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Hochzeit durchziehen??

hallo, weißt du, es hört sich gar nicht glücklich an, wenn ich lese, hochzeit "durchziehen".
es fühlt sich für mich eher wie ein pflichtprogramm an. 5 monate ohne deine kumpels, aber dafür 6 stunden vor der glotze hocken--
mit 30 ist man👎 nicht alt, man hat noch soo viel im leben, was es zu entdecken und zu erleben gibt!
setze doch alle an einen tisch und sprich offen und ohne scheu über deine ängste, sorgen, über einfach ALLES...

mut wünsche ich dir!! frara
 
@ knuddel

ob ein Mann von über 30 Jahren da jetzt drauf angewiesen ist, sei mal dahingestellt. Eigentlich müsste er auch vor dem Gespräch mit seinen Eltern schon wissen was er tut.

Ich meinte damit nur, dass es vielleicht hilfreich wäre, wenn er Unterstützung in der eigenen Familie hat (im mentalen Sinne).

Es könnte ja auch sein, dass auch seine eigene Mutter die Hände überm Kopf zusammenschlägt und sagt: "Mensch, wie kannst du nur... Das arme Mädel... kannst du doch jetzt nicht im Stich lassen..." Dann wäre es sicher schwieriger, die Absage der Hochzeit durchzuziehen.
 
Da bin ich nun schon über 30 und es ist nun wirklich nicht meine erste Beziehung. Anfangs lief es wirklich super, (jaja, verliebt sein macht ein wenig blind)

Nun stehe ich da mit einer zu 85% geplanten Feier und denke mit Bauchschmerzen an meine Zukunft. Und das Beste daran ist, ich bin selber dran schuld.

Umso mehr ich an meine Zukunft denke, umso mulmiger wird mir.

Eine Entscheidung muss ich schnell treffen… ich werde wohl wirklich erstmal ein Gespräch mit meinen Eltern aufsuchen…

Dann lass es.

Meine Mutter hatte schon zu mir gesagt: "Wenn du bei deiner Hochzeit das Gefühl hast laufen zu müssen, dann lauf, ganz schnell. Pfeif auf die Gäste, den Standesbeamten, das ganze Drumherum."

Hätte öfter auf sie hören sollen. 🙄

Mußt ja nicht gleich die Beziehung beenden. Sag ihr, dass du noch Zeit brauchst, dir nicht sicher bist, ob der Schritt wirklich richtig ist.
 
Sicherlich habe ich als 30 Jahre alter Mann meine eigene Meinung. Aber meine Eltern sind auch wirklich extrem gute Freunde für mich. Eine Freundschaft, die in den letzten Monaten schon ein wenig zu bröckeln angefangen hat...

Wie auch immer, meine Eltern sind auch der Meinung, dass ich mein vorheriges Leben komplett aufgegeben habe und sie extrem Besitzergreifend ist. Selbst mein Schwager hatte wohl schon vor ein paar Tagen bedenken geäußert, ob ich denn tatsächlich den richtigen Schritt wage.

Gleich werde ich wieder nach Hause (zu ihr fahren) wo wir eh wieder vorm TV und auf der Couch landen werden und versuchen in aller Ruhe mit ihr drüber zu reden.

Dankeschön für eure guten Ratschläge.
 
Blase die Hochzeit ab.

Sonst tust du es in zwei Jahren.

Dann wird es richtig teuer.

Und es gibt Geplärre wegen dem Kind.
 
Gut, dass du es nicht auf die lange Bank schiebst. Wenn die Hochzeit naht, zählt jeder Tag. 🙂
Also mit deinen Eltern haste jetzt bereits gesprochen? Sie klangen für mich eher neutral. Wären sie dies nicht, hätten sie dich ja auch genausogut von sich aus schon mal zur Seite ziehen können für ein Gespräch. Von daher wundert mich deren tendenzielle Neutralität auch jetzt nicht wirklich und deshalb habe ich diesem Gespräch auch nicht sonderlich viel Prioritäten zugeteilt.

Bin gespannt wie es weitergeht. Halte uns auf dem laufenden! 😛
 
Soo, gestern Abend mal über diese ganze Thematik mit meiner Partnerin gesprochen, dass ich mich absolut „gefangen“ vorkomme und im Bezug auf eine gemeinsame Zukunft die Befürchtung habe, dass wir irgendwann komplett alleine dar stehen, wenn sie sich weiter so verhält, wie sie sich verhält.

Sie meinte, dass sie eben durch ihrem derzeitigen Stress an der Arbeit und den ganzen Hochzeitsvorbereitungen froh ist auch „mal“ zur Ruhe zu kommen und nicht nur auf Achse ist. (Ja, in den letzten Tagen/Wochen war schon einiges zu tun)

Noch sinds 2 Monate bis zur Hochzeit, und es gibt wirklich Sachen die ich an Ihr liebe, nur muss sie eben damit lernen umzugehen, dass ich mich zukünftig nicht nur mit ihr in der Bude verkrieche, sondern eben auch mal raus möchte…

Mal kommendes Wochenende und 1. Mai abwarten und schauen, ob ich sie denn mal wieder mitnehmen kann. Da werden wir bald heiraten, und sie kennt kaum jemanden aus meinem Bekanntenkreis (Ich bald auch nicht mehr, wenns so weiter läuft wie bisher)
 
So wie ich dich verstanden habe, willst du die Hochzeit durchziehen.

Wenn deine Freundin immer schon so introvertiert war, wirst du sie nicht schlagartig umkrempeln können. Du kannst aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen. Ihr scheint es zu reichen in trauter Zweisamkeit vor dem Fernseher abzuhängen, während du kontaktfreudig und unternehmungslustig rüberkommst. Du hast dich ihr schon ziemlich angepasst, indem du deinen Sport reduzierst und Distanz zu deiner Familie aufgebaut hast.
Bei deinen Bedenken die du geäußert hast, wird sie sich nun vermutlich zusammenreissen ( bis nach der Hochzeit) und dann wieder in ihren alten Trott verfallen. Ich finde es passt zwischen euch nicht.
Überlege dir nochmal gründlich ob du tatsächlich in 2 Monaten heiraten willst.
 
Mal kommendes Wochenende und 1. Mai abwarten und schauen, ob ich sie denn mal wieder mitnehmen kann. Da werden wir bald heiraten, und sie kennt kaum jemanden aus meinem Bekanntenkreis (Ich bald auch nicht mehr, wenns so weiter läuft wie bisher)


Was --- ihr wollt heiraten und sie kennt noch nicht mal deine Freunde ??? 😱
Also nach einem halben Jahr zu beschliessen zu heiraten, finde ich eh sehr überstürzt und blauäugig. Das Argument, dass es -egal wie lange man wartet- nie eine Garantie gibt, lasse ich zwar so pauschal und oberflächlich erstmal gelten, weil es schlicht so ist.
Aber --- ein halbes oder ein Jahr ist für mich noch die "Kennlernphase", und eigentlich sogar die Zeit, wo sich Menschen häufig noch nicht wirklich "zeigen". Ich denke schon zu Beginn einer Beziehung ist man eher darauf bedacht, sich zusammenzureissen, man reisst sich mehr zusammen und ich glaube dieses geschieht oft sogar völlig unterbewusst, dass man fast nur seine guten Seiten zeigen möchte.

Auch wenn es keine Garantien gibt, ist Zeit der Faktor sich näher kennenzulernen. Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass man nun so hoppla hopp diese Entscheidung trifft. Gut, wenn man unsere Scheidungsstastiken sieht, erklärt das einiges. Ich denke zu heiraten ist für viele heutzutage gar nicht mehr mit viel Ernsthaftigkeit und Verantwortungsgefühl verbunden. Man kann sich ja wieder scheiden lassen, also warum nicht schnell mal heiraten?!

Gut, wenn du es auch so siehst. Aber schon nach 1 lächerlichen Jahr dermaßen grosse Zweifel zu haben, sagt viel aus, finde ich.... Und denkst du, wenn sie nach dieser kurzen Zeit halt schon mehr oder weniger jeden Abend nur auf der Couch vor dem Fernseher verbringen möchte, wird sich das im "Laufe der Zeit" ändern ?...... 1 Wochenende und der 1.Mai werden da nichts bahnbrechendens ändern, fürchte ich. Dass ihr noch nicht mal den Freundeskreis des anderen kennt, finde ich echt fast "schockierend".

Gruss
Nachtblume
 
Ich würde auch vermuten, dass sie sich nun jetzt zusammenreißt und vorübergehend etwas mehr auf Dich und Deine Wünsche eingeht, damit Du nicht abspringst. Aber nach wenigen Tagen (verlängertes Wochenende) wirst Du daraus nicht ableiten können, dass das auch in Zukunft so sein wird.
 

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