Hallo Abendtau,
schon klar das Du nicht Jesuslover bist, nur der Inhalt vom Zitat war mir gerade passend zu meinen Gedanken. (sorry, hätte ich schreiben sollen)
kein Problem
Mein Ursprungsgedanke war: Wie kann ich hoffen wenn ich nichts mehr erwarte?
Es ist etwas schwierig Dir die Fragen zu beantworten, weil ich nicht weiß, worum es geht.Aber ganz allgemein, für Gott gibt es keine Situation die unmöglich ist. Wichtig ist erst mal in der bestimmten Sache, um die es Dir geht, Gottes Wille für Dich zu erkennen. Denn er alleine weiß was für Dich das Beste ist.Also bete einfach darum das er es Dir zeigt.
Du schreibst:
Und wenn ich vorher nicht weiß was zu tun besser wäre/ist? Reicht dann (bspw.) die Biebel mit ihren hoffnungsvollen Worten aus um Antrieb zu finden?
Gott hat verschiedene Möglichkeiten uns seinen Willen zu zeigen. In erster Linie ist es sein Wille, das wir Jesus erkennen, und ihm unser Leben an vertrauen. Denn dann alleine können wir sicher gehen, dass er uns seinen Willen erkennen läßt. Gott sagt:"Meine Schafe hören meine Stimme". Nun kann ein Mensch eigendlich erst erwarten, Gottes reden klar zu vernehmen, wenn er sich dafür entschieden hat, sein Leben Jesus an zu vertrauen.
Dann darfst Du ihm das worum es Dir geht einfach sagen, und Jesus um klare Führung bitten.
Wenn ich unter Tränen etwas tue, immer in der Hoffnung das Gott es ist der es mich tun läßt - um letzlich wieder zu hoffen. Da ich ja wenigstens eine Erwartung haben muß um überhaupt hoffen zu können. Wäre dann Gott meine Erwartung?
???
Es gilt wirklich erst einmal Gottes Willen in dieser Sache zu erkennen.Ich kann Dir da nur empfehlen, betend in der Bibel zu lesen - und Gott zu bitten, Dir seinen Willen zu offenbaren.
Ich sage Dir ein Beispiel. Als ich zum Glauben kam, fragte ich Gott ob es sein Wille ist, das ich meinen damaligen Verlobten heirate.Gott zeigte mir einmal durch sein Wort, dann durch verschiedene Bibelstellen, dass das nicht sein sein Plan für mich ist. Dann spürte ich es auch innerlich ganz deutlich, was ich tun sollte. Und als drittes, gab Gott mir einen sehr deutlichen Traum, in dem er mir zeigte, ich solle die Finger von dem Mann lassen, es könne nicht gut gehen.
Es würde jetzt hier zu lange führen, nur soviel, ich habe nicht auf Gott gehört, und mußte das bitter bereuen.
Selbstliebe deffiniere ich als: Alles das was ich tue, tue ich aus Liebe zu mir und zu anderen. Naturlich beinhaltet eine/meine gesunde Selbstliebe genügend Egoismus, ja Gleichgültigkeit. Letzters als Schutzschild.
Das was ich nicht kann -hoffen.
Was Du nicht kannst, darum bete - und dann vertraue, wenn Du weißt es ist eine Bitte nach Gottes Willen.
Nicht weil ich nicht erwarten kann das Gott mir hilft, sondern einfach weil ich Hoffnung nicht greifen kann, da Hoffnung allein (mir) nicht weiter helfen wird, wie ich meine.
Bete darum das Gott Dir innerlich zeigt, wenn Du etwas tun sollst oder unternehmen sollst. Ich habe ja überhaupt keine Ahnung worum es geht, es gibt ja viele Möglichkeiten.
Wenn ich Gottvertrauen habe, gebe, dann hoffe ich auf etwas unbekanntes mit mir unbekannter Größe.
Bei null Erwartung, wie und auf was soll ich da Hoffen? Das ein personifizierter Gott kommt?
Das kommt auf das an, worum es geht !?
😕
Bisher hat mich mein Glaube an mich selbst immer weiter gebracht. Wenn auch oft über Umwege. Ich versuche gerade nur zu ergründen warum ich mich der Hoffnung verschließe.
Man wird nicht immer alles auf einmal verstehen.
Hoffnung ist Vertrauen. Vertrauen als letzte Hoffnung? Wenn ich die Frage mit Ja beantworte, weiß ich (vielleicht) warum ich nicht hoffen kann. An Selbstvertrauen mangelt es sicher nicht, auch nicht an Selbstwert. Obwohl,...letzters schwankt.
Tja...Lena...schwieriger Fall. Was braucht man also um überhaupt hoffen zu können? Gott allein?
Ich würde sagen, erst mal, das zu erkennen, was Gottes Wille ist, denn er alleine weiß ja, das was für Dich das Beste ist. Und wenn Du ihm alles anvertraut hast, und bereit bist darauf ein zu gehen, wird ER Dich richtig führen.
.P.S.Ich habe Deine ganzen Fragen so verstanden, das Du ein bestimmtes Problem hast und nicht weißt wie Du damit umgehen sollst.
Oder meintest Du alles nur im Bezug auf den Glauben, und Gott erkennen, wieder Hoffnung bekommen?
Liebe Grüße
Lena