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HPV und Partner

....
Dass die Impfung bei Frauen, bei denen im Gegensatz zu Männern untersucht wird, wirkt, ist ja Beweis für ihre Daseinsberechtigung.

Die bloße Existenz einer Sache geht für mich nicht mit einer Daseinsberechtigung einher.

Es muss sich jeder selber informieren.

Ich muss für mich abwägen - die möglichen Nebenwirkungen der Adjuvantien mit der durchschnittlichen Sterberate von 0,0035%.

Alle Faktoren sollten berücksichtigt werden.
 
Die bloße Existenz einer Sache geht für mich nicht mit einer Daseinsberechtigung einher.

Es muss sich jeder selber informieren.

Ich muss für mich abwägen - die möglichen Nebenwirkungen der Adjuvantien mit der durchschnittlichen Sterberate von 0,0035%.

Alle Faktoren sollten berücksichtigt werden.

Das ist richtig.
Jeder muss das für sich abwägen, ich habe mich auch impfen lassen. Weil ich das Risiko der Nebenwirkungen einer Impfung für vertretbar halte. Aber für viele ist die Impfung sowieso nutzlos, weil sie vermutlich mit HPV schon in Kontakt kamen.
 
Das halte ich für ein Gerücht - oder eine Unterstellung.

Gut mir scheint, dass du grundsätzlich alles in Frage stellst, was nicht in deine Glaubensbubble passt. Dann ist das halt so.



Frag mal bei jüngeren Menschen nach Geschlechtskrankheiten im Allgemeinen, da wirst du staunen, wie wenig Wissen vorhanden ist. Frag mal einen 50 Jährigen nach HPV, der wird dir sasgen: Was ist das und allenfalls noch denken: Das können nur Frauen bekommen. Ist halt alles falsch.
 
Ich muss für mich abwägen - die möglichen Nebenwirkungen der Adjuvantien mit der durchschnittlichen Sterberate von 0,0035%.
Diese Betrachtungsweise ist irreführend. Wenn ich z.B. eine Partnerin habe, von der ich weiß, dass sie chronisch mit HPV infiziert ist, verändert sich das Risiko drastisch. Einfach die Gesamtbevölkerung als Referenz zu nehmen ist nicht sinnvoll, um das individuelle Risiko einzuschätzen.
 
Diese Betrachtungsweise ist irreführend. Wenn ich z.B. eine Partnerin habe, von der ich weiß, dass sie chronisch mit HPV infiziert ist, verändert sich das Risiko drastisch. Einfach die Gesamtbevölkerung als Referenz zu nehmen ist nicht sinnvoll, um das individuelle Risiko einzuschätzen.

Danke. Das habe ich selber erlebt. Meine damalige Freundin hatte chronisch HPV 16. Was nutzt es mir dann zu sagen, das Risiko sich zu infizieren ist gering (was bei mir es ja nicht war) und dann noch daran zu erkranken gering, also alles in allem ist es sehr gering.

Es hilft auch nichts, sich vom infizierten Partner zu trennen oder auszuschließen, einen infizierten Partner weiter kennenzulernen, wenn "nur" HPV Hinderungsgrund ist, denn diese Viren sind so verbreitet, dass die Wahrscheinlichkeit einfach extrem hoch ist, dass die nächste Kandidatin auch HPV hat. Oder es verschweigt oder verleugnet.

Ich habe vor meiner jetzigen Partnerin 2 Dates gehabt, die HPV 16 hatten, vermutlich ist es auch das Alter 40plus, was das Risiko erhöht. Beide waren ehrlich und offen, beide habe ich weiter kennengelernt. Das war für mich dann auch Ausschlaggebend zu sagen, ich lass mich impfen.

Die Wahrscheinlichkeit ist insgesamt definitiv da, sich das einzufangen, zumal niemand verpflichtet ist, damit offen umzugehen und vielfach einfach auch garnicht seinen Status weiß. Bei anderen Erkrankungen ist das ähnlich, nur spürt man die vielleicht eher (außer HIV).

Funfact: Viele Frauen, die nach der OP geheilt gelten, infizieren sich sofort wieder, durch ihren Partner, der vorher im Ping Pong Prinzip HPV eingesammelt hat und wundern sich, wieso sie es schon wieder haben. Für den Partner gilt: Ausheilen, Impfen. bis dahin abstinent leben.

Das will nur niemand, daher wird sich das ganze so lange schlecht geredet, bis man die Statistik so weit unten hat, dass man sich getrost sagen kann: Lohnt nicht.
 
Das halte ich für ein Gerücht - oder eine Unterstellung.

Von den Männern, mit denen ich Kontakt hatte über Tinder, kannte sich mit dem Thema keiner aus und es hat niemanden interessiert, ob ich das habe oder nicht habe. Also einige wollten, wäre es nach ihnen gegangen, nicht mal ein Gummi nutzen, wo wir über noch ganz andere Krankheiten sprechen. Alle möglichen Ausreden, von der Latexallergie (gibt auch latefreie) bis sonst was.

Allein das unterstreicht die Tatsache, dass extrem vielen Männern das Thema völlig egal ist und die wenigen, die HPV schon mal gehört haben, denke noch immer, wieso sollte sie das was angehen, sie übertragen es doch "nur" und da sie keine Gebährmutter haben, ist es ihnen wurscht. Gerade deswegen ist HPV ja auch so weit verbreitet.
 

Oder bestimmte Krebserkrankungen bei Katzen, würde man den Impfstoff umwidmen (nicht erlaubt, wenn ich mich richtig erinnere).

Interessanterweise liest man bei dir dieses Vorurteil ja auch raus "Ja, also wer HPV hat, muss sich sonst wo herumgetrieben haben".

Darfst du gerne so verstehen, stört mich nicht.

Sogar durch Küssen ist es möglich.

Wer sich informieren will und lesen kann, dem erschließt sich das.

Weiß kein Mensch.

Stimmt so nicht.

Wenn ich z.B. eine Partnerin habe, von der ich weiß, dass sie chronisch mit HPV infiziert ist

Habe ich nicht.

die Gesamtbevölkerung als Referenz

passt dann für mich.
 
Da vom TE aus gerade keine Beteiligung da ist, wird hier geschlossen.Wenn wieder geöffnet soll, bitte bei Moderatoren Team per PN melden @ TE.
 

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