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Hass gegen Kinder des Freundes.

Der TITEL lautet: HASS gegen Kinder des Freundes!

Ich glaube, dass die TE diese Überschrift selbst verfasst hat?!....

....und ich nehme dieses Wort ernst und versuche es nicht abzumildern bzw. umzudeuten, indem ich eine verkopfte oder psychologisierte Herangehensweise einnehme....


Hier wird versucht, der TE einzureden: He, du hasst doch eigentlich gar nicht die Kinder, du hasst eigentlich deinen Freund, überleg doch mal genau! So isses richtig und viiiiiel besser! Na toll! Denn Hass ist ein böses Wort, das sagt man nicht....."nicht mögen" geht gerade noch so, aber bitte nicht "hassen" sagen.....[Ironie]

Man sollte mit 18 seine Emotionen etwas im Griff haben, falls nicht wird man vielleicht dafür auch mal kritisiert.....das ist ein normales Korrektiv, dass mit zum Erwachsenwerden gehört....
 
Bitte nehmt das Anliegen der TE Ernst und schreibt ihr und nicht über sie.

Keine weiteren Grundsatzdiskussionen zu Stiefmüttern und Kinderliebe bitte.
 
Du hast immer noch nicht verstanden, dass sie eigentlich gar nicht die Kinder hasst, oder?
Die verkürzte Antwort: Nein, hat sie nicht.

Die TE hasst weder ihre Kinder, noch ihren Freund. Warum reibt man sich so extrem an einem Wort? Das ist 0 (in Worten: NULL) hilfreich. 🙄
Aber man muss keinen Spagat zum Psychotherapeuten machen, um zu sehen, dass ihr Unmut eine typische Übertragung auf ihren Schluffi-Freund ist. Könnten wir bitte die TE von der Anklagebank nehmen, uns die zwei weiteren Seiten über die Definition von "Hass" ersparen und versuchen, ihr hilfreiche Beiträge zukommen zu lassen oder wenigstens Mut zu machen?

Ansonsten gibt es noch die dringend empfohlene Option, gar nicht zu antworten. 😉
 
Ich finde es völlig verständlich, dass sich die Wut und die Überforderung sozusagen an den Kindern "entläd". Gefühle sind nunmal nicht logisch und dass man sich denkt: "Wären die Kinder nicht da, wäre alles einfacher", liegt nahe. Erst die Vernunft sagt einem: Nein, die Kinder sind nicht schuld- sondern mein Freund lässt mich im Stich".
Und um sich das einzugestehen braucht es nicht nur einen kühlen Kopf, sondern auch MUT! Es ist nie leicht, sich einzugestehen, dass eine Beziehung am scheitern ist!
Erstrecht nicht, wenn man so jung ist!
Liebe TE- ich weiß, das ist so leicht dahin gesagt: Aber ich wünsche Dir, dass Du den Absprung aus dieser Beziehung schaffst und einen Mann in deinem Alter findest: Du solltest jetzt noch unbeschwert Deine Jugend genießen und Dir um Familiefragen keine Gedanken machen müssen. Auch das Thema eigene Kinder sollte jetzt noch keine Rolle spielen: Frühestens in 6-7 Jahren kann das Thema ja wieder auf den Tisch, wenn Du einen Beruf gelernt hast und eine Beziehung hast, die WIRKLICH Bestand hat.
Ehrlich gesagt: Mir scheint, der Typ will ein Hausmütterchen aus Dir machen- lass das nicht zu: Mach eine Ausbildung, sche Dir einen Job und DANACH geht es um die Familienplanung.
Ic kann mir vorstellen, dass das alles sehr hart für Dich ist- nochdazu, wo Dir offenbar der Rückhalt zuhause fehlt! Hast Du Freunde, andere Verwandte (zB Großeltern oder Tante?) an die Du Dichwenden und denen Du Dich anverttrauen kannst?
 
Dein "Traummann" tut alles für Dich? Warum bist du dann diejenige, die mit seinen Kindern lernt und ihnen das Frühstück macht? Das ist seine Aufgabe! Wenn er doch alles für Dich tut, warum belastet er Dich damit?

Ich würde meine Sachen packen und gehen. Das hätte ich schon getan, als herauskam, dass er Kinder hat. Soche Männer haben natürlich schlechte Chancen bei Frauen. Aber das gibt ihnen nicht das Recht, ihre Kinder zu verschweigen, um an eine Frau heranzukommen.
Ich verstehe Deinen Hass gegen Kinder und Ex - aber die können am wenigsten für Deine Situation. Schuld daran ist allein Dein Freund. Das solltest du begreifen, den Hass gegen ihn lenken und somit die Kraft finden, um zu gehen. In dieser Hinsich haben deine Eltern Recht: Mit 19 sollte man sich nicht um die Kinder anderer kümmern müssen. Man sollte mit 19 freivon solchen Problemen sein, mit einem tollen Partner an der Seite, mit dem man irgendwann die gemeinsame Zukunft plant.

Wenn du mit ihm zusammen bleibst, wirst du die Kinder DEIN LEBEN LANG mit dabei haben. Selbst wenn sie erwachsen sind, an Weihnachten, zu Ostern usw. Du wirst niemals eine Familie haben, wie du sie Dir vorstellst.
 
Mich hat es einfach nur aufgeregt wie die Kinder nichts auf die Reihe bekommen haben. Überall haben sie jedes mal das Licht angelassen, ihre Sachen rumgeschmissen und rumgesaut. Jeden Tag mehrmals gestritten und rumgeschrien. Obwohl man sie jeden Tag darauf hingewiesen hat.
Mir ist dann mehrmals der Kragen geplatzt.
Ich bin praktisch zur Furie mutiert.
Und dann wurden sie auch noch frech und dachten wohl sie können sich alles erlauben.
Ich habe sie dann mehrmals extrem zurechtgewiesen, dass sie mit ihrer Mama so reden können aber nicht mit mir.

Vielleicht solltest du mal davon ausgehen, dass die Kinder deine Ausraster nicht als Lerninhalt begreifen werden, sondern dich eher als Feind und Gegner. Ich glaube mit Chaos und Anarchie kommen Kinder auch weniger klar. Versuche vielleicht bewusst wiederkehrende Rituale im Tagesverlauf der Kinder einzubauen, bei denen du zwar eine leitende aber ausgeglichene Funktion erfüllst. Mit Leitung meine ich aber wiederum auch nicht, dass du "alles" bestimmen solltest. Das ist auch falsch.
 
Man darf nicht vergessen: Nicht jeder MUSS Kinder mögen. Es gibt auch Leute, die können nicht gut mit Kindern- vor allem nicht mit fremden Kindern. Ist ja auch keine Pflicht oder?

Das ist schon richtig, aber wenn man mit Kindern so wenig anfangen kann, dann muss man sich einen Partner suchen, der das genauso sieht. Dann kann ich mir keinen Vater von 2 kleinen Kiddies angeln, und meine Unlust an Kindern an denen auslassen. Das funktioniert dann einfach nicht. Es gibt heutzutage viele Menschen, die sich für ein gewollt kinderloses Leben entscheiden.
 
Ich danke jedem einzelnen hier für seine Antwort zu meiner Frage.
Als ich dies alles geschrieben habe, war mir bewusst dass ich sehr viel negatives zu hören bekommen werde.
Wie einige bereits sagten ist es wohl eher die Enttäuschung meinem Freund gegenüber, dass er mich mit dem Großteil der Arbeit alleine lässt.
Es ist nicht so, dass ich die Kinder hasse. Vielleicht war der Titel zu hart gewählt. Hass ist ein großes Wort.
Ich bin wohl einfach etwas überfordert.
Ich mag die beiden sehr gerne und sie mögen mich sehr. Wie gesagt wir haben eine enge Bindung. Eine engere als andere es vielleicht zu ihren ich nenne es mal "Stiefkindern" haben. Selbst andere aus der Familie meines Freundes wie seine Eltern fragen mich manchmal ob ich überfordert bin, da die Kinder meine Nähe mehr suchen als zu jedem anderen. Ich weiß dass sollte mich freuen. Tut es auch. Ich weiß es ist nicht selbstverständlich.
Wenn ich sie hassen würde, würde ich mich nicht in der Form um sie kümmern.
Ihnen Gute Nacht Geschichten vorlesen, mit ihnen spielen und lernen und mit ihnen backen etc. Vielleicht fühle ich mich auch dazu gezwungen diese Dinge zu tun, da ich weiß dass die Kinder bei der Mutter kaum Liebe bekommen und geschlagen werden. Das haben sie mir im Vertrauen erzählt und sogar geweint. Ich glaube ich fühle mich zu verantwortlich für sie. Mehr als es gut ist. Jetzt wo ich das alles hier schreibe ist mir klar, dass sich was an der Beziehung zu meinen Freund ändern muss und nicht zu den Kindern.
Wie gesagt ich wollte hier nichts lostreten.
Ich wollte nur mal alles aufschreiben und Meinungen hören ob ich wirklich so böse bin wie ich mich manchmal kurz nach solchen Gefühlen fühle.
Ob ich "normal" bin in der Hinsicht.
Ich glaube ich bin einfach überfordert, dass die Kinder mich sozusagen zu ihrer Zweitmama machen. Obwohl dass ja eigentlich ein Kompliment ist.
 
Und zu meiner Familie könnte ich theoretisch zurück aber das Verhältnis zu meinem Vater ist wie ich bereits schrieb sehr anstrengend und kompliziert. Seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin behandelt er mich wie Dreck. Er ignoriert mich fast die ganze Zeit. Ich bin halt seiner Meinung an den Problemen in seiner Ehe mit meiner Mutter Schuld. Er hat mich schon zur Hölle geschickt und ehrlich gesagt habe ich einfach Angst vor ihm. Deshalb weiß ich nicht ob es gut wäre zurück zu gehen.
 

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