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Oh, das wollte ich damit auch keinesfalls andeuten.

Naja, mit so einer Grundausstattung hat man auch oft Freunde, die grenzüberschreitend agieren. und wenn man dann anfängt, Grenzen zu ziehen, funktioniert die Freundschaft nicht mehr. Eigentlich ein gutes Zeichen: nämlich Zeit für Freunde, die Dich und deine Grenzen achten.
 
Als ich das letzte Mal eine Grenze zog, kostete mich das meine beste Freundschaft. Was ist also der Lerneffekt? > "Es ist egal wie du es machst, es geht am Ende eh schlecht aus."
Trotzdem: ich habe diesen Typen niemals angemacht.
War wohl keine ( gute ) Freundschaft wenn die wegen dem was >du nicht möchtest beendet wird!
Eine gute Freundschaft macht die Gegenseitigkeit aus.
Das heißt, das Geben und Nehmen.
Ein harmonisches Zusammenspiel von Hilfe geben und Hilfe nehmen, von Zuneigung geben und Zuneigung nehmen.
Was geht denn schlecht aus?
Mit diesen negativen denken kommst du nicht weit im Leben!
Überlebens-technisch gesehen macht es total Sinn, dass wir negativ Denken, dass wir Gefahren erwarten.
Wenn wir uns in Gefahren-Situationen befinden müssen wir in den meisten Fällen sehr schnell Handeln.
Das bedeutet auch, unser Gehirn muss die Situation sehr schnell verarbeiten.
Zuviel von diesen negativen Situationen kann dazu führen, dass unsere Amygdala viel zu aktiv ist.
Das würde dann bedeuten, dass wir unter Dauerstress ständen.
Und das tut uns natürlich nicht gut.
Deswegen: Konzentriere dich auf das Positive!
Pessimismus: Negatives Denken stoppen (karrierebibel.de)
 
Ja, diese Freundschaft soll hier nicht Thema sein. Danke trotzdem.
Es war nur ein Beispiel.
 
Ich verstehe aber nicht, warum mir die Schuld gegeben wird? Ich habe diesen Typen niemals angemacht, auch habe ich in der Klinik keinen Kontakt zu ihm gesucht. Ich hielt mich da an die Frauen. Als wir uns dann nach der Klinik trafen, gesellte er sich dazu - und anfangs schien er ja auch ganz nett zu sein. Erst dann gab es mal einen Spaziergang, mehr aber auch nicht. Ich verstehe nicht, was ich an mir habe, was ich falsch kommuniziere, auch hier, dass mir sowas vorgeworfen wird. Ich habe weder den Täter damals irgendwie angemacht noch diesen Typen. Ich war nett, das ist alles. Zählt das schon als Fehlverhalten? Muss man heutzutage allen Menschen als A******* gegenüber auftreten, um sicher zu sein, nicht schuld zu sein? Ich fühle mich eh schon mein ganzes Leben schuldig, aber in diesem Fall kann ich doch nichts dafür. Natürlich muss ich Grenzen ziehen, aber ab wann denn? Es fällt mir eh schon schwer, da jetzt das richtige Maß zu finden. Aktuell Pflege ich gar keine Kontakte mehr, ist das Abgrenzung genug?
 
Ohne Scherz, als ich vor drei vier Jahren von meinem Nachbarn belästigt wurde und dass auch ins sexuelle überging und ich ihn schon angedroht habe die Polizei zu rufen wenn er mir noch einmal zu nahe kommt, und ne Anzeige zu erstatten wenn er nochmals ohne Erlaubnis meine Wohnung betritt, hat er mir gesagt "selber Schuld. Du bist einfach zu nett"

Hab das Gefühl, dass Frauen wirklich nicht nett zu Männer sein dürfen ansonsten sendet sie "falsche Signale" . Man lernt ja immer vom Spruch "behandle andere so wie du selbst behandelt werden willst" aber anscheinend darf man so nicht agieren ansonsten wird man sexuell belästigt bzw es kommt auch zu Übergriffen und alle sagen du bist selbst schuld. Was bist du auch Nett zu ihn redest ganz normal mit ihn
 
Nein und nochmals nein.

Dieses "selbst schuld" kommt von wem? Von Tätern. Und wieso hat Gewicht, was so jemand sagt?

Und hier, naja, nicht richtig gelesen, vorgefasste Meinungen im Kopf, unsensibel.

Selbst wenn (!!) mensch eine Person anmacht, sie gut findet und etwas von ihr will, es sich dann aber anders überlegt und diese Person achtet die gezogene Grenze nicht, selbst dann (!!) ist man nicht schuld an dem übergriffigen Verhalten der Person. Schuld ist immer der, der handelt.

Wenn ich hier von Lernaufgabe spreche, dann spreche ich übrigens nicht von Schuld.
 
Du hast nichts falsch gemacht. Er ist einfach ein Idiot. Wahrscheinlich dachte er, dass er dich irgendwie bequatschen kann und du dann schon mitspielen wirst. Und ist jetzt beleidigt, weil er dich gedanklich bereits als seine Frau/Besitz sah und du sein Spielchen nicht mitspielst.

Möglicherweise hat er es nicht einmal böse gemeint. Ich musste auch schon einigen Kumpels erklären, dass das "Kämpfen" um eine Frau auch Grenzen hat. Die hätten sonst auch noch ewig Blumensträuße hinterhergetragen, weil jegliche Nettigkeit der Frau als Interesse an mehr gedeutet wurde (Ursache: schlechtes Selbstbewusstsein gepaart mit dem sehnlichen Wunsch nach einer Partnerin sowie Konsum von zu vielen Hollywoodfilmchen). Die meintes das lange Hinterherlaufen tatsächlich gut und konnten nur schwer nachvollziehen, warum das Gegenüber das so schlimm/nervend findet.

Einer davon lief leider mir hinterher und ich muss zugeben, das einzig wirklich wirksame Mittel dagegen war dass ich mit meinem heutigen Freund zusammenkam. Erst da hatte der Typ dann kapiert, dass jegliche Nettigkeiten bestenfalls freundschaftlich gemeint waren und jegliche Bequatschversuche nichts bringen werden. Davor war er mir ein ganzes Jahr hinterhergelaufen, weil jegliche Nettigkeit als Interesse ausgelegt wurde. Bzw. er war schweres Mobbingopfer, wurde vor allem von Mädels gemobbt und konnte es wohl schlicht nicht richtig einordnen, dass mal eine Frau einfach nur nett zu ihm ist.
Da ist es echt blöd, dass wir Mädels immer zu "lieb und nett sein und keinesfalls bockig" erzogen werden, weil genau das später oft ausgenutzt wird (dass man sich nicht mehr traut, frühzeitig auf den Tisch zu hauen, weil das ja "bockig" wäre).

Dir kann ich nur raten, weiter an dir zu arbeiten. Nicht, weil du "schuld" an solchem Fehlverhalten anderer wärst (das bist du wirklich nicht), sondern dass du solche Situationen künftig nicht mehr so häufig erleben musst, weil die Kerle sich sowas nicht mehr trauen.
 
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