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Hochbegabtes Arbeiterkind will studieren - Kein Plan von nichts

So, also der Test ergab, ich wäre im naturwissenschaftlichen Bereich gut aufgehoben. Solide wäre es ja, aber aufgehoben fühl ich mich da nicht. Und wenn ich mit was nix anfangen kann, hab ich bisher immer verkackt. Dafür habe ich bei meinen Interessen immer geniale Leistungen gebracht.

Wegen der Schreibe oder wie? Ich kann auch anders: Uriniere Er sich hinfort, kognitiv suboptimierter Prokaryot 😀 (nicht böse gemeint)

Aber Scherz beiseite, im echten Leben hör ich mich wahrscheinlich noch schlimmer an. Also muss der Slang wohl weg.

Ich bin an meine Gegend gebunden. Meine Familie ist hier und ich muss mich kümmern. Chillen in Australien ist nicht. Wieviel verdient man beim FSJ? Oder soll ich vllt zum Bund? Das ist ein Job mit Zukunft und Geld gibts da sicher ganz gut.

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich irgendwas Tolles machen muss, einfach um zu beweisen dass ich auch was kann. Und zwar dauerhaft.

Das hört sich eigentlich gut an. Dann könnte man ja in der Vorlesung lernen.

Nur welches Fach...und wie groß sind meine Chancen auf ein Stipendium? Wieviel Geld braucht man eigentlich um klarzukommen?
 
Och nö. Schon wieder Bashing auf die Akademiker? Es gibt Idioten in allen Bildungsklassen und Schichten. Es gibt auch Hauptschüler aus reichen Familien.

Was ich anstrengend finde bei dir Gast: warum gibt es denn NUR Studium für dich und sonst nur so merkwürdige Arbeiten, die dich schlimmstenfalls doch irgendwann in Probleme reingeraten lassen, weil so komplett astrein im legalen Bereich scheint das alles nicht zu sein? Ich meine Attentate mit Sprühkreide, um andere zu nerven? Und wenn sich deine Wohnumgebung dann ändern sollte: wird Drogendealen plötzlich doch attraktiv?

Warum gibt es für dich also keine Ausbildung, die man 1-3 Jahre durchhält (ja, man kann auch verkürzen) und sich ggf. etwas dazuverdient mit Nebenjobs? Nur wegen dem Geld? Ist das nicht ein wenig naiv gerechnet, sich sein gesamtes Leben ohne jegliche Ausbildung als Standbein durchzuschlagen, völlig egal, ob das jetzt ein Studium oder eine Ausbildung ist? Und so ein Leben eher anzustreben, als den Hintern zusammenzukneifen und eine Ausbildung zu machen, weil einem das Studium schlichtweg einfach nicht so liegt? Man kann übrigens auch eine Ausbildung machen, eine Weile arbeiten, gucken wo das Leben einen so hinführt und dann ein Studium dranhängen.

Du wirkst viel zu festgefahren und zu versteift, sorry. Und in einen Verlag spaziert man unstudiert und ungelernt nicht einfach mal so als Lektor, das kann ich dir jetzt schon sagen.

Es gibt auch nicht nur Studiengänge mit Cocktailschlürfern aus der Upper class. Und nicht in jedem Job muss man Schlips und Anzug tragen. Im sozialen Bereich z. B. Oder wenn man im Medienbereich arbeiten möchte und bei keiner konservativen Agentur landet. Die Kunst ist es, das zu finden, was du dir beruflich vorstellen kannst. Deinen Fähigkeiten und Interessen entsprechend. Und diesen Aufwand kann dir hier keiner abnehmen. Und du wirst doch wohl Interessen und Hobbys haben, die über Sprühkreide und herumzocken in irgendwelchen Bereichen hinausgehen?

Wenn du wirklich so gut bist, so clever und anpassungsfähig, dann mach dich später selbständig. Und warte ab, was passiert, wenn du völlig auf dich alleine gestellt bist. Aber zu sagen "Hm, lohnt sich ein Studium eigentlich wirklich?" und dann nur als Option Jobs im Graubereich anzustreben oder Dinge, für die man keine offiziell anerkannte Ausbildung/Studium braucht, wirkt ein wenig trotzig auf mich. Oder zu wenig vorausgedacht. Wie sieht es denn dann in 30, 40 Jahren aus?
 
Der Notendurchschnitt spricht zunächst mal ganz und gar nicht für eine Hochbegabung, zumal den Abiturient(inn)en heute die Eins vor dem Komma ohnehin regelrecht nachgeschmissen wird. Vor 30 Jahren war der Prozentsatz derer, die eine Eins vor dem Komma hatten, noch viel geringer als heute. In meinem Jahrgang (Abitur 1982) hatten von 112 Abiturienten höchstens 10 (nach meiner Erinnerung eher weniger) eine Eins vor dem Komma, d.h. weniger als 10 %. Heute haben die Lehrer viel zuviel Schiss vor den Eltern, die ihre Kinder alle für genial begabt halten, und der Schulaufsicht, mit der die Eltern wegen jedes Fliegenschisses drohen. Ein sog. Einserabitur hat keinen Wert und keine Aussagekraft mehr, wenn 25 bis 50 % eines Abiturjahrgangs es bekommen. Die jungen Leute bekommen dadurch ein falsches Selbstbild und überschätzen sich völlig.

Und wer in der heutigen Zeit schon nur eine 2,9 hat, der hätte vor 30 Jahren das Abitur wahrscheinlich gar nicht oder bestenfalls mit knapper Not bestanden, vielleicht auch erst im 2. Anlauf. Die Folge, wenn man mit einem solchen Pudding-Abitur studiert, ist dann Versagen im Studium (denn die Hochschulen senken ihre Anforderungen wegen der inflationären Vergabe von Einserabiturnoten auf den Gymnasien nicht), und letztlich landen die jungen Leute beruflich und gesellschaftlich dann vielfach doch nur bestenfalls in der unteren Mittelschicht oder in der oberen Unterschicht. Nun gut, wenn man alle, die mehr erreicht haben, pauschal als arrogantes Cocktailschlürferpack abqualifiziert, will man ja vermutlich sowieso lieber in den einfachen Verhältnissen bleiben, aus denen man stammt. Nur: Was haben solche unmotivierten und unambitionierten Leute dann auf den Gymnasien und Universitäten zu suchen?

Dennoch ist eine Hochbegabung nicht völlig ausgeschlossen, denn der schlechte Notendurchschnitt könnte ja lediglich auf Faulheit beruhen. Die Hochbegabung nehme ich dem/der TE aber nur ab, falls er/sie von einer seriösen Organisation daraufhin getestet und ihm/ihr dabei eine Hochbegabung attestiert wurde. Denn auch die Art und Weise, wie er/sie sich ausdrückt, lässt nicht gerade auf eine überdurchschnittliche Begabung schließen, zumindest nicht im sprachlichen Bereich.

Bezeichnenderweise macht der/die TE keinerlei Aussage dazu, ob seine/ihre angebliche Hochbegabung von einer kompetenten und dafür qualifizierten Organisation/Person diagnostiziert wurde...
 
Zuletzt bearbeitet:
Studium an der Berufsakademie.

Da hat man immer blockweise (mehrere zusammenhängende Wochen) die praktische Ausbildung im Betrieb und dann wieder das Studium.

Der Vorteil ist dass man nicht nur Theorie , sondern gleichzeitig auch die praktische Anwendung lernt , ein Lehrlingsgehalt bekommt und hinterher trotzdem einen akademischen Titel hat.
 
Weil darin für mich die einzige Aufstiegschance besteht. Studium der Klassiker und mit den zwielichtigen Methoden eine schnelle Finanzierung von Zeit, wo ich mir was nützliches anlesen kann. In 30,40 Jahren hoffe ich damit was aufgebaut zu haben.

Ja, wenn wir plötzlich zum totalen Ghetto mutieren, würde ich das als ungefährliche Möglichkeit eventuell nutzen.

Was muss man denn machen, um Lektor zu werden?

Ich hatte das jetzt x Mal erwähnt, dass es von irgendeinem Experten gemacht wurde, Psychologe oder etwas in der Art.

Ich qualifizier nicht alle ab. Selfmade Aufsteiger haben meine höchste Bewunderung! Diejenigen, die von Daddy einen 911er gesponsort kriegen kann ich nicht leiden. Denn die haben NICHTS getan und auch nix verdient meiner Meinung nach.

Ich glaube, die Lehrer haben mich einfach gehasst und ich habe mir zu viel Stress gemacht (Abi=Zukunft) und so den ein oder anderen Blackout hingelegt. Denn komischerweise sind meine Ghostwriterkunden sehr zufrieden! Niedriger als 12 habe ich kein einziges Mal abgeliefert. Am Intellekt kanns also nicht gescheitert sein.

Ist BA also was ähnliches wie dual?
 
Weil darin für mich die einzige Aufstiegschance besteht. Studium der Klassiker und mit den zwielichtigen Methoden eine schnelle Finanzierung von Zeit, wo ich mir was nützliches anlesen kann. In 30,40 Jahren hoffe ich damit was aufgebaut zu haben.

Dann viel Glück.


Was muss man denn machen, um Lektor zu werden?

Frag die Berufsberatung beim Arbeitsamt. Die wissen das bestimmt. Ich denke nur, dass es da hinterher nicht allzuviele brauchbare Jobs geben wird.



Ich qualifizier nicht alle ab. Selfmade Aufsteiger haben meine höchste Bewunderung! Diejenigen, die von Daddy einen 911er gesponsort kriegen kann ich nicht leiden. Denn die haben NICHTS getan und auch nix verdient meiner Meinung nach.

Die , die von Daddy Geld bekommen können so wenig dafür , wie alle anderen , die keines bekommen.
Lernen müssen sie dennoch auch, denn die Prüfungen sind am Ende für alle die selben.
Insofern finde ich nicht, dass man denen irgendetwas absprechen muss oder kann.


Ist BA also was ähnliches wie dual?

Ich denke, dass es das ist. Bestimmt wissen tue ich es aber nicht.
 
Ja genau, Drogendealen ist eine ungefährliche Möglichkeit, Geld zu verdienen. 🙄

Man kann auch ohne Studium sich was aufbauen und aufsteigen. Du denkst da viel zu sehr in Klischees. Alleine wie du schon von "Slang" schreibst und dass du dich anpassen musst. So abstrakt bist du nicht. Und Studierende sind nicht alle abgehobene Snobs, deren Ausdrucksweise aus einem Jane Austen-Roman stammen könnte. Mit Verlaub, du steigerst dich da zu sehr rein.

Um auf deine Frage zurückzukommen: du könntest Germanistik, Buchwissenschaften oder was anderweitiges im Verlagswesen studieren. Oder Kommunikationswissenschaften. Du kannst auch die Ausbildung zum Verleger machen und danach studieren. Dann kannst du das Studium ein Jahr verkürzen soweit ich weiß und hast schon praktische Erfahrungen im Verlagswesen sammeln können und weißt, wie der Hase läuft.
 
Ich glaube, die Lehrer haben mich einfach gehasst und ich habe mir zu viel Stress gemacht (Abi=Zukunft) und so den ein oder anderen Blackout hingelegt. Denn komischerweise sind meine Ghostwriterkunden sehr zufrieden! Niedriger als 12 habe ich kein einziges Mal abgeliefert. Am Intellekt kanns also nicht gescheitert sein.

Ist BA also was ähnliches wie dual?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es netter formulieren soll, also geht es wohl nur glasklar: Natürlich fehlt es bei dir am Intellekt.

Und zwar gehörig. Studium ist in erster Linie eines, nämlich reine Eigeninitiative. Etwas was du zu 0,0% selber an den Tag legst. Woran ich das ausmache? 99% deiner Fragen bezüglich eines Studium kann man ergoogeln, dass man dann hier mal genauer nachfragt ist absolut nicht verwerflich. Aber bei dir müssten man ja bei dem Bienchen und Blümchen der Unis anfangen und das einfach nur aus purer Faulheit sich mal selber zu informieren.

Das du studieren willst und nicht mal weißt was ein BA ist schlägt hierbei fast den Boden aus.

Desweiteren habe ich absolut kA was du uns mit "Niederiger als 12 habe ich kein einziges Mal abgeliefert" sagen willst. Was soll uns das sagen? Dass du nie weniger als 12 Punkte bekommen hast? Nie weniger als 12 Leser, nie weniger als 12 Kartoffeln?

Ansonsten muss ich mich Findefuchs anschließen, was denkst du denn wer so alles auf Unis rumrennt? Dort bist du als Arbeiterkind keine Seltenheit, wenn ich mich so Umschaue sind die Arbeiterkinder mehr an einer Uni vertreten als die Akademiker-Kinder. Wahrscheinlich aber auch nur, weil es mehr davon gibt 😉 Und glaube mir, selbst die klügsten Studenten haben manchmal einen Assi Slang drauf, da flackern dir die Ohren.
 

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