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Heirat mit einem Kosovo-Albaner

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Gast

Gast
Hallo zusammen,

ich habe eine ernste Frage, die mich sehr belastet. Ich habe im Rahmen der Flüchtlingsarbeit einen Mann aus dem Kosovo kennengelernt, der in absehbarer Zeit höchstwahrscheinlich abgeschoben wird. Wir sind nun seit 2 Monaten in einer Beziehung und natürlich ist es nun geplant, zu heiraten. Ich würde sehr darum bitten, nicht voreilig oder voller Vorurteile zu antworten, da ich mir darüber bewusst bin, dass die Angelegenheit als "offensichtlich" eingestuft werden könnte. Allerdings habe ich wirklich das Gefühl, dass er ernste Absichten und Gefühle hat, er ist sehr herzlich und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch das, was er mich fühlen lässt, vortäuschen kann. Seine Familie lässt mich immer grüßen und möchte auch des öfteren mit mir skypen. Nun kommt allerdings noch hinzu, dass ich keiner Religion angehöre, er aber strenger Moslem ist. Würde ein so gläubiger Mensch falsche Gefühle vortäuschen, um sich einen deutschen Pass zu erschleichen? Wäre das nicht eine große Süde? Ich habe im Internet bereits sämtliche Informationen eingeholt und die Erfahrungen waren zumeist negativ. Hat hier jemand konkrete Erfahrungen gemacht, die er mit mir teilen würde? Ich bin wirklich sehr ratlos.

Vielen Dank für eure Hilfe
 

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Gast

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Meine letzte Beziehung war sehr lange und ist Anfang des Jahres kaputt gegangen
 
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Gast

Gast
Mein neuer Freund möchte mich zum Beispiel täglich sehen, ich habe seit über einem Monat keine Nacht mehr alleine verbracht. Er bringt mich immer nach Hause und holt mich ab, er möchte von seinen geringen Sozialleistungen immer alles bezahlen, er zeigt mich auch in der Öffentlichkeit, indem wir zum Beispiel viel gemeinsam unternehmen oder er unsere Fotos in sozialen Netzwerken einstellt. Trotzdem bin ich mir unsicher und bin verängstigt.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Lieber Gast,

der Einfachheit halber unterstelle ich, dass es dem Kosovo-Albaner nicht um den deutschen Pass und auch nicht um eine gesicherte Existenz in Deutschland geht. Ob meine Unterstellung richtig ist, darf natürlich bezweifelt werden.

Was mich jedoch wundert ist die Tatsache, dass der Albaner als strenger Muslim eine Ungläubige heiraten will. Damit stellt er sich gegen den Koran. Aus muslimisch-religiösen Gründen stimmt doch da etwas nicht…. Das ist erstmal Ungehorsam gegenüber Gott und dem Propheten Mohammed.

Ich gehe davon aus, dass Du zu konvertieren hast. Damit liesse sich eine Heilung des Ungehorsams herbeiführen.

Der Islam akzeptiert weder Demokratie noch die Gleichwertigkeit von Frau und Mann. Aus Erfahrung liegt die Annahme nahe, dass Du Dich als brave Ehefrau auch seiner Ursprungsfamilie bzw. seiner Mutter unterordnen musst. Für den Fall, dass Du mal ungehorsam bist, sind körperliche Strafen (Schläge) nicht ausgeschlossen. Sollten aus eurer Ehe Kinder hervorgehen, dann sind diese im muslimischen Glauben zu erziehen. Im Falle eines Falles kann – nach islamischem Recht – der Vater Dir die Kinder entziehen. Sollte der Vater die Kinder in Obhut seiner Mutter im Kosovo geben, so wird deutsches Recht wenig ausrichten.

Leider muß ich Dir im Hinblick auf die Ehrlichkeit mitteilen, dass Lügen Dir gegenüber nicht als Lügen gelten, denn Du bist eine Ungläubige. Insofern macht der Muslim gemäß seinem Glauben nichts falsch, wenn er Dich belügt.

Solltest Du den Gedanken an eine Ehe aufrecht halten, dann halte ich es für sehr sehr wichtig, dass Du Dich mit dem Leben als Frau im Islam sehr gründlich auseinandersetzt. Und das völlig unabhängig davon, ob Du in Deutschland weiterhin leben willst oder nicht.

Hast Du überhaupt schon mal den Koran gelesen?

LG, Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
Er hat mich bereits darauf hingewiesen, dass ich zumindest zum christlichen Glauben konvertieren muss, um zu heiraten. Wo genau im Koran kann ich finden, dass es keine Süde ist, eine Ungläubige zu belügen? Ich würde das gerne nachlesen.

Lieben Dank
 
B

Blackjack

Gast
Wir sind nun seit 2 Monaten in einer Beziehung und natürlich ist es nun geplant, zu heiraten
Unabhängig von jeglichen Umständen ist eine Heirat nach bereits 2 Monaten schon allein wegen der rosaroten Brille der Verliebtheit viel zu früh. Darüber hinaus sagst du selber das er streng religiös ist und du garnicht. Ehrlich gesagt funktioniert sowas in den seltensten Fällen. Da spielt es auch keine Rolle um welche Religion es sich handelt.
Allein das du dir nicht sicher bist ob er es ernst meint oder sich einen Aufenthaltstitel erschleichen möchte, ist eigentlich schon ein schlechtes Vorzeichen für die Beziehung und für eine eventuelle Heirat sowieso.
Wenn man ihm mal keine schlechten Absichten unterstellt, so unterstell ich ihm das er ebenfalls mit rosaroter Verliebtheitsbrille ein anderes Verhalten an den Tag legt als sonst. Irgendwann wird er als streng religiöser Mensch deine nihilistische Weltsicht nicht akzeptieren können.
 
B

Blackjack

Gast
Der Islam akzeptiert weder Demokratie noch die Gleichwertigkeit von Frau und Mann.
Das ist doch in jeder monotheistischen Religion so. Übrigens ist das hier kein Diskussionsthread über Religion. Es wäre auch mal angebracht die Wünsche der Threaderstellerin zu respektieren und nicht vorurteilsbehaftet zu antworten.
 
G

Gast

Gast
Würde er nicht abgeschoben werden, würde ich natürlich nach so kurzer Zeit noch nicht heiraten. Wenn ich es allerdings nicht tue, werde ich mich aber vielleicht immer fragen : Was wäre wenn? ... Wenn tatsächlich alles so bleiben würde, wie es jetzt ist, dann hätte ich sehr großes Glück. Andererseits habe ich allerdings auch große Zweifel hinsichtlich der Religion, da ich mit der Strenge dieser Religion teilweise vertraut bin und ich mir doch eingestehen muss, dass es ein naiver Glaube ist, dass eine europäische einfache Frau als ernstzunehmende Ehefrau tatsächlich akzeptiert werden kann. Ich bin verzweifelt
 
G

Gast

Gast
Er hat mich bereits darauf hingewiesen, dass ich zumindest zum christlichen Glauben konvertieren muss, um zu heiraten.
Egal, ob es im Koran steht oder nicht, er möchte das offenbar. Die Frage ist, ob DU das auch möchtest, liebe TE!

Ich kenne Muslime, die ganz wunderbare Männer und Familienväter sind, ich würde nicht mal vorab "prophezeihen", dass er Dich "unters Kopftuch prügelt". Vielleicht hat er Dich auch sehr gern. Aber Dein Bauchgefühl warnt Dich, und ich bin der Ansicht, dass das persönliche Gefühl oft Recht damit hat, wenn es einen warnt.

Nach 2 Monaten würde ich im Leben nicht heiraten. Man kennt sich im Alltag noch gar nicht. Gut, bei Euch herrscht ein gewisser Zeitdruck, aber nach meinem Empfinden spricht der auch eher gegen eine Ehe.
 
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