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Gutachtertermin wegen Rückführung zur leiblichen Familie

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Also wir brauchen deutlich mehr als 600-800 Euro für Miete UND Lebensunterhalt zu zweit jeden Monat.
 
Ich hab mir mal die Mühe gemacht und das Urteil gelesen....
Zitat:


Der Antragsteller begehrte im Wege einer einstweiligen Anordnung bei dem Sozialgericht Köln die Zahlung von sog. „Arbeitslosengeld II“ von der zuständigen Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Die ARGE verweigerte die Leistungen, weil die Ehefrau des Antragstellers zwei Pflegekinder betreute und für jedes Pflegekind ca. 1200 Euro Pflegegeld sowie ca. 690 Euro Sachzuschuss erhielt.

Zitat Ende


Hm, da muss ich nicht lange rechnen um drauf zu kommen, dass HIER ganz schöner Reibach gemacht wurde. Wie kann das denn sein? Wenn ich diese Zahlen aus dem Beschluss verleiche mit denen die hier stehen...da ist aber eine erhebliche Diskrepanz.

2000 € (rund) pro Pflegekind stehen hier gegen 600 €.

😕🙄😉
 
Also mir wurde vor einigen Jahren einmal angeboten, Kurzzeitpflege zu übernehmen. Da wären ca. 1200,00 DM Vergütung drin gewesen. Gefordert war, dass den Kindern ein eigenes Zimmer zur Verfügung steht. Es hätte evtl. noch eine Grundausstattung an Möbeln dazu gegeben. Und das für einen Rund-um-die-Uhr-Job mit viel Verantwortung, Gesprächen im JA, Gesprächen mit den Eltern, etc. keiner Absicherung für mich über Kranken-, Rentenversicherung.

Ich habe damals dankend abgelehnt. Da geh ich lieber außer Haus arbeiten, habe Feierabend, wenn ich heim komme und über Gehaltszahlungen meine Sozialversicherungsbeiträge ebenfalls abgedeckt............
 
Hallo,

also, wir bekommen für unser Pflegekind 578€.

Ich denke 1200€ bekommt man evt., wenn man ein behindertes Kind bei sich auf nimmt, denn da hat man auf jeden Fall mehr Verantwortung.

Man sieht also, wenn ich in meinen Beruf mit voller Stundenzahl weiter gearbeitet hätte, dann hätten wir finanziell besser da gestanden.
 
Hallo Happy Dreams,

der leiblichen Mutter eine Chance geben ist ja niedlich. Und wenn es nicht klappt, dann kommt die Kleine halt wieder zurück....

Ich glaube du musst ein bisschen vorsichtiger mit deinen Chancen umgehen, denn schließlich hängt da eine kleine Kinderseele dran.

Des weiteren möchte ich dich mal fragen, wer denn dem Kind eine Chance gibt. Der leiblichen Mutter müssen alle Chancen der Welt gegeben werden, weil sie das Kind ja geboren hat. Aber dem Kind wird dieses Gezerre einfach zugemutet.
Auch leibliche Eltern haben keinen Besitzanspruch auf ein Kind!!!!!

Liebe Grüße,

Tachi

Pflegeeltern noch weniger! Einen schlechten Start im Leben kann man auch ausbügeln und ich würde mir auch nicht vorschreiben lassen, mit wem ich lebe, wenn kein Argument standhalten kann.
Und wenn ich schon höre "DAS" Jugendamt kommt mir die Galle hoch. Verzeihung für meine Heftigkeit, aber ich spüre da sehr viel: "ich will aber " Grüße Ptaysanwee
 
Dieses ich will aber....

wie soll das bitte heißen?!

Bitte entschuldige, das war emotionell sehr geladen, aber mir fällt es z. B. sehr schwer, in Gegenwart fremder, mit meinen Kindern zu spielen oder zu blödeln, obwohl sie bei mir aufgewachsen sind. Ich kann sehr gut mit Kindern, aber es ist mir ein Greuel beobachtet zu werden.
Und dieses Ich will aber, damit war gemeint, du könntest verkennen, daß das Kind mal wissen will, warum hat mich meine Mama weggegeben und warum hat sie mich nicht wieder geholt und wenn sie mit 18 dann nachfragt, dann sagt die Mama vielleicht, ich konnte ja gar keinen richtigen Kontakt bekommen, es war immer jemand dabei. Du aber hast die Kleine von Herzen lieb und hängst sehr an ihr. Ich kenne die Mama ja nicht, aber ich versuche immer alles von 2 Seiten zu sehen. Deine ist klar erkennbar und nachvollziehbar, die Mama kann hier ja nicht zu Wort kommen und vielleicht fühlt sie etwas, was wir hier alle nicht berücksichtigen. Sie kann nur nicht damit umgehen, sie will sich vielleicht doch noch nicht endgültig entscheiden. Ich würde ihr mal vorschlagen, noch ein wenig Zeit ins Land gehen zu lassen und sich das im Sinne des Kindes genau zu überlegen. Aber ich denke, eine Pflegemama hat die dämliche Aufgabe, dem Kind auch den Weg zurück zu den Wurzeln zu ermöglichen, wenn es ihm dabei gut geht. Was blöd ist, ist die Tatsache, daß die Pflege anfangs für ein ganzes Leben gelten sollte, was natürlich die Hoffnung gibt, das Kind in der eigenen Familie behalten zu können. Klammere nicht, ich denke, die Mutter wird mit einigen Gesprächen vertrauensvoll das Kind bei dir lassen. Wenn das möglich ist, mit ihr ein Gespräch zu suchen. In manchen Fällen verbietet das Jugendamt auch diese Möglichkeit. LG Lisl
 
Mit DAS JA geht mir nicht die Galle hoch, ich zweifel nur an der Intelligenz mancher User.
Eine Kollegin kam von DEM Jugendamt und versuchte uns zu erklären, was DAS JA für Vorstellungen in Bezug auf Berichte, auf Termine, auf Arbeit etc hat - ich fragte sie ob sie auch für Herrn S. Frau B. Herr B Frau T Frau H Frau N Frau U etc spricht, denn der eine ist von meinen Berichten begeistert, dem anderen sind sie zu lang, WER bitte entscheidet nun - sie oder der zuständige Sachbearbeiter.
Wenn sie anfing - DAS JA - dann kam ich immer mit - DAS JA gibt es nicht - und ich schlug ihr vor, dass Entscheidungen von ihr, ich gerne mit dem zuständigen Sachbearbeit klären lasse.
Mich hat sie meine Arbeit machen lassen und Ruhe war.

Und so wie ich an ihr und ihrer Fachlichkeit gezweifelt habe, so zweifel ich an manchen Usern hier, die sich nicht zu schade sind, DAS JA zu verteufeln - das ist ungefähr so, wie wenn ich jeden Arzt verteufel, weil einige Kunstfehler machen, oder alle Schuster, weil mein Absatz wieder abgebrochen ist. Oder alle Mütter mit bestimmten Lebensbedingungen, weil einige ihre Kinder misshandeln.

Merkst du was???
Nach euren Pauschalisierungen könnte ich sagen, alle Mütter mit psy. Erkrankungen müssen die Kinder weggenommen werden, weil einige ihre Kinder mit in den erweiterten Suizid genommen haben.
Oder alle Mütter unter 20 sind schlecht, weil einige überfordert sind.............. bei allen ALG II Bezieher mit Kindern müssen die Kinder raus, weil sie ihr Geld für Zigaretten und Bier ausgeben und am Monatsende nichts mehr haben.
Alle Frauen sind emotional und labbern viel, alle Männer denke mit den 2 cm ......

So - das musste ich mal loswerden!!!
Diese Pauschalisierungen kotzen mich einfach nur an - denkt mal drüber nach!!

Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse hat mal ein alter Indianer gesagt.
Bei diesen Pauschalisierungen, ist vorausgesetzt, daß selbstverständlich ein Mitarbeiter des JA die Ursache ist.
Verstehst du dich mit diesem nicht, möchtest eine Änderung, dann gehst du die ganze Leiter hoch, auch das müsstest du eigentlich wissen. Vorgesetzter, Leiter des Amtes, Landrat usw. und jeder schließt sich mit dem einen Mitarbeiter kurz und bestätigt unbesehen dessen Aussagen. guck mal unter Jugendamtskritik.de
Solche Fälle passieren einfach. In meinen Akten steht ein Suizidversuch, der nie stattgefunden hat. Mein Kreislauf hat versagt! Ich habe auch die dazugehörigen Laborbefunde! Aber die Mitarbeiterin weigert sich, die Akte zu ändern und kommt damit durch, sogar vor Gericht! Da kann ich heulen, schimpfen, freundlich versuchen ein Gespräch zu finden, es nutzt nichts.
Da das in meinen Augen in letzter Zeit ZU häufig vorkommt, sollte man ein Auge zudrücken, wenn es heißt DAS Jugendamt.
Jeder Fall liegt ein klein wenig anders, aber laß die Galle unten, wenn sich jemand über DAS Jugendamt aufregt. Es hat seine Berechtigung und sollte sogar noch mehr Möglichkeiten bekommen ABER:
Es muß endlich eine Stelle eingerichtet werden, bei der bei einer Kindesentziehung genauestens und mit Beweisen die dringende Nötigkeit der Herausnahme begründet und belegt werden muß und das sind nicht irgendwelche Aussagen von anderen (evtl. missgünstigen) Personen. Das ist meine Meinung.
 
Hi

Ich finde es mutig ,das es Pflegemütter gibt die sich diesen Forum hier stellen. Es gibt aber auch schlechte Eltern sowie schlechte Pflegestellen ,sehen den Fall in Wuppertal.

Es geht doch eigentlich drum ,was wollen die Kiddis ,die in so einer Pflegestelle sind. Wollen sie nach Hause???Oder bei den Pflegeeltern bleiben . Auch da baut sich was auf ,und da kann man nicht mal böse sein.

Hab es selber durch. Mein Sohn meinte er wäre schöner dort. Ja hab ihn 1 jahr gelassen . Nach nen Jahr wollte er heim ,.was gar nicht so einfach war. Weil er viel dazu erfunden hatte.Nun lebt er seit 2 jahren wieder zuhause.
Is nicht alles so einfach .auch nicht fürs Jugendamt.Und auch für die Pflegefamilie.

Lg Conny
 
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