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Hoffnung

  • Starter*in Starter*in Jesuslover
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J

Jesuslover

Gast
Der einzige Überlebende eines Schiffbruches wurde an ein kleines, unbewohntes Eiland gespült. Er suchte den Horizont ab nach irgendeiner Hilfe. Doch niemand schien vorüberzukommen.
Er war erschöpft, als es ihm endlich gelang, eine kleine Hütte aus Treibholz zu bauen, um sich selbst vor den Naturelementen zu schützen und seine paar Habseligkeiten aufzubewahren.
Doch dann, eines Tages, nach einer Suche nach etwas Essbarem, kam er wieder zurück und sah seine kleine Hütte in Flammen - der Qualm stieg zum Himmel auf. Das Schlimmste war passiert, alles war verloren. Er stand benommen da, mit Kummer und Zorn.

"Gott, wie konntest du mir das antun?", weinte er.
Früh am nächsten Tag jedoch, wurde er durch den Klang eines Schiffes wach, das sich dem Eiland näherte. Es war gekommen, um ihn zu retten.
"Wie wusstet ihr, dass ich hier bin?", fragte der erschöpfte Mann seine Retter.
"Wir sahen dein Rauchsignal", erwiderten sie.

Es ist leicht, entmutigt zu werden, wenn sich die Dinge schlecht entwickeln. Doch wir sollten nicht verzweifeln, denn Gott ist in unserem Leben am Wirken, auch inmitten von Trauer und Leid. Denke daran, das nächste Mal wenn deine kleine Hütte bis auf den Grund abbrennt, dann mag es vielleicht gerade ein Rauchsignal sein, welches die Gnade Gottes herbeigerufen hat.
Für all die negativen Dinge, die wir zu uns sagen, hat Gott eine positive Antwort.

Du sagst: "Es ist unmöglich."
Gott sagt: "Alle Dinge sind möglich." (Lukas 18,27)

Du sagst: "Ich bin zu müde."
Gott sagt: "Ich werde dir Ruhe geben." (Matthäus 11,28-30)

Du sagst: "Keiner liebt mich wirklich."
Gott sagt: "Ich liebe dich." (Johannes 3,16; 13,34)

Du sagst: "Ich kann nicht weitermachen."
Gott sagt: "Meine Gnade ist ausreichend." (2.Korinther 12,9; Psalm 91,15)

Du sagst: "Ich kann die Dinge nicht begreifen."
Gott sagt: "Ich werde deine Schritte lenken." (Sprüche 3, 5+6)

Du sagst: "Ich kann es nicht tun."
Gott sagt: "Du kannst alle Dinge tun." (Philipper 4,13)

Du sagst: "Das ist es nicht wert."
Gott sagt: "Das wird es wert sein." (Römer 8,28)

Du sagst: "Ich kann mir nicht selbst vergeben."
Gott sagt: "Ich vergebe dir." (1.Johannes 1,9; Römer 8,1)

Du sagst: "Ich komme nicht zurecht."
Gott sagt: "Ich werde für alle deine Bedürfnisse sorgen." (Philipper 4,19)

Du sagst: "Ich fürchte mich."
Gott sagt: "Ich habe dir nicht einen Geist der Angst gegeben." (2.Thimoteus 1,7)

Du sagst: "Ich bin immer besorgt und frustriert."
Gott sagt: "Wirf alle deine Sorgen auf MICH." (1.Petrus 5,7)

Du sagst: "Ich habe nicht genug Glauben."
Gott sagt: "Ich habe jedem ein Maß an Glauben verliehen." (Römer 12,3)

Du sagst: "Ich bin nicht klug genug."
Gott sagt: "Ich gebe dir Weisheit." (1.Korinther 1,30)

Du sagst: "Ich fühle mich allein."
Gott sagt: "Ich werde dich nie verlassen oder vergessen." (Hebräer 13,
 

Hallo Jesuslover,

schau mal hier: Hoffnung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Aber wer sagt mir, dass es meine Erfüllung ist, dass z.B. nur Gott mich liebt?

Und mal eine kleine Frage:
Ist das letztes "Zitat" nicht ein Widerspruch in sich-wie kann ich mich denn einsam fühlen, wenn Gott mich doch angeblich nie verlässt?

Jeder legt die Bibel anders aus, doch so, wie diese Zitatansammlung hier steht, muss Gott doch sehr überheblich sein, oder nicht? Er ist der, der mich liebt, der mich nie verlässt, dessen Gnade ausreichend für mich ist, der mir keinen Geist der Angst gegeben hat (wieso habe ich dann Angst?),...

Ich hätte die Bibelstellen,die Du da zitierst anders ausgelegt...da ich die Bibel aber nicht auswendig kann, werde ich das mal nachschlagen und schauen, wie ich das interpretieren würde...

Liebe Grüße und noch einen schönen Tag,
Century

Edit:
Ich habe da jetzt mal nachgelesen:
Dein Zitat:
Du sagst: "Ich kann nicht weitermachen."
Gott sagt: "Meine Gnade ist ausreichend." (2.Korinther 12,9; Psalm 91,15)

2. Korinther 12,9 ist(ich hab ein bisschen früher zitiert,7&8 noch mit):
Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. 8Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, daß er von mir weiche.Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne
Psalm 91,15 ist:
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.

Im Psalm kann ich nichts über die Gnade Gottes finden. Vielleicht fehlt mir dazu die Kreativität.

Im zitierten Abschnitt des 2. Korinther geht es doch, soweit ich das überblicke, um eine Versuchung (-> Satans Engel) und jemand fleht, dass diese Versuchung aufhören soll, worauf Gott antwortet, dass seine Gnade genüge,um dieser Situation zu entkommen.
Im Vers 10 steht zwar auch, dass der Schreiber Nöten etc. durch die Gnade Gottes entkommt, aber doch keinesfalls,dass Gottes Gnade reicht, um sein Leben froh und heiter zu machen. Oder doch? Wenn ich mich irren sollte,bitte ich um Aufklärung in dieser doch hohen Kunst der Interpretation.
 
hallo Jesuslover,

ich denke oft über die frage nach, ob es gott wohl gibt oder nicht(wie ich über alles andere auch ständig nachdenke),da ich denke,der glaube würde mir hoffnung u lebenssinn geben.aber ich kann es einfach(nicht mehr).
deine geschichte is ja ganz nett,aber das wahre leben is halt einfach anders.

auf der erde gibt es viel zu viel leid!
wie kann man bitteschön jem. ehren,lieben,vertrauen u - anbeten!-, der das alles zu lässt?!?
lässt er es zu ,um den meschen ihren freien willen zu lassen,so denkt er nicht an die schreklichen folgen...- dann möchte ich auch nichts mit ihm zu tun haben!so jem kann ich unmöglich lieben!das nenn ich vorsätzlich u gleichgültig!
und falls er es nicht ändern kann,kann man das ganze sowiso vergessen...
ausserdem ist da noch das problem mit dar erbsünde.mir will einfach nicht in den kopf rein,weshalb ein unschuldiges kind irgentwie gesündigt haben sollte...

naja,das ist halt meine meinung,würd echt gern glauben können,aber irgentwas wehrt sich da in mir...

vielleicht kannst du mir ja etw aus deiner erfahrung mit den glauben erzählen?
viele grüsse,Amely
 
zu Century...sicherlich, jeder interpretiert die Bibel anders, und jeder versteht vieles anders, so wie es ihm gerade passt und gefällt....ich will mich darüber nicht streiten, aber ich will gerne etwas über meine Erfahrungen mit Gott erzählen:

Meine Eltern waren überhaupt nicht gläubig, meine Mutter hat früher mit okkulten Dingen zu tun gehabt und mein Vater lehnte den Glauben strikt ab, obwohl meine Oma ihre kinder "christlich" erzogen hat.

Irgendwann mit 10 jahren hab ich angefangen zur kirche zu gehen...viele Kindergeschichten gehört und mehr....aber wirklich verstanden habe ich nicht, was glaube und Gott bedeutet...

Unsere Famile war ziemlich kapputt, es wurde immer schlimmer..und ich bin immer tiefer abgerutscht...bis ich eines Tages mit 16 Drogen nahm und nur noch mit meinen Freunden "abhing" die mir gar nicht gut taten...ich hatte überhaupt kein Bock mehr auf Gott und den ganzen Quatsch...
Meinen Abschluss konnte ich vergessen, weil ich dachte sowieso nix zu schaffen...

bis eines Tages, meine beste Freundin, zu Gott fand...sie hat sich übelst verändert und ich erkannte sie nicht wieder...sie lebte ihr Leben, hatte irgendwie keine Sorgen und war soooo glücklich..

Langsam interessierte ich mich immer mehr für Gott, und ging zu verschiedenen Veranstaltungen, wo ich einfach Gottes Liebe spürte und die Menschen so echt waren wie ich sie aus den Kirchen nicht kannte....das faszinierte mich...

das krasse war...das waren keine strengen Christen mit Tuch auf dem Kopf oder so, nein, ganz normal.

Ich kapierte, das mein Leben immer schlimmer wird, und entschied mich es mit Gott zu probieren..
Ich bekehrte mich, und seit dem Tag, hat sich mein leben krass verändert...
nicht durch irgendwelche Menschen, sonder allein durch Gott...

Ich lebte alles viel bewusster und es geschahen Wunder die ich NIE für möglich gehalten habe...ich bekam einen guten Abschluss, obwohl ich nie gelernt habe und kam von den Drogen los...

Heute 5 Jahre später habe ich mein Fachabitur und gehe bald studieren..
oder für ein Jahr ins Ausland..
Gott ist sooo gut..

Meine Eltern merkten das ich anders war und interessierten sich immer mehr, bis sich meine Mutter bekehrte, und anschließend mein Vater...

er hat 25 Jahre geraucht und von einem Tag auf dem anderen aufgehört...

2003 ließ ich mich taufen und das war einer der schönsten Momente in meinem leben...seit dem bin ich Christ..

Ich habe NICHT NUR gute Erfahrungen mit dem Glauben gemacht, aber NUR gute Erfahrungen mit Gott...

Inzwischen ist meine beste Freundin kein Christ mehr, sie glaubt zwar an Gott, doch sie liebt die Welt einfach viel zu sehr...das war sehr schwer für mich, und ich wollte es nicht begreifen...
doch ich weiß,.
FÜR MICH gibt es heute nichts wichtigers mehr als Gott, doch manchmal frage ich mich wie in dem Folgendem Gedicht, ob alles "Echt" ist was ich tue...und ich bete zu Gott mich demütig zu machen...

Gott hat noch viiiiell mehr in meinem Leben getan, Dinge, von denen ich dachte, dass sie Gott sowieso nicht interessieren...doch gott gab mir alles was ich brauchte..und tut es immer noch.

Ich frage mich

Du weißt, Herr, wie ich dir diene
mit großer, gefühlsmäßiger Hingabe
im Rampenlicht.
Du weißt, wie eifrig ich für dich spreche
beim Jugendkreis.
Du weißt, wie ich überschäume,
wenn ich anderen Christen weiterhelfe.
Du kennst meine echte Begeisterung
bei einem Bibelabend.
Aber wie würde ich reagieren, frage ich mich,
wenn du auf eine Wasserschüssel zeigtest
und mich bitten würdest, die schwieligen Füße
einer gebeugten und runzligen alten Frau zu waschen-
Tag für Tag,
Monat für Monat,
in einem Raum, wo es niemand sähe
und niemand wüsste.

by Ruth Harms Calkin ( mit einer kleinen Änderung)


mein Wunsch ist es, jeden Tag neu, zu begreifen, was es bedeutet gott zu lieben und ihm zu folgen...weil ich weiß, das dies der einzige Weg ist, der mich glücklich macht.
 
Erst einmal möchte ich mich für das Gleichnis bedanken. Ich finde es sehr sehr schön, auch wenn ich Gott hier aus meiner Interpretation herauslasse... ;o)


Eigentlich möchte ich nur dich, Jesuslover, fragen, ob du ganz normal einer evangelischen oder katholishen Kirche angehörst, oder einer (ich versuche es mal neutral auszurücken) Glaubensgemeinschaft wie der Freikirche, den Jesusfreaks usw.?
Würde mich sehr über eine Antwort freuen,
viele Grüße, Sadie
 
Hey Sadie...
es freut mich das dir das Gleichnis gut gefallen hat🙂
Ja, ich gehöre ein Frei evangelischen Kirche an....
Jesusfreaks kenn ich auch...sind ziemlich crazy🙂
Wie würdest du denn die Geschichte interpretieren?

Gehst du in irgendeine Gemeinde?

Liebe Grüße Christine....
 
Hallo Jesuslover,
es stimmt, daß Gott jeden von uns begleitet. Gerne möchte ich Dir etwas erlebtes berichten.
Meine Tochter (damals 13 Jahre) und ich saßen abends bedrückt zusammen, weil wir am nächsten Tag zu einem Prozess mussten, da wir Nebenklägerinnen waren. Wir hörten still Musik. Plötzlich sang jemand: (nur sinngemäß) Ich ging mit meinem Herrn den Strand entlang und als ich mich umsah, erkannte ich das an einen Stellen nur die Spur von einem Menschen zu sehen war. Ich wendete mich an den Herrn und sagte: Herr, sieh- gerade als es mir schlecht ging hast Du mich alleine gelassen. Der Herr sagte zu mir, mein Kind, nie würde ich Dich alleine lassen, ich liebe Dich,- in den schweren Zeiten war ich bei Dir,- ich habe Dich getragen.
Mein Kind und ich mußten am nächsten Tag zu diesem grauenvollen Prozess, aber dieses Lied hat uns die ganze Zeit begleitet und getröstet.
Ich bin in der evangelischen Kirche, aber gehe nur gelegentlich dort hin. Glaube kann gelegentlich tragen, aber LEBEN muß jeder für sich. Die Verantwortung trägt jeder für sich allein. Gott ist für mich ein Begleiter.
Liebe Grüße
Beate
 
Hallo,

ein Stück weit möchte ich mich Beate anschließen - jeder muss sein Leben für sich selbst leben und die Verantwortung alleine tragen.
Ich persönlich finde (was jetzt keinen Angriff deiner Person darstellen soll!), dass du dich zu sehr auf Gott verlässt und dein Leben zu sehr nach deinem Glauben ausrichtest. Vielleicht ist Gott jeden Tag bei jedem von uns anwesend, aber wirklich angenehm empfinde ich diese Vorstellung nicht. Aber ich bin für alle Sichtweisen offen und finde das sehr interessant, auch wenn ich nichts mit dem Thema Glauben anfangen kann.
Nein, es ist nicht wirklich Glauben, den ich ablehne, es ist die Kirche die ich verabscheue. Sicherlich existiert etwas, das ein Stück weit auf uns aufpasst und mehr Macht hat, als wir. Aber ob es Gott ist?
Die Kirche (egal ob evang. oder kath.-wenn es bei der kath. auch ein Stück weit mehr passiert) schreibt uns vor, wie wir zu glauben haben, wie Gott ist und was wir tun müssen, damit er uns mag. Sie hat Menschen schon immer ausgebeutet (ist das christlich?) und tut es auch immer noch. Die katholische Kirche ist so konserativ (zumindest der Papst und was der Papst tut, heißt die Kirche ja sofort für gut), dass es schon schadet (->3.Welt, Thema Aids) und auch die Vorstellung, dass der Papst Vertreter Gottes auf Erden ist, ist doch einfach nur überheblich.
Die evang. Kirche ist da auch nur ein Stück weit besser.
(Ich weiß übrigens wovon ich spreche,will ich mal behaupten, ich selbst bin evangelisch getauft und besuche eine kath. Schule, gesponsert vom Bistum Mainz)
Aber jeder soll an das Glauben, was er möchte oder es nicht tun. Auch wenn ich nicht gläubig bin, interessiert mich das Thema Religion doch.

Liebe Grüße,
Century
 
Century meinte:
Hallo,

ein Stück weit möchte ich mich Beate anschließen - jeder muss sein Leben für sich selbst leben und die Verantwortung alleine tragen.
Ich persönlich finde (was jetzt keinen Angriff deiner Person darstellen soll!), dass du dich zu sehr auf Gott verlässt und dein Leben zu sehr nach deinem Glauben ausrichtest. Vielleicht ist Gott jeden Tag bei jedem von uns anwesend, aber wirklich angenehm empfinde ich diese Vorstellung nicht. Aber ich bin für alle Sichtweisen offen und finde das sehr interessant, auch wenn ich nichts mit dem Thema Glauben anfangen kann.
Nein, es ist nicht wirklich Glauben, den ich ablehne, es ist die Kirche die ich verabscheue. Sicherlich existiert etwas, das ein Stück weit auf uns aufpasst und mehr Macht hat, als wir. Aber ob es Gott ist?
Die Kirche (egal ob evang. oder kath.-wenn es bei der kath. auch ein Stück weit mehr passiert) schreibt uns vor, wie wir zu glauben haben, wie Gott ist und was wir tun müssen, damit er uns mag. Sie hat Menschen schon immer ausgebeutet (ist das christlich?) und tut es auch immer noch. Die katholische Kirche ist so konserativ (zumindest der Papst und was der Papst tut, heißt die Kirche ja sofort für gut), dass es schon schadet (->3.Welt, Thema Aids) und auch die Vorstellung, dass der Papst Vertreter Gottes auf Erden ist, ist doch einfach nur überheblich.
Die evang. Kirche ist da auch nur ein Stück weit besser.
(Ich weiß übrigens wovon ich spreche,will ich mal behaupten, ich selbst bin evangelisch getauft und besuche eine kath. Schule, gesponsert vom Bistum Mainz)
Aber jeder soll an das Glauben, was er möchte oder es nicht tun. Auch wenn ich nicht gläubig bin, interessiert mich das Thema Religion doch.

Liebe Grüße,
Century

Ja, Century...ich finde das ehrlichgesagt auch...
Die Kirchen zerstören alles, in jeder Kirche gibt es Vorschriften die irgendwelche Menschen aufgestellt haben...weil sie sie für richtig halten.
Ich bin auch in einer Gemeinde...und manchmal versteh ich auch nicht die Vorschriften...aber ich gehe trotzdem zur Gemeinde, auch wenn die Predigten einen nicht immer erbauen und helfen.

Der Sinn und Zweck der Gemeinden war eigentlich der, das sich dort die Gläubigen treffen können, für einander beten und sich ermutigen, und natürlich vor allem Gott loben.

Doch die ganzen Kirchen sind sooo menschlich geworden...
Ich kann auch nicht verstehen wie die Menschen den papst so dermaßen hoch ansehen...

Ich denke Glaube und Gott hat an erster Stelle gar nix mit Kirche zu tun...
Weil Menschen einen immer enttäuschen werden, und dir Kirchen auch, dadurch verlieren Menschen ihren Glauben..doch Gott würde das nie tun.

Ja du hast recht, ich lebe mein Glaubensleben sehr intensiv...aber ich kann ich sagen wieso..bei mir gibt es keine Vorschriften, das ich 5 mal am Tag bete oder so...bei mir ist es einfach so..das ich in jeder Situation oder Lebenslage wenn ich nicht weiter weiß mit Gott darüber rede...das gibt mir Kraft...

Oder wenn mich etwas an Gott fasziniert, die Natur, Menschen, Situation usw...dann danke ich Gott, uns ich könnte Stundenlang in diesen Situationen verharren...

Ich kann nur sagen, das seitdem ich Christ bin, ich die Welt mit anderen Auge sehe...nicht unbedingt schlechter, doch aus einer anderen Perspektive...

Ich will hier nicht sagen: Gott ist so und so...und glaubt das, aber ich erlebe einfach das Gott so ist, wie es in der Bibel steht...oder wie ihn jeden Tag erlebe..

Und manchmal entdecke ich Seiten an Gott die mir wieder so neu sind...

Klar jeder soll glauben was er möchte, und an was er glaubt...ich will das auch keinem Eintrichtern, sondern einfach meinen Glauben näher bringen.

Aber ich muss sagen, ich bin in einer Gemeinde, wo wirklich Jugendliche und Erwachsene sind, die Gott so lieben, und wo wir eine so hammer Gemeinschaft haben...
Viele Denken immer das sooo gläubige nur in ihren Zimmern sitzen und beten, doch ich erlbe so wahnsinnig viel...
Ich mach Sachen wie jeder normale auch...

Ich kann nur sagen: In den Kirchen sollte wieder Gott herrschen, denn Gott will das wir frei sind...und keine Menschenknechte sind..

Viele denken, das wir Christen keine Freiheit haben, aber ich sehe es gerade so, das ich frei sein kann von Drogen, sinnlosen Partys und mehr...ich brauche das nicht...das bedeutet mir Freihet.
 
Ich will noch ein krasses Erlbnis erzählen, das vor zwei Jahren passiert ist....

Es war der letze Schultag vor den Sommerferien:
Ich kam nach hause, voll Freude mit meinem Zeugnis in der Hand, und meine Mutter weinte schrecklich.

Dann erfahre ich das von meinen Eltern der beste Freund sich erhängt hat.
Sie hat es gerade erfahren und ist sofort dahin...

Die Tochter, eine sehr gute Freundin von mir, auch in meinem Alter, hat ihren Vater dort hängen gesehen....

Das war einer der schrecklichsten Momente in meinem Leben.
Die Familie hatte es sehhhr schwer...Peter, der sich umgebracht hat, hatte starke Depressionen und war schwer krank...vor seinem Tod, hat er Werkzeuge im Wert von 20 000 Euro eingekauft, weil er dachte es sei nötig..

Die Frau, meine Mutters beste Freundin...war am Ende und kam überhaupt nicht mehr klar.
Sie war kein Christ, weil ihr Mann sehr dagegen war.

Als ich am selben Tag das Haus betrat, musste ich sofort raus, ich spürte so eine Last auf dem Haus, und mir wurde richtig schlecht...
Die Frau, konnte Monatelang nicht schlafen und das zimmer betreten...

es war so belastet, das es ihr immer schlechter ging..keiner wusste was er machen sollte...
Irgendwann ließ sie zu das wir es mit gebet versuchten..

Es kamen viele Leute, aus Amerika, und viele Christen....und sie beteten in allen Zimmern des Hauses.
Sie glaubte nicht, das dies etwas brachte, doch seit dem Moment, kehrte Ruhe ein, und sie fing an zu glauben

Ab dem zeitpunkt konnte sie wieder schlafen und heute ist sie Christ, und nimmt das alles so an...ja sie sieht den Tod ihres Mannes als Führung....obwohl sie ihn sehr liebte.
Er würde nie an gott glauben, und nur weil er gestorben ist,
hat sie den Mut gefasst ihr Leben Gott zu übergeben...

heute lebt sie in dem selben Haus als alleinerziehende Mutter und kommt super
zurecht...

ich fand das so krass...gottes Wege sind oft so unverständlich....peter ließ seine Frau mit sehhhr viel Schulden allein, und sie bewältigte alles, ohne den Mut und glauben zu verlieren...
und ist heute eine der glücklichsten Frauen die ich kenne...
 

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