T
Tyra
Gast
Hi Tomia + Biggi,
das haste falsch verstanden...ich hab nicht gesagt drohen...sondern nur: wie du mir so ich dir....wenn er sich Sch**verhält und rumdroht zurückdrohen...Ursache und Wirkung...was allerdings bei diesem Kind nicht so gut zu funktionieren scheint...er scheint recht willensstark zu sein der Kleine. Aber es gibt immer Punkte, wo man die packen kann...und ich denke in dem Alter verstehen dich auch, dass sie zwar bereits ne Menge selber können und auch mitbestimmen können, aber die Erwachsenen halt doch in einigen Dingen zu Recht das letzte Wort haben dürfen und sollen.
An sich fügen sich Kids ganz gut ins Rudel, wenn die Alpha-Stellung von Mama oder Papa klar ist und die diese Rollen auch ruhig, souverän, gerecht und konsequent ausfüllen....die kleinsten Unsicherheiten werden sofort in Sekundenbruchteilen erkannt und knallhart ausgenutzt...man sollte schon ein wenig fit in diesen Machtspielchen sein...
Reden finde ich auch wichtig...nicht autoritär diktieren, sondern klare Regeln setzen, diese begründen und fertig...autoritativ nennt man das....allerdings gibt es auch Situationen, da ist mit Reden Essig..wenn die Kleinen austicken, mal austesten wie weit sie gehen können und dir mal so richtig schön in den Bauch treten (tat meine Nichte so mit 2 auf dem Wickeltisch...hat sie an allen durchgetestet...)oder so...hier ist es am besten instinktiv zu reagieren...ruhig mal Zorn zu zeigen und auch, dass man durchaus in der Lage ist sich ebenfalls körperlich zu wehren...oder aber abzuwenden, sich zu entziehen (was kein genereller Liebesentzug ist!!Und kommt auch auf die Situation und Alter des Kindes an) das Kind sollte lernen, dass Liebe ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist und nicht sone einseitige Kiste. Und das es eindeutige Grenzen gibt und Mama sich nicht alles gefallen lässt...Und die Mamas müssen sich klar sein, dass ihre Kinder nicht für immer bei ihnen sein werden, nur Gäste auf der Durchreise zum Erwachsenentum sind....und Liebe auch nicht dazu benutzt werden sollte um Abhängigkeit zu schaffen....sondern eher paradox: Liebe und Halt um das Kind unabhängig zu machen. Lieben und Halten und beschützen nur im Jetzt und für den Moment, um dann für den nächsten Augenblick wieder freizugeben. Der gute alte Siegmund Freud hat ja schon drauf hingewiesen dass grad Mütters mit ihre Söhne und so ne ganz besondere Sache ist...und ich hab selber auch sehr sehr oft diesen sogenannten Prinzenstatus (verwöhnen statt fordern oft aus Angst die Liebe des Kindes zu verlieren...um Die Beste zu sein etc.) beobachten können, zu viel Duldung von Unarten und asozialen Verhaltensweisen...vorwiegend bei Jungs, bei denen ja Aggressivität als normales Durchsetzungsvermögen liebevoll belächelt und auch mehr geduldet, bzw. auch z.T gefördert wird, während Mädchen zahm und rollenkonform sittsam sozialisiert werden....was dazu führt, dass erst die Kids, dann die Jugendlichen und schliesslich die erwachsenen Männer es für legitim erachten Frauen schlechter zu behandeln...Die Erstsozialisation/Erziehung im Elternhaus hat denke ich da nen entscheidenden Einfluss.
Ich bin eher für ausgeglichene Verhältnisse...Kinder egal welchen Geschlechts die gleiche Achtung entgegenbringen und auch die gleichen Normen und Regeln verpassen...also Achtung vor dem Kind immer auch im Ausgleich mit gleicher Achtung die das Kind anderen Menschen (Eltern, Lehrern, Polizisten🙂 entgegenzubringen hat....ohne grosse Diskussion warum oder wieso...das ist nunmal so...ohne funktioniert ein normales Sozialsystem nicht.
Wie du mir, so ich dir..oder: Ursache und Wirkung...ist übrigens ein Prinzip, dass Hunde, Pferde, Primaten und Menschenkinder im Kleinkindalter kapieren.
Wichtig ist nur nen vernünftiges Konzept und v.a. Konsequenz und auch seine Rolle als Vorbild und Leittier auszufüllen um dem Kind genügend Anlehnung und Rückhalt zu geben....an diesen Punkten hapert es meistens irgendwo...daher ist es oft ratsam mal nen Erziehungskurs zu machen, oder aber nen Verhaltenstherapeuten oder Kinderpsychologen aufzusuchen...systemisch zu gucken...um ne funktionierende Kommunikation zu finden.
Aber Biggi hat schon recht damit...ich würde das auch so kurz knapp und klar erklären, das kapiert das Kind schon...Offenheit und Transparenz sind total wichtig...nicht die Kinder ausschliessen von solchen Entscheidungen und auch den Schulangelegenheiten...wenn die merken, die haben Mitbestimmungsrecht und können mitentscheiden, dann sind die auch engagierter...anders ist das, wenn ihnen alles als im Fertigpack vor den Latz geknallt wird...darauf reagieren die wie ich finde zu REcht mit Abwehr...also immer Reden und auch nach den Meinungen und Wünschen des Kindes fragen und diese im Rahmen der realen Möglichkeiten mitbeachten.
Ich denke generell werden die Kids auch unterschätzt...die Anthros machen das besser: die trauen den Kids mehr zu, lassen auch mehr Selbstbestimmung zu...was erstaunlich gut klappt.
So, dat war mein Wort zum Sonntag...muss jetzt erstmal ne Runde Kuchen futtern...
LG
Tyra
das haste falsch verstanden...ich hab nicht gesagt drohen...sondern nur: wie du mir so ich dir....wenn er sich Sch**verhält und rumdroht zurückdrohen...Ursache und Wirkung...was allerdings bei diesem Kind nicht so gut zu funktionieren scheint...er scheint recht willensstark zu sein der Kleine. Aber es gibt immer Punkte, wo man die packen kann...und ich denke in dem Alter verstehen dich auch, dass sie zwar bereits ne Menge selber können und auch mitbestimmen können, aber die Erwachsenen halt doch in einigen Dingen zu Recht das letzte Wort haben dürfen und sollen.
An sich fügen sich Kids ganz gut ins Rudel, wenn die Alpha-Stellung von Mama oder Papa klar ist und die diese Rollen auch ruhig, souverän, gerecht und konsequent ausfüllen....die kleinsten Unsicherheiten werden sofort in Sekundenbruchteilen erkannt und knallhart ausgenutzt...man sollte schon ein wenig fit in diesen Machtspielchen sein...
Reden finde ich auch wichtig...nicht autoritär diktieren, sondern klare Regeln setzen, diese begründen und fertig...autoritativ nennt man das....allerdings gibt es auch Situationen, da ist mit Reden Essig..wenn die Kleinen austicken, mal austesten wie weit sie gehen können und dir mal so richtig schön in den Bauch treten (tat meine Nichte so mit 2 auf dem Wickeltisch...hat sie an allen durchgetestet...)oder so...hier ist es am besten instinktiv zu reagieren...ruhig mal Zorn zu zeigen und auch, dass man durchaus in der Lage ist sich ebenfalls körperlich zu wehren...oder aber abzuwenden, sich zu entziehen (was kein genereller Liebesentzug ist!!Und kommt auch auf die Situation und Alter des Kindes an) das Kind sollte lernen, dass Liebe ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist und nicht sone einseitige Kiste. Und das es eindeutige Grenzen gibt und Mama sich nicht alles gefallen lässt...Und die Mamas müssen sich klar sein, dass ihre Kinder nicht für immer bei ihnen sein werden, nur Gäste auf der Durchreise zum Erwachsenentum sind....und Liebe auch nicht dazu benutzt werden sollte um Abhängigkeit zu schaffen....sondern eher paradox: Liebe und Halt um das Kind unabhängig zu machen. Lieben und Halten und beschützen nur im Jetzt und für den Moment, um dann für den nächsten Augenblick wieder freizugeben. Der gute alte Siegmund Freud hat ja schon drauf hingewiesen dass grad Mütters mit ihre Söhne und so ne ganz besondere Sache ist...und ich hab selber auch sehr sehr oft diesen sogenannten Prinzenstatus (verwöhnen statt fordern oft aus Angst die Liebe des Kindes zu verlieren...um Die Beste zu sein etc.) beobachten können, zu viel Duldung von Unarten und asozialen Verhaltensweisen...vorwiegend bei Jungs, bei denen ja Aggressivität als normales Durchsetzungsvermögen liebevoll belächelt und auch mehr geduldet, bzw. auch z.T gefördert wird, während Mädchen zahm und rollenkonform sittsam sozialisiert werden....was dazu führt, dass erst die Kids, dann die Jugendlichen und schliesslich die erwachsenen Männer es für legitim erachten Frauen schlechter zu behandeln...Die Erstsozialisation/Erziehung im Elternhaus hat denke ich da nen entscheidenden Einfluss.
Ich bin eher für ausgeglichene Verhältnisse...Kinder egal welchen Geschlechts die gleiche Achtung entgegenbringen und auch die gleichen Normen und Regeln verpassen...also Achtung vor dem Kind immer auch im Ausgleich mit gleicher Achtung die das Kind anderen Menschen (Eltern, Lehrern, Polizisten🙂 entgegenzubringen hat....ohne grosse Diskussion warum oder wieso...das ist nunmal so...ohne funktioniert ein normales Sozialsystem nicht.
Wie du mir, so ich dir..oder: Ursache und Wirkung...ist übrigens ein Prinzip, dass Hunde, Pferde, Primaten und Menschenkinder im Kleinkindalter kapieren.
Wichtig ist nur nen vernünftiges Konzept und v.a. Konsequenz und auch seine Rolle als Vorbild und Leittier auszufüllen um dem Kind genügend Anlehnung und Rückhalt zu geben....an diesen Punkten hapert es meistens irgendwo...daher ist es oft ratsam mal nen Erziehungskurs zu machen, oder aber nen Verhaltenstherapeuten oder Kinderpsychologen aufzusuchen...systemisch zu gucken...um ne funktionierende Kommunikation zu finden.
Aber Biggi hat schon recht damit...ich würde das auch so kurz knapp und klar erklären, das kapiert das Kind schon...Offenheit und Transparenz sind total wichtig...nicht die Kinder ausschliessen von solchen Entscheidungen und auch den Schulangelegenheiten...wenn die merken, die haben Mitbestimmungsrecht und können mitentscheiden, dann sind die auch engagierter...anders ist das, wenn ihnen alles als im Fertigpack vor den Latz geknallt wird...darauf reagieren die wie ich finde zu REcht mit Abwehr...also immer Reden und auch nach den Meinungen und Wünschen des Kindes fragen und diese im Rahmen der realen Möglichkeiten mitbeachten.
Ich denke generell werden die Kids auch unterschätzt...die Anthros machen das besser: die trauen den Kids mehr zu, lassen auch mehr Selbstbestimmung zu...was erstaunlich gut klappt.
So, dat war mein Wort zum Sonntag...muss jetzt erstmal ne Runde Kuchen futtern...
LG
Tyra