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Mit der gleichmäßigen Verteilung aller Güter auf alle Menschen wäre auf einen Schlag alle Infrastruktur ,öffentliche und private, zerstört, d,h es gäbe weder öffentliche Wasser- und Energieversorgung, Verkehr, Straßen , Schulen , Krankenhäuser, Kulturgüter, Museen, Veranstaltungs- und Sportstätten usw.....Da ohne Akkumulation von Produktionsmitteln ( Kapital) die Errichtung und Erhaltung von Unternehmen und Produktionsstätten nicht möglich
ist, wäre eine gleichmäßige Verteilung auch ein wirtschaftlicher Infarkt.
Abgesehen davon, dass die Frage nach der gleichmäßigen Verteilung in anbetracht der Wirklichkeit ohnehin nur utopisch ist, würde schon ein unbedachter Versuch u.U zu einem gesellschaftlichen Supergau führen.
Eine strikte gleichmäßig Verteilung widerspräche auch den materiellen Menschenrechten und dem Rechtsempfinden der Mehrheit der Weltbevölkerung. Eine gleichmäßige Verteilung kann i.d.S. keine gerechte Verteilung sein.
Da in hochentwickelten Gesellschaften materieller und immaterieller Besitz stark verflochten stellt diese Form der verflochtenen Organisation, ein System dar, das nahezu allen Besitz
der einzelnen Menschen so integriert, dass auch andere direkt oder indirekt davon profitieren können.

Zitat:"Aha also muss deiner Meinung nach ein Leben ohne oberflächliches Konkurrenzgehabe zwangsläufig zu Lethargie führen? Und Intelligenz ist nur wichtig um Karriere zu machen?

Weniger polemisch formuliert geht es wahrscheinlich eher darum den Ehrgeiz zu besitzen möglichst optimale Lösungen für Probleme zu finden,-im Kleinen wie im Großen."
Für die Gesellschaft geht es im Hinblick darauf um soziale, wirtschaftliche, technische und wissenschaftliche Innovationen und darum, dass verantwortungsbewusste und intelligente
Menschen diese vorantreiben: "Der Feind des Guten ist eben auch das Bessere"
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn nun der gesamte Reichtum aller Menschen gleichmäßig auf alle Menschen aufgeteilt würde?

Hättet ihr was dagegen?

Das Volksvermögen in Deutschland beträgt wohl 12 Billionen, geteilt durch 80 Millionen Einwohner ergäbe 150.000 € pro Person wenn ich mich mit den Nullen nicht vertan habe.

Ein gutes Geschäft für alle die wenig bis nichts haben, ein schlechtes Geschäft für alle, die mehr haben, also schon jeder Hausbesitzer. Es wäre ein Raub in großem Stil und deswegen hätte ich etwas dagegen.
 
So ganz theoretisch aus dem ersten Impuls heraus, hätte ich nichts dagegen. Liegt aber ganz schlicht daran, dass ich nicht reich bin und durch gleichmäßige Geldverteilung einen Vorteil genießen könnte.
im zweiten Gedankengang muss ich aber zum Schluss kommen, dass ich dagegen durchaus etwas einzuwenden habe: es wäre einfach nicht gerecht. Verdient jemand nicht mehr Finanzielle Anerkennung als ich, der sich die mühe gegeben hat, in der schule das beste zu geben, zu studieren? Oder jemand, der einfach eine geniale Idee hatte und sich mit dieser hartnäckig an die Front gearbeitet hat? Oder jemand, der Überstunde um Überstunde auf sich genommen hat, nachgedacht hat und so zu etwas geworden ist, um das andere ihn beneiden? Es gibt einen Grund, warum ein kassierer bei einem Supermarkt nicht dasselbe verdient wie der Eigentümer des Supermarktes.
Zudem gibt es so viele Menschen, die aus welchen gründen auch immer nichts leisten oder geleistet haben, womit haben die es denn verdient, den selben Luxus wie ein anderer, der sein leben lang gearbeitet hat, zu genießen?
Um über die Stadtmauer hinauszusehen: was nützt einem Plantagenbauern aus einem 3. Welt-Land mein Geld, wenn er sich dadurch auch nicht aus seinem elend kaufen kann oder es ganz einfach aus Übermut unterlässt? Grundsätzlich führt uns das langfristig wieder zu dem alten Problem.
Zudem frage ich mich realistisch gesehen, wenn dies zu einer dauerhaften Angelegenheit wird: wie soll ein Milliardär noch seine Hütten bezahlen, wenn sein Geld auf einmal futsch ist, wo sollen all die Leute wohnen, die nun plötzlich genug Geld haben um sich was netteres als nen pappkarton zu leisten? warum sollte noch jemand mühe in seine Arbeit investieren, wenn sein konto sich von alleine füllt und ein bisschen Anstrengung zuviel auch nicht mehr finanzielles bedeutet. Ich würde jedenfalls nicht mehr arbeiten gehen, wenn ich wüsste, dass ich das nicht brauche, um leben zu können.
Sparsam und genügsam sein verliert ebenso seinen wert: alles was ich nicht verprasse, teilt sich ja gerecht wieder auf.
warum sollte noch jemand etwas verkaufen, wenn er keinen gewinn davon hat? Dann kann er es doch gleich behalten...

Ich denke, da ist noch mehr, was man anprangern könnte, es läuft aber denke ich alles darauf hinaus, dass dies nicht der richtige weg ist, um Gerechtigkeit zu schaffen.
 
wie soll ein Milliardär noch seine Hütten bezahlen, wenn sein Geld auf einmal futsch ist, wo sollen all die Leute wohnen, die nun plötzlich genug Geld haben um sich was netteres als nen pappkarton zu leisten?

Theoretisch betrachtet, müsste das langfristig alles auf den gleichen Wohnungsbau hinauslaufen, denn alle haben ja das gleiche! Geht dann über Klamotten die wie Einheitsuniformen aussehen, bis hin zu Autos die alle derselben Klasse angehören. 😀

WENN dieser Zustand nicht ohnehin nur wenige Wochen anhalten würde. Danach würden viele kein Fingerchen mehr krumm machen und der vorher errechnete Durchschnitt pro Kopf, würde sich bereits nach kurzer Zeit halbieren! ^^
 
Kennt ihr die Initiative "Faktor 5" ?

Die Idee ist, dass ein fleißiger Mensch durchaus mehr haben soll, als ein fauler.
Aber es reicht, wenn der Fleißige um Faktor 5 mehr hat. Er kann 5 mal so viel essen, 5 mal so eine große Wohnung haben.....

Ich finde es nicht angemessen, dass ein Reicher 10 Millionen mal so viel hat wie ein Armer. Das ist nicht fair. Der Reiche arbeitet vielleicht mehr, aber er arbeitet nicht 10 Millionen mal mehr.

Mir gefällt das Konzept, aber eher mit Faktor 10.
Wenn eine Putzfrau 800 hat, dann darf der Vorstand 8000 kriegen. Das fände ich angemessen.
 
Wenn meine Zahlen stimmen beträgt, dass Weltvermögen 1400 Billionen ($ nehme ich an) , geteilt durch 8 Milliarden Menschen etwa 230.000 $ pro Person wenn ich mich mit den Nullern nicht vertan habe, ich dachte tatsächlich es sei weit weniger pro Person.

Das nächste Problem wäre, wenn in einem Land wie Somalia von heute auf morgen JEDER 230.000 $ hätte, es erstmal eine enorme Inflation geben würde, nehme ich an.

Ein weiteres Problem wäre, dass viel Vermögen in Häusern, Ländereien, Fabriken und Produktionsanlagen gebunden ist, um also alles Vermögen zu verteilen, müsste man dieses Vermögen erst liquidieren, dass wäre das Ende sämtlicher Unternehmen im Familienbesitz. Die ganze Idee ist eigentlich so verrückt, dass es kaum lohnt ernsthaft darüber zu diskutieren, interessant ist es trotzdem sich die Verwerfungen auszumalen, die dadurch entstünden.

Am ehesten wäre das ganze ein riesiger Reset, der eine würde seine 230.000 $ Gewinnbringend investieren und immer reicher werden, andere würden sie nutzlos verschwenden und stünden bald wieder mittellos da.
 
[...]

Ja ist mir klar, dass du denkst die Kiste wäre so einfach. Da fühlt man sich so schön clever. Alles nur mit Selektion und biologischer Notwendigkeit erklären zu wollen funktioniert nur wenn man davon ausgeht, dass das einzige was den Menschen vom Affen unterscheidet, sein Smartphone ist. Das ist glücklicher Weise nicht so, wobei es von diesen Menschen definitiv sehr/zu viele gibt. Menschen, die den einzigen Lebenszweck beispielsweise in der Fortpflanzung oder ihrem Status sehen und alles diesem unterordnen. Es gibt aber auch genügend Menschen die Dinge einfach nur tun ohne, dass es etwas mit Fortpflanzung oder Besserstellung zu tun hat.

Oder wie erklärst du Menschen die aus Flugzeugen springen, Wellen reiten, Lieder komponieren/hören, Bilder malen/ansehen, Gedichte schreiben/lesen, philosophieren oder auch anderen ehrenamtlich helfen etc. ...?
Wenn du wirklich glaubst all diese Dinge werden nur getan um sich besser zu stellen oder seine Fortpflanzungschancen zu erhöhen, ist das wirklich traurig.

DAS sind die Dinge die uns von allen anderen Tieren unterscheiden und uns zu Menschen machen. Naja, das und unsere Fähigkeit zu Empathie natürlich.

Und wieso sollte der Mensch nicht in der Lage sein diese Eigenschaften weiterzuentwickeln und seine tierischen Wurzeln hinter sich zu lassen? Aber dafür braucht man Fantasie und kein eindimensionales Weltbild.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein gutes Geschäft für alle die wenig bis nichts haben, ein schlechtes Geschäft für alle, die mehr haben, also schon jeder Hausbesitzer. Es wäre ein Raub in großem Stil und deswegen hätte ich etwas dagegen.

Da die aktuellen Vermögensverhältnisse auf diesem Planeten das Resultat eines jahrhundertelangen Raubes im ganz großen Stil widerspiegeln, wäre es an der Zeit die Beute wieder zurück zu geben.

Jedoch nicht durch eine sinnlose Verteilung an alle Menschen, sondern in Form von global abgestimmten Investitionen in den Wandel zu einer sozialverträglichen und umweltfreundlichen Lebens - und Wirtschaftsweise.

Einen Ausgleich wird es in jedem Fall geben - ob wir wollen, oder nicht - die Frage ist nur ob sich dies mit Gewalt und Leid und Elend vollzieht, oder mit Vernunft und Menschlichkeit.
 
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