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Hilfe meine Tochter ist 19 Jahre alt und so undankbar

sonne678

Mitglied
Hallo ,haben Probleme mit meiner Tochter Sie will immer das ich Ihr die unangenehme Dinge abnehme wie z.B.telefonieren ,Tanken ,Wäsche waschen usw.Wenn ich dann sage das Sie es selbst machen soll dann flippt sie richtig aus.Sie hat ein eigenes Zimmer mit Couch, Fernseher usw.Aber Sie sitzt den ganzen Abend bei uns auf der Couch und macht sich breit und wenn wir dann sagen das Sie in ihr Zimmer gehen soll und Fernseher schauen soll dann flippt sie wieder aus.Für uns wäre es mal richtig eine Erholung wenn wir mal einen Abend alleine genießen KÖNNTEN!!!Was können wir Unternehmen das Sie selbstständiger wird sie hat auch keine richtige Freunde sondern nur virtuelle (Whatsappfreunde)!!!????
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Hallo Sonne678,
du könntest dich einfach "spiegelbildlich" zu
ihr verhalten: Also sie bitten, dir unangenehme
Dinge abzunehmen, dich in ihrem Zimmer breit
machen usw.

Und natürlich dein Verhalten an den Umstand
anpassen, dass sie erwachsen ist und kein Kind
mehr (z. B. einen Kostenbeitrag von ihr ver-
langen oder alternativ Mitarbeit).

Alles Gute!
Werner
 
G

GrayBear

Gast
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Wir Menschen sind auf Arbeitsteilung angewiesen. Wer das nicht sehen will oder kann, die/der ist ein Egoist. Ein Egoist zeichnet sich dadurch aus, dass er SEINE Belange über die der anderen stellt.

Wenn Deine Tochter dies nicht einsieht, dann ist ein "ernstes Gespräch" notwendig. Reicht "ausflippen" schon aus, damit sie ihren Willen bekommt? Ok, mit 19 hat sie die Hormonwallungen und Gehirnveränderungen der Teenagerzeit vielleicht noch nicht ganz überstanden und ist schlicht mit manchen Dingen überfordert, aber darauf kann man flexibel reagieren.

Wenn sie mit eurem Auto fährt und nicht auf einen vollen Tank achtet, dann ist die Konsequenz recht einfach: wer nicht tankt, fährt nicht. Bei der Wäsche ist es nicht so ganz einfach, denn verdreckt und muffelig herumzulaufen, fällt auch auf eure Familie zurück. Da hilft vielleicht eher ein: "Ich starte die Maschine, Du räumst sie aus", (Und umgekehrt) damit sie damit nicht "allein gelassen" wird. Ja, sie ist damit nicht "allein", aber in der Denkweise eines Heranwachsenden, ist die empfundene Sicht doch des öfteren wichtiger, als die tatsächliche.

Wenn sie sich ums Telefonieren drückt, dann finde heraus, warum das so ist? Ängsten begegnet man mit Mut und Logik. Mit 19 sollte sie das verstehen können. Oder ist es nur Faulheit, die bisher akzeptiert wurde? Warum etwas Praktisches aufgeben? Mit 19 sollte man auch verstehen können, dass ein anderer Mensch Zeit für sich braucht, ohne dass dahinter die Botschaft lauert: "Ich finde Dich zum Kotzen, geh mir aus den Augen!". Allerdings musst Du dies auch ansprechen, denn woher soll sie es sonst wissen? Spürst Du, was ich denke? Ich manchmal auch nicht, und deswegen: mit einander reden.

In unseren Köpfen spuken immer wieder diese beiden Gegensätze: antiautoritäre Erziehung ("Du hast mir nichts zu sagen!") und autoritäre Erziehung ("Solange Du Deine Füße unter meinen Tisch streckst, tut Du WAS ich sage und WANN ich es sage!) herum und dazwischen wird die Luft sehr dünn. So viele Beiträge in diesem Forum belegen das. Aber gibt es wirklich nur die Methoden "Ist mir egal" oder "emotionale Erpressung"? Einfach Druck aufbauen, bis jemand nachgibt? Was für eine Bankrotterklärung für die menschliche Intelligenz und die Zuneigung zu einander wäre das?

Es ist selten leicht zu verstehen, was im anderen vorgeht, vor allem wenn dieser es selbst nicht sicher weiß. Aber bin ich nicht eher bereit, auf eine funktionierende Beziehung aufzubauen und dann Kompromisse zu schließen, die funktionieren? Ja, bei einem Teenager reicht es immer wieder nicht, ein gutes Vorbild zu sein. Den Eigennutz ("Tust Du nicht, was ich will, hast Du dadurch Nachteile") in den Vordergrund zu stellen, ist ebenfalls kontraproduktiv, denn es fördert den Egoismus. Aber habe ich so wenig Vertrauen in das Konzept "Familie" und ist dieses "Wir sind für einander da" so schlecht erkennbar, dass es nicht Lust macht, ein Teil davon zu sein? Manchmal brauchen wir alle Hilfe. Aber den eigenen Kindern alle Steine aus dem Weg zu räumen, ist auch nicht hilfreich. (Als wenn das niemand wüsste).

Die Regeln von heute auf morgen zu ändern, erzeugt nur Chaos und Widerstand. Damit "Familie" funktioniert, muss ein Team möglich werden. Wer kein Teil dieses Teams sein will ... nun ja, kann man das erzwingen? Oder sollte nicht Logik dies ermöglichen? Und manchmal versagt einfach alles. Auch das muss Familie aushalten, ohne dass alles den Bach runter geht und die Fackeln und Mistgabeln aus der Ecke geholt werden.

Was ist die eigene Motivation? Wie aufrichtig und offen bin ich selbst? Wie wichtig ist mir das "Wir"? Damit fängt es an. Und wenn Deine Argumente sie nicht erreichen, wer könnte dann mit ihr reden? Flexibilität ist wichtig. Es braucht Vergebung. Verliere Dich nicht in der Illusion, dass Du alles alleine bei ihr bewerkstelligen müsstest. Aber klare und mitfühlende Absprachen können helfen. Und es braucht Raum für Fehler auf beiden Seiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schroti

Sehr aktives Mitglied
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Habt ihr generell kein inniges Verhältnis zueinander?
Ich meine, normalerweise redet man doch über solche Dinge.
Man entlässt das Kind in die Selbständigkeit, weil es klarkommen muss, wenn die Eltern tot sein werden.
Kinder sind allgemein dankbar, wenn sie lernen, immer mehr allein zu können.

Mein Rat: Mach es nicht mit Druck, sondern mit Vernunft.
Sag ihr, dass du sie nicht wegstoßen willst, sie aber schrittweise lernen muss, alleine klar zu kommen, da du sterblich bist.

"Ausflippen" hätte lediglich eine Verschiebung des Gesprächs zur Folge.
Sie kann dies in ihrem Zimmer praktizieren; Tatsachen werden dadurch nicht verändert.

(Warum hat sie keine Freunde? Hatte sie die nie?)

Frage sie freundlich, wo sie sich in 10 Jahren sieht.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Ich habe den Eindruck, dass ihr eure Tochter viel zu sehr verwöhnt habt. Damit muss jetzt Schluss sein, sonst kommt sie im Leben nie zurecht. Eine 19-Jährige muss in der Lage sein, selbst zu telefonieren. Ich würde konsequent sein und weder für sie telefonieren noch ihre Wäsche waschen. Wenn sie es ablehnt, ihre Wäsche selbst zu waschen, muss sie eben im Dreck verkommen. Was andere dann von euch denken, muss euch scheißegal sein. Ich würde anderen sogar offen sagen, dass eure Tochter grundsätzlich nicht bereit sei, ihre Wäsche auch einmal selbst zu waschen, und ihr daraus die Konsequenzen gezogen hättet. Auch ihr Ausflippen müsst ihr eine Zeitlang aushalten. Sie muss merken, dass diese Masche nicht mehr zieht.

Dies als "Wegstoßen" zu interpretieren, finde ich geradezu lächerlich. Seit wann verstößt man seine erwachsenen Kinder, nur weil man von diesen ein altersentsprechendes Verhalten und eine angemessene Mithilfe im Haushalt erwartet? Dafür braucht ihr euch vor eurer Tochter nicht zu rechtfertigen oder euch gar dafür zu entschuldigen. Wenn sie gleichaltrige Freunde hätte, würde sie die Erfahrung machen, dass diese telefonieren und tanken können und auch in der Lage sind, eine Waschmaschine zu bedienen. Und auch, dass sie nicht ständig bei ihren Eltern hocken, sondern diesen auch mal etwas Zeit für sich allein gönnen. Eure Tochter ist offenbar viel zu lange mit Samthandschuhen angefasst worden, und ihr Verhalten ist jetzt die Quittung dafür. Pseudoeinfühlsame Diskussionen und Geblubber führen nicht weiter, nachdem das Kind schon so tief in den Brunnen gefallen ist. Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu seinem Sklaven zu machen. Doch das tut eure Tochter mit euch. Sie verhält sich nicht altersentsprechend, sondern wie ein Kleinkind im Trotzalter, wenn es seinen Willen nicht bekommt. Sie braucht offenbar Grenzen und eine klare Ansage. Beides scheint sie nie oder zu selten bekommen zu haben.

Hilft das alles nicht, sucht euch Rat bei einer Familienberatungsstelle. Wahrscheinlich braucht eure Tochter ohnehin eine Psychotherapie; denn es ist nicht normal, wenn man schon in so jungen Jahren nur noch virtuelle Freunde hat. Wenn das Ganze so weiter geht, wird sie nie eine Berufsausbildung, geschweige denn ein Studium durchhalten, sondern bis zu eurem Tode bei euch wohnen bleiben und sich von vorn bis hinten bedienen lassen. Wollt ihr das? Und was soll aus ihr werden, wenn ihr eines Tages nicht mehr da seid?
 
Zuletzt bearbeitet:

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Geh mit ihr zusammen zum Jugendamt und versucht das sie in eine Betreute WG kommt da lernt sie selbstständig zu werden.
Und am sonsten zum Jobcenter gehen dem Mitarbeiter zu erzählen was los ist vielleicht gilt das als ein Notfall und ihr könnt sie dann rauswerfen.
Am sonsten ab sofort nichts mehr für sie machen. Sie muss lernen auf eigen Beinen zu stehen.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Ich stimme dem zu, dass da nur radikal Maßnahmen helfen.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Ich stimme nicht zu dass nur Radikalmaßnahmen helfen. Das größte Problem der Eltern ist dass sie meistens garnicht wissen was in ihrem Kind vorgeht und sich auch nicht interessieren.

Dafür spricht dass sie euch keine Minute allein lässt. Sie hat Angst. Vielleicht wurde sie sogar vergewaltigt und ihr habt kein Ohr für sie, überspitzt gesagt.

Verhindern dass sie euch abends nie allein lässt lässt sich in dem man ihr einen Termin gibt und verspricht dabei ganz ohr für sie zu sein. Feste Termine wann ihr für sie da seid.

Das Internet kann sich zur positiven Sucht entwickeln. Alles ist besser als Inaktivität. Wenn eure Tochter noch nicht arbeitet oder noch keine Ausbildung macht ist sehr wichtig dass sie Hobbies hat. Grafikprogramme und sogar Computerspiele! Volkshochschule, Malkurse, Hobbyvereine, sportliche Betätigung, Tanzen. Ich würde ihr das alles finanzieren damit sie abends nicht immer allein daheim hockt. Ja ich würde sogar soweit gehen sie dazu zu zwingen oder sonst drohen sie rauszuschmeissen. Wenn sie nicht aktiv wird geht sie unter!

Ihr müsst mit ihr reden und ihr klare Termine geben wann ihr für sie da seid. Ansonsten Ruhe einfordern. Ihr müsst auch ihre Ängste kennen ohne sie auszulachen.

Was sich egoistisch anhört ist ein verlangsamter Abnabelungsprozess. Sie kann nicht allein sein. Sie hat Angst.
Ich denke, du interpretierst zu sehr rein. Es klingt eher nach einem Teenie, das zu lange mit Hotel Mama versorgt wurde.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Ich würde hier eher zum Aufsuchen einer Familienberatungsstelle raten. Wenn man die Betreffenden und die Tochter nicht persönlich kennt, ist es schwer, die Sache zutreffend zu beurteilen. Ich habe zwar auch den Eindruck, dass es sich um ein ziemlich verzogenes Gör handelt. Vielleicht ist sie inzwischen aber auch schon psychisch krank. Je eher so etwas diagnostiziert und behandelt wird, desto besser. Jedenfalls würde ich als Eltern so etwas nicht einfach auf sich beruhen lassen, sondern mir professionelle Unterstützung suchen.

Alles Mögliche hineininterpretieren und ihr alles Mögliche finanzieren würde ich auch nicht. Man muss den Ursachen auf den Grund gehen, und zwar den tatsächlichen und nicht den auf bloßen Mutmaßungen beruhenden.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
AW: Hilfe meine Tochter ist 19jahre alt und so undankbar

Achso, sie ist 19 deswegen sollen ihre Eltern keine klaren Terminabsprachen mit ihr haben? In meinem Beitrag steht doch nichts für verhätscheln... steht da irgendwas davon sie nicht wie eine erwachsene zu behandeln?
Es hat schon was von Verhätschelung ihr sämtliche Hobbies zu finanzieren. Und selbst wenn es zutrifft, dass sie aus irgendwelchen Gründen sich an den Eltern klammert, wäre es sogar destruktiv dieses infantile Verhalten auch noch zu belohnen.
 

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