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Hochbegabung als Todesschein

hey Zenny
ja ich kann noch keine pn schreiben.
An der Hb hänge ich mich nicht auf es mag diese Typen geben die das tun aber das ist Schwachsinn und so schlau können sie dann doch nicht sein wenn sie mit ihrer "Schläue" angeben. Man lernt ein Lebenlang. Ich möchte mich davon distanzieren etwas besseres zu sein. Und danke für das Angebot dass ich dir schreiben darf.

Hallo Lilabo,
zum Zitat später, erstmal: wie kommst Du auf diese Überschrift? Du bist doch noch nicht tot.

Wenn Deine familiäre Situation so unerträglch ist, was bei von dem im abendländisch geprägten Kulturkreis abweichenden Frauenbild durchaus vorkommen kann, dann prüfe die Möglichkeit der Verfolgung von Straftaten (Freiheitsberaubung, Körperverletzung (auch seelische Qualen gehören dazu), erniedrigende, ehrverletzende Behandlung (Genfer Konvention, VStGB) u. ä.). Du mußt Schläge und Anschreien, Hausarrest und Unterdrückung nicht widerspruchslos erdulden - nicht in Deutschland.

Da Du schreibst, daß Reden sinnlos ist, hilft vlt. die eine oder andere Strafanzeige? Einverstanden, das Familienleben wird dadurch nicht besser, aber vlt. lernt man an anderer Adresse dann seine Grenzen kennen?

Ansonsten hilft nur durchhalten bis zur Volljährigkeit und dann wegen Unzumutbarkeit unverzüglich ausziehen. Da hilft auch der Staat. Zudem gibt es einige Organisationen, die Frauenschutz mehr oder weniger professionell betreiben, an die Du Dich wenden kannst.

Sich den Tod zu wünschen ist der falsche Ansatz. Wirf Dich nicht weg.

Nun zum Zitat: als kluges Mädchen solltest Du es eigentlich wissen: mit dem IQ wird man geboren. Er wird einem gewissermaßen "in die Wiege gelegt" und verändert sich ein Leben lang nicht. Da kannst Du noch so oft testen. Seriöse Tests werden immer zumindest sehr ähnliche Resultate liefern.

Auch richtig: man lernt ein Leben lang - oder kann es zumindest. Wissen kann man sich aneignen, das ist der Unterschied.
Wie ist "Hochbegabung" eigentlich definiert?

@Manesse: einen Punkt über meinem Niveau...

Viele Grüße
 
Ich kann an der Stelle nur einen Ansatz liefern, aber vielleicht hilft er ja, um sich selbst zu erkennen bzw. zu finden:

Ich bin hochsensibel. Wenn das Thema unbekannt ist, bitte einfach mal Hochsensibilität googlen! Wenn man so geboren wird, bildet sich oft auch eine hohe Intelligenz bzw. teils Hoch- oder Inselbegabung heraus. Ich persönlich bin z.B. vielbegabt - das stammt aus der Eigenart heraus, dass ich innerhalb der Gruppe Hochsensibler nochmals zur Untergruppe der "Scanner" gehöre. Ist ne ziemlich schräge Geschichte ... aber nur mal so als Anhaltspunkt.

Hochsensible Menschen besitzen einen sehr hohen Gerechtigkeitssinn. Das kenn ich von mir selbst. Ich bin deshalb strikt atheistisch bzw. humanistisch, weil ich die Freiheit des Geistes und des Menschen als höchstes Gut sehe. Umso mehr tut es mit weh jemanden zu sehen, der Sklave seiner Religion ist und sich nicht als Mensch entfalten darf.

Leider fehlt mir da auch der rechtliche Einblick, aber sieh einfach zu, dass du da rauskommst. Selbst ein Heim oder betreutes Wohnen erachte ich als das bessere "Übel" ... jemandem einen Glauben mit Zwang aufzuerlegen ist seelische Vergewaltigung.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg, dass Du es schaffst!
 
Schlimmer als die Religion ist in diesen Familien die Tradition.
Es geht um Ehre und Gesicht verlieren und "es gehört sich einfach so". Also alles Dinge, die nach unserem westeuropäischen Verständnis keine Argumente sind, ein Mädchen zu unterdrücken.

Und offenbar ist es in dieser Familie besonders übel. Und um das nicht ertragen zu wollen und zu können, braucht man weder hochbegabt noch hochsensibel zu sein. Es ist einfach nur psychische Gewalt, die niemand erfahren sollte.
Wenn man dazu noch intelligent und sensibel ist, dann ist es natürlich noch übler, aber auch eine Chance, da rauszukommen, weil "erdulden und resignieren" dann nicht funktioniert.

Ich bin ganz sicher Lilabo, dass Du es schaffen wirst, wenn Du schlau vorgehst.
 
Die Überschrift finde ich auch etwas verwirrend als wenn Normalbegabte nicht unter solchen Familienstrukturen leiden würden. Tse, tse, tse.

Wäre ich Du, würde ich die Hochbegabung nutzen:

Best mögliches Abitur und Studium am Besten in einer Stadt außerhalb des elterlichen Wohnortes.

Ich bin zwar nicht hochbegabt, kann aber auch ein Lied darüber singen, wie sch*** es zu Hause war: Körperlich und seelisch. Ich bin gleich nach dem Abi raus. Ich habe dann zwei Jahre später den Kontakt abgebrochen, so dass ich von dem Trauma nach sicherlich 2 Jahrzehnten Therapie gesunden konnte.

Einfach abhauen halte ich nicht gut, so wie Sis es beschrieb. Über ein Studium wäre ein Ausstieg elegant zu lösen.

Du solltest Hochbegabung nicht zu einem Problem machen. Begabung bzw. Hochbegabung heißt doch, daß derjenige, der hochbegabt ist, zu der richtigen Lösung zum gleichen Problem schneller kommt als ein Normalbegabter.

Ein Hochbegabter wird die Lösung haben, während ein Normalbegabter sich noch a m Problem aufhält.

Wähle eine gute und geschickte Lösung und arbeite an der Lösung und halte Dich nicht am Problem auf.

Das Abi schaffst Du schnell und locker, dann hast Du die beste Chancen auf einen Studiumplatz.

Manchmal benötigt man zu der Umsetzung seiner Träume Jahre, vor allen Dingen dann, wenn man minderjährig ist und rein gesetzlich unter der Knute der Eltern steckt.

Jugendamt einzuschalten empfehle ich nur unter Extremsituationen (sexueller Mißbrauch usw...), sonst kommst Du von der einen in die anderen Abhängigkeit, oder meinst Du die vom Jugendamt sind nett 😕

Mache schnell und bestens Dein Abitur und ziehe dann aus. Das Geld wirst Du Dir, wie ich es auch getan habe oder andere, selbst aufbringen müssen.

Es ist scheiße (sorry) wenn man in einer blöden Familie aufwächst. Ich bin mittlerweile stabil. Gestern habe ich auch einen Nervenzusammenbruch bekommen, weil ich an meine Kindheit durch eine Situation erinnert worden bin. Aber das kommt nict so oft vor. Ich muß für mich die Verantwortung im Leben tragen, Gejammere bringt da nix weiter. Ich trauere machmal ab, was abzutrauern ist und dann geht es weiter.

Kolya

Frage:

Wann und wo wurde der Hochbegabten-Test gemacht

und vor allen Dingen:

Warum?

Als die Hochbegabung festgestellt worden ist, welche Konsequenzen wurden daraus gezogen? (sonst ist der Test ja sinnlos).
 
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