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Homosexualität+Gott

  • Starter*in Starter*in mondfee73
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Du bist Dir aber schon bewußt Sigi, das Du auch das was Du hier erzählst vor Gott einmal verantworten mußt? Am besten ist es, jeder liest selber in der Bibel, in meiner steht nämlich etwas vollkommen anderes!

P.S. ich spreche über Dein letztes Posting, was Du Catherine da erzählst, von wegen, Gott hat noch niemanden bestraft und wird das auch nicht tun😱😱😱
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine vorläufige, weiter durch Diskussion veränderbare persönliche Ansicht zu Homosexuellen (voräufig, weil ich persönlich noch keine endgültige starre Haltung habe)

Die Bibel verurteilt nicht Homosexualität, das Wort gibt es gar nicht darin. Sie verurteilt, „Männer, die bei Männern liegen“. Sie verurteilt, wenn man die Texte genau liest, sexuelle Wolllust und Ausschweifung über die Verbindung zwischen Mann und Frau hinaus und auch im heterosexuellen Bereich (Zustände wie in Sodom und Gomorra). Bei diesen Verboten geht es nicht um eine angeborene Neigung (mein persl. Empfinden!), die einen Menschen zwingt, sich einen gleichgeschlechtlichen Partner zu nehmen, oder aus Respekt vor der Norm der Bibel und der offensichtlichen Normalität, die anfangs vorgesehen war, dagegen anzukämpfen, was er ererbt oder erworben hat.

Offensichtlich sind die Organe des Menschen unwiderlegbar für gegengeschlechtliche Aktivität designt. Jede andere Sexualität bedarf zusätzlicher Mittel oder abnormem Gebrauch von dafür nicht vorgesehenen Organen.

Selbst wenn sich bestätigen sollte, was wissenschaftliche Untersuchungen derzeit nahezulegen scheinen, dass es im weiten Sinne angeborene Homosexualität gibt, bedeutet das noch lange nicht, dass Gott das so geschaffen hat und nun gegen seine eigene Schöpfung wettert, wie einige das hier schrieben. Wer will bestätigen, ob diese Angeborenheit eine Entartung ist, wie auch andere angeborene Krankheiten, die sich im Laufe der Zeit einschleichen? Jeder, der so eine angeborene Andersartigkeit hat, muss medizinisch dagegen ankämpfen und wenn das nicht geht, hat er das Recht auf das Mitgefühl der Umwelt, auch der religiösen, so ähnlich könnte man das auch mit angeborener Homosexualität sehen.

Nach welcher Richtschnur sich jemand ausrichtet, sollte von der allgemeinen Gesellschaft genauso freiheitlich gesehen werden, wie die Entscheidung, homosexuell zu leben. Man kann also Homosexelle (die gegen angeborene Neigungen kämpfen) diskriminieren und Menschen, die sich nach andern Maßstäben ausrichten. Beides finde ich genauso schlimm.

Es gibt ja auch andere negative Auswirkungen eines homosexuellen Lebens, und es ist nicht recht, Menschen, die die diese vermeiden möchten, in dem sie sich von Anfang an an biblische Muster halten zu diskriminieren oder als sonstwas darzustellen (tiefe innere Zufriedenheit, die bei solchen oft einer ewigen Suche nach Partnern weicht, Riskien für tödliche Krankheiten oder ähnliches). Im gesellschaftlichen Sinn muss es jedem freigestellt sein, welche Nachteile (Kampf gegen seine Neigung oder Risiken seiner Neigung) seiner angeborenen Neigung er in Kauf nimmt, das heißt, welche Richtschnur er aufstellt, wenn er angeboren homosexuell wäre.

Dass Gott im religiösen Sinne Richlinien setzt, ist seine Sache. Das Neue Testament ist voll von hohen Anforderungen, die die zu tragen haben, die zu der „kleinen Herde“ (Luk. 12:32) gehören sollen. Da ihre Hoffnung eine himmlische ist, ohne Geschlechtlichkeit, werden sie in der Bibel für ihr ganzes irdisches Leben schon auf den Wert geistiger Erfüllung getrimmt. Sie sind die „Braut Christi“, sagt die Bibel. Dass für diese Hoffnung einer kleinen Gruppe von Menschen hohe Anforderungen bestehen, zu denen Gott ein Recht hat, sie zu stellen, genauso wie ein Arbeitgeber für gewisse wichtige Positionen auf die die Welt schaut, ist nachvollziehbar.
Für die Masse der Menschen, die nicht zu der kleinen Herde gehören, sondern zu der „großen Volksmenge (Offenbarung 7) also zu denen, die in Römer 8 ab Vers 18-25 auf die Offenbarung der Söhne Gottes (der Wiedergeborenen, der kleinen Herde) warten, gelten zwar im Prinzip letztlich die selben Grundsätze, aber meine persönliche Meinung ist, dass die harten und klaren Anweisungen vor allem die durch den Geist Gottes als zukünftige Braut Christi bestimmten betreffen, während die Übrigen vor allem daran gemessen werden, ob sie dem „Lamm“ Jesus ihre Vergebung und Rettung zu schreiben. Dadurch dass die „kleine Herde“ mit himmlischer Hoffnung vom heiligen Geist wiedergeboren sind, von Gott für ein Amt eingesetzt sind, dass über den Engeln steht, gelten diese Maßstäbe. Man muss das auch mal in diesem Zusammenhang sehen und nicht so alltagsmäßig abhandeln, wie es Leute tun, die kein Interesse daran haben, diese Zusammenhänge für 144 000 Auserwählte Mitregenten Jesu zu sehen.
Wenn ich diese heiligen Zusammenhänge (aus bibl. Sicht natürlich) nicht sehen will, wird mein Empfinden über das biblisch Verbot diese sexuellen Ausschweifung (das Wort Homosexualität und angeborene H. steht m. E.nirgends in der Bibel) ganz anders ausfallen. Aber Gott hat das Recht, zu bestimmen, wie Leute leben, die er in seine Regierung einsetzen will.

Dieses Recht auf Sonderansprüche an ehrenwerte Personen des öffentlichen Lebens behält sich auch manche menschliche Regierung oder mancher Betrieb vor und dabei geht es nicht immer darum, ob es für einen Menschen gut wäre, oder nicht, es geht enfach darum, das die Behörde oder der Betrieb das wegen seinem Ruf oder wegen sonstwas nicht haben will.
Ja, aber dafür in die „ewige Abschneidung“ zu gehen, und solchen Menschen damit Angst zu machen, ist nicht duldbar. Wer sich zu der „kleinen Herde“ zählt, dann aber davon abweicht, wird von Gott anders und strenger beurteilt, als die Masse der Menschen. Die ewige Abschneidung vom Leben behält sich Gott in Fall der Mehrheit der Menchen nur für die vor, die Jesu Rolle in der Gottes Vorsatz bewusst ablehnen, weil diese quasi „ja“ zu ihrer Abschneidung sagen. Für alle anderen gilt (das ist meine persönl. Meinung, ich vertrete damit keine Religionsauslegung) die Vergebung ihrer Verfehlungen und vor allem die Texte im Römerbrief, dass wir niemand zu richten haben, weil wir es sonst ein Gericht auf uns selbst herbeiziehen, denn niemand kann heute dem Maßstab entsprechen, den Gott für die ersten vollkommenen Menschen vorgesehen hat und nat. noch nicht aufgegeben hat.
ende –

PS:
Außerdem sind nach wie vor die Forschungen noch nicht abgeschlossen und es gibt offensichtlich noch viele Gebildete, die Homosexualität nicht als vererbte Anlage sehen. Aber damit wollte ich nicht argumentieren, daher meine vorherige Meinungsbildung zu der Sache, mit der ich bisher nie zu tun hatte (weder ich noch belehrte ich andere), weswegen ich sage, vorläufige Meinungsbildung. http://www.gaymed.at/~f2055494/index.php?id=219
http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/angeboren-oder-anerzogen/1473496,CmC=1474428.html

Noch über etwas bin ich zum Nachdenken gezwungen. Manche Menschen beziehen sich darauf, dass Tiere ja auch teils so leben. Tiere fressen sich aber auch auf, ist dort ganz normal. Kann man die Tierwelt als Vorbild nehmen?


Und noch was zum Schluss. Ich meine, wenn jemand in seinem Inneren Gott angenommen hat, an ihn glauben möchte, hat er eine Entscheidung für sich getroffen, genauso, wie jemand, der das nicht möchte.

Es ist doch selbstverständlich, dass jeder die Welt so sieht, dass seine Entscheidung dadurch gerechtfertigt werden kann.

Ausreden könnte man Mikenull z.. B. seine Argumente erst, wenn bewiesen ist, dass es Gott gibt. Und Gläubigen könnte man ihre Erklärungen, die zu dem Gottesbild passen auch erst verbieten, wenn bewiesen ist, dass es Gott nicht gibt. Denn selbst wenn etwas über Gott heute unwirklich wirkt, könnte es morgen durch neue Erkenntnisse ganz anders wirken. Der Mensch forscht ständig und die Bilder verändern sich dauernd.


Bis dahin wird jede Seite für kritische Punkte Erklärungen suchen, um damit zurecht zu kommen.
Sollte man die nicht eher verstehen lernen, anstatt niederzukämpfen? Aus Verstehen lernen ergeben sich automatisch Einstellungsänderungen, da braucht man dann gar nicht mehr drum kämpfen (wohlgemerkt, ich schreibe hier über die Unklarheit gibt es Gott oder nicht). Wer seine Meinung kämpferisch rüberbringt, erzeugt ja doch Abwehr und diese lässt keinen Raum zum Nachdenken über das, was man bei der Gläubigen bzw. Nichtgläubigen Seite lernt oder zumindest verstehen lernt.
 
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Dir ist aber klar, das wenn Du den Ausdruck "entartet" -benutzt wohin Dich das stellt?

Es gibt nur eine einzige klare Antwort: Man kann so grundlegende Dinge - die am Ende schon mal zum Tod in Konzentrationslagern geführt haben - nicht einem unbewiesenen Buch überlassen. Homosexualität und deren Betätigung ( im gesetzlichen Rahmen versteht sich ) ist normal und rechtens. Schöne Christen sie sich zu einer solchen Aussage nicht durchringen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Befürworter der Homosexualität beziehen sich darauf, dass Tiere ja auch teils so leben. Tiere fressen sich aber auch auf, ist dort ganz normal. Kann man die Tierwelt als Vorbild nehmen?

Was heißt eigentlich "Befürworter der Homosexualität?"

Gibt es dann auch Befürworter von Rothaarigkeit? Befürworter von Linkshändigkeit, von großen Nasen, von Sommersprossen?

Allenfalls gibt es Befürworter von Toleranz gegenüber Homosexualität...

Ich finde, der Ausdruck "Befürworter der Homosexualität" unterstellt immer noch eine gewisse Wahlfreiheit der sexuellen Orientierung, die aber nicht gegeben ist.
 
Habe die Ausdrucksweise geändert. Entschuldige, wenn bei einem so langen Beitrag, Wortwendungen vorkommen, die zu neuen Missverständnissen Anlass geben.

Nochmal: all das Geschriebene ist meine vorläufige Meinung, keine Predigt an irgendjemand. Eu-Frank wollte sie wissen und bei mir hat daraufhin ein Prozess der Meinungsbildung angefangen. Wir sind mitten im Gespräch.

Danke.

Sigi
 
Du bist Dir aber schon bewußt Sigi, das Du auch das was Du hier erzählst vor Gott einmal verantworten mußt? Am besten ist es, jeder liest selber in der Bibel, in meiner steht nämlich etwas vollkommen anderes!

P.S. ich spreche über Dein letztes Posting, was Du Catherine da erzählst, von wegen, Gott hat noch niemanden bestraft und wird das auch nicht tun😱😱😱

Lena, les nochmal genau, dann liest du, dass ich von den vollzogenen Gerichten und von dem künftigen in dem Beitrag wirklich schrieb, das ist nichts verheimlicht. Ich habe es nur in einen Gesamtzusammenhang gestellt.
Und was die Bestrafung im Jenseits betrifft, haben wir uns doch hoffentlich geeinigt, dass ich bliblische Gründe dafür habe, daran nciht zu glauben, dass es eine Feuerhölle gibt, genauso wie du Erklärungen einstellst, warum du trotz der Gegenargumente daran glaubst. Also bleibt es dem Leser überlassen sich selbst zu informieren.
 
Nach wie vor finde ich es übrigens ein wenig anmaßend, wenn Gläubige allen Ernstes verlangen, man solle sich doch als Homosexueller einfach der Liebe enthalten, und schon wäre alles in Ordnung.

Schon mal überlegt, was man da fordert? Es ist immerhin die Forderung nach einem Verzicht auf Liebe, Nähe, Körperlichkeit, Vertrauen, Paarbeziehung. Aber sind es nicht genau die Dinge, die für die meisten von uns ein Leben erst lebenswert machen?
 
Nach wie vor finde ich es übrigens ein wenig anmaßend, wenn Gläubige allen Ernstes verlangen, man solle sich doch als Homosexueller einfach der Liebe enthalten, und schon wäre alles in Ordnung.

Kein Christ verlangt irgendetwas!
Ich als Christ nehme mir die Freiheit heraus, für mich persönlich so zu leben, wie ich es für richtig halte. Das betrifft aber mein Leben und das ist meine Entscheidung. Alle Anderen können so leben, wie sie es für richtig halten, solange sie nicht verlangen, dass ich mich ihnen anpasse!
Ich sehe darin kein Problem, da ein friedliches Miteinander möglich sein sollte.
 
Kein Christ verlangt irgendetwas!

Also, ich habe so etwas immer wieder zu hören bekommen... Es heißt dann, Gott hätte ja gar nichts gegen die Homosexuellen an sich, sondern "nur" gegen praktizierte Homosexualität. Es stünde ja jedem frei, sich gegen dieses sündhafte Verhalten zu entscheiden.

Aber für mich bedeutet das eben, sich gegen Liebe, Paarbeziehung, Partnerschaft und für ein Leben in Einsamkeit zu entscheiden. Mancher kann das vielleicht, aber ich möchte nicht einsam sein.
 
Dir ist aber klar, das wenn Du den Ausdruck "entartet" -benutzt wohin Dich das stellt?

Es gibt nur eine einzige klare Antwort: Man kann so grundlegende Dinge - die am Ende schon mal zum Tod in Konzentrationslagern geführt haben - nicht einem unbewiesenen Buch überlassen. Homosexualität und deren Betätigung ( im gesetzlichen Rahmen versteht sich ) ist normal und rechtens. Schöne Christen sie sich zu einer solchen Aussage nicht durchringen können.

Ich habe ihn nicht benutzt, sondern in Frage gestellt. Außerdem hast du doch weiter vorne von einer Anlage gesprochen, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Da die Mehrheit der Menschen diese Anlage nicht hat, ist diese Anlage offensichtlich anders als die Art im Allgemeinen, entgegen der Art entartet. Man kann solche Wörter ja auch mal ohne Emotion sehen, besonders wenn man offen lässt, wie ich in dem Satz, was es ist. Zumal wenn du weißt, dass ich keiner bin, der gegen solche Menschen zu Felde ziehen würde. Da sollte dann schon mal verstanden werden, wie jemand anders mit einer komplizierten Frage fertig wird und mehr das sehen, als jedes Wort zu suchen, mit dem man ihn treffen könnte.

Was ich allerdings darauf in meiner "Einfalt" (im positiven Sinne) lerne, dass viele Menschen mit dieser Andersartigkeit schwer verletzt wurden und man sie (oder die, die die die schützende Hand über sie halten)leicht trifft, ohne sie jemals auf die Weise treffen zu wollen, wie damals.

Sigi
 
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