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Missis,Gott redet zu jedem Menschen irgentwann in seine Leben.
Es kann keiner sagen, er hätte ja von nichts gewußt, oder Gott habe nicht zu ihm geredet.
Außerdem kennt auch jeder hier das Evangelium und hat die Möglichkeit sich mit dieser Botschaft auseinander zu setzen.
Völker die das Evangelium nicht kennen, werden auch einmal nach einem anderen Maßstab von Gott beurteilt.
Gott redet oft zu den Menschen durch Unfälle oder Bewahrungen.
Natürlich kann der Mensch auch absichtlich seine Ohren auf Durchzug stellen.
Übrigens habe ich nie geschrieben, das es einem Christen immer gut geht. Ich habe schon gesagt, das ein Mensch der glaubt, in seinem Leben auch Gottes Hilfe erfahren wird. Das kann ich auch nur von mir persönlich sagen.
Aber gerade ein Christ erlebt oft auch viele Prüfungen, weil diese einem auch im Glauben wachsen lassen, und den Glauben stärken.
Gerade dadurch erlebt man immer wieder Gottes Hilfe und eingreifen. Die schönsten alten Kirchenlieder wurden von Glaubensmännern geschrieben, die Texte mit einer solchen Tiefe nur schreiben konnten, weil sie durch großes Leid gingen. Ich führe nur eines der bekanntesten Lieder an, von Sarah Flower Adams, die auch durch große Prüfungen ging und das wunderbare und recht bekannte Lied "Näher mein Gott zu Dir"verfasst hat.
Schwere Zeiten und Leiden im Leben eines Menschen können also durchaus eine ganz besondere und gute Frucht bringen - es hat nichts damit zu tun das Gott uns sinnlos wie einen Hund leiden lassen will, wie Du sagst!
Nun Missis, es ist ja um so schöner, dass Du ein sogenanntes Sonntagskind bist. Das Du wie Du sagst, schon so oft Glück im Unglück hattest.Du schreibst, das Du mehrmals im Leben den Tod vor Augen hattest.
Nun, ich kann Dir nur sagen, dass das für mich Grund genug wäre, mir über Gott Gedanken zu machen und seine Hand darin zu sehen.
Versteh mich nicht falsch, ich gehe nur auf die Dinge ein, die Du in deinem Brief erwähnt hast.-und schreibe Dir meine Sicht dazu!
Ich denke, das Gott nicht zu dir redet, kannst du jedenfalls nicht behaupten, höchstens das Du schlichtweg von ihm einfach nichts wissen willst!
Jeder hat ja auch seinen freien Willen und kann diese Entscheidung selber treffen.
Ich versuche Dir auch nichts auf zu schwätzen sondern ich sage Dir nur wie ich es sehe.
Aber es ist ja gut, wenn Du für Dich weißt,wem Dein Dank gilt.




Das hiesse doch im Umkehrschluss, jemand, der bis zu seinem Lebensende nicht an Gott glaubt, dem hat sich Gottes Geist nie offenbart. Da frage ich mich, warum? War dieser Mensch Gott egal, dass er sich nicht gehalten sah, seinen Geist zu offenbaren und den Samen des Glaubens zu pflanzen?

Noch etwas, was ich öfter von dir las, war sinngemäß, wenn man aus voller Überzeugung auf Gott vertraut, dann hilft er aus allen Krisen und dem geht es immer gut. Wem er aus Notlagen hilft, der erkennt das Wesen Gottes und wird gläubig.

Lena, dass ich nicht an deinen Gott glaube, weisst du inzwischen hinlänglich, trotz meines fehlenden Gottesglauben geht es mir nicht schlecht. Ich bin nach vorherrschender Meinung im Verwandten-, Bekannten-, Freundeskreis ein ausgesprochenes "Sonntagskind", da ich irgendwie immer Glück, oder Glück im Unglück habe.
Ungute Situationen gehen bis auf sehr wenige Ausnahmen immer gut aus, schwere Schicksalsschläge habe ich so gut wie nie erleiden müssen. Ich habe zwei tolle Kinder, bin seit über 20 Jahren mit meinem Mann glücklich verheiratet, bis auf eine zwischenzeitliche Trennung, nach der wir aber wieder (glücklicher als zuvor) wieder zusammengefunden haben. Wir sind alle gesund, zufrieden und glücklich, sind finanziell im Großen und Ganzen zufriedenstellend gestellt, es geht uns also rundum gut.
Und das alles, ohne dass ich/wir an deinen Gott glauben. Er ist es nicht, der dafür verantwortlich ist, dass alles gut läuft. Weshalb sollte er das auch tun, gäbe es ihn, wenn er eh keinen Dank dafür erhalten würde, sondern jemand anders die Lorbeeren einstreicht?

Es gab insgesamt vier Situationen in meinem Leben, wo ich den Tod vor Augen hatte, jedes Mal liefen sie glimpflich ab, bzw. zwei mal hatte ich es beherzten Mitmenschen zu verdanken, dass ich am Leben blieb. Lena, bei keinem dieser Ereignisse habe ich Gottes Geist, seine Liebe, seinen Willen, oder seine rettende Hand gespürt, kein mal. Ich weiss, dass da jemand über mich gewacht hat, ich weiss auch, wer es war, aber dein Gott, der war es ganz, ganz sicher nicht.

Unter diesen Gesichtspunkten finde ich es verwunderlich, dass dein Gott mich nicht abstraft. Oder zumindest dafür sorgt, dass ich seinen Geist spüre/erkenne, damit ich mich zu ihm bekenne. Es ist ja gerade so, als würde er Perlen vor die Säue werfen. Immerhin gibt es viele tief Gläubige, denen es abgrundtief schlecht geht, weshalb lässt er denen nicht viel eher etwas gutes zukommen, als Ungläubigen wie mir?
Ok, wen er liebt, den prüft er, heisst es nicht so? Was für mich ein weiterer Grund ist, diesen Gott abzulehnen. Das ist ja so, als ob du deinen Hund bestrafst, weil er gehorcht.

Nein Lena, ich weiss wem ich Dank schulde, dafür dass es mir und meiner Familie gut geht. Dein Gott ist es gewiss nicht.
 
Hallo Leser!

... Aber wir müssen wissenschaftliche Fakten auch als Fakten ansehen. Indiskutabel.

Sonst können wir unsere ganze Welt direkt in den Mülleimer werfen.
Dann bestreite ich das ein Tag 24 Stunden hat, ich behaupte Grün sei Rot, dass Herz pumpt gar nicht unser Blut, dass macht die Leber.

Das Gehirn gibt es sowieso nicht. Unsere Gefühle werden uns direkt durch den Himmel von Gott gegeben, 4 + 4 = 7 usw.

Es gibt Fakten die sind unbestreitbar...
Das ständige Pochen auf naturwissenschaftliche Fakten geht am Thema vorbei. Gott ist kein Element der Natur wie ein Baum oder ein Kühlschrank. Daher kann man ihn auch nicht beweisen.

Es ist so ähnlich wie mit dem Gewissen. Keiner wird wohl bestreiten, dass es ein Gewissen gibt. Aber wie soll man die Existenz eines Gewissens mit naturwissenschaftlichen Methoden beweisen?
 
Also sind FAKTEN letztendlich relativ?

Nein, hast du seinen Beitrag nicht gelesen? Es gibt wissenschaftliche Fakten die sind nicht relativ, nicht veränderbar, immer gleich.

Werfe einen Apfel in die Luft und wenn man ihn nicht künstlich aufhält, wird es immer nach unten fallen. Immer.
Wie ich eben schon geschrieben habe: Wenn ihr uns nicht auf einen Grundkonsens von Fakten einigen können, ist alles im A****!
 
Also sind FAKTEN letztendlich relativ?

jepp. in gewisser weise schon. aber was bedeutet das für dich? ich hab das gefühl, dass du auf ein ja von mir wartest um mich auf irendwas festzunageln?

Versuche zu verstehen was ich ausdrücken will. Es ist egal, ob es theoretisch eine andere möglichkeit gibt, wenn sie für die realität keine rolle spielt.
Es ist also egal ob es gott gibt, weil es für die realität keine rolle spielt. Also kann man davon ausgehen, dass gott einem keine gehfehler gibt, wenn man durch den park läuft. genau so wie man davon ausgehen kann das 1+1=2. Verstehst du die idee dahinter?
 
Aha, und das ist dann auf jeden Fall Fakt.

Exakt. Denn dann bist du für mich nicht mehr 39, sondern 62 Jahre alt. Ich lehne halt das System ab. Ich spreche dir dein Mensch-sein ab, und mach mit dir alles was ich will. Für mich bist du ein Alien.

Natürlich könnte man eigentlich ganz leicht beweisen, dass du keines bist, aber auch die Fakten lehne ich ab.

Alles ist relativ.

Wenn du einen Herzinfarkt hast, wird der Sanitäter dir die Füße massieren. Und wenn du telefonieren möchtest, bekommst du eine Banane in die Hand.
 
O.k., aber was soll das mit der Realität? Auch die ist, bei Gott, relativ.

Stimmt. Das führt mich zu einer Schlussfolgerung: Realität ist das was wir wahrnehmen. Und wenn wir die Reize unserer umwelt so wahrnehmen wie sie wissenschaftlich beschrieben sind, dann haben wir eigentlich keinen grund an gott zu glauben, weil er dann nicht existent ist. Klar man darf immer an alles glauben, aber unter dieser bedingung macht es wenig sinn an ihn zu glauben.
Sobald bei dir die Kühe bier geben und die äpfel auf den baum wieder hochfliegen, darfst meinetwegen guten herzens an gott glauben.
 
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