ich kann Dir sagen, wie es bei hunden ist.
Der Züchter haftet für alle ´Folgekosten, wenn der Hund ane twas erkrankt, was man im Vorfeld durch Tests bzw. passende Paarung hätte verhindern können.
Schäfis leiden an HD, bekannte Rasse-Krankheit. Sind die Eltern nicht auf HD untersucht und der Welpe erkrankt daran, ist der Züchter dran.
Dies gilt übrigens nicht nur für Züchter, sondern auch für Vernehrer von Mischlingshunden oder Raubkopierer, die zwei äußerlich gleiche Hunde, vom Phänotyp her Rassehunde, zusammen lassen ohne Zuchtzulassung.
Und nur, weil jemand zwei Tiere zusammen lässt, ist er kein Züchter.
Auch diese beiden Gruppen müssen im Vorfeld analog zu den Bestimmungen der Verbände der Ursprungsrassen alles ansehen lassen, sonst sind sie regresspflichtig, falls einer der Welpen an einer der Krankheiten erkrankt, die man bei einem seiner Rassevorfahren als bekannt voraussetzt.
Mein Hund und ich haben drei Jahre gebracht, bis wir beide zusammen im Team die Zuchtauflagen erfülllt haben. Ich erkenne von meinen Hunden alle 64 gelisteten Vorfahren anhand der Nasenform und weiß alles von ihnen durch Ahnentafeln und Züchterkontakte. Jede Verpaarung wird akribisch geplant und bewacht. Würde jeder so handeln, gäbe es weniger Hunde mit Erbkrankheiten und weniger Hunde im Tierschutz-
denn ein Hund mit Papieren hat 1. seinen Züchter, der sich das Erstkaufrecht sichert und 2. den Rassebeauftragten bzw. Tierschutzbeauftragten des Vereins, der den Hund gut unterbringt, wenn 1. nicht greifen kann. oder wieviele der Hunde im Tierheim haben VDH-Papiere`?