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Hochwasser in Deutschland 2013

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@ Landkaffee

Die logik deines Beitrages erschliesst sich mir nicht. Senken sich die Pegel vor Ort wenn hier im Forum weniger darüber diskutiert wird oder welchen Sinn genau, wolltest du uns mit deiner merkwürdigen Denke vermitteln?
 
A

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Re: Hochwasser in Deutschland 2013
Rose, wenn sich einer freiwillig in einen Raum mit Giftschlangen einsperren lässt und er gebissen wird, ist dieses Unglück dann aus heiterem Himmel oder selbst provoziert?
Eben SELBER SCHULD.

Und hier ist es genauso.
Wenn ich mein Haus auf einem Grundstück baue, daß in der Vergangenheit schon mehrmals überschwemmt oder zumindest gefährdet war, kommt die braune Brühe nicht wirklich überraschend.
So dumm kann kein mündiger Bürger sein.
Man kann diese Gründstücke natürlich kaufen, sie sind ja eigenartigerweise äußerst preiswert.

Nur wenn ich mich bei der nächsten Überschwemmung dann vor die TV-Kamera stelle und irgendwas von Schicksal und unerwartetes Unheil heule, muß ich damit rechnen, daß dies auf viele Mitmenschen unglaubwürdig wirkt.

Wer die Natur unterschätzt ist einfach selbst schuld.

Wie immer ziemlich überheblich! Wenn die Menschen sich nur in sicheren Gebieten niederlassen würden, würden wahrscheinlich alle bei dir im Wald wohnen. Dann gäbe es keine Geschädigten durch Tornados, Vulkanausbrüche, Erdbeben....

Übrigens, schickst du deine Fahrer auch nur auf Straßen, auf denen es noch nie Unfälle gab? Schickst du sie nie bei schlechten Wetter raus? Weil, sonst könnte denen ja was passieren, und dann wärst du schuld.....
 
Wie immer ziemlich überheblich! Wenn die Menschen sich nur in sicheren Gebieten niederlassen würden, würden wahrscheinlich alle bei dir im Wald wohnen. Dann gäbe es keine Geschädigten durch Tornados, Vulkanausbrüche, Erdbeben....

Übrigens, schickst du deine Fahrer auch nur auf Straßen, auf denen es noch nie Unfälle gab? Schickst du sie nie bei schlechten Wetter raus? Weil, sonst könnte denen ja was passieren, und dann wärst du schuld.....

Natürlich kann man das so Pauschal nicht behaupten.
Dennoch verwundert es mich das menschen dort freiwillig wohnen obwohl bekannt ist das dort die Gefahr besteht das das Eigentum durch Überschwemmung vernichtet wird. Das eine Versicherung den Schäden nicht versichern will in diese Gebiete ist auch klar, und wenn doch dann wäre die Prämie zu hoch.

Dein Vergleich mit Autofahren hinkt ein wenig. Als Autofahrer habe ich selbst mit alle andere Autofahrer Einfluss darauf ob ein Unfall passiert oder nicht. Bei ein Naturkatastrophe ist dies nicht der Fall.

Wenn wirklich schlechtes Wetter ist, dann gibt es auch Schlechtwetter Warnungen und das verbot um mit sein Schiff den Hafen zu verlassen.

Bei die Bewohner in die Überströmungsgebiete sollte geschaut werden ob diese Überströmungen verhindert werden können (Umleitung oder was auch immer) Wenn das nicht geht sollte umgesiedelt werden. Es ist doch unvernünftig alle Jubeljahre diese immense Aufwand und Milliarden Kosten zu haben nur weil dort Menschen wohnen bleiben. Auch finde ich die Erwartung von die Opfer, nur weil die stur sind und nicht umziehen wollen obwohl nichts dagegen spricht, auf eine Entschädigung hoffen ein wenig realitätsfremd.

Wie gesagt wie das bei ein Stadt wie Passau aussehen soll weiß ich auch nicht, nur immer wieder teuer aufbauen und dann wieder zerstören lassen kann keine Lösung sein. Da werden Unmengen an Geld verbrannt was ohnehin nicht da ist.
 
Natürlich kann man das so Pauschal nicht behaupten.
Dennoch verwundert es mich das menschen dort freiwillig wohnen obwohl bekannt ist das dort die Gefahr besteht das das Eigentum durch Überschwemmung vernichtet wird. Das eine Versicherung den Schäden nicht versichern will in diese Gebiete ist auch klar, und wenn doch dann wäre die Prämie zu hoch.

Dein Vergleich mit Autofahren hinkt ein wenig. Als Autofahrer habe ich selbst mit alle andere Autofahrer Einfluss darauf ob ein Unfall passiert oder nicht. Bei ein Naturkatastrophe ist dies nicht der Fall.

Wenn wirklich schlechtes Wetter ist, dann gibt es auch Schlechtwetter Warnungen und das verbot um mit sein Schiff den Hafen zu verlassen.

Bei die Bewohner in die Überströmungsgebiete sollte geschaut werden ob diese Überströmungen verhindert werden können (Umleitung oder was auch immer) Wenn das nicht geht sollte umgesiedelt werden. Es ist doch unvernünftig alle Jubeljahre diese immense Aufwand und Milliarden Kosten zu haben nur weil dort Menschen wohnen bleiben. Auch finde ich die Erwartung von die Opfer, nur weil die stur sind und nicht umziehen wollen obwohl nichts dagegen spricht, auf eine Entschädigung hoffen ein wenig realitätsfremd.

Wie gesagt wie das bei ein Stadt wie Passau aussehen soll weiß ich auch nicht, nur immer wieder teuer aufbauen und dann wieder zerstören lassen kann keine Lösung sein. Da werden Unmengen an Geld verbrannt was ohnehin nicht da ist.

Wie stellt ihr euch das eigentlich alle vor? Ihr tut so, als hätten die letzten Jahre Tausende Menschen aus Spargründen die "Überströmungsgebiete" überrannt und dort Häuser gebaut! Die Grundstücke sind vielfach schon seit Generationen in Familienbesitz! Und was Städte wie Passau angeht: Würde nur noch in absolut sicheren Gegenden (gibts die überhaupt?) gebaut, würden ganze Städte aussterben, und es fragt sich auch, wo die denn dann alle hinsollen? Sollte man Köln und Hamburg raten (und auch Passau 😉), die Altstädte aufzugeben und ins sichere Hinterland zu ziehen?

Wie weltfremd kann man eigentlich sein? 🙄
 
Wer jetzt sein Häuschen vorsätzlich(!) direkt am Ufer baut, der tut mir zwar auch leid, aber letztlich könnte(!) man argumentieren er wäre selbst Schuld an seiner Misere. Wenn ich an der Autobahn wohne, kann ich mich auch nicht über den Lärm beschweren.

Ansonsten hat Lilalaunefee schon recht. Heute kann man hinsichtlich Besiedlung und Bebauung gar nichts mehr machen. Viele Städte wurde schon in ihre Gründungsphase zu nah am Wasser am gebaut. Von den restlichen Maßnahmen (Flussbegradigung, Abschaffung von Überlaufgebieten) ganz zu schweigen.
 
Wer jetzt sein Häuschen vorsätzlich(!) direkt am Ufer baut, der tut mir zwar auch leid, aber letztlich könnte(!) man argumentieren er wäre selbst Schuld an seiner Misere. Wenn ich an der Autobahn wohne, kann ich mich auch nicht über den Lärm beschweren.


Das würde voraussetzen, dass besagtes Ufer regelmäßig oder zumindest bekanntermaßen über die Ufer tritt. Ansonsten müssten sämtliche Bäche, Flüsse, Seen im Umkreis von -zig km "freigeräumt"und für Bebauung jeglicher Art gesperrt werden. Für den Fall, dass mal.....Wie sollte das denn Aussehen? Wie sähe dann die deutsche Landschaft aus? Wohin mit den Menschen?😕

Ansonsten hat Lilalaunefee schon recht. Heute kann man hinsichtlich Besiedlung und Bebauung gar nichts mehr machen. Viele Städte wurde schon in ihre Gründungsphase zu nah am Wasser am gebaut. Von den restlichen Maßnahmen (Flussbegradigung, Abschaffung von Überlaufgebieten) ganz zu schweigen.

Flussbegradigungen und Abschaffung von Überlaufgebieten wurden und werden aber - glaub ich zumindest - nicht von Eigenheimbesitzern vorgenommen. Wenn ich mein Haus 100 Jahre da stehen habe, und am Oberlauf des Flusses, der vor meiner Tür lang fließt, wurden in den letzten 10 Jahren Begradungen vorgenommen - wie kann ich da selbst schuld sein?

Wie ist es denn mit den Talsperren? Hier in Thüringen mussten, als das Wasser schon Oberkante stand, die Schleusen geöffnet werden. Die Anlage gehört einem bekannten Strombetreiber. Ein in der Nähe liegender Ort wurde einen Tag vorher evakuiert.... Aber klar, da sind auch die Bewohner schuld. Was haben sie auch in der Nähe des Flüsschens gebaut. Die hätten voraussehen müssen, dass da mal eine Talsperre gebaut wird. Ebenso hätten sie wissen müssen, dass die Betreiber irgendwann mal nicht in der Lage sein werden, trotz entsprechenden Wetterberichten die Misere zu erkennen und die Schleusen schon vorher mal öffnen.. Dumm auch....! Sind genauso dumm wie Menschen, die immer wieder in Busse, Autos, Bahnen, Flugzeuge etc. steigen obwohl sie ganz genau wissen, dass die verunglücken und abstürzen können!!


Sorry, Paulemaule, war jetzt nicht an dich persönlich gerichtet! 🙂
 
Übrigens, schickst du deine Fahrer auch nur auf Straßen, auf denen es noch nie Unfälle gab? Schickst du sie nie bei schlechten Wetter raus? Weil, sonst könnte denen ja was passieren, und dann wärst du schuld.....

Was dieser nebulöse Vergleich bedeuten soll müsstest du erst einmal erklären, da es absolut nichts mit dem Thema zu tun hat.

Aber da du sicher eine Antwort willst: ich beschäftige nur Kraftfahrer, die einen gültige Lenkerberechtigung für das jeweilige Gefährt besitzen.
Das bedeutet gesetzlich, er ist dafür ausgebildet und für seine Taten verantwortlich.
Wie auch jeder Busfahrer, Pilot, Taxifahrer usw...
Oder bist du ernsthaft der Meinung, wenn ein Lufthansa-Pilot seine Maschine durch einen Pilotenfehler in den Acker setzt ist der Konzernvorstand verantwortlich?

Wie gesagt, was dein abstruses Beispiel in irgendeiner Weise mit mir als Arbeitgeberin zu tun haben soll, müsstest du eventuell in verständlichen Worten nochmal ausführen. Merci

Um zum Thema zurückzukehren noch ein äußerst bildliches Beispiel:
Mann geht in Käfig mit ausgehungerten Löwen und wird gebissen? In deinen Augen ein unvorhersehbares Unglück?

Und genauso ist es, wenn sich wer ein Grundstück im hochwassergefährdeten Gebiet kauft.

Übrigens, weil du geschrieben hast, das wären arme Leute, die sich kein Grundstück zum Normalpreis leisten könnten....fahr mal hin und schau dir div. Neubauten an.
Also zumindest bei uns in der Wachau stehen gerade auf diesen ufernahen, überschwemmten Grundstücken nicht wirklich kleine, billige Neubauten.
Bei manchen ist der Begriff Einfamilienhaus fast schon untertrieben.

Wie gesagt, wer der Natur zu sehr ins Handwerk pfuscht, zahlt dafür.
 
Hallo BisAnsMeer,

gibt es Neuigkeiten von dir und deiner Mitbewohnerin? Ich denke ganz oft an dich und hoffe sehr, dass du von den Fluten verschont geblieben bist.

Wie geht es der alten Dame? Konnte sie zurück in ihre Wohnung? Ich habe die Bilder im Fernsehen gesehen, wie verwüstet diese Wohnungen sind, die unter Wasser standen. Was für ein Albtraum!


Tuesday
 
Liebe BAM,

ich finde es toll was du und die vielen anderen Helfer, was ihr da leistet.

Rede dir bitte nicht immer ein, dass der (dein) Zusammenbruch ganz sicher kommen wird, wenn das alles vorbei ist. Das kann sein, muss aber nicht. Immerhin beweist du dir seit Tagen, dass du es ohne Panikattacke schaffst unter vielen Menschen das zu tun, was im Moment getan werden muss. Ich bin mir übrigens ganz sicher, dass du bei Weitem nicht die Einzige bist, die gerade nicht auf ihr Innen achtet. Dafür ist im Moment einfach keine Zeit.

Versuche dir von diesem Gefühl, dass du es geschafft hast, trotz deiner psychischen Befindlichkeit mitzuhelfen unter vielen Menschen, etwas aufzubewahren für die Zeit danach. Du beweist dir nämlich gerade, dass du das kannst, :daumen:
wenn auch unter Extrembedingungen, aber immerhin.

Und nun drücke ich ganz feste die Daumen, dass die durchweichten Deiche halten werden.

GLG
Sisandra
 
Die Lage in Bayern entspannt sich ja gerade wieder ein wenig. Dafür ist es entlang der Elbe umso schlimmer. Heute wurde immer wieder in verschiedenen Ortschaften evakuiert.

Vor allem könnte noch eine zweite Welle kommen, denn in Tschechien ist in den nächsten Tagen schon wieder Regen, stellenweise auch Starkregen angesagt.
 
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