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Gutachtertermin wegen Rückführung zur leiblichen Familie

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Hallo,

ich habe mich lange aus dem Forum zurückgezogen, da ich gemerkt habe, dass viele Leute hier nur schwer mit meiner Meinung und der Situatuation mit unserem Pflegekind umgehen konnten.

Doch es gab einige, die sich sehr freundlich mir gegenüber geäußert haben und auch mit mir auf ein positives Ende für die Kleine gehofft haben.

Um diesen lieben Menschen das Ergebniss mitzuteilen, schreibe ich noch einmal hier.

Heute war nach elf Monaten die entscheidende Gerichtsverhandlung.
Das Gericht ist zu folgendem Urteil gekommen:

1. Die Kleine darf bei uns bleiben!

2. Das Sorgerecht ist der Mutter entzogen worden.

3. Die Besuchskontakte finden wie bisher alle vier Wochen für eine Stunde im Jugenamt statt.

Auch wenn viele hier das jetzt nicht lesen wollen, aber ich bin total glücklich.

Liebe Grüße,

Tachi
 
Hallo Tachi,
ich denke, mir steht es nicht zu, über etwas zu urteilen, wo
ich nicht beide Seiten kenne.
Ich wünsche mir nur für das Kind, dass es eine glückliche Zukunft und Kindheit hat und es auch verstehen lernt, warum genau sie keine leibliche Mama hat, die sich um sie kümmern darf/kann.
Deshalb denke ich, ist wichtig, dass alle 4 Wochen die leibl. Mama sie treffen kann....
Wobei ich auch diese Mama verstehen kann, dass sie irgendwann den Kontakt aufgibt, denn es tut einfach sehr weh, wenn man sein Kind haben möchte und selbst erziehen möchte und einfach keine Chance bekommt
und dann nur alle 4 Wochen beim JA einen Kontakt hat.

Ich denke, es geht immer um das Kindeswohl und ich hoffe, es war in eurem Fall die richtige Entscheidung.
Ich kenne leider eure Geschichte nicht mehr so genau....
deshalb werde ich kein Urteil ab geben.
Eines ist auf jeden Fall nun klar: Ihr wisst alle, wie es nun weiter geht und das spürt auch ein Kind.
Für ein Kind ist das sehr wichtig, denn das ewige hin und her kann Kinder krank machen.
Alles Gute für euch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tachi,

Mich freut es das die kleine bei euch bleiben darf. 😱
Klasse .
Nun kehrt bei euch auch wieder Ruhe ein ,und das is sehr wichtig . Geniesst jeden Tag mit den Kind. Ich denke ihr fühlt euch so ,als sei es euer eigenes. Ich kann es mir vorstellen .😱😱

Und lasst alles auf euch zukommen ,dass wichtiges für die Kleine ist das sie glücklich ist.

Lg Conny

@Vermisst

Ich kann es nicht verstehen ,das Eltern ihre Kinder aufgeben .:mad:
Wenn man sein Kind liebt ,macht man alles um bei ihm zu sein ,und Kämpft .
Hab es ja am eigende Leibe erlebt ,ich kenne meinen Vater nicht . Ich hab ihn dafür gehasst . Konnte ihn das nicht mehr sagen ,er ist gestorben vor zwei Jahren .
Glaub mal auch ich habe gespürt ,dass was nicht stimmte . Dann ging meine Mutter wo ich 12 war ,aber wir haben ja eh bei oma gelebt.
Da war ich sehr glücklich und hatte eine wunderschöne Kindheit .

🙄
Also bitte ich dich ,sag nicht so was das du es verstehen kannst.

Lg Conny
 
Auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch ;-),
ich hoffe, das es das gewesen ist.
Es freut mich sehr für Euch .
Paßt bitte auf, das keine totale Entfremdung zwischen Mutter und Kind statt findet.

Alles Liebe Phoenix
 
Hallo Tachi!

Das finde ich super klasse, dass Du Dich nochmal meldest und Dich dem Risiko aussetzt, dafür angefeindet zu werden, dass Du Dich freust.
Ich freu mich für Dein Glück!!!
Kein Mensch kann mit Sicherheit vorhersagen, welche Entscheidung die richtige ist. Ich bin sehr froh, dass ich nicht Richter bin und so über das Wohl oder Übel von Menschen entscheiden muss.
Allerdings bin ich sicher (so sicher ich aus der Entfernung sein kann), dass ihr alles tun werdet, um der Kleinen ein schönes und geborgenes Leben zu ermöglichen. Eventuell hätte es die leibliche Mutter auch getan, das weiß kein Mensch (vermutlich nichtmal die Mutter selbst), aber nun ist die Entscheidung so gefallen und es ist an Euch (Dir und Deinem Mann), das Beste draus zu machen.
Vielleicht magst Du in einigen Wochen berichten, wie sich die Geschichte weiter entwickelt hat.

Ich wünsch Euch alles, alles Gute!!!

Liebe Grüße, Susi Sorglos
 
Eine Stunde im Monat unter Aufsicht....ja. das ist bestimmt das beste für das Kind....:mad:

Dafür darf die Mutter, falls ich sie so nennen darf, ja aber wenigsten die Schulden für die Langzeitpflege anhäufen, denn ich vermute mal, die Finanzierung ist nun gesichert.

Viel Glück für das Kind und lasst es wenigstens weiterhin eine leibliche Mutter haben.
 
Ich denke das es durchaus sinnvoll sein kann das Kind in der Pflegefamilie zu lassen..aber muss die Konsequenz immer sein das die leiblichen Eltern bzw die Mutter dann kaum noch Kontakt hat. Was soll denn die Mutter bitte schön alle vier Wochen eine stunde mit dem Kind machen? Da kann sie doch gar kein Draht zu dem Kind finden... wie auch?
Aber ich glaube schwierig ist es auch weil vor allen Dingen die meisten Pflegemamas die leibliche Mutter als Konkurrentin ansehen und damit beginnt ein Kampf der nicht sein müsste

Ich bin selber mama und meine Kiddies leben in einer Pflegefamilie. Ich würde es nie wagen die Kinder da ganz rauszureissen aber einen engen kontakt sowohl mit der Pflegemama als auch mit den Kindern würde ich mir wünschen. Ich möchte einfach nur informiert werden wenn die Kleinen krank sind oder eben was schönes war , mehr nicht.. möchte die Gewissheit das ich die Kinder regelmässig sehen kann und nicht willkürlich an der Besuchsschraube gedreht wird.

Und ehrlich gesagt alle vier Wochen eine stunde das würde ich gar nicht durchhalten... Ich halte ja nicht mal alle vier Wochen zwei Stunden durch:-((
EInfach weil ich die Kleinen über alles liebe und sie mich

Lg
 
@Vermisst

Ich kann es nicht verstehen ,das Eltern ihre Kinder aufgeben .:mad:
Wenn man sein Kind liebt ,macht man alles um bei ihm zu sein ,und Kämpft .
Hab es ja am eigende Leibe erlebt ,ich kenne meinen Vater nicht . Ich hab ihn dafür gehasst . Konnte ihn das nicht mehr sagen ,er ist gestorben vor zwei Jahren .
Glaub mal auch ich habe gespürt ,dass was nicht stimmte . Dann ging meine Mutter wo ich 12 war ,aber wir haben ja eh bei oma gelebt.
Da war ich sehr glücklich und hatte eine wunderschöne Kindheit .

🙄
Also bitte ich dich ,sag nicht so was das du es verstehen kannst.

Lg Conny

Liebe Conny,
es gibt Dinge im Leben, die musste ich auch erst erkennen.....
Ich habe in den letzten 2 Jahren Mütter kennen gelernt die wirklich verzweifelt waren, was sie nun tun sollen?
Kind alle paar Wochen mal zu sehen für 1 Stunde oder Kontakt abbrechen?
Ich habe Mamas kennen gelernt, die einfach nicht mehr konnten.
Eine Mama davon sagte mir, dass sie nun den Kontakt ab brechen werde, da sie dabei zugrunde gehen würde und das Kind von der 1 Std. nix haben wird, da die Pflegemutter nur schlecht über Mama redet.....in dieser 1 Std. muss Mama alles ausbügeln, was die Tochter die letzten Wochen in der Pflegefam. hörte über ihre Mama....
Ich weis es aus Erfahrung, wie es sich an fühlt 1 Std. sein Kind zu sehen und dann noch begleitet!
Es ist kein Umgang, den man als Umgang bezeichnen würde!
Ich fühlte mich wie die Menschen in der früheren DDR.
Ich nutzte damals diese 1 Std die Woche um mit meinem Kind zu kuscheln und zu spielen.
Kuscheln war nicht so angesagt, da die meinten ich könnte meinem Kind was an tun.
Das muss man sich mal vorstellen!
Ich sagte, warum sie mich nicht durchsuchen, bevor der Kontakt zustande kommt??
Ich fand es unwahrscheinlich schlimm, aber nicht nur für mich.....mein Sohn weinte sehr oft und fragte:
Mama, wann darf ich endlich nach Hause?
Wenn ich heute darüber noch nach denke, dann muss ich :wein:
Wie kann man einem Kind und der Mama so etwas an tun?
Heute, nach fast 1,5 Jahre später, wo sich nichts veränderte an den Tatsachen (also an mir und meinem Verhalten zum Kind), habe ich mein Kind Wochenlang in den Sommerferien, ansonsten auch mind. 50% in den Ferien und alle 14 Tage am WE.
Was ist nun anders?
Ich bin nicht anders als früher.....doch, eines ist anders:
das Leben (Mein Körper und meine Seele) hat wegen dieser Entscheidung damals deutliche Spuren hinterlassen und nicht nur bei mir, auch in der Kinderseele...:wein:

Auch wenn bei der Tachi das anders sein mag....
Ich habe mich da hinein versetzt und ich bin daher "vorbelastet" und kann dadurch es nicht mehr so "neutral" sehen!
Ich wünsche allen Kindern, die nicht bei den leibl. Eltern leben können/dürfen/wollen, alles Gute!

Ich selbst werde kämpfen, das habe ich die letzten Wochen vielen Menschen versprochen, inbesondere meinem Sohn...

Ja ich werde kämpfen, auch wenn ich dabei vor die Hunde gehe.... Ich muss es für meinen Sohn tun!
Ich bewundere die Mamas, die es schaffen, dann den Kontakt zu brechen!

Ich glaube aber, dass es deutliche Unterschiede gibt, zwischen einer Mama, wo das Urteil noch nicht zu 100%ig ist und einer Mama, die weis, dass sie NIE mehr wieder
ihr Kind zu Hause haben wird!
 
Ich gebe meiner Vorträgerin Recht.
Aber warum auch nur einmal monatlich für eine Stunde?
Was soll man da schon mit den Kind machen, und wie fasst das Kind es auf,
wenn die leibliche Mama nach einer Stunde gehen muss?
Ist das überhaupt zu verabeiten?

Habe momentan das Problem das mein Sohn wütend ist,
als er mich fragte wer mein Kind sei und ich sagte das er es ist weil er in meinen
Bauch war, reagierte er mit seinen 5 Jahren beim letzten Besuchskontakt richtig
wütend, das er nicht das leibliche Kind ,,seiner Pflegemama" ist.
Es ist keine angenehme Atmosphäre wenn sich immer alles nur noch beim Jugendamt abspielt. Wo leben wir? In der Stasi?!
 
Muss sich denn immer alles Zeit Lebens beim Jugendamt abspielen?:mad:
Warum nur einmal in Monat für eine Stunde?
Wozu soll das gut sein und was hat das Kind davon?
Was haben die leiblichen Eltern davon, die auch noch weite
Reisen von 5 Stunden aufsichnehmen sollen, nur für die eine
Stunde?
Als ich meinen Sohn beim letzten Besuchskontakt auf die Frage wer meine Kinder sein, antwortete, das der erste der bei mir in Bauch war, reagierte er mir gegenüber richtig wütend und agressiv. Die Pflegemutter hat ihn dafür fast schon wieder gelobt. Er kam dann zu ihr gerannt und flüsterte: Die lügt. Die PM antwortet ihm ja.
Dem Jugendamt erklärte ich, das ich mir die Umgänge zukünftig anders vorstellen würde und das mein Kind von der bisherigen Reglung (eingsperrt im Käfig) nichts davon hat
und forderte kindgerechte Umgangsaktivitäten,
Zirkus,Zoo,LEGO Land.
Bis jetzt hat sich die Dame vom Jugendamt noch nicht wieder bei mir gemeldet.
 
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