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Hab ein schlechtes Leben

Es geht darum dass es mir oft schlecht geht wenn ich mit meiner Tochter rausgehe, mit ihr spiele etc. Nicht wegen ihr an sich sondern weil ich depressiv bin.
Und das bin ich aufgrund der Gesamtsituation.
Nicht zu 100% wegen dem KV oder meinem Kind - Sondern weil ich mich allem psychisch nicht gewachsen fühle.
Es gibt welche die könnten mit dem was der KV macht super leben. Ich sage nicht dass er an sich BÖSE ist sondern dass ich mit der Situation nicht umgehen kann.
Ich kann auch nicht mit meinen Entscheidungen und meiner Vergangenheit umgehen. Meine Wut richtet sich primär gegen mich, auch wenn man denken könnte ich wäre am meisten wütend auf mein Kind oder den KV. Dem ist nicht so.
Ich bin zudem sehr ambivalent was das angeht . Das heißt ich fühle nicht durchgehend Hass für den KV sondern habe auch mal positive Gefühle.
Das Ganze schwankt dann sehr zwischen Abwertung und Idealisierung.
Bei meiner Tochter ist es auch nicht so, dass ich durchgehend keine Liebe für sie empfinde. Wir hatten und haben sehr viele schöne Momente in denen ich mir zu 100% sicher war sie zu lieben. Und wenn es mir nicht gut geht kuscheln wir auf dem Sofa. Sie schläft auch jeden Abend eingekuschelt bei mir ein und obwohl sie schon 2 ist habe ich den Buggy so eingestellt dass wir uns die ganze Zeit anschauen können.
 
Ich bin zudem sehr ambivalent was das angeht . Das heißt ich fühle nicht durchgehend Hass für den KV sondern habe auch mal positive Gefühle.
Das Ganze schwankt dann sehr zwischen Abwertung und Idealisierung.
Bei meiner Tochter ist es auch nicht so, dass ich durchgehend keine Liebe für sie empfinde. Wir hatten und haben sehr viele schöne Momente in denen ich mir zu 100% sicher war sie zu lieben. Und wenn es mir nicht gut geht kuscheln wir auf dem Sofa. Sie schläft auch jeden Abend eingekuschelt bei mir ein und obwohl sie schon 2 ist habe ich den Buggy so eingestellt dass wir uns die ganze Zeit anschauen können.

Der Weg aus einer Depression kann lang sein, mit vielen Einbrüchen, aber mach ihn doch nicht zum Zentrum deiner Gefühle und deines Lebens. Akzeptieren was man nicht ändern kann. Ich bin fern von super-mutti aber ich weiß das ich gerade mit Händen und Füßen Versuche mich aus diesem Loch zu kämpfen, Mal besser Mal schlechter, mir egal was andere dabei denken. Du kannst das auch!
 
Ich bin zudem sehr ambivalent was das angeht . Das heißt ich fühle nicht durchgehend Hass für den KV sondern habe auch mal positive Gefühle.
Das Ganze schwankt dann sehr zwischen Abwertung und Idealisierung.
Bei meiner Tochter ist es auch nicht so, dass ich durchgehend keine Liebe für sie empfinde. Wir hatten und haben sehr viele schöne Momente in denen ich mir zu 100% sicher war sie zu lieben. Und wenn es mir nicht gut geht kuscheln wir auf dem Sofa. Sie schläft auch jeden Abend eingekuschelt bei mir ein und obwohl sie schon 2 ist habe ich den Buggy so eingestellt dass wir uns die ganze Zeit anschauen können.
Ich bin sehr selten "beabsichtigt" distanziert zu ihr. Bei mir ist es eher so dass ich mich dazu aufzuraffen muss mit ihr rauszugehen, besonders wenn das Wetter so schlecht ist. Zudem denke ich sehr viel nach, sodass ich bei vielen Dingen nicht ganz bei der Sache bin. Nachdem ich aber in die Gänge gekommen bin habe ich Spaß mit meiner Tochter auf dem Spielplatz oder wir gehen schwimmen etc . Mich kostet aber alles irgendwie so viel Kraft und ich bin oft gedanklich woanders. Ich kriege es aber wohl hin den Haushalt zu machen, mit ihr rauszugehen und auch mit ihr zu spielen, zu malen etc. Gesund kochen oder mit ihr kuscheln ist auch kein Problem.
 
Du schreibst hier schon lange, oder?


Bitte lasse dir helfen, bevor dein Kind unter deiner Ablehnung leidet.
 
Aber ich vermute, es ist genau diese seelische Unreife, die dich in diese Situation gebracht hat. Ich hoffe nur, dass dein Kind nicht darunter leiden muss.
Das leidet. Es kommt langsam in ein Alter, in dem es sich aktiv erinnern kann.
Es wird versorgt, gekleidet, gefüttert, gewaschen, aber mehr auch nicht.
"Distanziert" sein ist eine nette Umschreibung von dem, was da passiert.
Bis vor kurzem hatte die TE eine Beziehung zu einem anderen Mann (normale Beziehung, so schien es), aber der hat sich scheinbar jetzt auch vom Acker gemacht. Warum? Ich weiß es nicht genau, aber ich kann es mir denken.
Der KV ist schon älter, steht voll im Leben, hat gut Geld und lebt das Leben auch. Davon hätte sie gerne die Hälfte gehabt. Das geschah aber nicht.
Und gegen den Status des KV kann ein Normalo einfach nicht anstinken.
 
Ich bin sehr selten "beabsichtigt" distanziert zu ihr. Bei mir ist es eher so dass ich mich dazu aufzuraffen muss mit ihr rauszugehen, besonders wenn das Wetter so schlecht ist. Zudem denke ich sehr viel nach, sodass ich bei vielen Dingen nicht ganz bei der Sache bin. Nachdem ich aber in die Gänge gekommen bin habe ich Spaß mit meiner Tochter auf dem Spielplatz oder wir gehen schwimmen etc . Mich kostet aber alles irgendwie so viel Kraft und ich bin oft gedanklich woanders. Ich kriege es aber wohl hin den Haushalt zu machen, mit ihr rauszugehen und auch mit ihr zu spielen, zu malen etc. Gesund kochen oder mit ihr kuscheln ist auch kein Problem.
Ich schreie also nicht den ganzen Tag meine Tochter an sondern bin eher in Gedanken versunken und schreibe wütende oder traurige Texte. Das ist natürlich auch problematisch weil meine Tochter wahrnimmt dass ich traurig und gereizt bin.
Wir haben eine Bindung zueinander. Zumindest weint meine Tochter sehr wenn ich weg gehe und sie kurz bei der Oma bleiben soll aber sobald ich wieder da bin beruhigt sie sich wieder.
Ich würde mich dennoch als schlechte Mutter bezeichnen weil ich ihr keine heile Familie bieten kann, ich nicht feinfühlig genug reagiere und ich oft schlecht drauf bin. Und dass ich keine gute Mutter sein kann macht mich noch depressiver und es ist dann ein Teufelskreis.
 
Das leidet. Es kommt langsam in ein Alter, in dem es sich aktiv erinnern kann.
Es wird versorgt, gekleidet, gefüttert, gewaschen, aber mehr auch nicht.
"Distanziert" sein ist eine nette Umschreibung von dem, was da passiert.
Bis vor kurzem hatte die TE eine Beziehung zu einem anderen Mann (normale Beziehung, so schien es), aber der hat sich scheinbar jetzt auch vom Acker gemacht. Warum? Ich weiß es nicht genau, aber ich kann es mir denken.
Der KV ist schon älter, steht voll im Leben, hat gut Geld und lebt das Leben auch. Davon hätte sie gerne die Hälfte gehabt. Das geschah aber nicht.
Und gegen den Status des KV kann ein Normalo einfach nicht anstinken.
Ich hätte kürzlich einen anderen Mann haben können mit ähnlichem Leben. Aber es kamen beidseitig keine Gefühle auf und wir haben es gelassen. Was ist schlimm daran?
Finde es auch seltsam von dir es mir vorzuwerfen einen Partner, Freunde, Liebe und sichere, finanzielle Verhältnisse zu wollen. Das wollen doch viele Menschen. Warum darf man nicht traurig darüber sein sich einsam zu fühlen?
 
Ich hätte kürzlich einen anderen Mann haben können mit ähnlichem Leben. Aber es kamen beidseitig keine Gefühle auf und wir haben es gelassen. Was ist schlimm daran?
Finde es auch seltsam von dir es mir vorzuwerfen einen Partner, Freunde, Liebe und sichere, finanzielle Verhältnisse zu wollen. Das wollen doch viele Menschen. Warum darf man nicht traurig darüber sein sich einsam zu fühlen?
Es sollte auch klar sein dass es als Person die voll im Leben steht nicht angebracht ist junge Frauen mit psychischen Problemen (ich war damals obdachlos und depressiv) mit Geld an sich zu binden (Abhängigkeit) um mit ihnen sexuell machen zu können was man will und dann das entstandene Kind (es ist auch sein Kind) fallen zu lassen.
 
Es sollte auch klar sein dass es als Person die voll im Leben steht nicht angebracht ist junge Frauen mit psychischen Problemen (ich war damals obdachlos und depressiv) mit Geld an sich zu binden (Abhängigkeit) um mit ihnen sexuell machen zu können was man will und dann das entstandene Kind (es ist auch sein Kind) fallen zu lassen.
Ich habe diese Situation als sehr sehr traumatisierend empfunden, insbesondere weil ich schwanger war und zu Sex mit ihm manipuliert wurde ("Jetzt stell dich mal nicht so an"). Es folgen andere Drohungen, unter anderem dass ich die Vaterschaft nicht anerkennen darf (Drohung mit Anwälten, Gewalt etc)
Er wollte auch dass ich mit Kollegen von ihm als Schwangere Sex habe und hat mich später dafür fertig gemacht indem er behauptet ich wäre nichts wert weil ich mich ja verkauft hätte.
Und dann stehst du da, alleine. Am Boden zerstört. Fühlst dich eklig, schuldig, wertlos. Siehst wie andere ihr Leben weiterleben. Sei es der KV oder ehemalige Freunde. Und du hast scheinbar kein schlechtes Leben, eine Tochter. Aber fühlst dich einfach so als wäre ein Teil von dir gestorben.
 

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