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Hat die "Corona-Zeit" auch etwas Gutes?

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Ich sehe meine Eltern gerade auch öfter, weil ich mich dank Home Office mehr bei ihnen auf dem Land und weniger in der Großstadt aufhalte. Ich sehe darin auch kein großes Risiko - ich und mein Freund sind eh beide im Home Office und meine Eltern sind Rentner, kommen auch kaum aus dem Haus.

Ansonsten hat es auch privat für mich was Gutes. Das Thema Familienplanung haben ich und mein Freund lange vor uns hergeschoben - sehr zu meinem Verdruss, da ich bald 30 werde, die Uhr also zu ticken anfängt. Die viele Zeit haben wir zum Reden genutzt. Wir haben jetzt zwar keinen 5-Jahres-Plan, es wird nicht direkt geheiratet (während Corona eh nicht) oder Kinder gekriegt, aber wir wissen jetzt, in welche Richtung es geht: zurück aufs Land und irgendwann in den nächsten Jahren eine gemeinsame Familie gründen.

Bei uns wird Weihnachten insofern anders ablaufen, dass wir den Kirchenbesuch aufs elterliche Wohnzimmersofa verlegen und den Gottesdienst einfach streamen. Aber sehen werden wir uns. Silvester haben ich und mein Freund schon seit Jahren zu zweit gefeiert, da ändert sich eh nix.
 
Aktuell wird ziemlich deutlich wer einfach nur egoistisch handelt oder wer komischen Theorien hinterherläuft.

So kann man mal im Freundes- und Bekanntenkreis ausmisten. Das Leben ist zu kurz, um es mit den falschen Leuten zu verbringen. Corona zeigt mir deutlich, wer das ist.
 
Das verbieten der Böllerei würde auch den Einzelhandel erheblich entlasten.
Ich böllere zwar nicht, aber ich verstehe den positiven Grund für die Entlastung nicht wirklich. Ich dachte, dass der Einzelhandel an dem Verkauf von Böllern Geld verdient - also auch Gewinn damit macht. Dann wäre es ja auch ggf. sinnvoll, dass der Einzelhandel keine nicht-veganen Lebensmittel mehr verkauft. Das würde bestimmt sehr positiv zur Entlastung beitragen.
 
Natürlich, es finden keine Nervigen Diskos und Flirtveranstaltungen statt , diese Massenevents braucht kein Mensch, Abstandsregeln finde ich toll und diese Spassgesellschaft hat einen Ordentlichen Dämpfer bekommen. Schade, dass es nicht für immer so sein kann.
Was ist denn so schlimm an der Spaßgesellschaft? Schließlich findet kaum Kultur statt. Theater sind geschlossen. Das ist für mich auch Spaß - Spaß am Leben. Ich gönne Jugendlichen ihren Diskobesuch, schließlich war ich selbst auch mal in dem Alter.

Sonst: positiv ist für mich, dass ich jederzeit im Home Office arbeiten kann, aber nicht muss. Ansonsten gewinne ich dieser Pandemie nicht wirklich Positives ab. Irgendwann fällt dem Staat und der EU ein, dass die Pandemie zu viel Geld gekostet hat, so dass wir dass ausgeschüttete Geld doch bitte wieder doppelt zurückgeben.
 
Ich glaube, es geht um den enormen Druck, der dadurch entsteht, dass der Verkauf von Feuerwerkskörpern zeitlich begrenzt ist auf (ich glaube) 3 Tage. In diesen 3 Tagen rennen die Irren den Läden die Bude ein und kaufen, als ob ihr Leben davon abhinge diese Geldvernichter.
Die temporäre MWST-Senkung übt sicherlich auch einen enormen verwaltungsmäßigen Druck auf den Einzelhandel aus. Der Kunde freut sich zwar über die kleinen Ersparnisse, stattdessen hätte ich mich mehr über die sofortige Streichung des Solis gefreut - der Einzelhandel bestimmt auch.
 
Das Gute ist, wir besuchen uns in der Familie öfters und es schweißt uns familär noch mehr zusammen.
Wir sind wir und wir haben an Weihnachten einen mehr wie erlaubt.
Wir denken nicht drüber nach, wen wir auslanden, wir werden zusammen feiern.
Wie immer.
Passt aber auf, dass Euch kein lieber Nachbar deswegen bei der Polizei meldet. Für eine unerlaubte Familienfeier in Bayern mit 10 Personen musste jeder Teilnehmer 400€ Strafe zahlen.
 
Nein, sie hat nichts Gutes.
Viele Menschen sitzen im MOment ohne Arbeit zu Hause, und langweilen sich.
Und viele Menschen müssen im Moment auf ihre sozialen Kontakte verzichten.
Und viele Menschen müssen im Moment mit deutlich weniger Geld auskommen, und das kurz vor Weihnachten wo man Geschenke kaufen möchte.
Corona hat gar nix Gutes, dieses Jahr war das beschissenste in meinem ganzen Leben, ich hasse es.
Langeweile finde ich jetzt nicht so schlimm. Schlimm finde ich es höchstens, dass diese Menschen mit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen.
Wegen Corona gibt es sicherlich viel mehr Existenzängste, Familienstreitigkeiten und Suizide.
Derzeit möchte ich mit keinem der vielen Künstler, Theaterschauspieler oder (normal verdienenden) Musiker oder Gastronomen tauschen, unabhängig davon, dass sie vielleicht Geld vom Staat bekommen.
 
Beruflich hat sich bei mir nichts geändert, Homeoffice ist leider aus verschiedenen Gründen (kein "Endgerät" und ständiges Rennen nach Akten) nicht möglich, dafür hat sich wegen des Wegfalls fast aller Flohmärkte und sonstiger privater Veranstaltungen, die ich im Lauf des Jahrs sonst mitnehme, mein Leben sehr "entschleunigt". Kein Flohmarkt bedeutet länger ausschlafen am Wochenende. Leider haben auch die Kinos wieder dicht und es gibt eh kaum neue Filme, weil alle Produzenten ihre teuren Neuerscheinungen zur Zeit zurückhalten, sonst habe ich mir so im Schnitt ein bis zweimal monatlich irgendeinen interessanten neuen Film gegönnt. Dafür wird an den Abenden jetzt mehr gelesen.
 
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