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HILFE!!!! andere formulierung für "Arbeit suchend"

Selbstfindungsphase klingt für einen Arbeitergeber nicht gut,finde ich..
Lieber : Habe meine Wohung oder Haus (oder Haus meiner Eltern ) renoviert ,kranke Mutter gepflegt oder irgendetwas Praktisches..

Ja, etwas Praktisches.... . Etwas was auch wirklich war.

Da schrieb ein Bewerber, er war ein Jahr in Indien zur Selbstfindung.... .
Da der Bewerber ayurvedischer Koch war, hatte er damit ehr "gute Karten". (Nur so als Beispiel.)

Ich selber war einmal eine zeitlang im Ausland. (Wirklich!) Das half mir auch später bei der Jobsuche.

Ich denke, es ist nicht okay, zu lügen, aber manche Bewerber vergessen einfach auch, dass die "Auszeit" vom hiesigen Arbeitsmarkt eben auch für sie etwas gebracht haben kann, was für den potentiellen Arbeitgeber evtl. interessant ist.

Einfach "Selbstfindungsphase" zu schreiben, kann komisch ankommen.


- Kommt aber auch auf das Alter des Bewerbers und eben auf die Branche mit an.

Dazu hat sich der TE hier noch nicht geäussert.
(Oder habe ich da etwas überlesen?)


LG
Landkaffee
 
Ja, etwas Praktisches.... . Etwas was auch wirklich war.

Da schrieb ein Bewerber, er war ein Jahr in Indien zur Selbstfindung.... .
Da der Bewerber ayurvedischer Koch war, hatte er damit ehr "gute Karten". (Nur so als Beispiel.)

Ich selber war einmal eine zeitlang im Ausland. (Wirklich!) Das half mir auch später bei der Jobsuche.

Ich denke, es ist nicht okay, zu lügen, aber manche Bewerber vergessen einfach auch, dass die "Auszeit" vom hiesigen Arbeitsmarkt eben auch für sie etwas gebracht haben kann, was für den potentiellen Arbeitgeber evtl. interessant ist.

Einfach "Selbstfindungsphase" zu schreiben, kann komisch ankommen.


- Kommt aber auch auf das Alter des Bewerbers und eben auf die Branche mit an.

Dazu hat sich der TE hier noch nicht geäussert.
(Oder habe ich da etwas überlesen?)


LG
Landkaffee

Dann ist das doch eher "Fortbildung"... 😉

Unter Selbstfindung verstehe ich etwas anderes und ist zudem im Arbeitsleben negativ besetzt. Um nicht deutlicher zu werden...
 
Wenn jemand jetzt längere Zeit in Indien war, ist das durchaus interessant im Lebenslauf.

Aber auch da würde ich nur schreiben "1 Jahr Auslandsaufenthalt in Indien". Punkt.
Die Selbstfindung tut für den Job nichts zur Sache außer er will irgendwas Esoterisches oder so machen.
Wie Rhenus sagt, das Wort ist negativ besetzt und lässt die Frage offen "Und, haben Sie sich dort gefunden"?😉

Bei mir steht z.B. 1/2 Jahr Auslandsaufenthalt in Frankreich zur Sprachverbesserung, das klingt schon positiv für meinen Job, warum ich dort war.
Hätte ich Selbstfindung geschrieben, hätte ich im Leben keinen Job bekommen, obwohl das ehrlicher gewesen wäre.
 
Selbstfindungsphase klingt für mich nach psychischer Dauerkrise...😱

Dass Menschen mit ca.18 J bis Mitte 20 J eine Selbstfindungsphase haben finde ich normal.....aber das gehört nicht in die Ohren eines Arbeitgeber,welcher leistungsfähige, psychisch stabile,engagierte,ausgeglichene,unkomplizierte,
energievolle und belastbare Mitarbeiter sucht...

Dass Selbstfindungsphase ein Brüller für eine Betriebsfeier wäre...stimmt schon..
 
Arbeitgeber wollen Fakten lesen, möglichst keine Nachfragen stellen müssen, über einfache Formulierungen informiert sein.
Was soll denn bitte an der Verwendung eines konkretisierenden Synonyms so kompliziert sein, dass das niemand mehr versteht? Die Nachfragen kommen sowieso, wenn man längere Zeit keine Stelle hatte. Oder willst hier allen ernstes behaupten, dass man sich die Nachfrage ersparen könnte, wenn man schreibt "arbeitslos seit einem Jahr"?! Nicht dein Ernst oder?
Und "arbeitslos" könnte ja auch heißen, dass man sich gar nicht beworben hat. Daher macht es für meinen Geschmack durchaus Sinn, einen Begriff wie "arbeitssuchend" oder "Bewerbungsphase" zu verwenden. Weil das einfach ausdrückt, dass man sich sehr wohl intensiv um einen Job bemüht, nur eben leider bislang ohne Erfolg in Form einer Jobzusage.

Was meinst du denn, wen du mit solchen Wortschöpfungen in der Wirtschaft beeindruckst...?
Es ging mir nie ums Beeindrucken. Das ist mit langer Arbeitslosigkeit sowieso nicht drinnen, da ist man immer in der Position, das erklären zu müssen. Mir ging es um eine möglichst korrekte Aussage. Und wenn ich mich bewerbe und auf Jobsuche bin, dann sehe ich "Bewerbungsphase" einfach eine zutreffende Darstellung der Tatsachen.

Wer jedoch meint, man sollte solche Worthülsen gebrauchen, der soll es tun. Vielleicht sitzt ja da ein Personalsachbearbeiter, der so eingestellt ist wie du? 🙂
Wie gesagt, es muss keine Worthülse sein. Es kann ja wirklich jemand in einer Orientierungsphase sein, dann ist dieser Ausdruck präziser als "arbeitssuchend". Und wenn man aufwendige Bewerbungsverfahren mitmacht und/oder sich intensiv um Arbeit bemüht, dann ist auch ein Ausdruck wie "Bewerbungsphase" keine bloße Worthülse.
Aber gut, man muss wohl einen Sinn für Nuancen haben, um solche Unterschiede im Detail wichtig zu finden und ausdrücken zu wollen...
 
Was soll denn bitte an der Verwendung eines konkretisierenden Synonyms so kompliziert sein, dass das niemand mehr versteht? Die Nachfragen kommen sowieso, wenn man längere Zeit keine Stelle hatte. Oder willst hier allen ernstes behaupten, dass man sich die Nachfrage ersparen könnte, wenn man schreibt "arbeitslos seit einem Jahr"?! Nicht dein Ernst oder?
Und "arbeitslos" könnte ja auch heißen, dass man sich gar nicht beworben hat. Daher macht es für meinen Geschmack durchaus Sinn, einen Begriff wie "arbeitssuchend" oder "Bewerbungsphase" zu verwenden. Weil das einfach ausdrückt, dass man sich sehr wohl intensiv um einen Job bemüht, nur eben leider bislang ohne Erfolg in Form einer Jobzusage.

Der Begriff ist nicht kompliziert, man versteht ihn durchaus, er ist einfach nur irreführendes Beiwerk - mehr Schein als Sein!
Natürlich ist das mein Ernst, weil ich mir zu schade wäre, in Einstellungsgespräche zu gehen, die sich als Täuschung meinerseits herausstellen.
Zudem ist es kein Synonym für Arbeitslos...

Synonyme wären:


Arbeitslos
Arbeitsuchend,
nicht in Arbeit,
ohne Arbeit,
ohne Beschäftigung,
nicht Beschäftigt,
Abberufen,
Kaltgestellt,
Entlassen,
unbeansprucht,
frei,
unverwendet,
beurlaubt,
verfügbar,
und viele mehr...
🙂

Merkst du etwas?
Alle diese Begriffe haben direkt etwas mit "Arbeit" und Verfügbarkeit zu tun!
Nicht mit Ersatzhandlungen.


Es ging mir nie ums Beeindrucken. Das ist mit langer Arbeitslosigkeit sowieso nicht drinnen, da ist man immer in der Position, das erklären zu müssen. Mir ging es um eine möglichst korrekte Aussage. Und wenn ich mich bewerbe und auf Jobsuche bin, dann sehe ich "Bewerbungsphase" einfach eine zutreffende Darstellung der Tatsachen.

Ich sehe das nicht!
Denn "Bewerbungsphase" ist weder eine Tätigkeit, eine Eigenschaft die (für den Arbeitgeber) positiv ist, noch ein Broterwerb.
Es ist wie ikebana, schön anzusehen und dennoch Dekoration.

Wie gesagt, es muss keine Worthülse sein. Es kann ja wirklich jemand in einer Orientierungsphase sein, dann ist dieser Ausdruck präziser als "arbeitssuchend". Und wenn man aufwendige Bewerbungsverfahren mitmacht und/oder sich intensiv um Arbeit bemüht, dann ist auch ein Ausdruck wie "Bewerbungsphase" keine bloße Worthülse.
Aber gut, man muss wohl einen Sinn für Nuancen haben, um solche Unterschiede im Detail wichtig zu finden und ausdrücken zu wollen...

Auch da widerspreche ich, man sollte schon Ernsthaftigkeit und Klarheit ohne jegliche Schnörkel vermitteln, wenn man sich bewirbt.
Bei einer "Bewerbungsphase" wäre ich mir als Arbeitgeber nicht sicher, wann diese abgeschlossen oder von einer neuen "Phase" abgelöst würde.
Oder geht die automatisch in eine Arbeitsphase über, deren Dauer vielleicht nicht abzusehen ist. 🙂
Das sagt nämlich durchaus etwas über den Charakter und Leistungsbereitschaft eines Bewerbers aus.

Meine Meinung... Und mein Erfolg...
Das kann aber durchaus jemand anders sehen. 😉
 
hallo zusammen,

ich bin seit über einen jahr arbeitslos. hatte bisher immer in meinen lebenslauf das Wort "Arbeit suchend" drin stehen.
aber das kommt ja für den Arbeitgeber S**** rüber.....

Einfach die Wahrheit schreiben, also das, was Du gemacht hast in der Zeit in der Du nicht mit Arbeit, Ausbildung oder sonst irgendetwas Offiziellem beschäftigt warst .....

Kein Arbeitgeber ist so blöd, dass er hinter irgendwelchen aufgeblasenen Bezeichnungen nicht die schlichte Wahrheit liest ... nur, dass er sich dann zusätzlich auch noch verarscht und für dumm verkauft fühlt.
 
ich kenne das eigentlich nur so, (wird im Übrigen sogar von Trainern für Bewerbungsunterlagen so geraten) dass der Lebenslauf mit Lücke gelassen wird.

Ist es ein Punkt ganz oben, ist ohnehin klar dass man auf der Suche ist.

Handelt es sich um eine Lücke mitten drin, können es sich die Arbeitgeber ebenfalls denken, dass man in dieser Zeit keiner Beschäftigung nachging.

IM Anschreiben dann formulieren, dass man auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung ist.
Die Arbeitslosigkeiten habe ich inzwischen wegen der vielen Punkte herausgenommen. Wer sehr wenig oder sehr viel im Lebenslauf hat, kann auf jeden Fall Lücken lassen. Es wird dennoch weiterhin empfohlen, bei mehr als 3 Monaten eine Lücke zu erklären. Wenn es länger als 1 Jahr ist, wird man sich auch fragen, was da war.

Da ich einen thematisch-chronologischen Lebenslauf habe, gibt es bei mir Überschneidungen, die viele Lücken erklären. Man muss da ganz schön viel Zeit investieren wollen, wenn man sich dabei mit den Monaten auseinandersetzen möchte. Ich glaube, das ist für mich ein Vorteil. Nur wenige guckten auf die Zeit. ^^

Das mit der "beruflichen Herausforderung" sehe ich etwas kritisch. Im Anschreiben ja, im Lebenslauf nein. Und so an sich macht eine neue Herausforderung für mich nur Sinn, sobald man selbst kündigt (weil es langweilig war oder weil man nicht genügend aufsteigen kann oder umgezogen ist) oder wenn man den Beruf wechselt. Ansonsten lohnt sich das eher weniger.
 

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