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Habe Familie, möchte aber alleine sein!!!

dazu fehlt mir der Mut. Wenn ich mit ihre Rede, sollte ich ihr die absolute Wahrheit sagen. Ich müsste ihr sagen, das ich schon sehr lange Zeit "Ich liebe Dich" zu ihr gesagt habe, es aber nicht wirklich gefühlt habe und es immernoch so ist. Ich müsste ihr sagen, das ich sie und die Kinder nicht wirklich vermisse, da ich lieber alleine bin. Dazu bin ich einfach noch nicht bereit!

gut, da fehlt dir also der mut!
schon wieder zu einfach, oder????

meinst du nicht, dass deine frau sich selbst schon ein bild über deine gefühle gemacht hat? schließlich seid ihr nicht zusammen! es ist vielleicht schwer, darüber zu sprechen, aber es ist definitiv leichter, wenn darüber gesprochen wurde! wenn der anfang gemacht wurde - das kann auch dir helfen, über deine beziehung und gefühle besser klar zu werden -
manchmal ist das bewusste empfinden gehemmt - und braucht eine stoss.... (vor allem, wenn man seine gefühle verkopft erklären möchte - oder auch erst einmal finden muss...)

auch das "mann" X "frau" argument ist ein klein wenig dürftig....

übrigens: ich hatte deinen text überflogen, und dann sogar genauer gelesen. ich antworte NIE unüberlegt....
 
Du bist ein Mitglied dieser Familie, auch die anderen Mitglieder erwarten Kraft, Liebe und Hoffnung, wenn es schlecht läuft. Ein bisschen musst auch du ihnen entgegen kommen.

Wenn ich dich richtig verstehe, fühlst du nichts, wenn du mit deiner Familie zusammen bist. Das belastet dich, verstehe ich. Aber wenn du ohne sie bist fühlst du aber auch nichts, oder?

Dann kannst du doch bei Ihnen bleiben und einfach akzeptieren, dass du eben nichts fühlst aber deinen Anteil zum funktionieren der Familie beitragen. Weglaufen ist nämlich auch nicht wirklich eine Lösung. Wenn du das Problem erkennst, kann die Lösung ja nicht fern sein.
 
Ich sage mir, dass ich keine Therapie brauche, da ich mich so wohl fühle. Ich brauche die Einsamkeit, dann ist alles ok. Meine Frau und meine Kinder wollen mich natürlich zurück. Es klingt jetzt blöd, aber wie kann ich es schaffen – obwohl ich eigentlich nicht will – das ich auch wieder zu meiner Familie zurück will???

Das wirst Du nicht schaffen. Eigentlich ist es doch ziemlich eindeutig, dass Du an Deiner Familie kein wirkliches Interesse (mehr) hast. Du schreibst Deine Frau und die Kinder wollen Dich natürlich zurück, Du möchtest es aber eigentlich gar nicht. Du solltest Deiner Frau reinen Wein einschenken, alles andere ist doch sinnlos. Wem soll es bitte etwas bringen wenn man sich zwingt mit Menschen zusammen sein Leben zu verbringen obwohl man für diese nichts empfindet? Nur weil diese Menschen es so wollen? weil der Rest der Gesellschaft das als "richtig" ansieht? Das kann ja wohl auch nicht sein!
 
gut, da fehlt dir also der mut!
schon wieder zu einfach, oder????

meinst du nicht, dass deine frau sich selbst schon ein bild über deine gefühle gemacht hat? schließlich seid ihr nicht zusammen! es ist vielleicht schwer, darüber zu sprechen, aber es ist definitiv leichter, wenn darüber gesprochen wurde! wenn der anfang gemacht wurde - das kann auch dir helfen, über deine beziehung und gefühle besser klar zu werden -
manchmal ist das bewusste empfinden gehemmt - und braucht eine stoss.... (vor allem, wenn man seine gefühle verkopft erklären möchte - oder auch erst einmal finden muss...)

auch das "mann" X "frau" argument ist ein klein wenig dürftig....

übrigens: ich hatte deinen text überflogen, und dann sogar genauer gelesen. ich antworte NIE unüberlegt....


Ok - Du hast Recht. Ich mache es mir zu einfach, habe keine gescheite Argumentation und auch sonst überhaupt keine Ahnung. Am besten ich springe vor einen Zug, dann hat die Welt einen Heuchler weniger. Wäre das die beste Lösung?
 
Hast du dich denn mal auf das Asperger-Syndrom untersuchen lassen?

Und wie sieht es mit einer Depression aus? Stoffwechselstörungen, vielleicht Testosteronmangel?

Was man raushört ist, daß andere etwas von dir wollen. Aber was willst du? Eine komplette Abtrennung oder nebenher laufen?

Ich finde es mutig von dir, daß du dir hier Hilfe suchst.

🙂
 
Dann kannst du doch bei Ihnen bleiben und einfach akzeptieren, dass du eben nichts fühlst aber deinen Anteil zum funktionieren der Familie beitragen. Weglaufen ist nämlich auch nicht wirklich eine Lösung. Wenn du das Problem erkennst, kann die Lösung ja nicht fern sein.


Ich glaube nicht, das ich in so einer Situation hilfreich für meine Familie wäre. Wie soll ich da einen Anteil zum funtionieren der Familie beisteuern? Ich würde meine Familie eher mehr und mehr runterziehen. Natürlich ist weglaufen nicht der richtige Weg. Ich sollte einfach offen und ehrlich aussprechen, wie ich zu der Situation stehe. Mit tut es nur um die Kinder leid. Sie können nichts dafür. Und obwohl sie sehr, sehr viel mitbekommen haben, meine Launen oft abbekommen haben, sagen sie, das sie mich über alles lieben und ich zurückkommen soll. Das schmerzt mich innerlich sehr, da ich ihnen mit meiner momentanen "Einstellung" Unrecht tue. Sollte diese bedingunslose Liebe der Kinder nicht eine Heilung für mich sein, einen "Umkehrprozess" in mir bewirken?
 
Hast du dich denn mal auf das Asperger-Syndrom untersuchen lassen?

Und wie sieht es mit einer Depression aus? Stoffwechselstörungen, vielleicht Testosteronmangel?

Was man raushört ist, daß andere etwas von dir wollen. Aber was willst du? Eine komplette Abtrennung oder nebenher laufen?

Ich finde es mutig von dir, daß du dir hier Hilfe suchst.

🙂


Danke für Deine Anregung. Von dem Asperger Syndrom hab ich noch nichts gehört, werde mich mal näher damit befassen.
Depressionen sind bei mir sehr naheliegend. Die Gesprächstherapie hat sich nur mit meiner Vergangenheit beschäftigt. Das Wort Depression ist damals (ca. 5 Jahre her) garnicht gefallen. Heute sieht es, denke ich, noch ein wenig anders aus. Eine Verhaltenstherapie ist wohl das nächste, das ansteht. Anders werde ich es nicht auf die Reihe kriegen.
Was ich will? Das ist eine Frage, die ich jetzt einfach nicht beantworten kann, da ich 1000 Gedanken im Kopf habe und jeder in eine andere Richtung geht.
 
hallo novasoul,

wenn ich deine texte so lese habe ich tatsächlich das gefühl dass du schlichtweg blockiert bist!

ich glaube ehrlich du bist, evtl bedingt durch deine erfahrung, garnicht in der lage besonders viel zu fühlen!
vielleicht hast du auch angst vor deinen eigenen gefühlen!??

ich finde es prima dass du dich damit auseinander setzt und dir gedanken machst!
aber ich wäre vorsichtig damit vorschnelle entscheidungen (wie eine endgültige trennung) zutreffen! denn es kann gut sein dass du im laufe der zeit, gerade wenn du an dir arbeitest, merkst dass du deine familie eigl doch liebst und brauchst!

suche dir bitte hilfe und jdn zum reden!
versuche auch wieder ein gefühl für dich zu bekommen indem du einfach mal in dich hineinhörst....

ich wünsche dir viel glück,

lg, kena
 
wenn ich deine texte so lese habe ich tatsächlich das gefühl dass du schlichtweg blockiert bist!

ich glaube ehrlich du bist, evtl bedingt durch deine erfahrung, garnicht in der lage besonders viel zu fühlen!

vielleicht hast du auch angst vor deinen eigenen gefühlen!??

ich finde es prima dass du dich damit auseinander setzt und dir gedanken machst!

aber ich wäre vorsichtig damit vorschnelle entscheidungen (wie eine endgültige trennung) zutreffen! denn es kann gut sein dass du im laufe der zeit, gerade wenn du an dir arbeitest, merkst dass du deine familie eigl doch liebst und brauchst!

suche dir bitte hilfe und jdn zum reden!


Du hast es auf den Punkt gebracht - ja, ich bin innerlich völlig blockiert. Das macht es mir in vielerlei Hinsicht sehr schwer.
Es liegt auch sicher in der Vergangenheit, das ich sehr wenig Gefühle empfinden kann. Zumindest was die positiven Gefühle wie z.B. Liebe betrifft. Negative Gefühle kann ich zu 100% empfinden, da ich diese Gefühle in der Vergangenheit "erfahren" habe.

Ich und meine Frau haben uns auch erstmal auf Zeit getrennt, damit sie und die Kinder und ich zur Ruhe kommen. Ich habe gehört, das eine Auszeit oft sehr hilfreich gewesen ist. Ich habe vor an mir zu arbeiten und noch eine Therapie zu machen. Es wird sich dann sicher zeigen, wie es danach mit mir und meiner Familie weitergeht.
 
das ist gut!🙂

versuche auch herauszufinden auf wen oder was du wirklich wütend bist, denn deine familie ist es sicher nicht!
freude, liebe und all die positiven gefühle liegen oft unter einem berg negativer gefühle begraben!

lg, kena
 

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