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HILFE!!!! andere formulierung für "Arbeit suchend"

1 Jahr "nur"?

- Bewerbungsphase (es gibt ja Situationen, da denkt man, es klappt eine Arbeit und dann kommt es doch nicht dazu.... Heute auch für Personale nicht ganz unüblich.)
- Orientierungsphase (dann wird die Nachfrage kommen, wie oder woran bzw. wohin Du Dich orientiertest.)


Vermeiden würde ich die Worte "ohne Beschäftigung". Das klingt nach "faul" bzw. nach: da ist ewas faul. 😉


Liebe Grüsse und
ich wünsche Dir viel Kraft und Mut!
 
Willst du wirklich mit Lügen in eine Beschäftigung gehen?
Das was hier genannt wird, ist geradezu ein Synonym für etwas verschleiern oder verbergen.
Die Nachfragen sind vorprogrammiert.

Denn das Gefährliche an Halbwahrheiten und Verschleierungen ist, dass man sie erwartet und daher eine Phantasie spielen lässt, was du zu verschweigen hast.
Was soll denn bitte an den angedachten Formulierungen verschleiernd oder gar gelogen sein?! Es ist doch völlig transparent, dass es nur eine andere Formulierung für arbeitslos bzw. arbeitssuchend ist.
Wenn man sich immer wieder bewirbt, aber keinen Job findet, ist man eben in einer Bewerbungsphase. So what? Das ist doch einfach die Wahrheit. (Sofern man sich tatsächlich beworben hat, wovon wir ja ausgehen können.)
 
Was soll denn bitte an den angedachten Formulierungen verschleiernd oder gar gelogen sein?! Es ist doch völlig transparent, dass es nur eine andere Formulierung für arbeitslos bzw. arbeitssuchend ist.
Wenn man sich immer wieder bewirbt, aber keinen Job findet, ist man eben in einer Bewerbungsphase. So what? Das ist doch einfach die Wahrheit. (Sofern man sich tatsächlich beworben hat, wovon wir ja ausgehen können.)

Arbeitgeber wollen Fakten lesen, möglichst keine Nachfragen stellen müssen, über einfache Formulierungen informiert sein.
Darum nennt man einen Esel auch eben Esel, wenn man ihn meint, und nicht in Findungsphase befindliches Tragetier.

Was meinst du denn, wen du mit solchen Wortschöpfungen in der Wirtschaft beeindruckst...?
Wer jedoch meint, man sollte solche Worthülsen gebrauchen, der soll es tun. Vielleicht sitzt ja da ein Personalsachbearbeiter, der so eingestellt ist wie du? 🙂
 
Arbeitgeber wollen Fakten lesen, möglichst keine Nachfragen stellen müssen, über einfache Formulierungen informiert sein.
Darum nennt man einen Esel auch eben Esel, wenn man ihn meint, und nicht in Findungsphase befindliches Tragetier.

Was meinst du denn, wen du mit solchen Wortschöpfungen in der Wirtschaft beeindruckst...?
Wer jedoch meint, man sollte solche Worthülsen gebrauchen, der soll es tun. Vielleicht sitzt ja da ein Personalsachbearbeiter, der so eingestellt ist wie du? 🙂

Rhenus, Du kannst mit Sprache umgehen. Andere auch.
Bloss gehen selbst dann nicht immer alle Menschen aus denselben Gründen und schon garnicht alle gleich mit Sprache um.

Denke nur an verschiedene Berufsbranchen.... .
Und evtl. kann eine Orientierungsphase auch okay sein, sogar wichtig!

Ich hatte auch einmal nach einer Orientierungsphase einen Berufwechsel. Angezweifelt hat den kein Personaler. Bei mir war es sogar das Gegenteil, weil authentisch und ich konnte sogar damit punkten und wie ich finde, zurecht!

Ist ja nicht immer und überall sofort Manipulation oder Verrat!


LG
Landkaffee
 
Arbeitgeber wollen Fakten lesen, möglichst keine Nachfragen stellen müssen, über einfache Formulierungen informiert sein.
Darum nennt man einen Esel auch eben Esel, wenn man ihn meint, und nicht in Findungsphase befindliches Tragetier.

Ja, finde ich auch, gilt für alle Wortakrobaten und sämtliche Bereiche des täglichen Lebens, sonst muss man den Müll wieder ins Deutsche übersetzen lassen - kostet Zeit und Geld. 🙂
 
Rhenus, Du kannst mit Sprache umgehen. Andere auch.
Bloss gehen selbst dann nicht immer alle Menschen aus denselben Gründen und schon garnicht alle gleich mit Sprache um.

Denke nur an verschiedene Berufsbranchen.... .
Und evtl. kann eine Orientierungsphase auch okay sein, sogar wichtig!

Ich hatte auch einmal nach einer Orientierungsphase einen Berufwechsel. Angezweifelt hat den kein Personaler. Bei mir war es sogar das Gegenteil, weil authentisch und ich konnte sogar damit punkten und wie ich finde, zurecht!

Ist ja nicht immer und überall sofort Manipulation oder Verrat!


LG
Landkaffee

Und welche Formulierung schlägst du konkret vor? 🙂
 
Hmm... vielleicht sehe ich das jetzt zu blauäugig oder zu präzise, aber ich würde in den Lebenslauf einfach nur reinschreiben, was "offiziell anerkannt" bzw. relevant ist. Sollte es dann zu einem Vorstellungsgespräch bzw. direkter Nachfrage nach irgendwelchen (zeitlichen) "Lücken" kommen, dann würde ich sagen: "Da war ich in Selbstfindungsphase."
 
Hmm... vielleicht sehe ich das jetzt zu blauäugig oder zu präzise, aber ich würde in den Lebenslauf einfach nur reinschreiben, was "offiziell anerkannt" bzw. relevant ist. Sollte es dann zu einem Vorstellungsgespräch bzw. direkter Nachfrage nach irgendwelchen (zeitlichen) "Lücken" kommen, dann würde ich sagen: "Da war ich in Selbstfindungsphase."

Selbstfindung ist natürlich umfassender als Orientierung.
- Vielleicht kommt es auch auf die Branche an, für die man sich bewirbt.


Nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstfindungsphase klingt für einen Arbeitergeber nicht gut,finde ich..

Lieber : Habe meine Wohung oder Haus (oder Haus meiner Eltern ) renoviert ,kranke Mutter gepflegt oder irgendetwas Praktisches gemacht..
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm... vielleicht sehe ich das jetzt zu blauäugig oder zu präzise, aber ich würde in den Lebenslauf einfach nur reinschreiben, was "offiziell anerkannt" bzw. relevant ist. Sollte es dann zu einem Vorstellungsgespräch bzw. direkter Nachfrage nach irgendwelchen (zeitlichen) "Lücken" kommen, dann würde ich sagen: "Da war ich in Selbstfindungsphase."

"Selbstfindungsphase"..

Das dient vielleicht als Brüller für die nächste Betriebsfeier aber bestimmt nicht dazu, einen Job zu bekommen.
 

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