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Habt ihr Ankerpunkte?

guardianangel

Mitglied
Hallo zusammen!

Habt ihr auch sogenannte Ankerpunkte? Also Gegenstände oder visuelle Schutzräume,in denen ihr euch zurückzieht?
Ich habe gehört, das so etwas helfen soll, wenn etwas triggert und man sich erden will. Oder bevor einem eine Panikattacke oder ähnliches über den Kopf wächst.

Ich habe ein Bild von einem Verstorbenen und einen Teddybären mit denen ich rede, wenn mal wieder alles über mich zusammen bricht. Ist für mich besser,als mich mit Menschen zu unterhalten, die mich eh nicht verstehen können oder wollen. Hilft mir sehr. Wie sieht es bei euch aus?
 

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Kylar

Sehr aktives Mitglied
Wenn es mir sehr schlecht geht, lese ich in einem Brief den ich mal von einer Musikband als Antwort auf einen Fanbrief bekommen habe.
 

Zegi

Mitglied
Hallo guardianangel,

zurzeit habe ich keinen Ankerpunkt, aber damals, bevor ich die Schule gewechselt hab, hatte ich immer eine – es hört sich komisch an – alte Kaugummipackung in meiner Jackentasche. Um das mal etwas zu erklären: meine Mutter und ich gehen ein paar Mal im Jahr zusammen zum Strand um dort Müll aufzusammeln. Da bot ich ihr einen Kaugummi an und hab die leere Packung danach wieder zurück in die Tasche getan.

Dann stand ich wieder mal, wie jeden Nachmittag am Bus und hab gewartet.

Da die Leute, die mir grundsätzlich jeden Tag irgendetwas hinterhergerufen haben und es sich anscheinend zur Lebensaufgabe gemacht haben, mir an der Bushaltestelle noch mal den letzten Rest des Tages zu geben, diesmal wieder vor mir standen und ich Angst hatte, was diesmal kommt, hab ich in die Tasche gegriffen und da war diese Packung. Ich musste dran denken, wie ich mit meiner Mutter am Strand war und ab dem Augenblick hab ich mich einfach nur noch auf zu Hause gefreut.

Diese alte Kaugummipackung hat mir bis zum Schulwechsel jeden Tag geholfen, die Sprüche nicht auf mich wirken zu lassen. :rolleyes:
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Guardianangel,

mein Ankerpunkt ist Gott bzw. ist Jesus Christus. An IHN wende ich mich wenn es mir gut geht und an IHN wende ich mich, wenn es mir schlecht geht.

LG, Nordrheiner
 

Kontor

Aktives Mitglied
Mein Anhaltspunkt ist mein PC, wenn es mir scheiße geht geh ich dran und zocke ,oder ich gehe eine Runde raus höre Musik und rauche eine.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Das Forum hier ist für mich auch ein Ankerpunkt.
Wenn es mir schlecht geht, schreib ich hier meine Gedanken auf und danach geht's dann meist besser.
 

guardianangel

Mitglied
Hallo zusammen!

Dann ist es wohl doch nicht so unnatürlich. Mir wollen gewisse Leute einreden,es sei krank und ich gehöre in die Psychiatrie deswegen. So was hätte man als Kind gemacht, meinte eine Dame aus der Suchtberatung, die ich wegen Anlaufstellen gefragt habe.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß, schnappe ich mir das Bild und versuche, ein geistiges Gespräch zu führen. Ich frage mich dann, was der Mann gemacht hätte oder wie es so in seinem Leben war. Warum alles so kam, wie es kam. Da sind viele Parallelen zu meinem Leben. Es ist eine mir wichtige Person. Aber, warum ich ihn bei mir auf den Bett stehen habe, will diese Dame als irre und so weiter abtun.
Den Teddy habe ich einmal von meiner sogenannten Freundin geschenkt bekommen. Ich weiß auch nicht warum, aber ich kann sie nicht ganz als Freundin ansehen. Immer wieder passiert etwas, was mich davon abhält. Auch schrillt da in mir ab und an heftig die kleine Alarmglocke. Seiner inneren Stimme sollte man doch glauben.

Es ist der Teddy, der auf den großen dunkelbraunen sitzt. Gerade weil er nicht perfekt ist, liebe ich ihn so. Die Nase ist schräg, die Augen etwas verkniffen. fast traurig oder müde.

Was die anderen Menschen doch immer gerne als "krank" ansehen wollen!

LG guardianangel ;)
 

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