Schade und auch schön das Werner soviel Mühe in eine Nullnummer investiert.
Naja, wenn am Ende alle, die hier mitlesen, schlauer sind, ist es doch die Mühe wert.
Es ist ja nicht schlecht, was "Verlage" wie Novum machen, nur halt nicht das, was ein klassischer Verlag macht.
Ich habe auch schon was bei
Shaker veröffentlicht, das die "normalen" Verlage nicht wollten bzw. meine Agentin die nicht überzeugen konnte. Dieses Buch ist seit vielen Jahren in allen Vertriebskanälen vertreten, wird ab und zu gekauft und ich bekomme ein Honorar – und ich konnte am Anfang entscheiden, wie viele Exemplare ich abnehmen wollte. Nur habe ich dort das Manuskript bzw. die Druckdatei fertig geliefert. Dadurch hat es mich nichts gekostet.
Bei "normalen" Verlagen bekomme ich einen Vorschuss je nach Erfolgsaussichten, die nehmen einen Titel auch mal mit in die Abteilung für ausländische Rechte auf der Buchmesse (hat teilweise bei mir auch funktioniert) oder organisieren bezahlte Lesungen in Buchhandlungen. Im Gegenzug mischen sie sich halt gerne ein, ändern den Titel, schreiben einen Klappentext oder lassen ihre Lektoren auf den Text los
🙂
Nach meiner inzwischen 27-jährigen Erfahrung mit dem Veröffentlichen auf allen Kanälen, inkl. Eigenverlag, KDP (Amazon), drei bekannten Verlagen und wie gesagt, Shaker als Verlag für Selbstzahler, kann ich nur sagen: das Beste, was mir passiert ist, war, eine gute Agentin zu finden, die meine Titel mochte und sich für sie eingesetzt hat. Und das Zweitbeste war und ist KDP von Amazon für Titel, die nicht von der breiten Masse gekauft werden, aber doch ihre Käufer finden.