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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Habe Familie, möchte aber alleine sein!!!

Ich denke, niemand hier kann dir eine absolute, geschweige denn richtige Antwort geben.
Es wird auch keine einfache und schnelle Lösung für dein Problem geben, da es viel zu komplex ist.
Und weil es nicht nur um dich geht, wird die Lösung bzw. Entscheidung auch verletzen - deine Familie, weil du dich "gegen" sie entscheidest, oder dich, weil du mit deiner Entscheidung nicht zufrieden bist.

Es geht um deine Erfahrungen in der Kindheit, dein Selbstwertgefühl, Erwartungsdruck, Vertrauensmissbrauch, Ängste, Gefühlskanäle usw..
Das sind viele Baustellen und du setzt dich zusätzlich unter Druck, weil du Erklärungen und Lösungen suchst und deine Familie wahrscheinlich eine Entscheidung erwartet.

Wenn ich deine Beiträge lese, habe ich das Gefühl, dass du schon "übertherapiert" bist. Es ist nicht immer gut die Vergangenheit aufzuwirbeln. Wenn man eine Schneekugel schüttelt, so legt sich der Schnee nach einer kurzen Zeit wieder. Mit der Vergangenheit ist es anders.

Sag deiner Frau die Wahrheit, auch wenn du ihr damit erstmal die Hoffnung nehmen musst, dass du wieder zurückkommst. Das kann für sie aber durchaus "angenehmer" sein, als ständig zwischen Hoffnung, Hoffnungslosigkeit und Ahnungslosigkeit zu leben.
Deine Bedürfnisse können sich mit der Zeit durchaus ändern, aber du kannst dich nicht dazu zwingen, jemand zu sein, der du nicht bist.
Und Dinge zu tun, weil man sie besser machen möchte, als man sie selbst erfahren hat, das ist oft die falsche Intention und geht absolut nach hinten los.

Was fühlt sich für dich denn momentan nicht unbedingt richtig, aber gut an?
 
Ich denke, niemand hier kann dir eine absolute, geschweige denn richtige Antwort geben.

Wenn ich deine Beiträge lese, habe ich das Gefühl, dass du schon "übertherapiert" bist. Es ist nicht immer gut die Vergangenheit aufzuwirbeln. Wenn man eine Schneekugel schüttelt, so legt sich der Schnee nach einer kurzen Zeit wieder. Mit der Vergangenheit ist es anders.

Gibt es überhaupt eine absolute oder richtige Antwort? Ich denke auch nicht, das mir jemand (z.B. ein Therapeut) eine Antwort geben kann. Im Grunde kann man von jemandem nur in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, Antworten muß man immer selbst finden.

"Übertherapiert" ist ein treffendes Wort, ja Du hast Recht. So fühle ich mich auch. In Bezug auf die Vergangenheit denke ich auch immer an das Beispiel mit dem Sägemehl. Man kann es nicht mehr sägen, da es schon gesägt ist. Eigentlich denke ich garnicht oft an die Vergangenheit. Ich beschäftige mich nicht so sehr damit. Ich denke weder öfter an meinen Missbrauch noch an die vielen "ungemütlichen" Stunden, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe und tagtäglich ihr gestreite mitbekommen habe. Ich denke, das mich meine Vergangenheit nicht wirklich beeinflusst (zumindest nicht bewußt).
Es heißt nur eben immer, das die Problematik in der Vergangenheit liegt und man diese abarbeiten muß. Egal wo man nachforscht, es wird immer die Vergangenheit angeführt, die man bewältigen muß. Ein Therapeut macht das auch. Ich bin auch der Meinung, das es nicht immer sinnvoll ist, ständig in der Vergangenheit zu wühlen. Aus diesem Grund werde ich wohl auch eine Verhaltenstherapie machen, da mir das mehr zusagt und (denke ich) mir besser helfen wird.

Was fühlt sich für dich denn momentan nicht unbedingt richtig, aber gut an?


da kann ich nur anführen, das mir das momentane alleine sein richtig gut tut. Wahrscheinlich so gut, das ich es nicht mehr missen möchte.
 
Leg die Karten auf den Tisch und organisiere die Sache so, dass keiner der Beteiligten leiden muss.

Ich denke, darauf wird es am Ende hinauslaufen. Aber ein leiden kann man denke ich nicht verhindern, gerade bei den Kindern.
 
hallo, wenn ein gehbehinderter sagt er kann nicht aufstehen und das es nicht seine schuld ist, dann kann diesem nicht widersprochen werden, wenn ein mensch mit einem gehnfehler geboren ist und bestimmte dinge nicht tun kann, dann hat er auch das recht zu sagen er habe keine schuld.aber sie haben die wahl in ihren handlungen.wenn sie ihren frust an ihren kindern auslassen und danach sagen das sie ihre kinder "lieben" und nicht wollen das ihnen etwas geschieht, frage ich mich wie sie den moralischen terror nennen den sie ihren kindern antun.job, familie, natürlich das ist stress doch nicht nur für sie sondern für alle und auch für ihre frau.doch sie lässt ihren frust oder stress nicht an ihnen oder an den kindern aus.es gibt so viele kinder und erwachsene die missbraucht werden (zu viele),das ist keine entschuldigung.kinder hat nicht nur ihre frau bekommen sondern sie auch und nun wollen sie sie mit der erziehung allein lassen.versuchen sie es doch mal mit boxen, boxen sie ihre wut und ihren stress weg - da sind sie auch etwas für sich und haben ruhe.und beten sie gott um hilfe.die liebe sollte immer am stärksten sein.ich wünsche ihnen und ihrer familie alles gute.
 
Hi NovaSoul,
ich kann dir keinen wirklichen Rat geben, da ich selbst dazu viel zu betroffen bin, was das Thema Kindheit und MB angeht.
Ich selber habe erst in einer Verhaltenstherapie, (die aber traumaadaptiert sein sollte, du hast ja auch ein Trauma durch deinen MB in der Kindheit erlebt) einige Dinge gelernt und lernte dort auch welche Gefühle "normal" sind und welche mit mir zu tun haben und wie ich etwas verändern kann.
Ich könnte mir vorstellen, dass du in deinen Gesprächen immer wieder deine Vergangenheit aufgewirbelt hast, aber nix dabei rum kam.
Dann sollte man sich solchen Dingen nicht mehr aussetzen.
Deine Therapie sollte wenn irgend möglich Trauma adaptiert oder ne Traumatherapie sein.
Ich denke, vieles hat mit der Art d. Therapie zu tun.
Meine Gesprächstherapie hat mich von Mal zu Mal retraumatisiert und ich lebte dadurch nur noch in der Vergangenheit.
Und genau da liegt der Grund, warum ich nie weiterkam.
Heute gehe ich zu einer Therapie, die Trauma adaptiert nach Luise Reddemann & Huber arbeitet und ich fühle mich wesentlich besser dort aufgehoben.
Was ich noch sagen wollte:
Wut ist ein gutes Zeichen, lass sie raus, viele gehen Sport machen, laufen gehen einfach in die Natur.
Probiers aus, es tut unheimlich gut, denn man bekommt den Kopf frei und kann immer wieder von vorne anfangen.
Aber lass nicht deine Wut an deine Frau und den Kids....
Es ist auf jeden Fall gut, wenn man nach einer Therapie eine Pause einlegt, denn das Therapeut/Patienten Verhältnis kann zu einer Art Abhängigkeit führen und das tut uns Betroffenen nicht gut.
Ich werde in ein paar Monaten in der Therapie eine Klopftherapie ausprobieren, sie soll helfen, damit man an seine Empfindungen/Gefühle besser rankommt.
Bin gespannt wie das wird...denn ich empfinde sehr oft Scham, wenn ich z.B. Wut gegenüber jemanden habe, dann denke ich mir, ich darf doch gar nicht Wut haben, sind doch meine Eltern etc...
Da ich ein gläubiger Mensch bin, hilft mir das nat. auch.
Denn rückgängig kann man kein Verbrechen mehr machen, aber mit etwas Abstand kann man lernen, damit umzugehen und auch lernen, Gefühle zuzulassen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, damit du an deine innersten Gefühle herankommst.
 
Wut ist ein gutes Zeichen, lass sie raus, viele gehen Sport machen, laufen gehen einfach in die Natur.
Probiers aus, es tut unheimlich gut, denn man bekommt den Kopf frei und kann immer wieder von vorne anfangen.
Aber lass nicht deine Wut an deine Frau und den Kids....

Das Problem ist, das ich, solange ich alleine bin, keine Gefühle empfinde, absolut keine. Es kommt zu keinen "Konflikten", wenn ich alleine bin, weil niemand "an meinen Nerven zerrt" (ich hoffe, ich drücke mich richtig aus, damit Du das verstehst). Klar, auf der Arbeit gibt es auch mal Auseinandersetzungen, aber das hält sich in Grenzen. Wenn ich meine Familie 2 Wochen nicht gesehen habe und dann besuche ich sie, dauert es nicht lange, bis meine Gefühlswelt wieder Kopf steht und die Alarmglocken anspringen. Ich bin dann innerlich total aufgewühlt und werde dann wieder lauter. WARUM??? Komme ich mit meiner Familie nicht zurecht, oder mit dem Leben? Bin ich lebensunfähig? Es kann doch nicht alles an der Vergangenheit liegen.
Von einer Traumatherapie habe ich bis jetzt noch nichts gewußt. Werde mich mal näher damit befassen. Es hört sich jedenfalls besser an als eine Gesprächs/Verhaltenstherapie.
Danke für Deine Worte. Es ist immer hilfreich, wenn jemand dieselben oder ähnliche Probleme hat und dadurch Ratschläge weitergeben kann.
 

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