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Habt ihr selbst schon ein Buch veröffentlicht- Erfahrungen und Tipps?

Ja das kann man amchen aber würdest du es jemanden empfehlen? Weil das würde dann heißen, man hat keinen Cent für das Lektorat, Korrektorat, die Covergestaltung,... ausgegeben. Kann man sicherlich machen aber das Produkt wird eine dementsprechende Qualität haben.
(...)
Ich finde dort keinen Preis - mit was muss man denn rechnen wenn man das privat machen lässt?

Wenn man bei AmazonKDP veröffentlicht, muss man die ganze Vorarbeit selbst machen oder von jemanden machen lassen, der weiß, wie das geht (Lektorat, Satz, Gestaltung, Datei erstellen). Und danach natürlich, wenn man das nötig hat, Marketing für das Buch. Was das alles kostet, lässt sich nicht pauschal sagen. Das kommt darauf an, wie die Textvorlage aussieht, wie umfangreich das Buch ist und welche Ansprüche man hat, z. B. an Illustrationen etc.

Aber dafür kann man sich ja vorab Angebote einholen. Wichtig finde ich, dass man die Rechte an seinem Text behält. Weil wenn das Buch erfolgreich wird, kann man sich dann um einen "richtigen Verlag" bemühen. Hat der "Schein-Verlag" die Rechte, ist man in der Sackgasse und denen ausgeliefert.
 
Hey ihr beiden! Tut mir leid für meine verspätete Rückmeldung- war in letzter Zeit ziemlich beschäftigt mit unterschiedlichsten Sachen. Bin kaum zum Schreiben gekommen und hatte auch keinen Kopf mich mit Veröffentlichung nochmal genauer auseinaderzusetzen. Ist sehr schade- weil ich gerade wirklich gut dabei war. Aber ich werde den Prozess jetzt wieder in Angriff nehmen. Danke für eure Meinungen- finde es als Laie da schon schwierig einen Durchblick zu bewahren. @Werner vielen dank für deine Mühen und Tipps mich da zu untestützen- werd mir deine Argumente mal durch den Kopf gehen lassen und mir alles nochmal ansehen. Da meine Aufmerksamkeit gerade ganz woanders war, muss ich auch meine Schreibblokade hier mal überwinden 😒
 
Da meine Aufmerksamkeit gerade ganz woanders war, muss ich auch meine Schreibblokade hier mal überwinden 😒
Wenn man an einem Text schreibt, sollte man das machen wie wenn man ein Instrument übt: regelmäßig und wie ein Ritual. Anselm Grün, der schon sehr viele Bücher geschrieben hat, schreibt zum Beispiel immer morgens zwischen 6 und 8 Uhr (Quelle: https://www.herder.de/el/anselm-gruen/)

Ich bin gut damit gefahren, zwischen dem Schreiben (z. B. eine halbe Stunde) eine Viertelstunde etwas ganz anderes zu machen (Staubwischen, Kochen, Telefonieren usw.). Über den Tag weg ist es dann leicht möglich, auch mal 4-6 Stunden an einem Buch zu arbeiten. Also nicht warten, bis die große Inspiration kommt, sondern wie ein Handwerker hinsitzen und losschreiben. Wenn es später nicht gefällt, kann man ja immer noch löschen 🙂
 
Wenn man bei AmazonKDP veröffentlicht, muss man die ganze Vorarbeit selbst machen oder von jemanden machen lassen, der weiß, wie das geht (Lektorat, Satz, Gestaltung, Datei erstellen). Und danach natürlich, wenn man das nötig hat, Marketing für das Buch. Was das alles kostet, lässt sich nicht pauschal sagen. Das kommt darauf an, wie die Textvorlage aussieht, wie umfangreich das Buch ist und welche Ansprüche man hat, z. B. an Illustrationen etc.
Ja das ist uns klar, nur habe ich etwas Angst davor, dass andere Menschen wieder nur lesen - das ist vollkommen kostenfrei. Ja das stimmt schon für das Produkt an sich, was man dabei aber nicht vergessen darf sind ja die Punkte, die du auch selbst ansprichst. Lektorat, Covergestaltung, Layout,... muss jemand machen und die Person wird nur in den seltensten Fällen (Freund oder Familie) diese Leistung gratis zur Verfügung stellen. Hat man das dann fertig in den Händen kann man es so kostenlos veröffentlichen.

Aber dafür kann man sich ja vorab Angebote einholen. Wichtig finde ich, dass man die Rechte an seinem Text behält. Weil wenn das Buch erfolgreich wird, kann man sich dann um einen "richtigen Verlag" bemühen. Hat der "Schein-Verlag" die Rechte, ist man in der Sackgasse und denen ausgeliefert.
Ja das ist auch sehr wichtig. Man kann und sollte ja durchaus einige verschieden Optionen vergleichen und sich dann die jeweiligen Vorteile anschauen. Dann muss man eben selbst wählen welchen Weg man einschlägt. Die Entscheidung kann man dann nur selbst treffen.
Die Rechte sind ein wichtiger Punkt - Vertrag genau lesen und auch das Kleingedruckte nicht auslassen🙂

Danke für eure Meinungen- finde es als Laie da schon schwierig einen Durchblick zu bewahren.
Das Schreiben an sich ist der einfache Teil. Da ist man sein eigener Herr und kann alles so machen wie man es möchte. Mal hat man mehr Lust sich hinzusetzen, mal weniger. Mal hat man Zeit, dann ist man wieder mehr im Stress und lässt es sein für eine Zeit.
Will man dann die nächsten Schritte gehen, ist man von anderen Personen abhängig. Wird man angenommen, woher bekomme ich die diversen Leistungen, wann wird man sich bei mir melden,...? Das ist dann der schwere Teil.
Man muss sich die zeit nehmen und einen Durchblick verschaffen sonst kommt später das böse Erwachen (Rechte sind weg, man bekommt Leistungen nicht, die man eigentlich haben wollte,...)
 
Ja das ist uns klar, nur habe ich etwas Angst davor, dass andere Menschen wieder nur lesen - das ist vollkommen kostenfrei. (...) Hat man das dann fertig in den Händen kann man es so kostenlos veröffentlichen.

Hallo EmmaB,
da hast du mich wohl falsch verstanden: Die Bücher auf AmazonKDP werden ganz normal verkauft und die Autor:innen bekommen regelmäßig monatlich (!) ihre Tantiemen ausbezahlt. Das Veröffentlichen ist dort gratis (für die Autor:innen), nicht das Lesen!
Ich habe da über die letzten Jahre viel Tausend Euro eingenommen, ohne nach dem Einstellen noch irgend etwas zu machen.
Alles Gute!
Werner
 
Wenn man an einem Text schreibt, sollte man das machen wie wenn man ein Instrument übt: regelmäßig und wie ein Ritual. Anselm Grün, der schon sehr viele Bücher geschrieben hat, schreibt zum Beispiel immer morgens zwischen 6 und 8 Uhr (Quelle: https://www.herder.de/el/anselm-gruen/)
Spannende Antwort- danke. Hab ich so eigentlich noch nicht bedacht. Für mich war das Schreiben eher immer ein kreativer Prozess- der eben dann kommt und fließt, wenn die Inspiration da ist und den man auch nicht erzwingen kann. Aber vielleicht hast du Recht und es macht mehr Sinn, sich das Schreiben wie ein Handwerk vorzustellen!

Na ja- jedenfalls hab ich wirklich viele Infos von euch bekommen- dafür möcht ich mich echt nochmal bedanken. Auch der Austausch hat enorm geholfen- ist schon was anderes drüber zu sprechen und Gedanken auszutuaschen, als alles nur online nachzulesen. Ich glaube jetzt liegt es eh an mir, mir das alles gut durch den Kopf gehen zu lassen und dann zu entscheiden. Danke- ich wünsch euch alles Gute von Herzen!
 
Ja das ist uns klar, nur habe ich etwas Angst davor, dass andere Menschen wieder nur lesen - das ist vollkommen kostenfrei. Ja das stimmt schon für das Produkt an sich, was man dabei aber nicht vergessen darf sind ja die Punkte, die du auch selbst ansprichst. Lektorat, Covergestaltung, Layout,... muss jemand machen und die Person wird nur in den seltensten Fällen (Freund oder Familie) diese Leistung gratis zur Verfügung stellen. Hat man das dann fertig in den Händen kann man es so kostenlos veröffentlichen.


Ja das ist auch sehr wichtig. Man kann und sollte ja durchaus einige verschieden Optionen vergleichen und sich dann die jeweiligen Vorteile anschauen. Dann muss man eben selbst wählen welchen Weg man einschlägt. Die Entscheidung kann man dann nur selbst treffen.
Die Rechte sind ein wichtiger Punkt - Vertrag genau lesen und auch das Kleingedruckte nicht auslassen🙂


Das Schreiben an sich ist der einfache Teil. Da ist man sein eigener Herr und kann alles so machen wie man es möchte. Mal hat man mehr Lust sich hinzusetzen, mal weniger. Mal hat man Zeit, dann ist man wieder mehr im Stress und lässt es sein für eine Zeit.
Will man dann die nächsten Schritte gehen, ist man von anderen Personen abhängig. Wird man angenommen, woher bekomme ich die diversen Leistungen, wann wird man sich bei mir melden,...? Das ist dann der schwere Teil.
Man muss sich die zeit nehmen und einen Durchblick verschaffen sonst kommt später das böse Erwachen (Rechte sind weg, man bekommt Leistungen nicht, die man eigentlich haben wollte,...)
Die Website, auf der ich Spezialisten für das Verfassen von Hausaufgaben entdeckt habe, bietet eine beeindruckende Bandbreite an Fachkenntnissen. Die Experten verfügen nicht nur über tiefgehendes Wissen in ihren Fachgebieten, sondern sind auch darin erfahren, individuelle Anforderungen zu erfüllen. Die Zusammenarbeit (FR13 Werbung entfernt) mit diesen Spezialisten hat meinen schulischen Erfolg maßgeblich beeinflusst
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme dir zu, ich erinnere mich, dass ich das Kleingedruckte übersehen habe, und das war im Nachhinein sehr wichtig. Man muss also gut aufpassen.
Auch deshalb ist es gut, eine/n Agent/in zu haben, die sich mit Verträgen auskennt. Das hat mir über die Jahre viel Geld gebracht und viel Ärger erspart.
 
Ich schreibe zwar keine Bücher aber Kurzgeschichten und habe dafür schon einiges ausprobiert. Wer wie ich oft lieber träumt statt den Körper in Bewegung zu setzen, für den empfehle ich ein Handy oder Notizblock und Stift immer nahe bei sich zu führen, falls doch mal der Sprung überläuft und man denk "wow das ist gut muss ich verwenden". Und derzeit probiere ich auch mit AI Tool Text Generatoren rum. Die sind gar nicht mal so schlecht, viele haben aber ein Schema das sich wiederholt und mit ihnen lassen sich kaum fortführende Kapitel schreiben. Eine mehrseite Geschichte erhält man noch nicht mit denen, aber so schwer kann das auch nicht zu programmieren sein. In den nächsten Jahren kann sich da einiges tun und ich denke das hilft besonders denen, die Ideennebel haben, und diese Ideen also nicht bildlich in Worte fassen können.
 
Wenn man bei AmazonKDP veröffentlicht, muss man die ganze Vorarbeit selbst machen oder von jemanden machen lassen, der weiß, wie das geht (Lektorat, Satz, Gestaltung, Datei erstellen). Und danach natürlich, wenn man das nötig hat, Marketing für das Buch. Was das alles kostet, lässt sich nicht pauschal sagen. Das kommt darauf an, wie die Textvorlage aussieht, wie umfangreich das Buch ist und welche Ansprüche man hat, z. B. an Illustrationen etc.

Aber dafür kann man sich ja vorab Angebote einholen. Wichtig finde ich, dass man die Rechte an seinem Text behält. Weil wenn das Buch erfolgreich wird, kann man sich dann um einen "richtigen Verlag" bemühen. Hat der "Schein-Verlag" die Rechte, ist man in der Sackgasse und denen ausgeliefert.

Ich hab das selbst durchgemacht und mir war schnell klar, dass ich bei Lektorat und Formatierung lieber Profis ranlasse. Bei mir hat sich https://premiumghostwriter.de/ als super Hilfe erwiesen. Die wissen genau, worauf es ankommt, besonders wenn man später vielleicht noch mit einem Verlag arbeiten will. Was mir wichtig war: Ich hab alle Rechte behalten und trotzdem ein druckreifes Ergebnis bekommen, das richtig professionell aussieht. Spart am Ende Zeit, Nerven – und ehrlich gesagt auch Geld, wenn man’s gleich richtig macht.
Stimmt total – viele unterschätzen, wie viel Arbeit eigentlich vor der Veröffentlichung bei KDP steckt.
 

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