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Hochbegabung als Todesschein

Danach (Zeile im Fettdruck) sieht es aus, das das nachhaltig die beste Option ist. Nur ein leichter Gang dürfte das nicht sein, sich von seinen Wurzeln dermaßen zu trennen. Wie gesagt besteht die Gefahr das Sie verfolgt wird und in heutiger Zeit, kann man leichter verfolgt und ausfindig gemacht werden als früher... ...das gilt es alles zu bedenken.

Dann weiter weiß ich nicht wie die zuständigen Stellen und Beratungen ticken. Wenn ich an Handlungen unserer Justiz und Polizei denke, dann könnte ich mir vorstellen das ein Umstands/härtegrad erstmal erforscht werden muss. Und wenn dann nun aus fehlender, anzuerkennder, akuten Lage keine Unterstützung erfolgt?

Es höchstens ein Schlichtgespräch gibt und Sie weiterhin bei ihrer Familie bleiben soll?


Es bringt aus meiner Sicht nichts hier herumzurätzeln, professionelle Ansprechpartner müssen von ihr aufgesucht werden um dort Licht ins Dunkle zu bringen und die realistischen Optionen abzuwägen/zu besprechen.

Vor allem muss ihr klar werden, wie es dann auf der anderen Seite aussieht, was sich für sie alles verändern wird/muss, wenn Sie evtl. nötiger Weise vollständig von ihrer Familie getrennt ist/wird.
Ich wüsste nicht, was ich anderes behauptet hätte. 😕
Beratungsstelle -> JA -> Lösung, die hoffentlich auch tatsächlich eine ist
 
Darf ich fragen Lilabo wie alt du bist?

Ach ja und noch etwas wichtiges hab ich vergessen. Lösch unbedingt deinen Verlauf. Ich weiß ja nicht, wie sehr du kontrolliert wirst, aber nicht, dass noch jemand aus deiner Familie deinen Account hier in deinem Endgerät entdeckt.

Um deine Frage zu beantworten Manessse,Hochbegabung beginnt ab einem IQ von 130 aufwärts.
 
Es gibt kaum Möglichkeiten mich zu retten. Ich weiß es. Es verletzt mich sehr.


Na na, nicht den Kopf gleich in den Sand stecken.. Erstmal hast Du Dich hier getraut zu öffnen, das ist schonmal ein Anfang! Beachte bitte genau was Sisandra geschrieben hat (Onlineverlauf), wir machen uns alle Gedanken darum und dann sind da auch noch die professionellen Stellen, welche Du evtl. unter Mithilfe Deiner Lehrer zeitlich gut getarnt in Anspruch nehmen kannst. Was von dort dann kommt musst Du erstmal bedenken...

Lilabo: Kopf hoch, auch wenns schwer fällt, Du musst jetzt nach vorn wollen, Hilfe annehmen und tapfer sein.

Grüße,
peace
 
17 Jahre alt und ich hab doch auch nicht behauptet dass mein Problem von der Hochbegabung resultiert sie ist noch mal ein eigenes Problem.. so wollte ich das nicht rüberbringen
Nun fühle Dich bitte nicht persönlich angegriffen. 🙂:blume:

Klar, könntest Du einfach so davon laufen.
Einfach so?
Eben nicht!
 
hallo lilabo,
so wie ich das sehe, ist deine hochbegabung nur aufgrund deiner herkunftsfamilie ein problem. insofern ist sie sekundär, die familienproblematik dagegen primär. deshalb musst du diese auch zuerst angehen.
ich möchte nachdrücklich vom gang zum jugendamt abraten, da diese immer verpflichtet sind, die familie zunächst einzubeziehen.
stattdessen fand ich die vorschläge von eisherz gut, hast du dich dorthin mal gewandt? was ist dabei heraus gekommen?
alles gute und viel kraft
marut
 
Es gibt kaum Möglichkeiten mich zu retten. Ich weiß es. Es verletzt mich sehr.

Doch! Es gibt Möglichkeiten!
Du darfst jetzt aber nicht aufgeben und musst durchhalten. Auch wenn Dir das unmöglich scheint!

Du bist ein kluges und ein starkes Mädchen, das merkt man sofort. Und Du bist bereit, Deine Familie zu verlassen. Viele in Deiner Situation sind noch nicht an diesem Punkt, sondern sagen "ich kann das unmöglich meinen Eltern antun". Also bist Du durchaus schon einen Schritt weiter.

Was Du brauchst ist ein guter Plan. Und den gibts nicht von heute auf morgen. Versuche diesen zusammen mit den Lehrern, denen Du vertraust und diesen Beratungsstellen zu entwickeln. Unüberlegte Handlungen wären eine Katastrophe.

Und sicher wäre es hilfreich, wenn Du dann schon 18 bist, wenn Du Deine Familie verlässt.

Du hast es jetzt 17 Jahre lang irgendwie ausgehalten. Du schaffst es auch noch etwas länger! Einfach nicht aufgeben! Bitte lass Dich nicht hängen!
 
Sooo ewig lange hast du ja dann nicht mehr bis zur Volljährigkeit und dann kannst du völlig unabhängig vom Jugendamt deiner Wege gehen. Einschlägige Beratungsstellen wurden dir ja schon mehrere genannt.

Halte durch, du schaffst das!
 
Wie lange hast du denn noch zu deinem 18.?
Sorry, falls ich das überlesen haben sollte.
Je nach dem, wie lange du noch hast würde ich evtl. tatsächlich bis kurz vor dem 18. warten und dann abhauen. Zuvor aber dennoch schon planen! Vielleicht unterstützen dich deine Lehrer sogar, gehen vielleicht mit zu so einer Anlaufstelle. Du solltest aber definitiv gut planen.
Je nach dem, wie deine Familie drauf ist, werden sie versuchen dich ausfindig zu machen. Was dann passieren könnte, will ich mir gar nicht vorstellen.
Du könntest z.B. deinen Namen ändern lassen. Schau mal hier, ob da Kriterien zutreffen oder möglich wären, auch wenn sie nicht deinen religösen Ansichten entsprechen. Des weiteren wäre eben die möglicherweise folgenden Konsequenzen deiner Eltern ein Grund, vermute ich zumindest.
https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/freizeit-alltag/1985/wann-kann-ich-meinen-namen-aendern/
Du solltest einige 100 Kilometer entfernt sein. Auch wenn die Ausbildung (oder das Studium) jetzt keinen Vorrang hat, sondern deine Sicherheit, falls es sich verknüpfen lassen würde, wäre das super. Wenn nicht, dann ist es auch nicht der Weltuntergang. Dann ist zu klären, wie du das finanziell anstellst. Du kannst ja schließlich nicht sagen: Hey Mama, hey Papa, ihr seid mir aber noch weitere 7 Jahre unterhaltspflichtig. Hier meine Kontodaten.
Du stehst dann ohne ihre finanziellen Mittel da, bekommst aber das Kindergeld. Auch das muss beantragt werden.
Soweit erst mal zu meinen spontanen Gedankengängen. Bei mir war das damals nicht so krass, ich bin einfach gegangen und hatte so ziemlich meine Ruhe, obwohl mein Wohnort bekannt war. Daher kann ich aus der Sicht kaum Tipps geben, aber dafür hast du ja die Beratungsstellen.
Oh, und was ich ganz vergessen hatte. Die Situation ist nicht aussichtslos. Sie ist schwierig. Aber du hast jetzt die Chance auf ein freies Leben. Also betrachte nicht die Hürden und sage "das schaffe ich nicht", sondern behalte das Ziel dahinter im Auge.
LG
 

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