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Hilfe Studium muss mich schnell entscheiden

  • Starter*in Starter*in DET6488
  • Datum Start Datum Start
Bei Soziologie lernt man ja nicht wie man Menschen helfen kann, man analysiert die Gesellschaft, macht Meinungsforschung, wenn ich was studiere dann will ich eigentlich lieber im sozialen Bereich arbeiten.
Die Materie liegt mir ja schon, ich kritisiere gerne die Gesellschaft und finde es schon interessant wie bestimmte Erscheinungen eben zu Stande kommen.
 
ich hab mich an der Uni Mannheim als einzigste uni beworben gehabt auf soziologie (eigentlich mehr spaßeshalber). Übers Nachrückverfahren bin ich jetzt doch noch rein gekommen. Im Prinzip hab ich mich gegen ein Studium entschieden. Aber jetzt naja... wo die Tür so offen steht. Ich wollte dich mal fragen was ihr zu "Soziologie" sagen könnt... (ich habe alles gelesen und so und weiß es eigentlich auch).
Da ist viel Englisch und Statistik mit drin oder?

Bis zum 31.08 müssen die Unterlagen bei denen sein....

Gegen ein Studium hab ich mich eigetlich enschieden, weil ich denke, dass es zu viel für mich wäre mit meinen Ganzen persönlichen Problemen noch zusätzlich.

Danke für die Anworten.

Das kommt auf die Uni und den Dozenten an. Jeder hat andere Maßstäbe, dass kann man nicht pauschal sagen. Aufgrund der Freiheit in der Forschung und der Lehre kann das Studium sehr unterschiedlich gestaltet sein.
Hast du die Studiengebühren schon überwiesen?
Wenn du dich noch irgendwie austragen kannst und die Gebühren zurückbekommst, könntest du dich auch im nächsten Semester woanders nochmal bewerben und hättest ein Wartesemester mehr, was vielleicht hilfreich ist. Mannheim hat einen guten Ruf - bei einen anderen Uni kämest du vielleicht auch direkt rein. Wie stark deine persönliche Probleme sind und ob es sinnvoll ist, ein Studium anzutreten, musst du selbst beantworten können. So "nebenbei" läuft ein Studium nicht - du musst schon recht viel vor und nachbereiten. Je nach Uni und Prüfungsordnung kannst du die Module aber unterschiedlich kombinieren und vielleicht erstmal allgemeinere Module machen. Aber zumindest ein Praktika oder ein Nebenjob solltest du machen, damit die Lücke im Lebenslauf nicht zu groß wird.
Mehr als 2 Jahre Orientierungsphase ist schwer im Lebenslauf zu verkaufen. Wenn du im diesen Jahr dein Abitur gemacht haben solltest, hast du noch Zeit. Wenn es aber schon 1-2 Jahre her ist, sollte du dich bei kleinen mal um eine Ausbildung oder ggf. um ein Studium kümmern.
 
Lieber TE,

hab mir den Thread durchgelesen und vom Bauchgefühl her würde ich dir vom Studium abraten.
Du musst dich dort selbst organisieren, bekommst selten Fremdhilfe beim Lernen (außer in Lerngruppen) und bist von dir selbst abhängig.
Wenn du schon sagst, dass du beim Abi große Probleme damit hattest, wird das jetzt nicht anders sein. Der Druck ist noch größer, da du bestimmte Prüfungen beim ersten Mal schaffen musst, weil du sonst raus bist.
Dazu kommt, dass du zwar einen Stundenplan hast, aber nicht immer überprüft wird, ob du da bist. Nicht jeder Dozent gibt eine Anwesenheitsliste rum. Also musst du dich selbst aufraffen und jeden Tag wieder hingehen. Schlapp machen gilt nicht, weil dir sonst wichtiger Lernstoff fehlt.
Meinst du, du kannst das selbst? Sellbstständig jeden Tag wieder entscheiden, dass du das willst? Selbstständig lernen, organisieren ohne dass dich jemand antreibt?

Dann solltest du dich sofort bei der Uni melden und anfangen.
Wenn du bei den Fragen eben große Zweifel bekommst, lass es lieber. Ein Studium ist ein psychischer Kraftakt. Das stimmt nunmal.
Und dazu kommen die Kosten. Studiengebühren, Semestergebühren, Lernmaterial.. das ist nicht einfach, wenn man da nicht 100% hinter steht.

Normalerweise würde ich jedem zu einem Studium raten. Aber du scheinst noch nicht soweit zu sein, dass du diesen Kraftakt meistern kannst.
Vielleicht ist es in einem Jahr besser.. Dann kannst du dich auch an anderen Unis bewerben.
 
Ja, ich denke auch, dass sich in der Diskussion herauskristallisiert hat, dass speziell dieses Studium jetzt zu diesem Zeitpunkt nicht das Richtige wäre. Ich finde, man sollte da jetzt auch nichts übers Knie brechen. Ich würd mich ggfs. dann auch eher noch einmal später bei verschiedenen Unis bewerben, damit ich die Auswahl habe. Wenn es denn überhaupt ein Studium sein sollte...
 
Mit dem Abi bin ich dieses Jahr fertig gewesen, einfach nix machen ist nicht gut im Lebenslauf. Das denk ich mir hast du das gemeint? (@ Gast)

Eingeschrieben bin ich noch nicht. Ich müsste jetzt erst den Einschreibeantrag dort vorbeibringen, die Studiengebühr überweisen und dann würde ich eingeschrieben.

Wie ist das mit dem Wartesemester? So wie es jetzt ist hätte ich keines.... oder?


Danke an Ozeane, Dr. Dr. und Gast ich bin jetzt auch zu dem Schluss gekommen, die 3 Beiträge von euch sind echt gut.

Ich habe bevor ich das gelesen habe, heute Abend noch mal genau angeschaut was man man mit Soziologie später mal macht. Ich zwei Pro / Contra aufschriebe gemacht, einmal einen zur Soziologie an sich, was mir am Arbeitsalltag und und so den Späteren Arbeitsplätzen gefällt und was nicht.
Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen dass ich mir da auf jeden Fall zu unsicher bin. Ich will da erst ein Praktikum machen, weil ich weiß nicht ob ich auswerten, analysieren, interpretieren, Umfragen erstellen durchführen usw. immer Machen will. Politik und Gesellschaft interessiert mich, ich glaube aber er wäre mir zu theoretisch. Also man befasst sich ja quasi nur theoretische mit den Menschen und hilft eigentlich nicht wirklich jemand bzw. nur indirekt. Ich müsste mir des im Arbeitsalltag Angucken um sagen zu können ob ich das machen will. (=> Praktikum) Also hier war das Ergebnis Pro:Contra 4:8

Dann war da ja noch der Zettel mit der persönlichen Pro / Contra, der war viel klarer 5🤐5^^ => viel zu unsicher, zu hohe Belastung, Lernmotivation schwierig (muss alles von mir selbst kommen oje), im Zug würde ich wahrscheinlich während der fahrt nicht viel lernen etc, Englisch Probleme, das Ganze Theater mit dem Ämtern und die Bürokratie und einfach das so kurzfristige.

Jeden Tag entscheiden dass ich das will? Wäre auch schwer für mich, ich kann ja nicht immer so einen threat schreiben^^ Ich hatte im Abi auch immer Phasen wo ich einfach nix gemacht habe.
 
Mit dem Abi bin ich dieses Jahr fertig gewesen, einfach nix machen ist nicht gut im Lebenslauf. Das denk ich mir hast du das gemeint? (@ Gast)

Eingeschrieben bin ich noch nicht. Ich müsste jetzt erst den Einschreibeantrag dort vorbeibringen, die Studiengebühr überweisen und dann würde ich eingeschrieben.

Wie ist das mit dem Wartesemester? So wie es jetzt ist hätte ich keines.... oder?


Danke an Ozeane, Dr. Dr. und Gast ich bin jetzt auch zu dem Schluss gekommen, die 3 Beiträge von euch sind echt gut.

Ich habe bevor ich das gelesen habe, heute Abend noch mal genau angeschaut was man man mit Soziologie später mal macht. Ich zwei Pro / Contra aufschriebe gemacht, einmal einen zur Soziologie an sich, was mir am Arbeitsalltag und und so den Späteren Arbeitsplätzen gefällt und was nicht.
Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen dass ich mir da auf jeden Fall zu unsicher bin. Ich will da erst ein Praktikum machen, weil ich weiß nicht ob ich auswerten, analysieren, interpretieren, Umfragen erstellen durchführen usw. immer Machen will. Politik und Gesellschaft interessiert mich, ich glaube aber er wäre mir zu theoretisch. Also man befasst sich ja quasi nur theoretische mit den Menschen und hilft eigentlich nicht wirklich jemand bzw. nur indirekt. Ich müsste mir des im Arbeitsalltag Angucken um sagen zu können ob ich das machen will. (=> Praktikum) Also hier war das Ergebnis Pro:Contra 4:8

Dann war da ja noch der Zettel mit der persönlichen Pro / Contra, der war viel klarer 5🤐5^^ => viel zu unsicher, zu hohe Belastung, Lernmotivation schwierig (muss alles von mir selbst kommen oje), im Zug würde ich wahrscheinlich während der fahrt nicht viel lernen etc, Englisch Probleme, das Ganze Theater mit dem Ämtern und die Bürokratie und einfach das so kurzfristige.

Jeden Tag entscheiden dass ich das will? Wäre auch schwer für mich, ich kann ja nicht immer so einen threat schreiben^^ Ich hatte im Abi auch immer Phasen wo ich einfach nix gemacht habe.

Das Praktikum ist eine gute Idee und nicht so schlimm im Lebenslauf und recht normal nach der Schule. Das wäre unproblematisch im Lebenslauf, wenn du etwas machst. Vielleicht wäre sowas wie work and travel auch noch eine Variante, wenn das Englisch nicht so gut ist? Wenn man aktiv ist, sind kurze Phasen ohne konkrete Ausbildung im Lebenslauf normal. Man schreibt dann natürlich nicht rein, dass man arbeitslos ist. Man macht Nebenjobs, Zivildienst, ein Praktikun, informiert sich für das Studium, verbessert seine Sprachkenntnisse etc.
Müsstest du nicht auch noch Zivildienst machen?
Du bekommst als Zivildienstleistender übrigens um die 600 Euro für Bildungsmaßnahmen erstattet.

Momentan hättest du kein Wartesemester. Das WS 2010/2011 wäre Wartesemester Nr. 1, da du ab diesen Semester studieren könntest. Wenn du im WS 2011/12 anfängst, hättest du z.B. 2 Wartesemester.

Da du die Gebühren noch nicht bezahlt hast und den Studienplatz noch nicht angenommen hast (?), sollte es unproblematisch sein, das Studium noch nicht zu beginnen. (Ein Besuch bei der Studienberatung wäre ganz hilfreich, da man schlecht Ferndiagnosen stellen kann. Dann können die nachsehen, ob du schon eingeschrieben bist oder noch etwas beachten musst).

Ob das Studium jetzt schon passt, musst du selbst entscheiden. Aber langfristig solltest du das schon versuchen.
 
Den Studienplantz hab ich noch nicht angenommen. Die schreiben ja "wenn sie bis dahin nicht.... gehen wir davon aus, dass Sie den Studienplatz nicht annehmen wollen"

Work und Travel will ich nicht machen, wegen der psychischen Probleme, die 50km nach Mannheim zu ziehen wäre ja schon ein Ding für mich. So ganz alleine in einem Fremden Land, ne das wäre nix für mich.

Ich bin ausgemustert, FSJ habe ich ja probiert. Ok ich könnt emich nachmustern lassen und dann verweigern und Zivi machen.

Wie sieht es im Lebenslauf aus wenn ich eine Zeit lang wieder als Elektriker arbeite?

Und wie macht sich so eine Arbeitsagetur Maßnahme im Lebenslauf?
 
Ich würde gar nicht so sehr danach gehen, wie sich etwas im Lebenslauf machen KÖNNTE. Jeder Arbeitgeber hat da sowieso unterschiedliche Vorstellungen und man kann es auch nicht jedem Recht machen. Zumal sich ALLES gut im Lebenslauf verkaufen lässt, wenn man es auch gut begründen kann.

Ich würde dir eher raten, danach zu gehen, was dir jetzt effektiv am meisten bringen könnte und was auch finanziell machbar ist.

Btw: Was sollte dir so ein Work and Travel großartig bringen, wenn du im nächsten Jahr wiederkommen würdest und wieder nicht wüsstest, was du nun tun sollst? Damit verschiebst du das eigentliche Problem nur.

Irgendwann muss man sich auch ganz einfach mal entscheiden und loslegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und? Was MÖCHTEST du denn??? Und vergiss nicht bei all deinen Entscheidungsproblemen: Du kannst jederzeit noch wechseln!!!
Fang mal da an, was dir am ehesten liegt.
Nimm auf jeden Fall den Studienplatz estmal an, damit er dir sicher ist. Nachrücker finden sich immer - keine Bange, ich hab 2 Studiosis als Kids.....Und kenne das.
Aber schau dann, wo dein Herz hängt.
 
Christa.. wenn er den Platz annimmt, muss er auch alles bezahlen, was mit den Studiengebühren zusammen echt nicht wenig ist. Und für "den Platz einfach haben" wenn man gar nicht wirklich will und ihn damit einem anderen wegnimmt ... find ich nicht gut.

@ TE, Ozeane hat Recht. Klar ist es wichtig, dass du einen schlüssigen und vollständigen Lebenslauf hast, aber das was du wann gemacht hast, ist erstmal zweitrangig.
Praktika sind immer gut. FSJ habe ich selbst gemacht, hat mir sehr viel gebracht.
Tue nichts, wobei du dich nicht wohlfühlst. Und wenn du dabei noch Geld verdienen kannst, wäre das echt klasse.
 

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