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Habt ihr selbst schon ein Buch veröffentlicht- Erfahrungen und Tipps?

Was machst du dann so?
Sind das Einzelstunden oder führst du die Personen dann durch den kompletten Prozess?

In der Regel gibt es schon "irgendwas", also ein Manuskript, eine Idee oder sogar selbst veröffentlichte Sachen bzw. Bachelor- oder Masterarbeiten. Ich schaue dann, wie man den nächsten und den übernachsten Schritt hinbekommt. Ich biete das aber nicht aktiv an, sondern das sind oft Bekannte oder Leute, die mich als Autor kennen und dann fragen.

Hier sind alles Tipps gratis zu haben 🙂 ... einfach kurz schildern, wo das Projekt steht, dann gebe ich entsprechend den Tipp, wie es weitergehen könnte.
 
Ok also circa in die Richtung Beratung und Nachhilfe.
Bachelor- oder Masterarbeiten sind dann aber schon was ganz anderes als Belletristik. Da wird man dann auch viel auf die Form achten müssen und ob alle Regeln eingehalten werden (Zitate, Literaturangaben,...). Da ist man mit seinem Schreiben nicht ganz so frei.
Mir ist es immer leichter gefallen wenn ich weiß worüber ich schreiben soll, als wenn ein weißes Blatt vor mir lieget und ich was draus machen soll🙂 Da sind mir die festen Strukturen im wissenschaftlichen Bereich lieber.
 
Ich weiß, der ursprüngliche Beitrag ist schon älter, aber ich sehe, dass hier erst kürzlich wieder geschrieben wurde. Habe mir jetzt auch nicht den ganzen Thread durchgelesen, weshalb ich nicht weiß, ob mein Beitrag hier noch hilfreich ist. Aber beste Freund meines Mannes hat vor ein paar Jahren ein Buch veröffentlicht und ist damals den Weg über den Novum Verlag gegangen. Ich habe den ganzen Prozess zwar nur von außen mitbekommen, aber doch einiges darüber erfahren. Mir ist dabei vor allem aufgefallen, dass man sich vorher gut überlegen sollte, welche Art der Veröffentlichung man überhaupt möchte und welche Erwartungen man hat. Das macht später einen großen Unterschied. Falls das für jemanden interessant ist, kann ich gerne erzählen, wie das damals bei ihm abgelaufen ist und welche Erfahrungen er gemacht hat.
 
... über den Novum Verlag ...

Das Wort "Verlag" suggeriert, dass man als Autor/in da einen Vertrag bekommt, mit dem man auch Geld verdient. Der Novum Verlag scheint aber eine Firma zu sein, bei der die Autor:innen dafür bezahlen, dass ihr Buch auf den Markt gelangt.

Kann man natürlich so machen, aber ein echter Verlag ist das nicht.

Hier sind kritische Stimmen zu Novum zu finden: https://www.gutefrage.net/frage/ist-der-novum-verlag-serioes-fuer-eigener-roman
 
JA also mich hat der ganze Blog auch motiviert mal bei Novum Verlag mich auch mal zu melden um auch da zu sehen wie denkt ein Verlag über mein Werk und Schaffen, bin schon ganz gespannt, aber ich hatte das Gefühl es passt und irgendwie hab ich mich dann mal bei denen gemeldet.

...Eine Tante von mir hat beim Novum Verlag veröffentlicht und soweit ich das mitbekommen habe, waren bei ihr Vertrieb und Marketing schon mit dabei. Dass man von seinem Werk überzeugt sein muss, wenn man veröffentlichen will, gehört aber denke ich dazu. Wenn man nicht überzeugt ist, muss man es gar nicht erst versuchen. Und wenn man überzeugt ist, muss man so lange nach verschiedenen Wegen suchen, bis der für einen selbst richtige dabei ist.

...Ja, sind doch einige Dienstleistungen, die da vom Novum Verlag angeboten werden. Nur gut Schreiben alleine reicht leider nicht, wenn man sein Werk auch unter die Leute bringen und damit erfolgreich sein will, gehört nach dem Fertigstellen des Manuskripts schon auch noch ein bisschen mehr dazu. Je professioneller das angegangen wird, desto größer sind die Erfolgsschancen.

Wenn du von einem eigenen Buch träumst, wage es. Du hast ja, wenn dir das Schreiben Spaß macht, echt nichts zu verlieren!


Das heißt, du hast quasi im Eigenverlag angefangen und bist dann, nachdem es gut lief, bei einem traditionellen Verlag untergekommen. Schöne Erfolgsgeschichte!

... Book on Demand bzw. bei anderen Druckkostenzuschussverlagen funktioniert, aber der Novum Verlag ist wie gesagt auch auf Buchmessen vertreten bzw. es ist auf jeden Fall einmal Autorin ein Auftritt bei einem öffentlich-rechtlichen Fernsehen ermöglicht worden.

Und von einem Autor namens Stan Wolf habe ich gesehen, dass glaub ich schon sieben Bücher in einer Serie erschienen sind. Wenn ein Buch keinen Absatz findet, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man lange genug bei Laune bleibt, dass man sieben Bände schreibt.

Der Erfolg hängt auch von der Qualität des Buches ab. 🙂

... such dir Verlage, die Hilfestellungen anbieten. Sind dann sogenannte Dienstleistungsverklage a la Novum Verlag etc. Da wird dir dann die Hilfe angeboten, die du brauchts. Brauchst du sie nicht, musst du sie auch nicht in Anspruch nehmen. Verbindet ein wenig den Selbstverlag mit dem klassischen Verlag.



Da ist aber auch immer die Frage, was ist das Ziel des Autors? Ist wirklich immer nur der finanzielle Erfolg das Ziel?
Ich denke das ist eher nur in den seltensten Fällen so. Nur weil man sich einbildet mit dem Schreiben viel Geld zu verdienen, sollte man das nicht in Angriff nehmen. Das kommt dann eher von ganz alleine und man kann es nur selten erzwingen.
Denke viele Menschen schrieben sich einfach etwas von der Seele und schauen dann was man daraus machen kann.



Die Idee ist das leichteste. Man muss es dann auch umsetzen und dann kommt natürlich noch die Veröffentlichung🙂



Und sie wurde auch von zig Verlagen im Vorhinein abgelehnt. Sie ist halt hartnäckig geblieben und irgendwie hat es dann funktioniert. Wie genau sie das gemacht hat weiß ich nicht.




Ja das stimmt zu 100%🙂
Man sollte sich nicht hinsetzen, alles auf eine Karte setzen und dann von Reichtum und Erfolg träumen. Einfach schreiben weil einem das Schreiben etwas gibt. (Flucht aus dem Alltag, sich Probleme von der Seele schrieben, seiner Fantasie freien Lauf lassen,...)
Dann hat man ja meist schon mit dem Schreiben an sich seine Ziele erreicht, eine Veröffentlichung ist dann nur noch was on top.

...beste Freund meines Mannes hat vor ein paar Jahren ein Buch veröffentlicht und ist damals den Weg über den Novum Verlag gegangen. Ich habe den ganzen Prozess zwar nur von außen mitbekommen, aber doch einiges darüber erfahren. Mir ist dabei vor allem aufgefallen, dass man sich vorher gut überlegen sollte, welche Art der Veröffentlichung man überhaupt möchte und welche Erwartungen man hat. Das macht später einen großen Unterschied. Falls das für jemanden interessant ist, kann ich gerne erzählen, wie das damals bei ihm abgelaufen ist und welche Erfahrungen er gemacht hat.
Ist die Bäckerei vom Vogel Geschichte wie die Deutsche Lichtmiete?

Warum muss für deine was auch immer ein deutsches Forum herhalten?

Schlechte Werbung/Marketing oder bist du Verkäuferin in einer Bäckerei vom Vogel und magst dir was dazu verdienen?

Affiliate ist dir ein Begriff?

Keine Sorge das sind rein rhetorische Fragen.

Schade und auch schön das Werner soviel Mühe in eine Nullnummer investiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade und auch schön das Werner soviel Mühe in eine Nullnummer investiert.
Naja, wenn am Ende alle, die hier mitlesen, schlauer sind, ist es doch die Mühe wert.

Es ist ja nicht schlecht, was "Verlage" wie Novum machen, nur halt nicht das, was ein klassischer Verlag macht.

Ich habe auch schon was bei Shaker veröffentlicht, das die "normalen" Verlage nicht wollten bzw. meine Agentin die nicht überzeugen konnte. Dieses Buch ist seit vielen Jahren in allen Vertriebskanälen vertreten, wird ab und zu gekauft und ich bekomme ein Honorar – und ich konnte am Anfang entscheiden, wie viele Exemplare ich abnehmen wollte. Nur habe ich dort das Manuskript bzw. die Druckdatei fertig geliefert. Dadurch hat es mich nichts gekostet.

Bei "normalen" Verlagen bekomme ich einen Vorschuss je nach Erfolgsaussichten, die nehmen einen Titel auch mal mit in die Abteilung für ausländische Rechte auf der Buchmesse (hat teilweise bei mir auch funktioniert) oder organisieren bezahlte Lesungen in Buchhandlungen. Im Gegenzug mischen sie sich halt gerne ein, ändern den Titel, schreiben einen Klappentext oder lassen ihre Lektoren auf den Text los 🙂

Nach meiner inzwischen 27-jährigen Erfahrung mit dem Veröffentlichen auf allen Kanälen, inkl. Eigenverlag, KDP (Amazon), drei bekannten Verlagen und wie gesagt, Shaker als Verlag für Selbstzahler, kann ich nur sagen: das Beste, was mir passiert ist, war, eine gute Agentin zu finden, die meine Titel mochte und sich für sie eingesetzt hat. Und das Zweitbeste war und ist KDP von Amazon für Titel, die nicht von der breiten Masse gekauft werden, aber doch ihre Käufer finden.
 

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