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Hochbegabung als Todesschein

hey Zenny
ja ich kann noch keine pn schreiben.
An der Hb hänge ich mich nicht auf es mag diese Typen geben die das tun aber das ist Schwachsinn und so schlau können sie dann doch nicht sein wenn sie mit ihrer "Schläue" angeben. Man lernt ein Lebenlang. Ich möchte mich davon distanzieren etwas besseres zu sein. Und danke für das Angebot dass ich dir schreiben darf.
 
Ja, an soetwas wie das Jugendamt, etc. habe ich auch gedacht. Nur ist es so, das Sie als aufwachsendes Kind erstmal auf ihre Familie angewiesen ist und wenn Sie da jetzt unsichere Karten ausspielt - so das sie z.B. nach einem Weglaufen polizeilich gesucht und zurück geführt wird, oder allein Ämter die Wohnung der Eltern aufsuchen - könnte Sie sich das Leben in der Familie auch noch zusätzlich erschweren. Deshalb sollte solcher Schritt/solche Schritte gut überlegt sein und mit Menschen, welche Erfahrungen haben besprochen/geplant. Ein Frauenhaus ist für misshandelte Kinder wohl nicht geeignet, in Wiki steht es so:


Hilfe, Beratung und vorübergehend eine geschützte Unterkunft anbietet.[SUP][1][/SUP] Der Rechtsbegriff bezeichnet ein Haus, das ausschließlich physisch oder psychischmisshandelten oder von Misshandlung unmittelbar bedrohten Frauen und ihren Kindern aufgrund eines professionellen Angebotes sofortige Hilfe durch Aufnahme und Beratung bietet, das nur für diese Gruppe bestimmt und kein Heim ist.
Ein Heim ist es nicht. Aber sie ist definitiv ein bedrohtes Kind/ eine bedrohte junge Frau und die können ihr vorerst weiterhelfen. Selbst, wenn sie sagen, sie wären nicht zuständig, so werden sie sie dennoch an die geeigneten Stellen weiter leiten können.

Das JA würde ich nicht empfehlen. Das JA hat ja vorrangig das Ziel, die Familie beisammen zu halten. Und das wäre, wie du sagst, kontraproduktiv. Es wird dann nur geschauspielert, die ach so heile Welt. Und eigentlich wird innerhalb der Familie ein extrem großer Druck ausgeübt, der bis hin zur absoluten Eskalation führen kann und vermutlich auch wird. Daher die wohl beste Möglichkeit: Sachen packen und erst mal weg.
Natürlich nur mit vorheriger Absprache mit Anlaufstellen. Das muss ja nicht das Frauenhaus sein, es ist nur eine der bekanntesten Anlaufstellen.
 
Als Tipps hätte ich diese Seiten u. a., kennst Du diese?

Hilfe für Mädchen / Frauen - Serap Cileli

https://www.sabatina-ev.de/

RAHMA ZENTRUM e.V. Frankfurt am Main

papatya - anonyme Kriseneinrichtung für junge Maedchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund

Was in Deiner Familie geschieht, das gibt es viel zu oft, jedoch gibt es auch sehr viele integrierte und offene Familien. Man kann sicher - wie immer - nicht allen und jede über einen Kamm scheren.
Hast Du denn gar keinen Verbündeten, aus dem Familienverband, freundeskreis, Schule usw.?


Hallo! Doch ich hab zwei Lehrer ein Lehrer und eine Lehrerin mit denen ich mich sehr gut verstehe. Ich kann ihnen vertrauen ich wollte noch mit Ihnen sprechen.
 
Daher die wohl beste Möglichkeit: Sachen packen und erst mal weg.
Natürlich nur mit vorheriger Absprache mit Anlaufstellen. Das muss ja nicht das Frauenhaus sein, es ist nur eine der bekanntesten Anlaufstellen.


Es kann durchaussein, das das der richtige Weg ist. Ich meine jedoch das aufgrund der Familienkultur ein einfaches Weglaufen nicht ausreicht. Wenn Sie wiederauffindbar ist, wird Sie zumindest mit weiteren Beobachtungen oder Beschimpfungen rechnen müssen. Evtl. schreibt Sie selber dazu etwas, wie es aus Ihrer Sicht mit so einem Schritt in ihren Gedanken aussieht. Dann wäre Sie auch bei einer evtl. nötigen vollständigen Trennung zur eig. Familie und weite Entfernung minderjährig (wie alt?) völlig allein, was es auch nicht unbedingt einfach macht, abgesehen davon verliert Sie dann auch ihre Schulumgebung und die Nähe der Freunde/Freundinen/Bekannte.
 
Hi Lilabo,


das was du beschreibst ist nicht schön, kommt aber leider öfter vor. Falls du unter 18 bist und raus willst aus deinem Elternhaus wirst du am Jugendamt nicht vorbei kommen. Ich weiß nur gar nicht, ob ich dir das empfehlen möchte, denn im Zweifelsfall geht das gegen die Familienehre und es sind deshalb auch schon Menschen umgebracht worden.

Wenn du über 18 bist dann wende dich an eine der Beratungsstellen, die dir ein anderer User genannt hat.

Eine Beratungsstelle hätte ich auch noch für dich, da geht es zwar um Zwangsheirat, aber eben nicht nur:

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Es kann durchaussein, das das der richtige Weg ist. Ich meine jedoch das aufgrund der Familienkultur ein einfaches Weglaufen nicht ausreicht. Wenn Sie wiederauffindbar ist, wird Sie zumindest mit weiteren Beobachtungen oder Beschimpfungen rechnen müssen. Evtl. schreibt Sie selber dazu etwas, wie es aus Ihrer Sicht mit so einem Schritt in ihren Gedanken aussieht. Dann wäre Sie auch bei einer evtl. nötigen vollständigen Trennung zur eig. Familie und weite Entfernung minderjährig (wie alt?) völlig allein, was es auch nicht unbedingt einfach macht, abgesehen davon verliert Sie dann auch ihre Schulumgebung und die Nähe der Freunde/Freundinen/Bekannte.
Naja, was will sie denn sonst großartig machen?
Entweder sie tut nichts und es läuft weiter so.
Sie geht zum JA und es wird vermutlich schlimmer, je nach dem, wer für sie zuständig ist.
Oder sie trennt sich vollständig von ihrer Familie und hat die Chance ein Leben ohne Unterdrückung aufzubauen.
Für mich ist die Wahl nicht schwer. War sie auch damals nicht, als ich in einer ähnlichen Situation war. Allerdings waren meine Hintergründe andere und auch der Verlauf der "Geschichte".
Ich würde es jederzeit wieder tun. Mir geht es jetzt besser als je zuvor, ganz ohne Unterdrückung und Gewalt.
 
Das Problem ist nur, dass ein Raus aus der Familie meist ohne Zustimmung der Familie nicht möglich ist.

Und genau das könnte für die TE gefährlich werden. Ich erinnere mich an einen Fall der seinerzeit durch die Medien ging. Da war die Situation zuhause für das Mädchen auch unerträglich geworden. Sie wandte sich an das JA. Es gab ein oder mehrer gemeinsame Gespräche mit dem JA und es schien, als ob die Familie einverstanden wäre. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe hat der eigene Vater sie nach einem solchen Gespräch noch vor dem JA erschossen.

Ich will dir wirklich keine Angst machen Lilabo, aber du solltest dich unbedingt an eine Beratungsstelle wenden, die mit deinem kulturellen Hintergrund vertraut ist.

Du schreibst, dass du zwei Lehrer hast, denen du vertraust. Vielleicht können die es dir ermöglichen, dass du während der Schulzeit mit einer solchen Beratungsstelle Kontakt aufnimmst.
 
Naja, was will sie denn sonst großartig machen?
Entweder sie tut nichts und es läuft weiter so.
Sie geht zum JA (Jugendamt) und es wird vermutlich schlimmer, je nach dem, wer für sie zuständig ist.
Oder sie trennt sich vollständig von ihrer Familie und hat die Chance ein Leben ohne Unterdrückung aufzubauen.

Danach (Zeile im Fettdruck) sieht es aus, das das nachhaltig die beste Option ist. Nur ein leichter Gang dürfte das nicht sein, sich von seinen Wurzeln dermaßen zu trennen. Wie gesagt besteht die Gefahr das Sie verfolgt wird und in heutiger Zeit, kann man leichter verfolgt und ausfindig gemacht werden als früher... ...das gilt es alles zu bedenken.

Dann weiter weiß ich nicht wie die zuständigen Stellen und Beratungen ticken. Wenn ich an Handlungen unserer Justiz und Polizei denke, dann könnte ich mir vorstellen das ein Umstands/härtegrad erstmal erforscht werden muss. Und wenn dann nun aus fehlender, anzuerkennder, akuten Lage keine Unterstützung erfolgt?

Es höchstens ein Schlichtgespräch gibt und Sie weiterhin bei ihrer Familie bleiben soll?


Es bringt aus meiner Sicht nichts hier herumzurätzeln, professionelle Ansprechpartner müssen von ihr aufgesucht werden um dort Licht ins Dunkle zu bringen und die realistischen Optionen abzuwägen/zu besprechen.

Vor allem muss ihr klar werden, wie es dann auf der anderen Seite aussieht, was sich für sie alles verändern wird/muss, wenn Sie evtl. nötiger Weise vollständig von ihrer Familie getrennt ist/wird.
 
Zu meinen "Wurzeln" hatte ich eh nie einen Bezug. Und ja du hast recht diese Situation ist fast ausweglos sie geht gegen null. Ich kann nicht viel machen ich darf mich nicht zur Schusslinie machen sonstige sterbe ich aber auch so sterbe ich innerlich..
Es ist viel zu gefährlich
Ich wünsche mir dass ich mein Leben einfach durch einen Auto/ Busunfall verlier
 

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