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Habt ihr Angst vor dem Tod? Sind wir alle nur Bewusstsein, oder sind wir nichts? Was denkt Ihr?

"die before you die"

In einem Buch las ich von der Theorie, dass wir "Viele in einem" sind. Welcher reitet uns? Selbstbestimmtheit erfordert, dass wir dazu in der Lage sein müssen, viele Gedanken, Ideen zu zerdrücken wie Läuse, denen "wegzusterben" nicht verfügbar zu sein für deren Ziele.

Bereit sein, loszulassen, ist doch ähnlich, wie wenn man das "Alte" abmurkst, damit das Neue ans Ruder kann, so klingt das für mich logisch.

Bei viel Freizeit lässt sich viel ausdenken..ggg... ich glaub nicht, dass jeder Zeit hat, sich zu überlegen, wie das so ist, der ist zu müde vom Malochen.
 
Der Tod ist wie eine Erinnerung an etwas sehr sehr wichtiges. Etwas, das man aber leider vergessen hat.
Die Frage ist also die: Bin ich bereit zu vergessen? Zu vergeben?
Alles?
Nein, bin ich nicht, und werde ich niemals sein.
Gibt n paar Leute da draußen, die Gott vergessen hat.. Ich kleiner A*sch aber nicht. Auch wenn die Chancen gleich Null stehen; fürn Kampf bin ich immer bereit.
 
Ob ich Angst vor dem Tod habe ?
Jein.
Es wird jedoch daran gearbeitet. Und führwahr, dies ist kein leichter Weg.
"die before you die"
Ohne einen gewissen Schmerz geht es nicht.
Ich glaube, du verstehst mich.
Du hast dich ganz gut ausgemittelt, finde ich. Zwischen den ganz Pragmatischen - ist alles Quatsch, darüber denke ich nicht so nach- (was auch legitim ist), und einem vielleicht zu intensiven Nachdenken, das sich dann vielleicht im Kreis dreht?
Und an kein Ende kommen kann.

Mein Garten ist voller Bonsais, also Wildwuchs, den ich vom Wegrand zupfe, in Töpfen anziehe und dann wieder freisetze, wo es ein stattlicher Baum werden darf. Hunderte solche habe ich schon wo hin gepflanzt, wo sie mir irgendwann, in irgendwelcher Zeit zuwinken werden, Schatten spenden, mir Sauerstoff abgeben...klar komm ich wieder.
Oh, das ist so schön. Du bist gerade eine Inspiration für mich. Ich fühle so etwas - tja, kann es nicht sagen, aber ich muss gerade lächeln. Und hab so nen Ticken kleines Tränchen im Augenwinkel.
Huch, wo kommt die denn her?
Finde ich wirklich schön und bewegend, wie du denkst, in dieser Beziehung, Frau Holunderzweig.
 
Mönche, Nonnen, Asketen, Geistliche oder ganz normale Leute praktizieren die Löslösung von der Welt ihr ganzes Leben lang.
Sie haben die Ursache für ihr Leid begriffen...
Ich versuche zu üben, aber wie gesagt, die Überzeugung, das Vertrauen dahin fehlt noch.
Loslassen muss man ja nach der Geburt schon ein ganzes Leben lang fast, immer wieder üben.
 
Der Tod ist ein endgültiges Ende.
Kein "was kommt danach" oder "wie geht es weiter".
Was vergeht, kann nicht auferstehen, wiedergeboren werden oder reinkanieren.

Ist der Tod schmerzhaft ? Nicht zwangsläufig.
Was den Tod schmerzhaft macht, ist die eigene Anhaftung an das übrige Vergängliche.
Das können Gedanken sein wie : "wer kümmert sich um meine Haustiere ?", "wer macht den ganzen Papierkram ?", "was passiert mit meinem Besitz ?", "was ist mit meinen Freunden und Verwandten ?", "mein Auto, mein Haus, meine Kleidung, mein Smartphone, meine Hobbys etc."
oder
"habe ich genug getan ?", "bin ich gewachsen ?", "habe ich das Leben verschwendet ?", "gab es irgend etwas wichtiges was ich nicht getan habe ?", "war ich ein guter Mensch ?".

Man sollte nicht so töricht sein und glauben, das es sich einfach so stirbt.
Es ist der Verlust der schmerzt.
Das was einem entrissen wurde. Das was man zurücklassen muss.
Diese bittere Pille muss jeder schlucken. Entweder auf ein Mal oder etappenweise.

Der Tod ist nicht fürchterlich, das aufgeben des Lebens ist es.
Man kann es sich selbst schwer machen oder man hört damit auf es sich selbst schwer zu machen.

Mönche, Nonnen, Asketen, Geistliche oder ganz normale Leute praktizieren die Löslösung von der Welt ihr ganzes Leben lang.
Sie haben die Ursache für ihr Leid begriffen...

Begriffe wie Bewusstsein oder Geist sind für die meisten nur Worte die sie von anderen gehört oder gelesen haben anstatt es tatsächlich zu erfahren.

Ob ich Angst vor dem Tod habe ?
Jein.
Es wird jedoch daran gearbeitet. Und führwahr, dies ist kein leichter Weg.
"die before you die"
Ohne einen gewissen Schmerz geht es nicht.
Den Erinnerungen wurde große Bedeutung gegeben.
Nonnen Priester Mönche und die Kirchen selbst haben Leid und Tod über Mio Menschen gebracht.
Jetzt frage ich dich was genau haben ausgerechnet sie alle begriffen?

Inquisition
Kreuzzüge
Exorzismus
Hexenverbrennung
NS Zeit
Christianisierung
Sklavenhandel
Kinderarbeit

Willst du noch mehr oder reicht das?

Und um überhaupt sich als Christ bezeichnen zu dürfen musst du erst mal Steuern zahlen, ein schöner Glaube.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Zwillingsschwester ist voriges Jahr an Krebs verstorben- als wir hinter dem Witwer nachgingen zur Grabstätte, da sah ich das Händchen seines Enkelmädchens den Opa so streicheln, als wäre es meine Zwilling in Kleinformat. So unvorstellbar liebevoll tätschelte sie ihn, so erwachsen irgendwie, so vertraut, das Mädchen schaute zurück zu mir und ich bildete mir ein, meine Schwester zwinkerte mir zu. Ich bin nicht tot, bleib bei euch... hab nur das "Gefäß" gewechselt- so ist meine Fantasie und die gefällt mir.
Ich begegne ständig manchmal wildfremden Leuten, die mir sehr vertraut vorkommen...im nächsten Leben gebe ich ein Zeichen, du wirst mich erkennen.. so ist meine Einbildung, so spür ich es.

Mein Garten ist voller Bonsais, also Wildwuchs, den ich vom Wegrand zupfe, in Töpfen anziehe und dann wieder freisetze, wo es ein stattlicher Baum werden darf. Hunderte solche habe ich schon wo hin gepflanzt, wo sie mir irgendwann, in irgendwelcher Zeit zuwinken werden, Schatten spenden, mir Sauerstoff abgeben...klar komm ich wieder.

Mein älterer Bruder betreibt Ahnenforschung und hat herausgefunden, seine Ehefrau lebte mal im gleichen Dorf wie unsere Sippe. Als er sie kennenlernte, war es, als hätten sie aufeinander gewartet.

Meine beste Freundin kommt vom Ursprung her aus dem gleichen Ort wie wir Väterlichseits, unsere beiden Väter waren beste Schul-Freunde. Diese übersiedelten in ein völlig anderes Eck- keiner von uns Mädels wusste, dass sich unsere Papas kannten. Zufall?
Mir ist nach Wundern, ich wundere mich nur mehr und staune und reiß immer wieder die Augen auf, was so alles passiert. Ich würde mich wundern, wenn wir alles machen und dann die Folgen nicht ausschöpfen dürften- später mal, nach diesem Sein. In Form von anderen Körpern, aber unsterblichen Seelen.
Mein herzliches Beileid zum Tod deiner Schwester.
 
Ich glaube, dass wir und auch die Tiere, Energie sind, Seelen sind, die nach dem Tod weiter existieren. Ich sage dazu, dass sie im Himmel sind, auch wenn ich nicht gläubig bin.

(Manche Menschen kommen vielleicht auch in die Hölle. )

Ich schließe auch nicht aus, dass nach dem Tod nichts ist.

Aber ich bin schon der festen Überzeugung, dass die Seele beim Tod den Körper verlässt und dann sozusagen in den Himmel kommt und an einem besseren Ort ist, wo es kein Leid gibt.

Einerseits habe ich Angst vor dem Sterben. Davor dabei allein zu sein oder dass es mit Leiden verbunden sein könnte oder ihm auch noch Leiden vorausgeht.

Obwohl es mir zurzeit sehr schlecht geht, merke ich, dass ich doch am Leben hänge. Ich will gerne wissen, wie es verläuft und es erleben alt zu werden und dann zu sehen, wie das Leben auf natürliche Weise für mich endet.

Vor dem Tod an sich habe ich einerseits Angst, aber anderseits auch nicht. Ich glaube nämlich daran und hoffe, dann meine Lieben wieder zu sehen. Für mich bedeutet der Tod ein Wiedersehen. Aber erst zu gegebener Zeit. Wenn meine Zeit abgelaufen ist.

Ob dann irgendwann eine Wiedergeburt erfolgt, wage ich nicht zu beurteilen. Es kann sein oder auch nicht. Ich weiß es nicht.
 
Ich hatte mal ein Erlebnis, welches viele Jahre her ist.

Ich saß in der U Bahn, las ein Buch. Mir sind die Leute, die in der Nähe saßen erstmal gar nicht aufgefallen.

Als ich mal aufsah, ist ein kleines Mädchen in meine Richtung gelaufen, hat mich angestrahlt.

Dann mussten die Mutter und das Kind aussteigen. Die Mutter rief das Kind, es lief langsam zurück. Die beiden stiegen aus, das Kind guckte von draußen nochmal mich lächelnd an.

Es kam mir vor wie ein Engel. Ich hatte gar nichts dafür getan, dass das Kind mich wahrnimmt. Ich hatte in einem Buch gelesen.

Später hatte ich die Fantasie, dass das vielleicht die Reinkarnation meiner Mutter war. Ich fand diesen Gedanken schön.

Viele werden sagen, dass das Quatsch ist. Ist es vielleicht auch.

Aber dieses Erlebnis war ein ganz besonderes.
 
Werden wir nicht gerade immer mehr? Wo kommen die her? Müssten wir dann nicht gleichbleiben? Oder es werden welche immer aus dem Kreislauf abberufen.

Na ja, Energieumwandlung halt. Vielleicht sind wir irgendwann auch mal 20 oder 30 Milliarden Menschen.

~~~

Fakt ist aber wohl eher, dass die Erhaltungsrate von 2,1 in vielen Ländern nicht gegeben ist.
 

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