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Homosexualität+Gott

  • Starter*in Starter*in mondfee73
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Lena, gewiss nicht von ihrer sexuellen Orientierung, was die "Umkehr" betrifft, denn solange ich meinen Nächsten nicht schädige, ist diese belanglos. Da mag der Pharisäer Paulus (der stammte aus einer solchen Familie) auch andren Unsinn verzapft haben.

Peter



Peter das habe ich jetzt mal einfach nur dazu geschrieben, weil Du sagtest, Jesus hat sich mit den Zöllnern und Sündern solidarisiert,
ich hätte mich im Zusammenhang mit diesem Thread jetzt gar nicht gewagt, von Sündern zu sprechen.
 
Lies mal genau, Lena - ich hab geschrieben, von den damals gesellschaftlich Geächteten. Das Jesus direkt zu Homosexualität was gesagt hat wüsste ich nicht. Nur dieser Saulus, der zum Paulus geworden ist, hat seinen Senf abgegeben. Wenn ihr das für Gottes Wort haltet, dann kann ichs auch nicht ändern 🙂

Peter
 
Na ja ist o.k. Pete, der eine hält es für Gottes Wort, der andere verwirft Gott ganz und der nächste saugt Gottes angebliches Wort eben aus Handlungen von Mutter Teresa oder so.

Das ist mein Reden, solange klar ist, aus welcher Quelle jemand seine Meinung hat, bin ich zufrieden. Mir hats auch gefallen, dass du das, was ich schrieb als Bibelmeinung deklariert hast. Ist auch o.k. Damit ist alles geklärt und jeder hält sich an die Quelle, die ihm wichtig erscheint.

Noch was zu Jesus und der Ehe: In Markus 10 äußert sich Jesus dazu. Noch deutlicher in Matthäus 5:27-32. Welche Meinung er vertritt ist deutlich, ja überdeutlich für heutige Verhältnisse zu erkennen. Sollte jeder mal lesen diese Quellen, der meint, Jesus hätte dazu keine Meinung gehabt. Wichtig ist auch, dass Jesus nicht die Urkirche einrichtete, er hatte nur die Lösegeldmission, verhieß aber den heiligen Geist, der dieses Werk vollbringen sollte (ich verzichtet auf Stellenagaben, wers nicht glaubt, kriegt sie nachgeliefert). Also ist es kein Wunder, dass vieles erst durch Paulus oder andere Leute offenbart wurde.

Daraus (also seiner Ansicht über die Ehe) ist zu schlussfolgern, dass die Gebote, die den Israeliten gegeben wurden in diesem Punkt weiter galten für Jesus, dass der Geist hinter den Geboten sogar noch strenger war. Für Paulus war es kein phänomenaler Schritt daraus jede andere Lebensweise abzulehnen, das konnte man aus den Jesusausagen in Verbindung mit den Geboten der Israeliten über Homosexuelle leicht schlussfolgern, ganz abgesehen davon, dass Christen glauben, dass Paulus unter der Leitung des heiligen Geistes schrieb, so wie er auch bekehrt wurde.

Ich finde, das gehört auch zur Sachlichkeit, diese Lehren auf Jesus und letztlich auf Gottes Initiative zu beziehen, jedenfalls haben Christen allen Grund dazu. Es ist nicht so, wie du und einige Beifall klatschende Mitleser meinen. Zumindest nicht ganz so, um es moderat auszudrücken 🙂

Wer Gottes Meinung nicht aus der Bibel entnehmen will, sucht eben Gottes Meinung dazu woanders, aber keiner darf doch dem anderen was vorwerfen. Gott will, dass wir trotz unterschiedlicher Ansichten, das richten ihm überlassen und ein gutes Verhältnis zueinander haben, auch zu Homosexuellen (Galater 6 🤐0) "Lasst uns gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber denen gegenüber, die im Glauben verwandt sind" heißt es dort frei zitiert, also auch homosexuellen Mitbürgern oder denen, die nicht an Gott glauben wollen. Wenn die das auch mache, wäre doch alles in Butter, wie man so sagt.

Sigi

Ich möchte nochmal betonen, ich stehe genau wie alle nicht über den Dingen, bin nicht besser als alle anderen auch, muss kämpfen, habe Probleme usw. nicht das jemand aufgrund der Hartnäckigkeit meiner Beweisführungen meint, ich bilde mir was anderes ein. Das sind zwei Paar Schuhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sigi - ich lese bei Matthäus in der zitierten Stelle nur was von Treue in ner Ehe. Wobei es so überspitzt ist, dass ichs nich gutheissen kann. Die Zeiten, wo man in ner Ehe auf Gedeih und Verderb zusammengeblieben ist - das nur nebenbei - kenn ich von meinen Eltern, und hätte gern drauf verzichtet. Mehr als gern, gut getan hats mir als Kind wahrhaftig nicht.

Einen Bezug zum Thema find ich da allerdings nicht.

Peter

PS: Jeder der ein Weib ansieht und sie begehrt, hätte bereits Ehebruch begangen ? Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet - da widerspricht sich Jesus selbst - falls das überhaupt richtig überliefert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sigi - ich lese bei Matthäus in der zitierten Stelle nur was von Treue in ner Ehe. Wobei es so überspitzt ist, dass ichs nich gutheissen kann. Die Zeiten, wo man in ner Ehe auf Gedeih und Verderb zusammengeblieben ist - das nur nebenbei - kenn ich von meinen Eltern, und hätte gern drauf verzichtet. Mehr als gern, gut getan hats mir als Kind wahrhaftig nicht.

Einen Bezug zum Thema find ich da allerdings nicht.

Peter
Hallo Pete, zu deiner berechtigten Frage:

1.) In Markus 10:6-9 wird Jesus zitiert, der zum Ausdruck brachte,
was von Anfang an vorgesehen war, damit in Verbindung werden die Texte im Alten Testament, die Homosexualität nicht erlauben, verständlich.

2.) Außerdem sagt Jesus in Matthäus 5:32, dass Hurerei ein Trennungsgrund wäre und ein Vergehen (auch Matthäus 15🤐9; 19:9).
Dem Wort Hurerei liegt das Wort griechiesche Wort porneia zugrunde. Dieses Wort legt nahe, dass der "illlegitime Gebrauch der Geschlechtsorgane in jeder Beziehung außerhalb der Mann-Frau-Ehe Hurerei ist, die Ehe trennt und von Gott nicht gewünscht oder vorgesehen ist und in Jesu und Gottes Augen Sünde ist. Das wird auch durch Judas Vers 7 bestätigt, der von den Homosexuellen und anderen in Sodom und Gomorra sagt, sie begingen Hurerei (porneia).
Über die Anwendung des Wortes pornéia durch griechisch sprechende Juden um den Beginn unserer Zeitrechnung heißt es im sechsten Band des Theological Dictionary of the New Testament: „πορνε
ία [pornéia] kann sich auch auf ,widernatürliche Laster‘, . . . Homosexualität beziehen."

Später wurde diese Sicht von Jesus von der leitenden Körperschaft der Apostel in Jerusalem in einer Art feierlichen Beschluss aus dem Gesetz der Juden für Christen übernommen (Apostelgeschichte 15:20, 29 und 21:25). Paulus greift es noch später als Dritter wieder auf.

Nur eine Bitte an die anderen Leser und dich, jetzt nicht mehr diskutieren, ob dies alles heute nicht mehr zeitgemäß ist oder doch. Deswegen habe ich das nicht aufgeschrieben. Ich schreibe das nur auf, weil ich behauptete, Jesus äußerte sich auch dazu, um dies nachzuweisen, sonst aus keinem Grund.

Schönen Nacht-Gruß

Sigi
 
Dem Wort Hurerei liegt das Wort griechiesche Wort porneia zugrunde. Dieses Wort legt nahe, dass der "illlegitime Gebrauch der Geschlechtsorgane in jeder Beziehung außerhalb der Mann-Frau-Ehe Hurerei ist, die Ehe trennt und von Gott nicht gewünscht oder vorgesehen ist und in Jesu und Gottes Augen Sünde ist.
Lassen wir das AT mal aussen vor, Sigi. Ich halte das für eine Interpretation - ohne Bezug zu Mann-Frau-Ehe, denn Treue gibts auch zwischen Mann-Mann, oder Frau-Frau. Viel eher nimmts doch zu der sogenannten Promiskuität Stellung.

Und auch da maße ich mir kein Urteil an. Du weisst, wie ichs sehe - Wiedergeburt, mehrere Menschenleben, schlechte und gute Erfahrungen machen, um reif zu werden - nicht über irgendwen, der grade irgendwelche Erfahrungen macht, zu richten. Was wissen wir denn, sollt ich recht haben, was wir in früheren Leben waren und gemacht/angerichtet haben ?

Ihr bibelkonformen Christen seid mir oft ein Rätsel. Reife ist für euch kein Thema, sondern sich nach Regeln/Geboten richten, nicht zu sündigen. Und zu glauben. Dann richtet Gott schon alles, bereitet einen auf. Ohne dass man "gesündigt" hat und selbst in mehreren Leben erkennt, dass dies nicht gut ist. Das alles in einem einzigen Menschenleben. Verstehe das wer will, ich tus nicht.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Lassen wir das AT mal aussen vor, Sigi. Ich halte das für eine Interpretation - ohne Bezug zu Mann-Frau-Ehe, denn Treue gibts auch zwischen Mann-Mann, oder Frau-Frau. Viel eher nimmts doch zu der sogenannten Promiskuität Stellung.

Und auch da maße ich mir kein Urteil an. Du weisst, wie ichs sehe - Wiedergeburt, mehrere Menschenleben, schlechte und gute Erfahrungen machen, um reif zu werden - nicht über irgendwen, der grade irgendwelche Erfahrungen macht, zu richten. Was wissen wir denn, sollt ich recht haben, was wir in früheren Leben waren und gemacht/angerichtet haben ?

Ihr bibelkonformen Christen seid mir oft ein Rätsel. Reife ist für euch kein Thema, sondern sich nach Regeln/Geboten richten, nicht zu sündigen. Und zu glauben. Dann richtet Gott schon alles, bereitet einen auf. Ohne dass man "gesündigt" hat und selbst in mehreren Leben erkennt, dass dies nicht gut ist. Das alles in einem einzigen Menschenleben. Verstehe das wer will, ich tus nicht.

Peter

Pete, danke für deinen Kommentar zum Thema.
Christen glauben nun mal, dass die Menschheit es ohne Gott nicht schafft . . .
Und Gott sucht Leute, die das einsehen und sein Programm (seine Partei würde ein Wahlkämpfer sagen) wählen, wodurch letztlich alles gut wird, was ein noch so intensiver Reifewunsch von Menschen nicht schaffen würde (so jedenfalls eine biblisch-christliche Weltsicht).

Wenn man das so hinausposaunt geht natürlich unter, dass auch Christen einem persönlichen Reifeprozess nicht fliehen sollten. Interessant dabei, dass Jesus sagte, dass alle Gebote sich in zwei Geboten erschöpfen. Du kennst das sicher. Um so reifer jemand ist, um so weniger Gebote bräuchte er, deutete er damit meines Erachtens an.

Es gibt nun aber unterschiedliche Menschen. Es gibt Menschen, die wollen geführt werden, die wirst du nie in einen solchen Prozess bringen, die sind gern "Schafe" im Sinne Jesus und ein wenig auch im Sinne deines Beitrags. Besser Schafe Jesu als Schafe Hitlers. Dieses krasse Beispiel sage ich nur, um zu zeigen, wie viele Menschen sind.

Aber auch in der Bibel gibt es die Denker, die nicht einfach nachlaufen, die alles selbst untersuchen. Die Sprüche Salomos sind ein Beispiel dafür. Der Gott fand das so gut, dass sie heute in der Bibel stehen.

Bezüglich des Richtens von Leuten, ist die Bibel sehr deutlich. Dort wird gesagt, wer das tut, richtet sich selbst. Und ob jemand in seinem früheren Leben (deine Sicht) oder in seinem jetzigen soviel mitgemacht hat, dass voreiliges Richten unmenschlich und falsch wäre, spielt keine Rolle. In beiden Fällen bin ich mit dir einer Meinung, den Menschen in seinem Prozess zu lieben und zu begleiten, ohne zu richten. Das ist es ja, warum ich mal schrieb ich mag vieles, was Drewermann schreibt.

Pete, auch Christen gibt es solche und solche, ohne jetzt bewerten zu wollen.

Alles Gute und schönen Gruß

Sigi
 
Danke, Sigi, dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen. Überzeugt dass wenn wir mal diese Welt verlassen, danach noch etwas ist, sind wir doch, und dann werden wir die Zusammenhänge erfahren.

Peter
 
Hallo Sigi,

das mit den Schafen finde ich interessant. Darüber hatte ich noch nicht nachgedacht, aber es macht mir einiges klarer. Welche Tiere sind dann die anderen, die diese Führung nicht brauchen / sich ohne Führung weiterentwickeln wollen/können?

Ernst gemeinte Frage - würde hierüber gerne noch mehr nachdenken...

LG,
Moment
 
Moment - die andren "Tiere" sind die, die eben nicht wie Sklaven wem "gehören" wollen, sondern selbstbewusst ihren Weg zur Reife gehen.

bonita: et cum spiritu tuo 🙂

Peter
 
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