Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

HILFE!!!! andere formulierung für "Arbeit suchend"

@ Rhenus
Der Begriff ist nicht kompliziert, man versteht ihn durchaus, er ist einfach nur irreführendes Beiwerk - mehr Schein als Sein!

Natürlich ist das mein Ernst, weil ich mir zu schade wäre, in Einstellungsgespräche zu gehen, die sich als Täuschung meinerseits herausstellen.
Du wirst dich schon entscheiden müssen: Entweder ist der Begriff (auch aus deiner Sicht) verständlich oder nicht. Und wenn du zugibst, dass er verständlich ist, dann kann von Täuschung keine Rede sein.

Ich weise jedenfalls die Unterstellung zurück, dass irgendeine meiner Bewerbungen jemals eine Täuschung enthalten hätte.

Zudem ist es kein Synonym für Arbeitslos...

Synonyme wären:

Arbeitslos
Arbeitsuchend,
nicht in Arbeit,
ohne Arbeit,
ohne Beschäftigung,
nicht Beschäftigt,
Abberufen,
Kaltgestellt,
Entlassen,
unbeansprucht,
frei,
unverwendet,
beurlaubt,
verfügbar,
und viele mehr... 🙂
Da würde ich bei vielen Begriffen bestreiten, dass das Synonnyme für "arbeitslos" sind. Beurlaubt kann man z.B. nur sein, wenn man in einem Angestellten oder Dienstverhältnis ist.
Merkst du etwas?
Alle diese Begriffe haben direkt etwas mit "Arbeit" und Verfügbarkeit zu tun!
Nicht mit Ersatzhandlungen.
Auch Bewerbungen zu schreiben, hat mit Arbeit und Verfügbarkeit zu tun. Man bewirbt sich schließlich genau desewegen, weil man Arbeit sucht und verfügbar ist...
Auch da widerspreche ich, man sollte schon Ernsthaftigkeit und Klarheit ohne jegliche Schnörkel vermitteln, wenn man sich bewirbt.
Die Ernsthaftigkeit versteht sich bei mir von selbst. Wenn ich eine Bewerbung nicht ernst meinen würde, dann würde ich sie schließlich nicht schreiben.

Bei einer "Bewerbungsphase" wäre ich mir als Arbeitgeber nicht sicher, wann diese abgeschlossen oder von einer neuen "Phase" abgelöst würde.
Eine Bewerbungsphase ist logischerweise dann beendet, wenn eine Bewerbung erfolgreich war und man Arbeit gefunden hat.
Oder geht die automatisch in eine Arbeitsphase über, deren Dauer vielleicht nicht abzusehen ist. 🙂
Das sagt nämlich durchaus etwas über den Charakter und Leistungsbereitschaft eines Bewerbers aus.
Hä? Das nenne ich mal eine handfeste Überinterpretation. Ich finde das so absurd: Man sagt den Menschen einfach nur die Wahrheit und es wird einem nicht geglaubt, weil die Wahrheit zu harmlos ist. Stattdessen wird sonstwas angenommen... Du vermutest anscheinend wirklich an jeder Ecke Lug, Trug und Täuschung.

Meine Meinung... Und mein Erfolg...
Korrelation ist nicht zwingend ein kausaler Zusammenhang.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Rhenus
Du wirst dich schon entscheiden müssen: Entweder ist der Begriff (auch aus deiner Sicht) verständlich oder nicht. Und wenn du zugibst, dass er verständlich ist, dann kann von Täuschung keine Rede sein.

Ich weise jedenfalls die Unterstellung zurück, dass irgendeine meiner Bewerbungen jemals eine Täuschung enthalten hätte.

Wie definierst du Unterstellung? 🙄
Das ist doch absurd!
Ich kenne weder deine Bewerbungen im Wortlaut, noch deine Persönlichkeit oder Qualifikation.
Ich schreibe allgemein und dem Thema entsprechend, wo ich annehme, dass es sich nicht um einen Akademikerberuf handelt.

Und wieso geht es um Dich?

Da würde ich bei vielen Begriffen bestreiten, dass das Synonnyme für "arbeitslos" sind. Beurlaubt kann man z.B. nur sein, wenn man in einem Angestellten oder Dienstverhältnis ist.

Auch Bewerbungen zu schreiben, hat mit Arbeit und Verfügbarkeit zu tun. Man bewirbt sich schließlich genau desewegen, weil man Arbeit sucht und verfügbar ist...
Die Ernsthaftigkeit versteht sich bei mir von selbst. Wenn ich eine Bewerbung nicht ernst meinen würde, dann würde ich sie schließlich nicht schreiben.

Auch das ist unlogisch. "Beurlaubt" kann man in einem schwebenden Verfahren sogar ohne Bezüge sein, wieso soll es nicht ratsam sein sich dann zu bewerben?

Eine Bewerbungsphase ist logischerweise dann beendet, wenn eine Bewerbung erfolgreich war und man Arbeit gefunden hat.

Für mich ist dann eine Arbeitslosigkeit beendet... 🙂
Wenn ich diese mit Phrasen argumentativ aufwerte, dann ist dem potentiellen Arbeitgeber nicht klar, wie ernsthaft die Bewerbung ist.

Hä? Das nenne ich mal eine handfeste Überinterpretation. Ich finde das so absurd: Man sagt den Menschen einfach nur die Wahrheit und es wird einem nicht geglaubt, weil die Wahrheit zu harmlos ist. Stattdessen wird sonstwas angenommen... Du vermutest anscheinend wirklich an jeder Ecke Lug, Trug und Täuschung.

Eine Wahrheit ist immer selbsterklärend und einfach!
Also glaubwürdig.

Korrelation ist nicht zwingend ein kausaler Zusammenhang.

Ich würde deinen letzten Satz verwenden... Der ist Super!
Kennst du übrigens den Begriff "ein weißer Schimmel?" 🙂

Zumal du unlogisch argumentierst.
Wenn eine Vorgehensweise mehr Erfolg erwarten lässt, als eine andere, welcher der beiden gibst du den Vorzug?

Eine generelle Erfolgsformel gibt es in diesem Thema nicht, denn die Anforderungsprofile und die Erwartungen an den Bewerber sind zu verschieden.
Ich kann dir aber sagen, was zu hoher Wahrscheinlichkeit zum Misserfolg führt!
Wenn man seine Bewerbung überfrachtet mit hochgestochenen Worten, sie nicht klar formuliert und letztlich mehr Fragen offen lässt, als man als Personalchef eigentlich beantwortet haben möchte.

So wird es tatsächlich auch den Fall geben, wo man mit Überzeichnungen Erfolg haben wird... nämlich dann, wenn man nicht ernsthaft in Arbeit kommen möchte. 😉
 
Die Arbeitslosigkeiten habe ich inzwischen wegen der vielen Punkte herausgenommen. Wer sehr wenig oder sehr viel im Lebenslauf hat, kann auf jeden Fall Lücken lassen. Es wird dennoch weiterhin empfohlen, bei mehr als 3 Monaten eine Lücke zu erklären. Wenn es länger als 1 Jahr ist, wird man sich auch fragen, was da war.

Da ich einen thematisch-chronologischen Lebenslauf habe, gibt es bei mir Überschneidungen, die viele Lücken erklären. Man muss da ganz schön viel Zeit investieren wollen, wenn man sich dabei mit den Monaten auseinandersetzen möchte. Ich glaube, das ist für mich ein Vorteil. Nur wenige guckten auf die Zeit. ^^

Das mit der "beruflichen Herausforderung" sehe ich etwas kritisch. Im Anschreiben ja, im Lebenslauf nein. Und so an sich macht eine neue Herausforderung für mich nur Sinn, sobald man selbst kündigt (weil es langweilig war oder weil man nicht genügend aufsteigen kann oder umgezogen ist) oder wenn man den Beruf wechselt. Ansonsten lohnt sich das eher weniger.

So war das bei mir mit meinen kleinen Lücken auch nur logisch: ich war z.B. berufsbegleitend in einer Fortbildung, die ich erst abschliessen wollte/musste, bevor ich eine andere Stelle in einer anderen Stadt antreten konnte. Andernfalls wäre meine lange Fortbildung "für die Katz" gewesen.
Schliesslich kann jede/r und muss jede/r für sich selber überlegen, welche Form der Lebenslauf haben muss.

LG
Landkaffee
 
Wie definierst du Unterstellung? 🙄
Das ist doch absurd!
Ich kenne weder deine Bewerbungen im Wortlaut, noch deine Persönlichkeit oder Qualifikation.
Du hast behauptet, dass es eine Täuschung darstellt, wenn man einen Begriff wie "Bewerbungsphase" im Lebenslauf verwendet. Ich habe das getan und somit unterstellst du mir (sowie allen anderen, die diesen Begriff oder einen ähnlichen verwenden) eine Täuschung begangen zu haben. Das sehe ich aber überhaupt nicht so.

Ich schreibe allgemein und dem Thema entsprechend, wo ich annehme, dass es sich nicht um einen Akademikerberuf handelt.
Das wissen wir doch gar nicht, in welchem Bereich die Fadeneröffnerin sucht.
Und wieso geht es um Dich?
Tut es nicht. Ich habe nur mich als Beispiel genommen, weil ich so eine Formulierung gebraucht habe und nicht finde, dass andere Formulierungen automatisch eine Täuschung darstellen.

Auch Bewerbungen zu schreiben, hat mit Arbeit und Verfügbarkeit zu tun. Man bewirbt sich schließlich genau desewegen, weil man Arbeit sucht und verfügbar ist...
Die Ernsthaftigkeit versteht sich bei mir von selbst. Wenn ich eine Bewerbung nicht ernst meinen würde, dann würde ich sie schließlich nicht schreiben.

Auch das ist unlogisch.
Nein, ist es nicht.

"Beurlaubt" kann man in einem schwebenden Verfahren sogar ohne Bezüge sein, wieso soll es nicht ratsam sein sich dann zu bewerben?
Das habe ich ja nicht gesagt. Natürlich kann und soll man sich dann bewerben. Aber in dem Fall ist "arbeitslos" nicht der präziseste Begriff. Mehr noch: In so einem Fall kann es sogar eine Täuschung sein, wenn man unter den Tisch fallen lässt, dass man beurlaubt wurde.

Eine Bewerbungsphase ist logischerweise dann beendet, wenn eine Bewerbung erfolgreich war und man Arbeit gefunden hat.
Für mich ist dann eine Arbeitslosigkeit beendet... 🙂
Dasist doch selbsterklärend. Wenn man sich aus einer Beschäftigung heraus bewirbt, hat man das ganze Formulierungsproblem ja nicht, weil dann die aktuelle Tätigkeit eben die Anstellung bei Firma xy ist und nicht das Schreiben von Bewerbungen...
Wenn ich diese mit Phrasen argumentativ aufwerte, dann ist dem potentiellen Arbeitgeber nicht klar, wie ernsthaft die Bewerbung ist.
Die Ernsthaftigkeit der Bewerbung sollte doch wohl aus dem Bewerbungsschreiben an sich hervorgehen. Es gibt keinen Grund, soviel in eine kleine Formulierung im Lebenslauf hineinzugeheimnissen...
Eine Wahrheit ist immer selbsterklärend und einfach!
Also glaubwürdig.
Das stimmt doch überhaupt nicht! Wäre vielleicht ganz nett, wenn die Welt so einfach wäre. Ist sie aber nicht. Es gibt massenweise komplizierte Wahrheiten, die alles andere als selbsterklärend sind. Und ich habe es durchaus schon erlebt, dass man mir die Wahrheit nicht geglaubt hat, weil man sich nicht vorstellen konnte, dass es so sein kann, wie es nunmal war.

Korrelation ist nicht zwingend ein kausaler Zusammenhang. Ich würde deinen letzten Satz verwenden... Der ist Super!
Kennst du übrigens den Begriff "ein weißer Schimmel?" 🙂
Ja. Kennst du auch den Unterrschied zwischen Korrelation und Kausalität? Es wirkt nämlich tendentiell nicht so.

Zumal du unlogisch argumentierst.
Nein, tue ich nicht. Kann höchstens sein, dass ich einfach andere Prämissen habe als du.

Wenn eine Vorgehensweise mehr Erfolg erwarten lässt, als eine andere, welcher der beiden gibst du den Vorzug?
Selbstverständlich der Vorgehensweise, die besser mit meinen Werten und Überzeugungen vereinbar ist. Wenn das blöderweise die weniger erfolgsversprechende ist, dann ist das eben so.

Eine generelle Erfolgsformel gibt es in diesem Thema nicht, denn die Anforderungsprofile und die Erwartungen an den Bewerber sind zu verschieden.
Richtig. Warum tust du dann so, als gäbe es sie?
Ich kann dir aber sagen, was zu hoher Wahrscheinlichkeit zum Misserfolg führt!
Wenn man seine Bewerbung überfrachtet mit hochgestochenen Worten, sie nicht klar formuliert und letztlich mehr Fragen offen lässt, als man als Personalchef eigentlich beantwortet haben möchte.
Wir reden hier doch nicht von Überfrachten. Es geht um die Formulierung EINER konkreten Stelle im Lebenslauf. Nicht mehr.

So wird es tatsächlich auch den Fall geben, wo man mit Überzeichnungen Erfolg haben wird... nämlich dann, wenn man nicht ernsthaft in Arbeit kommen möchte. 😉
Schon wieder zwei unfaire Unterstellungen: Zum einen, dass es eine Überzeichnung sei, wenn man irgendeine alternative Formulierung verwendet, zum anderen, dass die Leute, die so eine Formulierung vorziehen, eigentlich gar keine Arbeit wollen.
 
hallo zusammen,

ich bin seit über einen jahr arbeitslos. hatte bisher immer in meinen lebenslauf das Wort "Arbeit suchend" drin stehen.
aber das kommt ja für den Arbeitgeber S**** rüber.
ich weiß aber nicht, wie man das am besten formulieren kann, vllt:
- ohne feste anstellung
- bewerbungsphase
- berufliche orientierungsphase ?????

Vllt könnt ihr mir weiter helfen

Vielen dank im vorraus ;-)

schreib doch "Elternzeit" oder "Auslandsaufenthalt" oder "Berufliche Neuorientierung" oder "Freies Jahr"
 
hallo zusammen,

ich bin seit über einen jahr arbeitslos. hatte bisher immer in meinen lebenslauf das Wort "Arbeit suchend" drin stehen.
aber das kommt ja für den Arbeitgeber S**** rüber.
ich weiß aber nicht, wie man das am besten formulieren kann, vllt:
- ohne feste anstellung
- bewerbungsphase
- berufliche orientierungsphase ?????

Vllt könnt ihr mir weiter helfen

Vielen dank im vorraus ;-)

Hast Du ausser der Arbeitssuche etwas in dem Jahr gemacht?
 
schreib doch "Elternzeit" oder "Auslandsaufenthalt" oder "Berufliche Neuorientierung" oder "Freies Jahr"

Vielleicht noch: "Vom Lottogewinn gelebt"? 😀

Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich das ernstnehmen soll...😱🙂
Zumindest die Elternzeit wird ein Flop werden...
Und die elektronische Steuerkarte tut vielleicht das Übrige.

Soviel ich weiß, gibt es das System der "Elektronische Übermittlung der Beitragsnachweise sowie der Meldungen nach DEÜV an die Krankenkassen"...
Womit andere Lügen auch erledigt wären...
Das ist dann ersichtlich.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben