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Haftet der Züchter bei Mängeln?

Von jetzt sofort spricht doch keiner.

Wie stellst du dir das unter Vorbehalt vor? Das geht sicher im Tierheim (und die haben selbst einen Tierarzt)
Aber beim Züchter? Denke nicht, dass er das macht.

Erst mal: Aus dem Tierheim bekommt man (gegen Schutzgebühr) gewöhnlich bestens untersuchte Tiere. Wieso sollten die das machen? Bei kranken Tiere, wie eine meiner Katzen (die hatte einen schweren Unfall, wird praktisch nur von Drähten zusammengehalten, ist auf einem Auge blind und einen Dachschaden hat sie auch...das muß man einfach so sagen), wird das vorher kommuniziert - man weiß also, auf was man sich einlässt. In solchen Fällen wird die Schutzgebühr oft erlassen.

Und wieso sollte ein Züchter das nicht tun wollen? Im KV meines Hundes war das sogar Klausel.
Ein Züchter ist doch daran interessiert, daß Tier und neuer Besitzer streßfrei starten können. Blöd ist es halt nur, wenn Du nach zwei Monaten ankommst und behauptest, das Tier ist krank, Du willst es zurückgeben. Das wäre es doch klug, gleich ganz zu Anfang einen Check-Up machen zu lassen.
 
Gleich am Anfang das Tier tierärztlich durchchecken zu lassen ist wichtig.

Wenn der Junge jetzt ein neues Tier möchte hätte ich ihm den Gefallen getan.
 
@Anja
ich verstehe eure Entscheidung nicht.
Wenn dein Sohn unbedingt wieder ein Kaninchen haben will, dann holt euch doch bitte ein Tier aus dem Tierheim oder von einer Notfallstelle.

Warum wollt ihr es fördern, weitere Käfigtiere zu produzieren.
Es ist schon schlimm genug, dass Menschen sich solche Tiere als Hausgenossen/Schmusetier im Käfig halten wollen - auch wenn man ihnen einen kleinen Auslauf bieten kann.

Nehmt doch bitte die Tiere auf, die schon da sind, anstatt Zoohandlungen, Vermehrer und Züchter zu unterstützen, noch mehr Tiere auf den Markt zu bringen.
 
@Anja
ich verstehe eure Entscheidung nicht.
Wenn dein Sohn unbedingt wieder ein Kaninchen haben will, dann holt euch doch bitte ein Tier aus dem Tierheim oder von einer Notfallstelle.

Warum wollt ihr es fördern, weitere Käfigtiere zu produzieren.
Es ist schon schlimm genug, dass Menschen sich solche Tiere als Hausgenossen/Schmusetier im Käfig halten wollen - auch wenn man ihnen einen kleinen Auslauf bieten kann.

Nehmt doch bitte die Tiere auf, die schon da sind, anstatt Zoohandlungen, Vermehrer und Züchter zu unterstützen, noch mehr Tiere auf den Markt zu bringen.

Wo ich deinen letzen Satz lesen: Meine Hasen damals wären einfach geschlachtet worden. nur weil sie nicht schön und perfekt genug waren für Ausstellungen.
 
Man nimmt ein Tier auf um diesem ein Zuhause zu bieten wohl wissend, dass sie krank werden können. Das eine Tier kostet mehr, das andere weniger. Genauso ist es, wie Rose es in einem Beitrag verfasst hat, mit deinem ungeborenen. Da sagt man auch nicht das Mutter und Vater daran schuld sind (haftbar gemacht werden können).
Genauso wenig ist der Züchter dafür verantwortlich, sollte ein Tier dauerhaft Krank werden. Es kann im jungen Alter kern gesund sein und mit den Jahren diverse Krankheiten bekommen.
Das ist LEBEN und kein LEBEN ist perfekt.

Hier wird vieles miteinander vermischt. Meine Kinder mit meinen Haustieren zu vergleichen ist schon etwas na, ja.
Aber die Diskussion hatten wir ja schon geführt.
Wenn mir jemand etwas krak abgibt oder verkauft, hat er mich getäuscht. Niemand sagt, dass man sich um ein Tier wenn es krank wird nicht kümmern sollte.
Ist das Tier aber von Anfang an krank, dann bekomme ich nicht das, was ich erwartet habe.
Auch wenn es einigen nicht passt, sind Tiere laut Rechtsprechung Sachen (ja, auch ich finde es nicht treffend, aber es ist so).

Einige von euch können sich ja gerne mal die Freude machen und kranke Kaninchen in Zoohandlungen kaufen. Wenn es euch erfüllt, eure gesamte Freizeit bei Tierärzten zu verbringen, dann tut das. Nur zu.
Dann werdet ihr auf Dauer merken, dass ihr euer Leben dem Tier unterordnet und ihr mehr und mehr eures Lebens aufgebt. Wer Lust darauf hat, soll das gerne tun.
Und noch einmal an der Stelle: Niemand sagt, dass man sich um ein krankes Tier nicht kümmern sollte. Wenn es aber dauerkrank ist und zum einschläfern zu gesund, aber für ein durchgehend normales Leben zu krank, wird es irgendwann nicht mehr schön.

Viele Tierärzte nutzen das offenbar als Lobby, um richtig schön abzocken zu können.
Genau wie die Verkäufer. Da werden Zwergkaninchen mit Kindchenschema gezüchtet, um Mitleid zu erregen durch den kurzen Kopf, der dan prädistiniert ist für Zahnprobleme.
 
Erst mal: Aus dem Tierheim bekommt man (gegen Schutzgebühr) gewöhnlich bestens untersuchte Tiere. Wieso sollten die das machen? Bei kranken Tiere, wie eine meiner Katzen (die hatte einen schweren Unfall, wird praktisch nur von Drähten zusammengehalten, ist auf einem Auge blind und einen Dachschaden hat sie auch...das muß man einfach so sagen), wird das vorher kommuniziert - man weiß also, auf was man sich einlässt. In solchen Fällen wird die Schutzgebühr oft erlassen.
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Das war bei unseren zwei Stubentigern nicht anders. Die eine war sehr krank gewesen, was wir wussten. Nicht ganz stubenrein. Wir mussten noch 2 Wochen warten, nach der Entscheidung, dass wir die beiden nehmen, damit die vollkommen auskuriert ist. Und es wurde uns eine Diät empfohlen, womit wir das mit dem Stuhlgang auch in den Griff bekommen haben. Es war von uns also eine bewusste Entscheidung, obwohl wir wussten, dass mit der Katze nicht alles gesundheitlich o.k. ist.
 
Ein anderes Problem bei euch scheinen die Tierärzte zu sein. Wir hatten immer eine sehr vertrauensvolle Beziehung zu unseren Tierärzten, wobei ich auch sagen muss, dass mich teilweise die Preise für die Behandlungen schon negativ überrascht haben. Aber wenn die Katze nicht austreten kann, wenn sie muss, dann muss man eben zum Tierarzt und sie auf Nierengries untersuchen lassen und das kostet dann zum Durchchecken dann doch einiges.
 
Ja, das ist aber bei Kaninchen hier in der Ecke generell so.
Kaninchen werden wie mir gesagt wurde im Studium kaum umfangreich behandelt und werden in vielen Regionen immer noch als Schlachttier angesehen.
Wenn das Tier krank ist, was willst du halt machen? Du kannst ja nicht zu Hause sitzen und das Tier vegetieren lassen. Also gehst du zum Tierarzt. In der Hoffnung, er hilft. Bei uns war es so, dass es immer wieder Krankheitsphasen hatte. Meist betraf es die Zähne. Dann fraß es nicht und die Zähne wurden geschliffen. Es brauchte dann ewig, um wieder auf die Beine zu kommen und das ging immer und immer wieder so.
Kein Tierarzt hat da gesagt: Gute Frau, das ist jetzt das 14. Mal im Jahr, dass Sie hier bei mir sitzen. Wollen Sie nicht lieber erlösen?
Es hieß: Na, der hat doch auch gute Phasen. Probieren Sie es, vielleicht gibt sich das.
Ich bin wahrlich nicht kleinlich, aber wir haben pro Zahnbehandlung auch gut und gerne schon mal 60 Euro da gelassen. Bei 14 Zahnbehandlungen im Jahr und bei noch anderen auftretenden Problemen mit Röntgenaufnahmen, anderen Operationen, Medikamenten oder Herzultraschall erreichst du rasend schnell Beträge, die jeden Durchschnittverdiener schwer schlucken lassen würden. Für ein Familienmitglied bringst du das natürlich auf, keine Frage, aber 6 Jahre lang mit Bangen und Hoffen ist das schon eine Nummer.


Es hat sich nicht gegeben. Kostspielige Behandlungen und sinnlose Präparate waren die Folge.
Und als Besitzer glaubst du dem Tierarzt und vertraust ihm. Was willst du auch anderes machen?

Du gehst ja nicht zum Tierarzt und sagst: Schläfern Sie den bitte ein. Der hat immer wieder Phasen, in denen er nichts frisst und die Zähne zu lang werden etc.
Das hätten wir nicht mit unserem Gewissen ausmachen können (mittlerweile war uns das Tier ans Herz gewachsen) und wären uns auch ziemlich doof vorgekommen. (Mal davon ab, dass das kein Tierarzt gemacht hätte)

Ich muss dazu sagen, dass wir auch schon ziemlich robuste Meerschweine und Kaninchen hatten. Ich will jetzt nicht die ganze Tierrasse in Misskredit ziehen.
Aber was ich damit sagen will: Von vornherein ein krankes Tier zu kaufen und die Welt retten zu wollen, um es gesund zu pflegen, kann auch sehr nach hinten los gehen. Und damit meine ich nicht das Geld, sondern die Zeit und die Selbstaufgabe.

Wenn ich nochmal vor der Situation stehen würde, würde ich das Tier gleich am Anfang ins Tierheim bringen, in eine Pflegestelle oder notfalls auch zurück, wenn es vom Kauf an krank ist.
Wie gesagt, das mag für Außenstehende herzlos klingen, aber die haben auch nicht 6 Jahre erlebt, was wir erlebt haben.
Das Tier war von Anfang an krank. Schon als wir es gekauft hatten, fraß es nicht richtig.
 
Ein anderes Problem bei euch scheinen die Tierärzte zu sein. Wir hatten immer eine sehr vertrauensvolle Beziehung zu unseren Tierärzten, wobei ich auch sagen muss, dass mich teilweise die Preise für die Behandlungen schon negativ überrascht haben. Aber wenn die Katze nicht austreten kann, wenn sie muss, dann muss man eben zum Tierarzt und sie auf Nierengries untersuchen lassen und das kostet dann zum Durchchecken dann doch einiges.

Wobei man sich im Vorfeld ja einen anderen und besseren Tierarzt suchen kann.
 

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