Tyra
Sehr aktives Mitglied
Hallo,
ich glaube dir dass du dein Kind sehr liebst und nur das Beste für es willst..allerdings ist bei einer psychischen Erkrankung oft alles noch ein wenig durcheinander im Kopf.
Du solltest zumindest so verantwortungsbewusst sein für die nächste Zeit und zwar solange bis ein Facharzt dich als austherapiert erklärt in zumindest ambulanter Therapie bleiben!!
Sonst wäre das was du hier geschrieben hast dass du eine gute Mutter sein willst etc. alles eher nur leere Worte. Um eine gute Mutter sein zu können musst du deine Störung so weit wie möglich weg bekommen...das funktioniert nur per harter Arbeit an dir selbst...indem du viel Therapie machst (Verhaltenstherapie, Skillstraining)Kampfsport und insgesamt viel Sport, dich finanziell unabhänig machst etc...Natürlich ist auch das Leben selbst eine gute Therapie und deine Trennung war auch ein sehr guter Erfolg in die richtige Richtung...ein wichtiger und guter Entwicklungsschritt.
Für sich selbst und auch für ein Kind muss man halt eine Menge TUN...Worte der Liebe allein reichen nicht, es sollten da auch Taten folgen.
Was deinen EX angeht...bei dem wird sich der Verstand nicht einschalten....du solltest dich also unbedingt absichern...Telefon- und Handynummer wechseln, Anwalt einschalten und ein Annäherungsverbot erwirken anstatt naiv drauf zu hoffen dass ein Straftäter von sich aus zur Vernunft kommen würde.
Was ganz wichtig ist, ist dass du deinen Sohn nicht als Halt für dich missbrauchst oder als Therapieersatz! Deinen Ausführungen nach hört man raus, dass du offenbar Schiss vorm Alleinsein hast und ggf. an Verlustängsten leidest...das führt dazu dass du deinen Sohn ggf. etwas zu heftig und klammernd liebst..was ihn seelisch kaputt machen kann! Es gibt viele Arten der Liebe..als (noch) psychisch Kranke solltest du aufpassen da keine psychisch kranke Liebe zu etablieren und dazu brauchst du für eine zeit ggf. therapeutische Anleitung, damit da nicht was in eine Schräglage kommt.
Sei also bitte so verantwortungsbewusst zu tun was notwendig ist:
1. dich und dein Kind absichern vor deinem EX mit Maßnahmen wie Telefon- und Handynummer ändern + Anwalt einschalten + ggf. nachträgliche Strafanzeige + Annäherungsverbot erwirken
2. Therapiearbeit um deine psychische Erkrankung ad acta legen zu können..du hast hier noch einiges nach zu holen...
3. vermeiden dich zu sehr an dein Kind zu klammern...das tut dir nicht gut und auch dem Kind nicht gut...isolier dich nicht mit deinem Kind sondern suche viel Kontakt zu anderen Müttern und (intakten) FAmilien wo du dich austauschen kannst, wo man sich untereinander Tipps gibt etc. Gewähre deinem Kind genügend Freiheit...es ist nicht dein Besitz..es ist ein eigenständiger Mensch den du eine zeitlang begleiten darfst, aber er wird sich wenn alles normal verläuft immer mehr lösen, eines Tages gehen und sich ein eigenes Leben aufbauen...gewöhn dich an diesen Gedanken. Loslassen muss man ab der Geburt...ein dreijähriges Kind will oft schon manchmal lieber mit Gleichaltrigen spielen als immer nur mit der Mama und er braucht auch oft andere Menschen als die Mutter um sich weiter entwickeln zu können. Natürlich bleibst du für einige Zeit sehr wichtig für dein Kind...hast die Verantwortung dafür ihn zu einem eigenständigen Wesen zu erziehen....was an sich ein Widerspruch ist...denn wie willst du als Borderlinerin, die selbst nicht eigenständig ist, ein Kind zur Eigenständigkeit/Selbstständigkeit erziehen? Das kannst du nur indem du zuvor per Therapie z.B lernst wie das geht und dieses Wissen benutzt und an deinen Sohn weitergibst......hier ist Erziehungsarbeit zunächst an dir selbst und dann an deinem Kind gefragt...nicht nur reine Mutterliebe, sondern auch Arbeit mit Herzen + Verstand. Hierzu benötigt man ein gewisses Grundwissen + auch genügend Kraft und Übersicht..solange die Störung noch da ist fehlt diese Kraft und Übersicht noch...also mach dich stark indem du die Störung schwächst! Da musst du am Ball bleiben...einige sporadische Klinikbesuche hin und wieder wenn du mal wieder akut bist reichen nicht...hier ist zuverlässige kontinuierliche Therapiearbeit (also 1-2 mal pro Woche zum Therapeuten etc.)erforderlich...
Wenn du diese Grundregeln beachtest und leistungsbereit genug bist wird es schon klappen!
Ich drücke dir und deinem Kind weiter die Daumen!
Tyra
ich glaube dir dass du dein Kind sehr liebst und nur das Beste für es willst..allerdings ist bei einer psychischen Erkrankung oft alles noch ein wenig durcheinander im Kopf.
Du solltest zumindest so verantwortungsbewusst sein für die nächste Zeit und zwar solange bis ein Facharzt dich als austherapiert erklärt in zumindest ambulanter Therapie bleiben!!
Sonst wäre das was du hier geschrieben hast dass du eine gute Mutter sein willst etc. alles eher nur leere Worte. Um eine gute Mutter sein zu können musst du deine Störung so weit wie möglich weg bekommen...das funktioniert nur per harter Arbeit an dir selbst...indem du viel Therapie machst (Verhaltenstherapie, Skillstraining)Kampfsport und insgesamt viel Sport, dich finanziell unabhänig machst etc...Natürlich ist auch das Leben selbst eine gute Therapie und deine Trennung war auch ein sehr guter Erfolg in die richtige Richtung...ein wichtiger und guter Entwicklungsschritt.
Für sich selbst und auch für ein Kind muss man halt eine Menge TUN...Worte der Liebe allein reichen nicht, es sollten da auch Taten folgen.
Was deinen EX angeht...bei dem wird sich der Verstand nicht einschalten....du solltest dich also unbedingt absichern...Telefon- und Handynummer wechseln, Anwalt einschalten und ein Annäherungsverbot erwirken anstatt naiv drauf zu hoffen dass ein Straftäter von sich aus zur Vernunft kommen würde.
Was ganz wichtig ist, ist dass du deinen Sohn nicht als Halt für dich missbrauchst oder als Therapieersatz! Deinen Ausführungen nach hört man raus, dass du offenbar Schiss vorm Alleinsein hast und ggf. an Verlustängsten leidest...das führt dazu dass du deinen Sohn ggf. etwas zu heftig und klammernd liebst..was ihn seelisch kaputt machen kann! Es gibt viele Arten der Liebe..als (noch) psychisch Kranke solltest du aufpassen da keine psychisch kranke Liebe zu etablieren und dazu brauchst du für eine zeit ggf. therapeutische Anleitung, damit da nicht was in eine Schräglage kommt.
Sei also bitte so verantwortungsbewusst zu tun was notwendig ist:
1. dich und dein Kind absichern vor deinem EX mit Maßnahmen wie Telefon- und Handynummer ändern + Anwalt einschalten + ggf. nachträgliche Strafanzeige + Annäherungsverbot erwirken
2. Therapiearbeit um deine psychische Erkrankung ad acta legen zu können..du hast hier noch einiges nach zu holen...
3. vermeiden dich zu sehr an dein Kind zu klammern...das tut dir nicht gut und auch dem Kind nicht gut...isolier dich nicht mit deinem Kind sondern suche viel Kontakt zu anderen Müttern und (intakten) FAmilien wo du dich austauschen kannst, wo man sich untereinander Tipps gibt etc. Gewähre deinem Kind genügend Freiheit...es ist nicht dein Besitz..es ist ein eigenständiger Mensch den du eine zeitlang begleiten darfst, aber er wird sich wenn alles normal verläuft immer mehr lösen, eines Tages gehen und sich ein eigenes Leben aufbauen...gewöhn dich an diesen Gedanken. Loslassen muss man ab der Geburt...ein dreijähriges Kind will oft schon manchmal lieber mit Gleichaltrigen spielen als immer nur mit der Mama und er braucht auch oft andere Menschen als die Mutter um sich weiter entwickeln zu können. Natürlich bleibst du für einige Zeit sehr wichtig für dein Kind...hast die Verantwortung dafür ihn zu einem eigenständigen Wesen zu erziehen....was an sich ein Widerspruch ist...denn wie willst du als Borderlinerin, die selbst nicht eigenständig ist, ein Kind zur Eigenständigkeit/Selbstständigkeit erziehen? Das kannst du nur indem du zuvor per Therapie z.B lernst wie das geht und dieses Wissen benutzt und an deinen Sohn weitergibst......hier ist Erziehungsarbeit zunächst an dir selbst und dann an deinem Kind gefragt...nicht nur reine Mutterliebe, sondern auch Arbeit mit Herzen + Verstand. Hierzu benötigt man ein gewisses Grundwissen + auch genügend Kraft und Übersicht..solange die Störung noch da ist fehlt diese Kraft und Übersicht noch...also mach dich stark indem du die Störung schwächst! Da musst du am Ball bleiben...einige sporadische Klinikbesuche hin und wieder wenn du mal wieder akut bist reichen nicht...hier ist zuverlässige kontinuierliche Therapiearbeit (also 1-2 mal pro Woche zum Therapeuten etc.)erforderlich...
Wenn du diese Grundregeln beachtest und leistungsbereit genug bist wird es schon klappen!
Ich drücke dir und deinem Kind weiter die Daumen!
Tyra
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