast! Doch kein gesunder Hund - und ich gehe mal davon aus, dass du ihren Gesundheitsstatus hast abklären lassen? - verhungert freiwillig.

Stell ihr das Futter hin, warte 10 Minuten - und wenn sie es nicht frisst, kommt es eratzlos bis zur nächsten Mahlzeit weg. Glaub mir - nach kurzer Zeit wird sie sich das merken!


>Die Treppe ist ihr "komisch" geworden. Sobald ich hinter ihr rauf will, macht sie "hiieeeh", dreht sich im Kreis und tut so als wenn sie Anlauf braucht. Anschieben kann man vergessen. Gehe ich voraus , klappt es: ich bin ja schon oben. Auch bei Gitterrost-Stufen, die für sie potentiell unangenehm zu laufen wären.

Hast du abklären lassen, ob sie evtl. Arthrose hat und demzufolge Schmerzen?
Wann hat das Treppenprob angefangen?
Falls alles gesundheitlich bei ihr okay, lass sie unten stehen. Offenbar kommt sie ja nach, wenn sie zu dir will.
Wichtig aber ist hier, echt zu wissen, ob da eine Schmerzsituation besteht.


>Auf wörtliche Befehle reagiert sie nicht mehr, auf Zeichen sofort. Man könnte denken, sie hört schlecht. Wenn ich aber mit dem Auto komme und hoch schleiche, sitzt sie schon da und spitzt die Ohren.

Mach einen Hörtest. Raschele mit etwas, das sie besonders interessiert. Und lass auch das durch den TA abklären.
Aber generell: Auch mein Hund, der noch hört wie ein Luchs (er ist auch 12), reagiert besser auf Zeichen - und verfolge ich die Sendungen von Martin Rütter, ist das offenbar gar nicht so selten.
Doch sollte da bei euch eine Veränderung stattgefunden haben, lass es erstmal medizinisch abklären.


> Eben bin ich runter auf Klo. Sie kam verspätet hinterher und rannte mit Schwung an der Türe vorbei. Also bin ich hoch gesaust und hab mich im Bett versteckt. Sie kam hoch. Anstatt mich zu suchen legt die sich oben an den Treppenaufgang und lutscht an den Füßen: ich kann ja nur runter oder hoch kommen und hätte beide Male an ihr vorbei gemusst.
Is klar...

Wie gesagt: Einige medizinische Untersuchungen sind noch notwendig. Aber was das Füttern anbelangt: Hinstellen, 10 Minuten abwarten, wenn nicht gefressen, wegnehmen bis zur nächsten Mahlzeit. Schlechte Fresser gibts bei Hunden nur aus Krankheitsgründen, sonst eher nicht.
 
Jetzt bin ich irritiert - irgendwie ist das ja ein völlig neuer Thread. Was soll das???
 
Zuletzt bearbeitet:
Und du hast keine Möglichkeit unten mit ihr zu schlafen?
Wie machst du es denn, wenn sie nachts raus muss?
Würdest du das denn mitbekommen, wenn ihr über Stockwerke getrennt seid?

Eine Freundin muss ihren Hund auch die Treppen hochtragen, weil sie oben wohnt.
Der Hund kommt hinten nicht mehr hoch und hat deshalb für draußen einen Rolli.

Was für eine Rasse ist es denn?

Ich hab neben meinem Bett - da Dachschräge - Zeug hingelegt und darauf eine weiche Unterlage geschaffen. Das ist ihr Bettchen, also schläft sie sozusagen neben mir.
Deshalb höre ich auch Gegrummel in ihrem Bauch- falls was ist. Manchmal schnarcht sie mir auch die Ohren voll aber ok - ist dann halt so.

Leider zeigt sie mir nicht deutlich, ob sie raus muss, aber das erfahre ich, wenn sie über mein Kopfkissen steigt und mir auf meine Haare tritt. Wenn das eintritt, hab ich noch etwa 10 Sekunden um aufzustehen, Schuhe anzuziehen und mit ihr die Treppe runter zu flitzen.

Heute morgen bin ich eine Runde zu Mutter mit ihr gelaufen.
Rose läuft meist ohne Leine.
Ich fand es damals wichtiger sie selber bestimmen zu lassen wo sie läuft aber ihr beizubringen, wo sie nicht laufen darf (zB Strasse). So kann sie dieses nervige Stehenbleiben, Schnüffeln und Hinterher rennen selbst bestimmen.
Wenn mit Leine, kann ich sie dirigieren wie ein Pony an den Zügeln.
Also "geh bisschen rechts, bisschen links". Auch "hoch" geht: wenn kleine Mäuerchen kommen, stelle ich sie gegen den Anfang, zupf ganz wenig und sie springt hoch. Oben läuft sie so lange bis Widerstand kommt. Zb weil Büsche wachsen. Mittlerweile kann ich sie aber so lenken, dass sie da durch läuft. Generell weicht sie jedem Gegenstand aus. Es war nicht einfach, sie davon zu überzeugen, dass sie sich etwas bücken kann und ein Strauch dann über sie weiter gleitet.

Als wir eben noch zur Werkstatt gefahren sind, wollte sie nicht in den Sprinter springen.
Ok - passiert.
Also hab ich sie hoch gehoben. Dazu hab ich vor Jahren eine Art Griff eingeübt.
Ich nehm sie mit links vorne unter der Brust, die rechte Hand greift das hintere Bein rechts. Aber etwas fester als es sein muss, wie eine Art Klammer. So kann ich sie ausbalancieren.

Ich kann sie dann höher absetzen oder mit ein bisschen Schwung auf meine linke Schulter heben. Oben bleibt sie dann, unten bekommt sie Halt.
Zappeln wurde seit damals vermieden, weil ich sie genau so auf dem Boden wieder abgesetzt habe. Allerdings sehr langsam - und ehe sie wirklich stand, konnten Sekunden vergehen.
So hat sie gelernt, dass sie erst dann "laufen " soll, wenn sie unten ist.
Das funktioniert übrigens auch im See, wo sie früher Schwimmbewegungen gemacht hat, sobald sie Wasser spürte. Folglich habe ich sie dann dort im Wasser abgesetzt und gesagt: "Laufen, Rose, lauf lauf lauf."

Ich kann sie auch so eine Leiter hoch tragen, sie wartet halt bis wir oben sind, und war damals auf die Art oft mit mir auf Baugerüsten.
Natürlich kann man sich die Frage stellen, was ein Hund auf dem Heuboden oder auf Baugerüsten zu suchen hat. Aber aus ihrer Sicht war die Antwort die: ich bin dabei.
Aus meiner Sicht war die Antwort die, dass es ohne derartiges Training auch keine Rettungshunde geben kann, die eben alles können müssen.
Die Königsdisziplin für sie - eine Leiter hoch gehen - hab ich damals verpasst. Heute bringt es das nicht mehr, es wäre für sie zu anspruchsvoll.

Rose ist ein Mischling, vermutlich etwas Pudel, Labrador plus keine Ahnung. Sie wurde als Welpe in Spanien in einem Tierheim abgelegt und nach über 14 Stunden Fahrt in einem Käfig nach Düsseldorf gebracht.
Nach erfolgloser zweifacher Vermittlung hat sie Eigentümer (angeblich) gebissen und scheinbar so selber entschieden, bei mir und der Mitbewohnerin zu bleiben. Die Mitbewohnerin hat sie in allen unmöglichen Verkehrsmitteln mitgenommen und in der Fachschaft an der Uni mit den Mit-Studenten im Unterricht "sitzen gelassen". Worauf Rose: sich mit denen angefreundet hat und einfach gewartet hat, bis Janine wieder kommt.
Genau so verhält sie sich heute noch. Ich geh mit ihr raus, schick sie nach oben und da pennt sie ein. Komme ich nach hause, freut sie sich recht verhalten - also nicht übermäßig - und zeigt dadurch: alles gut, jetzt bist du da und wir machen was zusammen, ok?
Danach bleibt sie , geht aber auch gern schon mal (an der Werkstatt ) um die Ecke auf dem Grundstück, wo ich sie nicht mehr sehe - und besucht Bekannte von mir.

Wenn ich los muss, such ich sie - oder fahre einfach schon mal bis zur Grundstücksgrenze.
Natürlich weiss sie, dass ich sie einsammele, also kann sie sich ruhig auch mal "verquatschen". Ich hol sie dann schon, auch wenn es nervt. Aber sie hatte dann eben eine schöne Zeit.

Das ist das was ich meine mit "veräppeln": anscheinend kennt sie schon Grenzen, testet die auch aus, überschreitet sie aber nicht. Man könnte behaupten, sie sei diplomatisch. Prinzipiell passt es aber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde... das klingt nach einer ganz zauberhaften Hund-Mensch-Beziehung 🙂
Und ihr habt es euch gut eingerichtet + die Mitbewohnerin und "Nachbarn/Bekannte" integriert.

Mit dem Alter wirst du bestimmt manche Dinge anpassen müssen... und hoffentlich macht dein Rücken das Tragen noch ne Weile mit.
Vielleicht will sie dir wirklich anzeigen... das ihr manches nicht mehr leicht fällt... z.B. mit nach oben kommen.

Ist doch gut das du die Veränderungen wahr nimmst und dir Gedanken machst 😎
 
Ich hab hier oben Würstchen zum Trocknen aufgehängt. Davon hab ich grad kleine Stückchen abgebissen und sie ihr gegeben. Dabei hab ich darauf geachtet dass ich sie ihr etwas diagonal gebe, also dass ein Eckzahn das Würstchen trifft aber nicht meinen Zeigefinger und Daumen.

Erwartungsgemäß hat sie am Anfang deutlich zu feste zu gebissen, dann aber gemerkt, dass sich meine Finger ja auch noch mit im Maul befinden und dass dies etwa ab dem dritten Miniwürstchenteil korrigiert.
Die weiss also schon was sie macht.
 
Meine Fellnase wolle eine Zeit lang nicht mehr ins Auto springen. Sonst war alles wie immer. Sie rannte, spielte, tobte, aber ins Auto springen war nicht.
Bei der TÄin stellte sich heraus, dass sie im Lendenbereich und der linken Hüfte verspannt war. Einige Mal Osteopathie und sie springt wieder ins Auto ohne jegliches Problem.
Meine Fellnase ist auch schon 10 Jahre und so zählt sie wie deine zu den Oldies.
Manches geht einfach nicht mehr so leicht.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
P Neuer Hund oder nicht Haustiere 4
G Würdet ihr im Alter nochmal einen neuen (älteren) Hund aufnehmen? Haustiere 108
G Morgen wird mein Hund sterben.... Haustiere 116

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben