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Haushalt mit Tieren = permanent putzen?

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Man kann Katzen durchaus dazu erziehen, keine Viecher mitzubringen.
Ob nun die Haare und der "Dreck" (welcher??? Meine Katzen habe nie welchen gemacht!) der Grund für Freigang sein sollten - hm.... 🤔
Für mich fragwürdiges Argument.
Aber auch ich hatte immer Freigängerkatzen, einfach, weil ich empfinde, dass man solch freiheitsliebenden Tiere nicht einsperren sollte.
 
Nicht jede Katze will raus. Die Katze meiner Lebensgefährtin geht nicht raus, weil sie Angst vor der Welt da draußen hat. Die wurde nämlich als kleines Kitten mitten im Winter ausgesetzt. Für die bedeutet die Welt da draußen Hunger, Angst und Einsamkeit. Die knurrt wie ein Hund, wenn draussen irgendwas zu hören oder sehen ist, was sie nicht kennt oder ihr sonstwie seltsam vorkommt. Dann versteckt sie sich auch meistens unterm Bett oder Schrank. Und mein Kater geht auch nicht raus. Als ich hierher gezogen bin, sollte er eigentlich Freigang haben, aber als der Nachbarshund dann kläffend auf ihn zugestürmt kam, sauste mein Kater wie der geölte Blitz wieder ins Haus und seitdem will er nicht mehr raus. Der ist aber auch schon ein alter Herr; er hat Arthrose und liegt am liebsten faul auf der Fensterbank in der Sonne.

P. S.: So ein Aquarium ist auch eine feine Sache. Da kann man herrlich vor entspannen. Aber man muss sich halt auch drum kümmern. Nur ab und zu mal Futter reinschmeissen reicht nicht.
 
Tierhaare stören mich nicht sonderlich. Einmal täglich oder alle 2 Tage saugen reicht. Haare und Katzenstreugeriesel ist dann wieder weg. Außerdem Katzenklo täglich reinigen und Hund und Katze gelegentlich bürsten.

Kleidung kaufen, die sich nicht statisch auflädt und dadurch Tierhaare anzieht. An einer Jeans bleiben keine Haare kleben.

Die Fenster werden nur nach Lust und Laune geputzt. Flecken von Hundenasenstupsern oder Katzentatzen nehme ich mit Gelassenheit.

Tiere machen Dreck. Kinder auch. Und ich erst... wie oft ich Haare im Badezimmer beim Bürsten verliere oder wie oft Waldboden an meinen Schuhen klebt... Und ich stoße deutlich öfter was um und verschütte Kaffee als meine Katze.

Ich finde, man gewöhnt sich daran.

Nach einem Wochenende im Schlafsack unterm Tarp auf dem Waldboden und schwarzen Füßen vom Barfußlaufen und rußgeschwärzter Jacke vom Lagerfeuer erscheint mir meine Wohnung übrigens blitzblank auch wenn ich gerade mal nicht gesaugt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses ständige "Hinterherputzen" finde ich dann doch sehr anstrengend. ich bin zwar kein Putzteufel, aber ich mag es einfach gern sauber. Wie ist das bei euch Haustierhaltern? Seid ihr auch so viel am Putzen? Wird man mit der Zeit lockerer und sieht das gar nicht mehr so eng, dass öfter mal Haare rumfliegen? Muss ich mich vielleicht erst an diese "neue" Hygiene gewöhnen (denn mit Tieren ist natürlich nicht dieselbe Hygiene möglich wie ohne, das ist ja klar).
Wenn Dein Partner die Katzen mitgebracht hat, dann laß ihn halt öfter mal sauber machen. Wer hat ihm denn hinterhergeputzt, als er Dich noch nicht hatte? Oder gehört er zu den Leuten die sagen, laß liegen, tritt sich fest? Tiere machen nun mal Dreck. Sogar Aquarien müssen hin und wieder gereinigt werden.
 
Ich hatte immer schon Hunde. Und wenn sie mal krank werden und Erbrechen plus Durchfall bekommen, ist das schon richtig nice..., oder wenn sie alt werden und nicht mehr stubenrein sind.....

Aber, und jetzt kommt die einfachste Antwort der Welt.....

Wenn man sich ein Tier anschafft, dann entscheidet man sich mit ganzem Herzen dafür und nimmt selbstverständlich auch die Nachteile in Kauf.

im Grunde wie bei einem Kind. Da denkst du ja auch nicht " Mist, Kind ist ja schön und gut, aber diese zusätzliche Putzerei, Wascherei, Zeit, und dann sind sie krank oder ich muss meine Kollegen mal wieder ärgern, weil ich nicht zur Arbeit kommen kann.... ".

Grundsätzlich solltest du dich von deinem Hygienewahn verabschieden, es sei denn du bist Extremsportler.

Ich hatte mal eine Bekannte mit Putzwahn. Die hatte auch zwei Hunde. Die beiden durften in der Wohnung ausschliesslich in ihren Körbchen liegen, wurden ständig gebadet ( was nicht gut ist), nach jedem Spaziergang oder wenn sie nur kurz im Garten waren, drehte die Frau fast durch mit der Putzerei. Sie putzte den ganzen Tag wie eine Besessene und es war so schlimm, das sie sich auch an kleinsten Klkeinigkeiten störte. Wir gingen Sonntags oft zusammen mit den Hunden spazieren, in einer größeren Gruppe. Sie alleine bestimmte die Uhrzeiten, wann man sich traf und wie lange man spazieren ging. Dann mussten wir spät alle wieder beim Parkplatz sein, weil sie spät um eine gewisse Uhrzeit noch 4 Stunden putzen musste. Daraufhin wurde die Spaziergruppe auch immer kleiner und irgendwann kam fast niemand mehr..

Ihr Mann blieb auch nicht verschont. Der hatte Zuhause gar keine Ruhe, da um ihn herum geputzt wurde und sie völlig genervt von jeder Aktion von ihm war, die evt wieder eine Putzaktion auslösen konnte...

Im Grunde durften sich weder er noch die Hunde im Haus groß bewegen....

Und sie war wirklich sehr unglücklich, dieser Zwang, ständig putzen zu müssen war die Hölle für sie...

Daher sollte man es nicht übertreiben. Wenn das Putzen in Stress ausartet, ist das dann auch nicht mehr schön.
 
Die zwei Katzen meiner Schwester einmal die Woche zu sehen reicht mir völlig aus; Tiere in der Wohnung? Niemals.
 
Ohne ein paar Hundehaare fühle ich mich nie perfekt angezogen. Außerdem ist das Pflicht, ich gehe nicht ohne Hunde-Glitzer aus dem Haus.
Mein Hund lebt bei und mit mir in der Wohnung.
Ich mache jetzt auch nicht vieles anders als vorher, auch da war meine Wohnung nicht klinisch rein.
Sicher, wenn mal was ist, wie dass er Durchmarsch hat oder so oder dass er mal wieder sein Fressen rund um den Napf verteilen muss, ja, dann ruft das natürlich nach Sonderaktionen.
Extra Putzschichten lege ich aber üblicherweise nicht ein.
 
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