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Homosexualität+Gott

  • Starter*in Starter*in mondfee73
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Ich frag mich immer wieso Gott seine eigene Schöpfung bestraft? Das erinnert mich irgendwie an ein freches ungezogenes Kind, das für sein Handeln von den Eltern verprügelt wird obwohl diejenigen es waren die bei der Erziehung geschlampt haben.

Blackjack es gibt viele Fragen in Verbindung mit Gott. Ich habe auch einige offene, auch wenn ich sie hier noch nicht gepostet habe.

Irgendwie ist es wie mit einem fremden Menschen. Du hörst z. B. was irgendein allgemein beliebter Politiker alles macht oder nicht macht und fragst dich Einiges, stellst plötzlich in Frage, ob seine Beliebtheit berechtigt ist. Diese Fragen könnten weniger werden, wenn du ein persönliches Verhältnis zu ihm hättest, dann verstehst du ihn besser und warum er dies oder das tut, was einem vielleicht zu Fragen veranlasst.

Gott will, dass wir ihn so kennenlernen, die Facetten seines Handelns näher ansehen, z. b. durch Bibellesen. Für vieles, was uns unverständlich ist, hat er uns gesagt, dass wir uns Jesus ansehen sollen, weil er die Persönlichkeit Gottes als Sohn widerspiegelt. Wenn ich ein paar grundlegende Sachen über Gott weiß, die ich z. B. an Jesus erkenne, dann sind Fragen, die mir offen bleiben, eher einzuschätzen, auch wenn sie zunächst Widerwillen hervorrufen, kann man sich dann denken, es könnte ja auch so gemeint sein usw.

Was ich da schrieb war z. B. ein sachlich kalter wahrer Satz über Gottes Recht. Was dahinter steckt, warum er das über sich kundgibt, wie wir es einordnen können, dass bleibt offen. Oder wir lernen seine Persönlichkeit z. B. am Leben Jesus so gut kennen, dass wir es dann irgendwann einordnen können, dass es uns nicht mehr stößt, weil es im Kontext steht. Verstehst du was ich versuche, rüber zu bringen?

Sigi
 
@Sigi

Meinst du damit, dass diese Frage dann irgendwie keine Bedeutung mehr hat? Ist es vergleichbar mit den Fehlern eines Menschen, den man mit zunehmender emotionaler Verbindung genau dafür schätzt das er genauso ist wie er ist, mit all seinen Schwächen?
 
Ich muss zugeben, ich habe meinen Glauben verloren. Zu groß war die vergebliche Sehnsucht nach Liebe (ich meine tatsächlich Liebe, nicht Sex!), die man mir im Namen des Gottglaubens nicht zugestehen wollte.


hmm... also gehe ich mal davon aus, dass Du in einer Gemeinde warst? Und die Dich "unter Druck" gesetzt hat?

Also, ich sehe das so.
Das ist erstmal eine Sache zwischen Dir und Gott. Wenn Du ohnehin nicht an ihn glaubst, dann ists auch egal. Dann kannst Du eh machen, was Du willst.

Ich lese aber aus Deinen Beiträgen heraus, dass Du eigentlich gerne zu Gott möchtest? Aber das Gefühl hast, Du müsstest das, was Dir sehr wichtig ist (deine Liebe) dafür verraten und verlieren?
Wenn das so sein sollte, dann gebe ich Dir den Tipp, auf Jesus zu vertrauen. Gib das in seine Hände. Lass erstmal Gemeinde Gemeinde sein, Christen Christen sein und Bibel Bibel. Bete zu ihm und erkläre ihm Deine Situation, sag ihm, wovor Du Angst hast, wonach Du Dich sehnst, was Dich derzeit von ihm trennt.
Und dann höre zu. Er antwortet Dir irgendwie, achte darauf. Es kann sein, dass es die Antwort ist, die Du nicht hören willst. Es kann auch sein, dass er Dir einen Weg zeigt, den Du gehen kannst. Vertrau auf ihn, nicht auf das, was Menschen Dir sagen. Er wird Dir antworten.

Wenn Du inzwischen mit Gott abgeschlossen hast, ignoriere den letzten Absatz einfach.
 
Nach wie vor finde ich es übrigens ein wenig anmaßend, wenn Gläubige allen Ernstes verlangen, man solle sich doch als Homosexueller einfach der Liebe enthalten, und schon wäre alles in Ordnung.

Schon mal überlegt, was man da fordert? Es ist immerhin die Forderung nach einem Verzicht auf Liebe, Nähe, Körperlichkeit, Vertrauen, Paarbeziehung. Aber sind es nicht genau die Dinge, die für die meisten von uns ein Leben erst lebenswert machen?



Das würde ich so auch nicht unbedingt sagen Knuddel, denn ich denke schon das die meisten Menschen sich nach Zuneigung und Liebe sehnen und das auch brauchen, es sei denn sie hätten von Gott eine ganz spezielle Führung für ihr Leben.
Ich glaube aber, das Jesus einen Homosexuellen Menschen von dieser Neigung frei machen kann, und ihm die Gefühle für das andere Geschlecht wieder geben kann.
Voraussetzung ist dabei natürlich das der oder die jenige überhaupt Gottes Willen tun will.
Ich kenne zwar jetzt niemanden persönlich der das erlebt hat, habe aber schon von einigen Menschen Zeugnisse gehört,wo das so war.



LG
Lena
 
[user]
Irgendwie finde ich es beschämend, wenn Christen und Atheisten sich wechselseitig erklären wollen, was Gottes Wille ist oder auch nicht ist.

Ob Kreuzzüge oder Christenverfolgung, mit dem Schwert in der Hand oder digital im iNet, es bleibt was es ist:
Intoleranz gegenüber dem jeweils anderen.
Gott ist nach meinem Empfinden in uns und mit uns - nicht in den Schriften, die Jahrhundert um Jahrhundert übersetzt und übertragen sowie angepasst worden sind. Der Beweis, dass es Gott nicht gibt, ist auch nie geführt worden - ebenso wenig wie der Gegenbeweis. Na und?

Leute lest dieses Buch:

Manfred Lütz - Gott (Eine kleine Geschichte des Größten)
Er ist Psychotherapeut, Arzt und Theologe. Er ist das was man in früheren Zeiten einen Gelehrten genannt hätte, einen Weisen. Dessen Rat man suchte und schätzte. Das Buch ist für jeden etwas, auch für Atheisten.

Er schließt mit den Worten von Mutter Teresa:
Zitat:
Ich weiß nicht genau, wie der Himmel sein wird, aber ich weiß, dass, wenn wir steben, und es kommt die Zeit, dass Gott uns richtet, er uns nicht fragen wird: Wie viele gute Sachen hast du im Leben gemacht? Er wird uns eher fragen: Mit wie viel Liebe hast du getan, was du getan hast?

Es ist Wichtig Gott zu finden. Und er kann nicht im Lärm und in der Rastlosigkeit gefunden werden. Gott ist ein Freund der Stille. Sieh doch, wie die Natur in Stille wächst: die Bäume, die Blumen, das Gras. Sieh die Sterne, den Mond und die Sonne, wie sie in Stille ihre Bahnen ziehen. Wir brauchen Stille, um fähig zu werden, Seelen zu berühren ...

Daran sollten - nach meiner unmaßgeblichen Auffassung - die Menschen und insbesondere die Christen ihr Handeln ausrichten.

Mutter Teresa ist der Inbegriff des Christen für mich. Sie liebte die Menschen. Sie hat Gutes GETAN. Alles reden ist am Ende nichts, wenn man nicht handelt.

Sie IST nach meiner Auffassung Gottes Wort, weil sie es nie marktschreierisch verkündet hat.

Anselm Grün IST das Wort Gottes für mich, weil er leise und sanft Fingerzeige gibt, aber niemals laut und seinen Glauben prahlend durch die Lande zieht.

Manfred Lütz IST das Wort Gottes für mich, weil er leise und versöhnend Brücken schlägt, Menschen zueinander führt, auch wenn sie den Glauben nicht teilen..

Ihr Glaube ist auch mein Glaube.

Und ich glaube, dass ohne Liebe alles nichts ist. Die Liebe zur Natur und zu den Menschen ist existentiell. Die Liebe zu Gott ist es zudem für die Gläubigen. Und selbst wenn ich mich irre - was ich nicht hoffe - so schadet mein christlicher Glaube nichts, denn er ist nicht anmaßend.

Mutter Teresas Ruhe, ihr gelebtes Christentum, ihre Menschenliebe, führten zu ihrer weltweiten Wertschätzung über die Konfession hinaus.


Ich frage deshalb, was ist so schlimm an Homosexualität? Sexualität ist allgemein nicht nur Befriedigung, sondern auch ein Ausdruck von Liebe. Also ist auch Homosexualität unter Liebenden - unabhängig davon, ob die Natur diese Sexualität durch die vorhandenen Geschlechtsorgane vorgesehen hat oder nicht - Ausdruck von der Liebe, die Gott uns überhaupt erst empfinden lässt.

Der freiwillige Geschlechtstrieb unter geschlechtsreifen und verantwortungsbewussten Erwachsenen ist außerdem menschlich. Wer will es denjenigen aufzwingen, unmenschlich zu sein, die nichts für das andere Geschlecht empfinden und den Trieb wider den eigenen Empfindungen nun ausüben oder unterdrücken sollen. Das ist anmaßend. Das steht jedenfalls MIR nicht zu.

Die versuchte Verbreitung von Furcht und Angst hingegen, die manch einer gerne als Inbegriff der Folgen von vermeintlicher Gottlosigkeit "predigt", ist selbst gottlos.

Alleine Gott vermag in seinem Namen selbst zu richten und auch nur über die Seinen. Wer will schon wissen - wer die Seinen sind. Ich glaube, dass es alle Menschen sein werden. Aber ich kann mich irren.



Der Gott, den ich empfinde, kann verzeihen. Er wird nicht strafen. Er wird allen die Augen öffnen und diejenigen beschämen, die ihn geleugnet haben. Aber - wie gesagt - ich kann mich irren.

Wer hingegen nicht glaubt, kann sich doch entspannt zurücklehnen. Er wird kein besserer Mensch durch Spott , Argwohn oder Häme, die er verbreitet. Es kann Atheisten doch egal sein, denn es ist nicht ihr Glaube. Es ist genauso anmaßend über Gläubige zu urteilen, wie umgekehrt. Atheisten hören nach eigener Vorstellung auf zu existieren. Wofür dann noch streiten? Aus bloßer Lust daran, um andere Menschen herabzusetzen? Ihnen die vermeintliche Sinnlosigkeit ihres unwissenschaftlichen Glaubens vorzuhalten, sich über sie dadurch zu erhöhen? - Wie erbärmlich!


Dem entziehe ich mich, obwohl ich Christ bin und mich zu meinem Glauben bekenne. Ich lasse es geschehen.

[Block] Vergleiche dich nicht mit anderen. Sei dankbar für das, was Gott dir geschenkt hat und jeden Augenblick anbietet. Anstatt auf die Anderen zu schauen, nimm dich wahr, wie du selber bist. [/Block]
Anselm Grün in „Jeder Tag ein Weg zum Glück“

Lasst doch die Menschen so sein - wie sie sind, gläubig oder nicht - heterosexuell oder homosexuelll - Christ oder Moslem.

Mein Gott - den ich empfinde - ist ein liebender und ein verzeihender Gott. Seine Tür steht allen offen. Deshalb kann jeder selbst entscheiden, ob und wann er eintritt. Und wenn zwei liebende Menschen dies aufrichtig wollen, dann wird er sie ohne Ansehung von Rasse, Geschlecht oder Stand aufnehmen.


Denn Gott hat sicherlich auch jenen die Augen geöffnet, die glaubten, durch Hexenverbrennung, heilige Inquisition oder Kriege sein Wort zu verbreiten. Die Ablasshandel betrieben, um sich im Namen Gottes zu bereichern, die in Völlerei lebten, Wasser predigten und Wein soffen. Denn all dies gibt es in seinem Namen (hoffentlich) nicht mehr, aber der Glaube besteht fort.

Die Menschen - die sein Wort verhöhnten und mit Taten in seinem vermeintlichen Namen den Glauben mit Füßen traten - wird er die Augen geöffnet haben und sie werden ihr ewiges Leben beschämt antreten und die Bürde ihrer Taten in alle Ewigkeit mit sich tragen, obwohl er auch ihnen verziehen haben wird.

Ich weiß es nicht und kann dafür keinen Beweis antreten, denn ist nur mein Glaube. Deshalb klinke mich als user hier aus der Diskussion wieder aus.

Nur Eines noch:
Die stetig in endlosen Threads auftretende Intoleranz beider Seiten, ist weder von den meisten usern hier, noch Gottgewollt … glaube ich.


[/user]
 
Zuletzt bearbeitet:
Seufz. Im Moment haben wir wieder sehr viele geistliche "Baustellen" hier im Forum, aber nun denn (auch wenn dieses Thema schon mal einen thread füllte):

Ja, es ist richtig, dass aus biblischer Sicht Homosexualität nicht Gott gewollt ist.

Gott nennt sie selbst ein "Gräuel" und sie wird sowohl im AT als auch im NT scharf verurteilt. Sie - NICHT der Mensch.

Man muss hier auch klar unterscheiden zwischen VERANLAGTER und PRAKITIZIERTER Homosexualität.

Sprich: Menschen, weil alle in Sünde und als Sünder geboren seit Adam und Eva, können reell so sein oder werden.
Zunächst einmal können sie relativ wenig dafür, weil es in ihnen angelegt oder durch ihre Lebensumstände gewachsen ist.

Doch haben sie die ENTSCHEIDUNGSFREIHEIT, diese Homosexualität zu leben oder eben auch nicht, weil sie Gott gehorsam sein wollen.
Mittels Therapie ist auch in etlichen Fällen Heilung möglich, aber durchaus nicht immer - manche leben damit bis zum Tod.

Um nun nicht als "Homohasserin" dazustehen, die (scheinbar) "keine Ahnung von der Materie" hat:
Ich selbst bin, wie wohl nun inzwischen alle wissen, überzeugte Christin und möchte Gott folgen.

Trotzdem - weil eben "nur" (schwacher) Mensch - habe ich vor 10 Jahren entdeckt, dass ich homosexuell veranlagt bin und bin regelrecht in eine Beziehung zu einer Frau hinein getappt.

Es war eine der schlimmsten Zeiten meines Lebens, denn ich spürte mit zunehmender Intensität, dass mich diese Beziehung immer mehr von Gott entfernte und ich wusste, dass Gott eine Entscheidung forderte: Meine Freundin oder Er.

Es war ein Kampf, denn ich liebte diesen Menschen ja - doch Gott liebe ich noch mehr und eine Trennung auf ewig von Ihm war NICHT der Weg, den ich gehen wollte.

Es kam der Moment, in dem Gott klar sagte (zu meinem Herzen und zu dem meiner Freundin, ebenfalls Christin):
Entscheide dich JETZT für mich oder für sie und zieh die Konsequenzen - so oder so.

Wir entschieden uns beide für Gott. Ja, es tat zunächst brutal weh und letztlich hat die Freundschaft (sie bestand schon länger als die Liebesbeziehung) dem auch nicht stand gehalten; sie zerbrach einige Zeit später.

Aber die innere Befreiung, die kurz darauf einsetze, die Nähe zum Herrn, die wir wieder erfuhren, das spürbare Ja, dass Er dann sagte - das war und ist es wert und ich weiß, es lohnt, Gott treu zu sein.

Inzwischen ist die Homosexualität eher einer Neutralität gewichen und möglicherweise wird eines Tages - so ganz jung bin ich ja nicht mehr😉 - , auch daraus eine Heterosexualtiät. Wer weiß.

Dafür lebe ich sehr intensiv mit Gott und bin dankbar, dass er mich damals so intensiv mahnte.

LG quasimodo


Sorry, Quasimodo,
aber VERANLAGTE und PRAKTIZIERTE Homosexualität - was ist das denn? Beim Praktizieren mag es vielleicht einen kommerziellen Hintergrund geben - ansonsten sehe ich diese Kategorisierung nicht. Gibt es veranlagte und praktizierende Vegetarier? Veranlagte und praktizierende Kinderschänder???? Ich glaube, dass Liebe, Toleranz das ist, was Gott will. Manchmal ist es einfach nur EINFACH, Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben. Gott wollte nicht, dass ich mit dieser Frau zusammen leben. Könnte es nicht auch anders gewesen sein? Weil Menschen der Meinung waren, Gottes Meinung zu kennen und verkünden zu müssen, sind Unzählige verbrannt worden...
Ich finde es mutig zu sagen: ICH mag das nicht. Ich habe diese "Veranlagung" -oder was auch immer euch genehm ist - aber ICH will sie nicht leben. Zu sagen: Gott will das nicht, ist für mich Davonlaufen.
 
Liebe,Toleranz,Achtung,Demut,Gelassenheit und Handeln...

Ja,momo,ich schließe mich an , das ist ein toller Beitrag !

Den sollte sich jeder, egal an wen oder was er glaubt oder
für wichtig hält ,mehrmals langsam durchlesen.

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Danke auch von mir, Mo. Du sprichst mir aus der Seele.

Diese Diskussion hier zeigt mir wieder, warum ich Probleme mit der / meiner Kirche habe: sie kommuniziert Dinge, die mit dem echten Christentum, mit Jesus, nichts mehr zu tun haben. Und das tut sie mit solch einem Nachdruck, dass viele Christen ewig mit einem schlechten Gewissen herum laufen.

"Vor der Ehe sollst Du keinen Geschlechtsverkehr haben.
In der Ehe MUSST Du Geschlechtsverkehr haben."

Wer wird denn da nicht verrückt? Das hat mit JESUS NICHTS mehr zu tun!

Das einzige, was zählt, ist, dass man begreift, dass man für sein Handeln verantwortlich ist. Und daher aufpassen muss, dass man seine Mitmenschen nicht fahrlässig verletzt.

Ich sage es noch einmal: Durch Homosexualität verletzt man doch niemanden! Und somit wird unser wahrer Gott niemals ein Problem damit haben. Also, was ist hier eigentlich das Problem?!

Ob angeborene oder erworbene Homosexualität - diese Diskussion ist für mich damit genauso völlig wurscht und führt zu nichts.

Meine Meinung.

Lasst Euch nicht indoktrinieren von bestimmten Strömungen in der Kirche.

LG,
Moment

P.S. Nächsten Monat lassen wir unsere Tochter taufen. Sie ist dann fast zwei. Dann wird sie den Heiligen Geist empfangen. Frage: ist sie bis dahin ohne den Heiligen Geist umhergelaufen?! Glücklicherweise haben wir einen sehr weltoffenen Pfarrer, der ob dieser Frage lächelte und sagte, diese Zeichen, wie die Taufe, sind Dinge, die der Mensch braucht... nicht aber Gott.
 
@Sigi

Meinst du damit, dass diese Frage dann irgendwie keine Bedeutung mehr hat? Ist es vergleichbar mit den Fehlern eines Menschen, den man mit zunehmender emotionaler Verbindung genau dafür schätzt das er genauso ist wie er ist, mit all seinen Schwächen?

Das wäre ein heißes Ding, wenn es so wäre, nein, ich meine damit, dass wenn man Gott z. B. über Jesus näher kennenlernt, dass man sieht, welch angenehme Eigenschaften er offenbart usw. dass man Vertrauen darein bekommt, und nicht gleich alles hinschmeißt, wenn etwas ist, was man plötzlich nach seinen menschlichen Erfahrungen noch nicht so versteht. Etwa nach dem Motto wie ein Kind den Vater sieht, der ihm immer Gutes tut. Greift jemand den Vater an, wird das Kind ihn ohne Kenntnis der Dinge in Schutz nehmen, weil es "weiß", dass der Vater gut ist. So könnte man das in etwa erklären, was ich meine.

Sigi
 
Zu den letzten Beiträgen, die sehr menschlich klingen.

Erstens haben die Menschen, die andere verbrannt haben eindeutig das Gebot Gottes übertreten, nicht zu richten. Es ist nicht richtig, von denen auf die zu schließen, die das Wort nur predigen, aber nie richten würden, wie auch Quasimodo schon ganz am Anfang des Threads sagte.

Zweitens dürfen hier nicht die angeklagt werden, die auf eindeutige Gebote Gottes hinweisen, sondern dann schon Gott, wie es ein paar Atheisten ja schon tun. Letztlich geht der Geist dieser menschlich sich gut anhörenden Beiträge dahin, dass Gottes Äußerungen über künftige Gerichte, nicht mehr ernst genommen werden, wenn nur irgendwer irgendwas aus Liebe tut.

Vor der Liebe kommt das Tun des Willens Gottes und dieser hat nur Sinn, wenn er aus Liebe geschieht, so ist die Reihenfolge. Jesus sagte: Ihr seid meine Jünger, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

Und in Gottes neuer Welt, wird es nur noch eine Richtschnur geben, die Gebote Gottes. Gott wird in diese Welt nur die nehmen, die sich diesen Geboten unterordnen wollen, sonst bräuchte er erst gar kein Gericht bringen und alles so weiterlaufen lassen, wie es ist. Ob jemand es vollständig schafft, die Gebote zu halten, ist nicht das Kriterium für das Überleben des Gerichtes, sondern ob er diese Gebot will und für Unvermögen um Gnade bittet, die ihm wegen des Todes Christi gewährt werden wird.

Und alles was ich jetzt schrieb ist Gottes Meinung, die jeder in der Bibel nachlesen kann. Also greift bitte nicht mich an, wenn, dann schon Gott, so wie das einige Atheisten folgerichtigerweise ja schon tun.

Sigi
 
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