R
Realität beisst
Gast
Du magst sicher recht haben, dass schöne und schlanke Menschen einen gewissen Vorteil haben. Aber ist das nicht in allen Lebenslagen so, dass manche einen Vorteil haben, den sie sich so nicht verdient haben? Die einen werden in vermögenden Verhältnissen geboren und müssen sich nie Sorgen machen, ob sie ihr Studium finanzieren können oder auch gleich einen Job finden. Die anderen sind eben schön und die Herzen fliegen ihnen zu, selbst wenn sie sich ziemlich mies verhalten. Wieder andere sind so intelligent, dass ihnen die guten Ergebnisse nur so in den Schoß fallen und nicht nachvollziehen können, wie hart manche arbeiten müssen, um diese Prüfungen nur zu bestehen. Und am liebsten wäre es uns doch, wenn diese beschenkten Menschen einen miesen Charakter hätten, damit es uns zumindest ein wenig gerecht vorkommt. Damit sich die armen, hässlichen und dummen damit trösten können, zumindest innere Werte vorweisen zu können. Aber das ist auch nur allzu menschlich, alles muss gerecht sein und irgendwie einen Sinn ergeben. Aber ich glaube nicht, dass es so ist. Und es gibt sie (leider?) doch, die netten schönen, die hilfsbereiten Intelligenten und sozialen Reichen.
Wir werden eben geboren mit bestimmten Talenten und Merkmalen und jedem Einzelnen ist es selbst überlassen, was er daraus macht. Und es liegt auch an ihm, wie er wird, welche Moralvorstellungen er lebt.
Und natürlich ist es ein ziemliches mageres Schubladensystem, wenn der Mensch nach Aussehen, Intelligenz und Vermögen einsortiert wird, es deckt sicher nicht das persönliche Spektrum ab. Aber wenn man sich darüber aufregt, ist das eigentlich ein privates Problem und kein gesellschaftliches Problem. Denn so waren die Menschen schon immer, sie haben sich gegenseitig einsortiert.
Und im Grunde genommen ist es auch eine Frage von Selbstbewußtsein, wie man mit dem Thema "Ich und Gesellschaft" umgeht. Denn jeder, der sich damit stark auseinandersetzt unterstützt diese Bewertungen weiter. Sowohl durch den Versuch der Anpassung wie auch durch das Aufregen darüber. Denn je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr setzt man sich trotzdem dem Druck aus, in ein Schema passen zu wollen. Es würde alles so viel einfacher machen, wenn man einfach nicht unangenehm auffällt.
Lass es Dir einfach egal sein, was andere von Dir denken. Wenn Du weißt, wer Du bist und weißt was Du kannst, dann spielt es doch gar keine Rolle, was man über Dich tuschelt. Und wenn Du das mitkriegst, frage Dich, warum sie über dich tuscheln. Weil Du nicht in das Schema passt, oder weil diese Leute selbst unsicher sind und Dich brauchen, um sich selbst besser zu fühlen? Und tun wir manchmal nicht das gleiche, weil wir auf Menschen herab schauen, die so oberflächlich sind, dass sie nicht einmal mitbekommen, wie leer und sinnlos diese Anpassung an imaginäre Vorstellungen ist?
KURZ: lebe Dein Leben und nimm Dich, wie Du bist. Klar, von einem Moment auf den anderen geht das nicht, man muss es lernen. Aber es lohnt sich. Mach Dir nicht soviel Gedanken, was andere über Dich denken. Letzendlich hat es wahrscheinlicher weniger mir Dir zu tun als damit, dass sie selbst unglücklich sind und unsicher. Also kümmere Dich nicht um die Models und die Schauspieler und alle, die denen nacheifern...
Wir werden eben geboren mit bestimmten Talenten und Merkmalen und jedem Einzelnen ist es selbst überlassen, was er daraus macht. Und es liegt auch an ihm, wie er wird, welche Moralvorstellungen er lebt.
Und natürlich ist es ein ziemliches mageres Schubladensystem, wenn der Mensch nach Aussehen, Intelligenz und Vermögen einsortiert wird, es deckt sicher nicht das persönliche Spektrum ab. Aber wenn man sich darüber aufregt, ist das eigentlich ein privates Problem und kein gesellschaftliches Problem. Denn so waren die Menschen schon immer, sie haben sich gegenseitig einsortiert.
Und im Grunde genommen ist es auch eine Frage von Selbstbewußtsein, wie man mit dem Thema "Ich und Gesellschaft" umgeht. Denn jeder, der sich damit stark auseinandersetzt unterstützt diese Bewertungen weiter. Sowohl durch den Versuch der Anpassung wie auch durch das Aufregen darüber. Denn je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr setzt man sich trotzdem dem Druck aus, in ein Schema passen zu wollen. Es würde alles so viel einfacher machen, wenn man einfach nicht unangenehm auffällt.
Lass es Dir einfach egal sein, was andere von Dir denken. Wenn Du weißt, wer Du bist und weißt was Du kannst, dann spielt es doch gar keine Rolle, was man über Dich tuschelt. Und wenn Du das mitkriegst, frage Dich, warum sie über dich tuscheln. Weil Du nicht in das Schema passt, oder weil diese Leute selbst unsicher sind und Dich brauchen, um sich selbst besser zu fühlen? Und tun wir manchmal nicht das gleiche, weil wir auf Menschen herab schauen, die so oberflächlich sind, dass sie nicht einmal mitbekommen, wie leer und sinnlos diese Anpassung an imaginäre Vorstellungen ist?
KURZ: lebe Dein Leben und nimm Dich, wie Du bist. Klar, von einem Moment auf den anderen geht das nicht, man muss es lernen. Aber es lohnt sich. Mach Dir nicht soviel Gedanken, was andere über Dich denken. Letzendlich hat es wahrscheinlicher weniger mir Dir zu tun als damit, dass sie selbst unglücklich sind und unsicher. Also kümmere Dich nicht um die Models und die Schauspieler und alle, die denen nacheifern...