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Großen Mist gebaut - Job weg

Hallo,

leider kommt es im Berufsleben oft vor, dass man gern seine Meinung sagen möchte, aber nicht kann. Nicht selten kommt es dann eben auch zu solchen Situationen. Man sagt etwas Falsches, vielleicht gar nicht so ernst gemeint und unglücklicherweise kommt jemand gerade vorbei und hört das, was er nicht hören sollte.
Das kann passieren.

Dieser Jemand war allerdings dein Vorgesetzter und das ist besonders schlecht. Kritik gegenüber Vorgesetzten überleben viele Mitarbeiter nicht.
Da du den Betrieb als "Saftladen" bezeichnet hast, hast du nicht nur den Arbeitgeber beleidigt, sondern auch alle, die dort arbeiten.

Arbeitsrechtlich würde ich mir da keine großen Hoffnungen machen. Du stehst vermutlich schon auf seiner Liste, wenn man schon mit einem Aufhebungsvertrag daherkommt. Der bekommt dich schon raus, wenn er will.
Eine weitere Zusammenarbeit wäre nicht besonders prickelnd.

Du könntest versuchen, den Schaden zu begrenzen, indem du dich entschuldigst und das Ganze etwas herunterspielst oder aus dem Zusammenhang nimmst. Lass dir was einfallen und wenn es geht, am besten zeitnah.

Du solltest bedenken, dass du mit ihm einen Arbeitsvertrag geschlossen hast und sich daraus Pflichten ergeben. Wenn man geschickt argumentiert, könnte man sagen, dass nun die Vertrauensbasis beschädigt ist und eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zumutbar.

Beim nächsten Mal solltest du bitte darauf achten, entweder keine Kritik im Unternehmen zu äußern oder so, dass es auch wirklich keiner mitbekommt.

Viel Erfolg

Gruß
 
Ich hatte den Link bereits gepostet und es gibt auch Urteile dazu.

Arbeitsrechtlich kann dem TE kein Mensch was und das ist auch kein Kündigungsgrund.

Noch nicht mal ein Grund für eine Abmahnung.

Blöd ist es allemal, aber gekündigt werden kann man dafür nicht.

Das weiß der AG , sonst hätte er keinen Aufhebungsvertrag angeboten.

Oder er weiß es nicht, dann ist es echt ein Saftladen.

Jedenfalls hält dies jeder Kündigungsschutzklage stand, da es hierzu auch schon Präzedenzurteile gibt, die Zugunsten des AN ausgefallen sind.
 
Ich hatte den Link bereits gepostet und es gibt auch Urteile dazu.

Arbeitsrechtlich kann dem TE kein Mensch was und das ist auch kein Kündigungsgrund.

Noch nicht mal ein Grund für eine Abmahnung.

Blöd ist es allemal, aber gekündigt werden kann man dafür nicht.

Das weiß der AG , sonst hätte er keinen Aufhebungsvertrag angeboten.

Oder er weiß es nicht, dann ist es echt ein Saftladen.

Jedenfalls hält dies jeder Kündigungsschutzklage stand, da es hierzu auch schon Präzedenzurteile gibt, die Zugunsten des AN ausgefallen sind.

Korrekt. Es gibt BGH-Urteile dazu (Danke für die Links) und unterm Strich schützt das Gesetz eher den Arbeitnehmer als den Arbeitgeber.

Von einer Kündigung würde ich auch nicht gleich sprechen.

Das Arbeitsrecht ist allerdings ein bisschen wackelig und bietet auch viele Schlupflöcher. Es kommt auch darauf an, wo man arbeitet.

Der Vorgesetzte wird den Themenersteller jetzt sicher mehr im Auge behalten und - wenn das Verhältnis zu stark zerstört ist - im richtigen Moment zuschlagen. Dass er gleich mit einem Aufhebungsvertrag angelaufen kam, ohne etwa ein Klärungsgespräch vorher zu führen, klingt für mich schon ziemlich bedrohlich.
Ich würde mich nicht zu sehr auf Gesetze verlassen.

Nichtsdestotrotz wünsche ich ihm viel Erfolg und dass schnell Gras über die Sache wächst.
 
Die TE hat keine Chance ihren Arbeitsplatz zu erhalten.
Der Chef hat ihre Stelle bereits neu ausgeschrieben.
Sie hätte sich vorher überlegen sollen, wie sie sich im Job benimmt.
Das macht auch auf die Kundschaft einen sehr negativen Eindruck.

Wenn ich der Chef wäre, würde ich zusehen, daß ich solche motzenden Mitarbeiter schnellstens los werde.
 
Fakt ist doch, dass es laut te seit längerem Probleme im zwischenmenschlichen Bereich gab.

Der Spruch ist gefallen und es hat ein anderes Kaliber als sagen wir mal "ich fühle mich hier nicht mehr wohl". Den "Saftladen" bekommt der Chef mit, der auch seit einiger Zeit nicht glücklich ist und bietet sofort einen Aufhebungsvertrag an, dem die te verbal zustimmt.

Dann wird schon mal die Stelle ausgeschrieben und ich gehe davon aus, am Montag der Aufhebungsvertrag präsentiert.

Bis hierhin geht aus der Sicht des Chefs alles seinen Gang. Den Vertrag zu unterschreiben hat eine Sperre vom Arbeitsamt nach sich.

Möchtest du versuchen, die Situation zu retten? Ich würde dir raten, dich beim Chef zu entschuldigen, nichts zu unterschreiben, aber aktiv etwas anderes zu suchen. Von ihm aus scheint nur eine sofortige Trennung gewünscht zu sein.
 
Die TE hat keine Chance ihren Arbeitsplatz zu erhalten.
Der Chef hat ihre Stelle bereits neu ausgeschrieben.
Sie hätte sich vorher überlegen sollen, wie sie sich im Job benimmt.
Das macht auch auf die Kundschaft einen sehr negativen Eindruck.

Wenn ich der Chef wäre, würde ich zusehen, daß ich solche motzenden Mitarbeiter schnellstens los werde.

Der Chef hat möglicherweise auch überreagiert. Ausschreiben und neu einstellen sind 2 Paar Stiefel.

Und ob der TE schmarotzend ist, kann hier keiner beurteilen. Möglicherweise ist die Arbeitsstelle echt nicht so toll.

Und was die Kundschaft nun damit zu tun hat erschließt sich mir nicht.
 
Der Chef hat möglicherweise auch überreagiert. Ausschreiben und neu einstellen sind 2 Paar Stiefel.

Und ob der TE schmarotzend ist, kann hier keiner beurteilen. Möglicherweise ist die Arbeitsstelle echt nicht so toll.

Und was die Kundschaft nun damit zu tun hat erschließt sich mir nicht.
Nicht schmarotzend!!!
Sondern motzend! Das kommt dabei raus, wenn man nicht genau liest. Ist ja auch ein himmelweiter Unterschied.

Der Arbeitsplatz ist verloren, steht ja auch schon in der Überschrift der TE.
Eine Entschuldigung der AN wäre ratsam, um wenigstens kein vernichtendes Arbeitszeugnis zu bekommen.
 
Nicht schmarotzend!!!
Sondern motzend! Das kommt dabei raus, wenn man nicht genau liest. Ist ja auch ein himmelweiter Unterschied.

Stimmt. Ist ja noch heller morgen. Da kann das schon mal passieren. Mir jedenfalls. Sorry.

Der Arbeitsplatz ist verloren, steht ja auch schon in der Überschrift der TE.
Eine Entschuldigung der AN wäre ratsam, um wenigstens kein vernichtendes Arbeitszeugnis zu bekommen.

Ob er verloren ist , steht noch nicht fest. Nichts wird so heiß gekocht, wie es gegessen wird.

Eine rechtliche Handhabe zur Kündigung hat der Chef nicht.

Und wer hat nicht schon mal über seinen Job gemeckert? So furchtbar ist das nun auch nicht.
 
...sie hat in bisher 5 Tagen nicht mal den ersten Rat gelesen, vielleicht ist mit dem Job auch das Internet verschwunden?
 

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