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Hochbegabtes Arbeiterkind will studieren - Kein Plan von nichts

Diesen Test da werd ich definitiv gleich machen.

Im Prinzip würd ich mir schon gern selbstständig was aufbauen. Aber da ist der Haken. Ich muss irgendwas vorzuweisen haben, dass ich irgendwas tue. Eigene Projekte zählen da verdammt wenig. Ich versuch mir Wirtschaft beizubringen, so Investments und so. Aber das will doch keiner sehen.

Ich habs geschrieben, weil ich dachte, dass es relevant ist. Es geht ja hier um Bildung. Klar bin ich für mein Leben selbst verantwortlich. Aber ich bin auch für andere Leben verantwortlich, meine Mutter und meine kleinen Geschwister.

Keine Ahnung, bei nem Verlag den Korrekturleser für irgendwelche Autoren machen könnte ich mir schon vorstellen. Die örtliche Bib ist meine zweite Heimat ^^
 
Was dich angeht sehe ich da ein anderes Problem: Du willst auf Arbeit eine Gaudi. In Ingenieurbüros, Management und Verlagen oder gar mit Schlips beim Vorstellungsgespräch würdest du dich niemals wohlfühlen. Ein Studium ist für dich unabhägig davon ob du es schaffst verschwendete Zeit.

Es gibt doch auch genuegend Jobs bei denen man nicht gleich zum schlipstragenden Buerohaengst mutiert.
 
Nein es gibt da unzählige Berichte. Hochbegabung bedeutet nicht eine hohe schulische Leistung. Viele Leute denken ein Hochbegabter müssten super Zensuren liefern oder im Leben erfolgreich sein. Wenn diese Leute nicht gefördert werden, dann bleiben sie auf der Strecke. Deswegen gibt es die Differenzierung zwischen Overachiever und Underachiever. Die 2 Gruppe hat es viel schwieriger.


es ist nicht nur wegen seinem abischnitt von 2,9, wegen dem ich denke, dass er nicht zu den hochbegabten zählt, es ist auch wegen dem text, den er von sich gibt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der ganze thread nicht vielleicht verarsche ist.
 
underachiever haben meist einen miesen Schnitt, mit Außnahme des einen Fachgebietes wo sie eben hochbegabt sind. Ein Mathegenie hat halt in Matheprüfungen ausschließlich 1er und andere sind in Kunst oder Auswendiglernfächern Götter. Genies die in jedem Fach schlecht sind sind keine Genies.

Was dich angeht sehe ich da ein anderes Problem: Du willst auf Arbeit eine Gaudi. In Ingenieurbüros, Management und Verlagen oder gar mit Schlips beim Vorstellungsgespräch würdest du dich niemals wohlfühlen. Ein Studium ist für dich unabhägig davon ob du es schaffst verschwendete Zeit.

Da gibt es ein Unterschied: Die Fähigkeit in einem Fachgebiet ist eine Inselbegabung. Das Underachievement bedeutet eher dass die schulischen Leistungen nicht zu der eigentlichen kognitiven Fähigkeit passt. Es kann sich unterschiedlich auswirken. Es könnten auch unauffällige durchschnittliche Schüler sein oder wie in den meisten Fällen eher schlechte Schüler.
 
Ich finde seine Texte und Ausdrucksweise sehr verwirrend und unklar.

Ob hochbegabt oder nicht. Das nützt ihm alles nicht, wenn er sich so ausdrückt. Das wirkt sich im Studium/Beruf einfach nur negativ aus.

Ein guter Abischnitt oder insgesamt Noten/festgestellte vermeintliche Hochbegabung bringt m.E. auch nichts, wenn andere Fähigkeiten auf der Strecke geblieben sind.

Er kommt sehr unreif rüber und fixiert auf Hochbegabung/Studium, Prestige bzgl. Akademiker usw. Irgendwelche nicht ausgereifte Vorstellungen.

Ich wurde empfehlen doch mal ein freiwilliges Jahr zu machen. Im Ausland oder sonst wo. Etwas Erfahrung sammeln und ganz wichtig - wissen was man will und vor hat. Etwas wachsen, über sich hinaus!
 
Mein IQ liegt klinisch getestet bei 137 und jetzt.


freut mich für dich. bin ich drüber, nur wen juckts? übrigens habe ich noch ein schlechteres abi als der TE 😛

aber mit 137 sollte es dir ja auch durchaus möglich sein durch kognitive fähigkeiten Kareena zu verstehen, denn sie hat völlig recht mit dem, was sie schreibt : hochbegabung oder ein (sehr) hoher Iq haben rein gar nichts damit zu tun, was fürn Abi man hat. Wenn der TE hier "trollen" wollen würde mit seiner hochbegabung hätte er doch von seinem abi gar nix schreiben müssen, oder einfach behaupten es wäre 1,0.

@Hydrargyros

sehr interessant was du von deinem bruder schreibst.

Zusammengefasst: Hochbegabte sind auch nur Menschen, die für ihren eigenen Erfolg/Misserfolg selbst verantwortlich sind 😀

hier würde ich allerdings anfügen, dass gerade in der schulzeit kaum einer schon reif genug ist, alles genau zu erkennen und die verantwortung für dieses und jenes zu tragen. gerade hochbegabte brauchen forder- und förderung, und die gibts in der schule absolut nicht. wenn kinder in dem alter für alles selbst verantwortlich wären bräuchte es keine schulpflicht und alle könnten sich alles selbst beibringen (im internet und in büchern kann man wirklich alles autodidaktisch lernen, selbst ohne besondere schläue).

was ich damit sagen will : manchmal ist man eben nicht alles selbst schuld. ich freue mich aber für deinen bruder, dass er die kurve gekriegt hat, das packen viele in seinen schuhen nicht - auch mit hilfe nicht (und viele bekommen diese hilfe nichtmal, weil es gar nicht erst erkannt wird, "wo das problem liegt" - weil viele so argumentieren wie shorn, keine guten noten = ist halt nicht besonders schlau, und erst recht nicht hochbegabt)



@ TE

vergiss das studium. ich bin unter ähnlichen voraussetzungen wie du jahrelang durch dieses und jenes gegangen, und wenn mir was spass gemacht hat oder mich interessiert hat war ich ohne jedes lernen einer der besten, und sonst ging halt gar nichts. du quälst dich nur selbst (so wars jedenfalls bei mir). das was du über dein jetztiges lebn schreibst klingt doch gut. warum willst du was ändern?
 
ich finde deinen nickname sehr interessant, wie kommst du dazu?
ein tipp für die weltherrschaft: die sache mit dem prokrastinieren musst du in den griff bekommen!
Der Nick 'Böse' war bereits vergeben, daher... Wenn ich nur wuesste was ich gegen mein Prokrastinieren tun kann, waere die Sache mit der Weltherrschaft laengst gegessen.

Wenn der TE hier "trollen" wollen würde mit seiner hochbegabung hätte er doch von seinem abi gar nix schreiben müssen, oder einfach behaupten es wäre 1,0.
Aber so ist es doch viel geschickter. Und dann diese netten kleinen Details um die Glaubwuerdigkeit zu untermauern. Wollte ich trollen, ich wuerde es genauso machen. 😀

vergiss das studium. ich bin unter ähnlichen voraussetzungen wie du jahrelang durch dieses und jenes gegangen, und wenn mir was spass gemacht hat oder mich interessiert hat war ich ohne jedes lernen einer der besten, und sonst ging halt gar nichts. du quälst dich nur selbst (so wars jedenfalls bei mir). das was du über dein jetztiges lebn schreibst klingt doch gut. warum willst du was ändern?
Das funktioniert laengst nicht auf jedem Gebiet. Die Vorlesungen moegen fuer Autodidakten ueberfluessig sein (wobei selbst diese, wie der Name schon sagt, nicht ohne jedes Lernen auskommen), nicht aber die Praktika in gewissen Studiengaengen.

Fuer mich klingt sich so durchzuschlagen mit Kartenspielen, Mikrojobs am Handy, Facharbeiten schreiben und sprayen, eher nicht so gut, jedenfall nicht auf Dauer.

@Chaoskind
Vielleicht hilft dir dieser kleine Einblick bei deiner Entscheidung (aus naturwissenschaftlicher Sicht):
Ein typischer Tag an der Uni bestand bei mir aus Vorlesungen, Uebungen, Pratika und gelegentlichen Saufgelagen.

Vorlesung heisst, dass man einem Professor oder einer (meist aelteren, baertigen) Professorin 90 Minuten zuhoert, waehrend dieser oder diese ueber ein bestimmtes Thema spricht. Abgesehen vom Knuepfen und Erhalten sozialer Kontakte hatten diese Veranstaltungen fuer mich wenig Sinn. Die Vorlesungsinhalte findet man in der Regel in besser aufbereiteter Form in Lehrbuechern wieder. Ich habe die Zeit meist damit verbracht Uebungsaufgaben zu loesen oder Pratika vorzubereiten. Nebenbei ein bisschen zuhoeren ging trotzdem.

Zu den Vorlesungen gibt's haeufig sogenannte Uebungsblaetter, die bearbeitet und innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Ausgabe abgeben werden muessen. Als Zugangsvoraussetzung zu den Pruefungen muss u.U. ein bestimmter Prozentsatz der Aufgaben richtig geloest werden. In den Uebungen bespricht man dann Loesungen zu vorigen Uebungsblaettern.

In den Praktika fuehrt man Experimente durch, zu denen Protokolle gehoeren, die innerhalb einer Frist abgegeben werden muessen.

Am Ende des Semesters finden dann die Pruefungen statt. Zu jeder Vorlesung gehoert mindestens eine Pruefung. Dreimaliges Durchfallen kann dazu fuehren, dass man das Studium nicht laenger fortsetzen darf bzw. die Fachrichtung wechseln muss.

Wie du siehst, gibt es ein paar laestige Hindernisse und Verpflichtungen, egal ob du nun hochbegabt bist oder nicht.

Btw. Die Antworten auf die meisten deiner Fragen findet man schnell im Internet. Studieren reimt sich nicht umsonst auf recherchieren. 😉
 

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