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Hochbegabtes Arbeiterkind will studieren - Kein Plan von nichts

Ich weiß jetzt, was ich will. Es war eigentlich ganz einfach. Ich hab eine Münze geworfen. Während sie in der Luft ist, hofft man dass sie auf einer bestimmten Seite landet und das Herz entscheidet.

Es kann nie verkehrt sein auf sein Herz zu hören. Warum redet ihr ihm denn jetzt seine Entscheidung schlecht 😕 Und was hat das mit Glücksspiel zu tun 😕
 
Ich hab nur den Eingangspost gelesen und mir den Rest erspart.
Ein Tipp, geh zur Bundeswehr.
Dort wird ein Studium gesponsert und man lernt Disziplin 🙂
 
Dann viel Glück.




Frag diedierufsberatung beim Arbeitsamt. Die wissen das bestimmt. Ich denke nur, dass es da hinterher nicht allzuviele brauchbare Jobs geben wird.





Die , die von Daddy Geld bekommen können so wenig dafür , wie alle anderen , die keines bekommen.
Lernen müssen sie dennoch auch, denn die Prüfungen sind am Ende für alle die selben.
Insofern finde ich nicht, dass man denen irgendetwas absprechen muss oder kann.




Ich denke, dass es das ist. Bestimmt wissen tue ich es aber nicht.

Gebe ich dir Recht, Kasiopaja, bis zu dem Punkt, dass die Prüfungen für beide gleich sind. Sie sind gleich, ja, mit dem Unterschied aber, dass diejenigen ohne Unterstützung unter der Woche noch um einiges arbeiten müssen und die anderen mit Unterstützung eben mehr Zeit haben, sich in der Zeit um sich und um die Prüfungen/Lernen zu kümmern. Der Aufwand ist nie derselbe. Der Unterschied ist riesig. Als Freunde weg waren am Abend oder fertig mit dem Lernen, kam ich aus der Arbeit und musste er mal anfangen zu Lernen statt zu schlafen oder auszuruhen oder wegzugehen. Ist nie dasselbe, Sorry.
..
 
Der Notendurchschnitt spricht zunächst mal ganz und gar nicht für eine Hochbegabung, zumal den Abiturient(inn)en heute die Eins vor dem Komma ohnehin regelrecht nachgeschmissen wird. Vor 30 Jahren war der Prozentsatz derer, die eine Eins vor dem Komma hatten, noch viel geringer als heute. In meinem Jahrgang (Abitur 1982) hatten von 112 Abiturienten höchstens 10 (nach meiner Erinnerung eher weniger) eine Eins vor dem Komma, d.h. weniger als 10 %. Heute haben die Lehrer viel zuviel Schiss vor den Eltern, die ihre Kinder alle für genial begabt halten, und der Schulaufsicht, mit der die Eltern wegen jedes Fliegenschisses drohen. Ein sog. Einserabitur hat keinen Wert und keine Aussagekraft mehr, wenn 25 bis 50 % eines Abiturjahrgangs es bekommen. Die jungen Leute bekommen dadurch ein falsches Selbstbild und überschätzen sich völlig.

Und wer in der heutigen Zeit schon nur eine 2,9 hat, der hätte vor 30 Jahren das Abitur wahrscheinlich gar nicht oder bestenfalls mit knapper Not bestanden, vielleicht auch erst im 2. Anlauf. Die Folge, wenn man mit einem solchen Pudding-Abitur studiert, ist dann Versagen im Studium (denn die Hochschulen senken ihre Anforderungen wegen der inflationären Vergabe von Einserabiturnoten auf den Gymnasien nicht), und letztlich landen die jungen Leuteberuflich und gesellschaftlich dann vielfach doch nur bestenfalls in der unteren Mittelschicht oder in der oberen Unterschicht. Nun gut, wenn man alle, die mehr erreicht haben, pauschal als arrogantes Cocktailschlürferpack abqualifiziert, will man ja vermutlich sowieso lieber in den einfachen Verhältnissen bleiben, aus denen man stammt. Nur: Was haben solche unmotivierten und unambitionierten Leute dann auf den Gymnasien und Universitäten zu suchen?

Dennoch ist eine Hochbegabung nicht völlig ausgeschlossen, denn der schlechte Notendurchschnitt könnte ja lediglich auf Faulheit beruhen. Die Hochbegabung nehme ich dem/der TE aber nur ab, falls er/sie von einer seriösen Organisation daraufhin getestet und ihm/ihr dabei eine Hochbegabung attestiert wurde. Denn auch die Art und Weise, wie er/sie sich ausdrückt, lässt nicht gerade auf eine überdurchschnittliche Begabung schließen, zumindest nicht im sprachlichen Bereich.

Bezeichnenderweise macht der/die TE keinerlei Aussage dazu, ob seine/ihre angebliche Hochbegabung von einer kompetenten und dafür qualifizierten Organisation/Person diagnostiziert wurde...

Da muss ich teilweise zustimmen. Ich hab mit einem Abi von 3,5 Jura studiert, ohne irgendwo durchzufallen. Es gab Leute mit 1'er Abitur, die die Zwischenprüfung schon nicht bestanden haben oder mehrmals wiederholen mussten.

Also Abischnitt hat nichts zu sagen. Bemühen muss man sich, ist klar.
 
Hallo,

ich bin Katja von der Organisation ArbeiterKind.de und wir helfen ehrenamtlich genau bei deinen Fragen! Ich bin selbst die erste, die in meiner Familie einen Hochschulabschluss erreicht hat und kann deine Fragen daher sehr gut verstehen. Wir haben in ganz Deutschland lokale ArbeiterKind.de-Gruppen und sicherlich auch eine Gruppe in deiner Nähe. Auf Startseite | ArbeiterKind.de findest du unten eine Deutschlandkarte. Außerdem haben wir ein Infotelefon, das du anrufen kannst und Studentinnen beantworten deine Fragen und suchen auch gerne die nächste Gruppe mit Ehrenamtlichen in deiner Nähe raus. Und wir haben auch ein eigenes soziales Netzwerk mit einem Diskussionsforum: http://netzwerk.arbeiterkind.de/ In diesem Jahr wurden wir mit einem Preis für unser Engagement vom Verein für Hochbegabte Mensa e.V. ausgezeichnet. Kennst du den schon? Wir haben auch eine Reihe von Hochbegabten in unserer ArbeiterKind.de-Community. Also, melde dich gerne bei mir oder bei uns! Wir unterstützen dich sehr gerne!

Viele Grüße,
Katja
 
Deine Einstellung macht mir sorgen. Also ich würde die Arroganz jetzt nicht so sehr auf die Herkunft zurück führen, ich glaube, dass hängt mehr vom Studium ab. Bei Jura und BWL wirst du die meisten Spießer finden, die träumen vom großen Geld. Also ich habe einen Studienkollegen, der von seinen Eltern 1100 Euro Taschengeld bekommt, weil seine Eltern wollen, dass er die Besten Voraussetzungen hat, der ist überhaupt nicht arrogant oder überheblich, bei mir im Studium gibts sehr viele Arrogante Studenten.

Also in Deutschland ist das glaube ich mit dem Bafög Amt besser als in Österreich, wenn die Eltern nicht zahlen können gibts Bafög, schwierig wirds wenn die Eltern nicht zahlen wollen, aber da ist Deutschland immer noch besser als Österreich. In Deutschland schießt das Bafög Amt was vor.

In Österreich ist das der Stipendienstelle egal, da muss man sich an das Gericht wenden, trägt das Prozessrisiko und es kann bis zu zwei Jahre dauern mit man die Eltern pfänden kann, selbst wenn man gegen die Eltern vor Gericht verliert gibts nicht mehr.

Bei Kunst Philo, Germanistik wirst du mehrere Alternative Menschen finden.
 
Mir hängt diese Leistungsgesellschaft beim Hals raus, ich habe einen IQ von über 130, mein Abi war 1,... .
Ich habe das und das studiert ....und einen Mba.
 
In Österreich ist das der Stipendienstelle egal, da muss man sich an das Gericht wenden, trägt das Prozessrisiko und es kann bis zu zwei Jahre dauern mit man die Eltern pfänden kann, selbst wenn man gegen die Eltern vor Gericht verliert gibts nicht mehr.

Nicht nur das. Bei uns in Österreich braucht man fürs Stipendium auch einen super Notendurchschnitt, obwohl Österreich sonst alles andere als nc geil ist. Tja verdrehte Realität in beiden Ländern xD. Aber was noch schlimmer ist. Es gibt Leute die haben Eltern die zwar auf dem Papier einen guten Verdienst oder Pension stehen haben aber in der Realität Schulden ohne Ende haben. Somit hat das Kind trotzdem nichts davon, dass der Vater/die Mutter einen guten Verdienst bzw. gute Pension hat, wenn dafür das Geld für die Schuldentilgung draufgeht und fürs Leben. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich eben das Stipendium nicht bekommen habe, weil mein Vater auf dem Papier ein hoher Beamter war und natürlich eine geile Pension hat.

Dass er aber Schulden ohne Ende hat und ich quasi nie wirklich was von ihm bekommen habe das wird nicht berechnet bei den Stipendienfutzis. Zwar hat Deutschland etwas besseres bei Studienhilfen aber dafür wieder Nachteile anderswo wie beispielsweise beim Arbeitslosengeld. In Deutschland bekommt man ca. 400 Euro Hartz 4 während man bei uns eine Mindestsicherung von ca. 800 Euro bekommt, sprich das doppelte. Außerdem gibt es in Österreich eine Mindestpension von ca. 800 Euro egal wieviele Jahre und als was man gearbeitet hatte und auch die Besitztümer sind egal. In Deutschland dagegen muss man bei der Grundsicherung diverse Dinge erfüllen wie beispielsweise keinen Besitz usw. . Jedes Land hat halt Vor- und Nachteile 🙂 .
 

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