Ach, Catherine, die Rüstungsindustrie ist eine ganz normale Industrie, darüber muss man sich nicht aufregen.
Aber ich hatte ja vorher schon gesagt, dass man zwischen hier lebenden Muslimen und islamischen Ländern unterscheiden sollte. Die Sache mit den hier lebenden Muslimen ist, wenn man deutlich Anpassung verlangt und auch klar macht, dass bestimmte Dinge nicht zur Disposition stehen, relativ einfach zu managen.
Ein bisschen schwieriger sieht es da schon mit den islamischen Ländern aus. Der Einfluss dieser Länder wird weiter steigen, schon allein aufgrund ihrer Demographie.
Hier liegt eine der zentralen Herausforderungen für den Westen.
Vor allem der Iran wird da zu einem Problem. Allerdings sehe ich auch Chancen: Im schiitisch-sunnitischen Konflikt liegt meiner Meinung nach noch sehr viel ungenutztes Potential. Wenn wir es schaffen, dass ein sunnitisches und schiitisches Land gegeneinander Krieg führen, wäre uns schon sehr geholfen.
Das würde einen Konflikt in Mitten der islamischen Welt auslösen und sie müssten sich erstmal mit sich selbst beschäftigen. Dass würde die islamistischen Kräfte erstmal davon abhalten, ihren weltweiten Kreuzzug fortsetzen.
Konkret denke ich da an den Iran, ein schiitisches Land. Wenn wir den Iran dazu bringen könnten z.B. das sunnitische Saudi Arabien anzugreifen, könnten westliche Truppen Saudi Arabien zur Hilfe kommen. Natürlich nicht militärisch eingreifen, aber eben mehr Truppen ins Land bringen.
Und wenn Beide, Iran und Saudi Arabien, sich gegenseitig niedergemetzelt haben und es einen Aufstand in der Bevölkerung gegen diesen Krieg gibt, könnte der Westen einen Regime Change in Saudi Arabien durchführen. So hätte man direkte Kontrolle über das Öl, welches lebensnotwendig für den Westen und den Rest der Welt ist.
Das sind alles nur Möglichkeiten.....
Der Punkt ist: Iran und Saudi Arabien stellen Probleme dar. Saudi Arabien fördert Islamismus und der Iran wird im mittleren Osten einfach zu mächtig. Hier muss man einfach etwas tun, um beide Länder zu schwächen.
Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte.