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Homosexualität+Gott

  • Starter*in Starter*in mondfee73
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An dem Paar, von welchem ich in meinem ersten Beitrag hier berichtet habe, finde ich nichts Unnatürliches.

Sie sind seit über 20 Jahren zusammen.
Und so wie es aussieht, werden sie zusammen bleiben, bis das der Tod sie scheidet.

Auf Feiern etc. bekommen die Beiden fast jedes Mal folgende Frage, in Bezug auf die Dauer ihrer Partnerschaft, gestellt:
"Wie schafft ihr das nur?!"

Die Zwei sind ein Vorbild für so manches heterosexuelle Paar.

Am besten wäre es noch die beiden würden auf die Frage antworten:"Der Glaube an Jesus hilft uns die schwierigen Zeiten gemeinsam zu überstehen."😀 Das wäre mal was.
 
Zitat:

Die Person kann selbst entscheiden, ob sie daran glaubt oder nicht.
Sie kann sogar selbst entscheiden, ob sie sich das Ganze überhaupt richtig anhört bzw. liest oder eben nicht.
----------------------------------------------------------------

Das wäre mal die Frage, ob das überhaupt so ist. Man wird als Kind in den Glauben hineingeboren - und zwar in den meisten Fällen ohne gefragt zu werden.
Die Frage ob man glauben will oder nicht, könnte sich tatsächlich später stellen ( so wie bei mir ) - aber, ist dann noch eine freie Entscheidung möglich? Es gibt ( für ein Kind ) keine Begründung für einen Glauben - es wird an dem festgehalten, was Eltern, Freunde oder Verwandtschaft vorgeben.

Ich bemühe gerne mal wieder Ditmars Webseite, aus der gerne kopiert werden darf:

Das wird meist übersehen - der Glaube tut mir gut, daher ist er auch richtig. Das ist das, was den Menschen eingeredet wird, und weswegen sie anfangen, zu glauben. Sie glauben zunächst, der Glaube sei wahr. Dann, wenn sie genügend Verstand beisammen haben, um sich ernsthaft mit der Wahrheit zu beschäftigen, wird diese Brücke hinter ihrem Rücken abgebrannt: Jetzt braucht man keine Beweise mehr, keine Gründe, keine Rationalität, jetzt ist es die Wirkung, die als Krücke dienen soll, den Glauben aufrecht zu erhalten.

Aber können Sie an etwas glauben, von dessen Wahrheit Sie nicht überzeugt sind? Nein. Sie können nicht an den Osterhasen glauben, denn Sie sind überzeugt, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an Zeus, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt.

Nur beim Glauben an Gott machen Sie eine Ausnahme - warum nicht beim Weihnachtsmann? Weil Sie sich selbst betrügen. Sie haben angefangen, zu glauben, und jetzt können Sie nicht mehr zurück, aus Angst, in ein Loch zu fallen. Dass man den Glauben rational begründen kann, diese Hoffnung haben Sie längst aufgegeben - hätten Sie dies zu Anfang gewusst, Sie hätten nicht erst mit dem Glauben angefangen. Dies ist eine Selbsttäuschung. Sie täuschen sich darin, dass der Glauben an etwas nichts mit der Wahrheit zu tun habe. Und Sie täuschen sich darin, dass man Wahrheit haben kann, ohne Prüfung und ohne Zweifel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meines Erachtens werden hier zwei Dinge verwechselt:

Nicht-Normalsein und Sünde. Und wer hinsieht, und genau hinsieht, was Jesus gesagt und getan hat, versteht:

Sünde ist, schlicht und ergreifend, das bewusste Verletzen anderer. Und nicht das Nicht-Normalsein.

Jesus hat gerade die Außenseiter angenommen, sie aufgehoben, ihnen das Gefühl gegeben, geliebt zu sein.

Und wer seine Homosexualität lebt, verletzt in der Regel niemanden. Im Gegenteil - er liebt und wird geliebt. Das hat mit Sünde NICHTS zu tun. Wer das nicht verstanden hat, hat Gott nicht verstanden. Gott will Liebe. Unter den Menschen, und der Menschen zu sich selbst.

...schreibt jemand, die auf einer Nonnenschule war und von angeblichen Sünden viel Unsinn gehört hat - und danach nach Jesus geschaut und ihn WIRKLICH verstanden hat.

- Sinn des Lebens ist es, zu sich zu finden. Zu seinem wahren Selbst und dem innersten seiner Seele. -

LG,
Moment
 
Natürlich -Du mußt Dich nur vorsehen, ehe ich giftig werde.
Wir reden hier über Homosexualität, die von "Gott" als unnatürlich angesehen wird. Will doch heißen, das er einen Teil seiner Schöpfung Scheiße findet. ( geht mir manchmal auch so, wenn ich mich vergallopiere )

Frage: Wie findet "Gott" eigentlich seine Schöpfung, wenn ein Kind ohne Beine auf die Welt kommt. Unnatürlich?
Wie findet Lena das? Normal?

Viel Spaß beim nachdenken.

Muss ich passen, ich habe leider nicht geprüft, was ALLE Wissenschaftler dazu meinen und ob ich das so annehmen würde.
Ich habe aber auch in meinem ganzen Leben noch keinem Homosexuellen irgendwelche Predigten gehalten. Rein aus dem Gefühl glaube ich irgendwie nicht, das jeder Homosexuelle auf der Welt mit jemand zu vergleiche ist, dem ein Bein fehlt. Aber wie gesagt, ich bin nicht wriklich fit auf dem Gebiet. Ich hoffe, das ist keine Sünde in deinen Augen.

Sigi
 
Nennst Du es würdevoll und liebend, die Homosexuellen darauf hinzuweisen, dass ihr Verhalten als Sünde zu bezeichnen ist?

Also Eu-Frank, ich finde überhaupt nichts dabei, einen Homosexuellen auf die Aussgen der Bibel hinzuweisen. Dass allein ist überhaupt nichts Bedenkliches, sonst müsste die Bibel ja auf dem Index verbotener Bücher stehen und ihr Aufschlagen unter Strafe.

Wie er drüber denken und darauf handeln soll, habe ich noch niemand auf der Welt jemals gesagt (ich persönlich).


Wieviele hunderte von Beiträgen hast Du, Sigi, hier schon geschrieben, gespickt mit abervielen Bibelzitaten und nun willst Du Dich hinter der Bibel verstecken in dem Sinne "Ich habe ja nur zitiert. Das ist nicht meine Meinung"?

Du willst meine persönliche Meinung wissen? Ich habe sie vorhin Mikenull schon geschrieben. Ich glaube dem Gefühl nach nicht, dass jeder Homosexuelle auf der Welt mit jemand zu vergleichen ist, dem ein Bein fehlt. ABER ich lass mich gern überzeugen und sollte das mal demnächst prüfen, ob sich alle Wissenschaftler da einig sind.
Wenn er so auf die Welt käme, hat er Mitgefühl verdient, wie Mikenull so deutlich ausführt. Wie dieses Mitgefühl aussieht, ist ein großes anderes Thema, wozu ich mich jetzt nicht festlegen möchte. Wie ist es mit anderen Krankheiten? Der eine hat etwas und wird deswegen gepflegt und gehegt. Der andere bekommt ein Ersatzbein, wenn ihm eines fehlt und muss sich sein Leben lang mit Schwielen an der Anschlussstelle rumschlagen, einem nächsten wird irgendeine schwer einzuhaltende Diät auferlegt. Es gibt also auch hier, verschiedene Möglichkeiten, mit dem Andersein zurecht zu kommen. Ich persönlich meine, dass das jeder Mensch für sich entscheiden muss.

Glaubt er nicht an Gott, macht er sowieso was er will und jeder andere Mensch sollte das würdigen, weil man niemand zu verurteilen hat "richtet nicht" heißt es in der Bibel wo. Glaubt er an Gott, gewinnt der Glaube mitunter eine Eigendynamik, der ihn dazu bringt, eine andere Methode mit dem "Geburtsanderssein" anzuwenden. Auch das sollte solchen Menschen freigestellt sein.
Wenn er es nicht schafft, darf er darauf hoffen, dass ihm dass nicht angerechnet wird. Das ist meine persönliche Meinung, im Moment. Es ist immer schwer, eine Meinung kundzutun, wenn man selbst mit einem Problem nie konfrontiert war und anderen auch nie geraten hat. Ich glaube, niemand ist da immer perfekt, jeder hat Gebiete, mit denen er nichts zutun hatte und ich glaube nicht, dass ich mich wegen der eingangs gestellten Fragen schämen müsste. All die Fragen sollten ins Thema führen, wenn ich auch auf manchen Gebieten Bescheid weiß, gibt es doch auch Gebiete, in die ich mich erst vortasten muss und darf, denn dies ist ja ein Hilferuf-Forum, in dem sich sehr viele Leute mit Fragestellungen vortasten, die für manche Hilfegebende leicht zu beantworten scheinen. Dass ich Fragen stelle, ist immerhin ein Zeichen, dass ich keine vorgefasste Meinung dazu vertrete, die sich so und so nicht ändert.

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war etwas erstaunt, wie fremdkritisch Menschen dieses Forums in der Lage waren, Pädophilie von pädophilen Handlungen nicht zu trennen.

Ich nehme an, genauso fremdkritisch gehen sie mit dem Konflikt Homosexualität und der Vereinbarkeit mit dem Glauben um.

Günter
 
[user]

Wie wäre es, wenn man einfach seinen Horizont erweitert? Glaube und Homosexualität schließen sich - nach meiner möglicherweise irrigen Auffassung - nicht aus!

Christ wird man nicht, indem man bestimmte Verhaltensweisen kopiert oder tut. Christ wird man durch den Glauben an Jesus Christus.
Lieblosigkeit trennt von Gott ... das sollte uns mehr zu denken geben als die Fragen der Sexualität.
Mehr nachzulesen unter folgendem Link:

Homosexualität und der christliche Glaube

Niemand von uns kennt Gottes Wort, denn alles was zum Glauben niedergeschrieben worden ist, stammt nur vom Menschen. Von den Anfängen des Glaubens bis zur Gegenwart.
Wir sind
aber alle fehlbar, die Gläubigen wie die Atheisten. Wenn wir eines Tages möglicherweise erkennen, ob wir Recht haben, werden wir es leider niemanden mehr erzählen können.

[/user]
 
Zuletzt bearbeitet:
Das "Gott" eben keine Ausgeburt der weisen Voraussicht war, läßt sich gerade an diesen Dingen wie der Homsosexualität gut erkennen.
Das ähnelt einem Fabrikbesitzer der hundert Jahre braune Krwatten hergestellt hat und auf dem Totenbett von Kindern und Enkeln verlangt, dies auch die nächsten tausend Jahre so zu halten.

Ein "weiser Gott" hätte Sicherungen eingebaut, die Bezug auf den Menschen und das Leben in der Zukunft nehmen.

Wenn er aber von seinen Maßstäben überzeugt ist?
Und weil das so ist, und der Mensch ständig dazulernt, auch der jetzige Stand ist m. E. nicht der Endstand, hat er durch Jesu Tod eine Vorkehrung geschaffen, auch Menschen, die seine immerwährenden Ziele unabsichtlich verfehlen anzunehmen.
Ich weiß, es ist für dich nur ein Erklärungsversuch, aber mehr sollte es auch nicht sein.

Sigi
 
Hat er ja nicht, denn sonst gäbe es nicht soviele Menschen die treu am alten Büchlein festhalten.
Auf die wirklichen heutigen Anforderungen an den Menschen hat dieses Buch nichts zu sagen. Ein Grund, warum ( Rückzugsgott - da ist es wieder ) der Glauben in dieser Form verschwinden wird.

Was ist an einem Glauben modern, der immer noch Vermehrung wie die Karnickel fordert - fordert sich die Erde ( und die Tiere ) untertan zu machen? Wo ist die Antwort auf Massentierhaltung, Umwandlung der Erde in einen reinen Produktions-und Verbrauchsbetrieb?
Nichts. Der Papst ist zum Popstar mutiert und sein gefolge rennt in bunten Kostümen herum. Ich bin froh, nicht ( mehr ) an diesen Unsinn zu glauben.

Na ja, jetzt hast du aber wieder die Auslegung einer Kirche kritisiert, darfst du ja. Wenn man verschiedene Waagschalen hat gehört dieser Absatz nicht in die Waagschale Bibelkritik, das möchte ich gerechterweise sagen, sondern in die Kirchenkritik.

Sigi
 
Wir dürfen selbst über uns bestimmen, ABER ABER ABER.........

was ist das für ein freier Wille?

Freisein bedeutet, dass man nicht für freie Denkweisen und Handlungen in einem Jenseits bestraft wird.

Chatherine Gott hat bis jetzt niemand im Jenseits bestraft und wird es auch nicht tun. Zumindest kann man durch viele biblische Hinwweise zu dieser Sichtweise kommen. Außerhalb seines Volkes Israel und der Völker, die seine Handlungweise mit ihm nicht respektierten, hat er die Masse der Völker leben lassen wie sie wollten, das ist z. B. auch heute so. Jeder kann ohne Strafe bis ans Lebensende tun, was er will und wird sogar eine Auferstehung haben, denn diese gibt es laut Gott für "Gerechte" und "Ungerechte". Es heißt, er lässt seine Sonne über Gerechte und Ungerechte aufgehen und gönnt jedem die Annehmlichkeiten des Lebens und es heißt, dass wir diese Einstellung nachahmen sollten (sorry, zu wenig Zeit, um jetzt die Texte rauszusuchen).

Sigi

Und wenn er zwischenzeitlich mal eingriff oder es für die Zukunft verheißen hat, hat er es immer vorher bekannt machen lassen und Menschen die Gelegenheit gegeben, auf der sicheren Seite Zuflucht zu nehmen. Das sind aber die Ausnahmen. Generell haben bisher die meisten Menschen tun können was sie wollen, ohne einen Entzug der Lebensqualität von Gott aus in Kauf nehmen zu müssen.
 
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